Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
NewsAMD-Marktanteile bei CPUs: AMD verkauft im Vergleich zu Intel immer teurere CPUs
Ja Intel ist ne Macht im Businesssektor - aber auch im Herstellerbereich sind sie das - wenn ich mir Dell so anschaue könnte man meinen die wären seit 30 Jahren mit Intel verheiratet.
Ich denke, aktuell ist diese Zeit ein wenig vorbei. Wir suchen aktuell ein Nachfolgemodell für unsere HP EB 840 die mit Intel laufen. Bei der Ausschreibung haben 2 von 3 Anbieter (HP und Lenovo) AMD Notebooks als das bessere Gesamtpaket beworben - und sie sind auch günstiger als die Intel Pendants. Nur Dell tat sich (erwartungsgemäss) schwer mit AMD. Und flog daher auch als erstes raus.
Da wir schon seit Jahren unsere AvDs auf AMD Hardware laufen lassen, ist auch die Frage nach "läuft das auch mit AMD?" nicht wirklich eine.
Und momentan siehts wirklich danach aus, als wäre die Notebooklösung mit AMD insgesamt besser: schneller, günstiger und auch leiser. Etwas weniger Laufzeit und teilweise etwas schwerer, wobei Beides kein grosser Unterschied ist.
@Icke-ffm vv
Die 7nm Wafer kosten etwa $10.000, die 5nm $16.000, für 6nm vs. 4nm sind keine Werte publiziert.
Dazu die Aspekte Yieldrate und Auslastung der Fertigungslinien.
Für AMD dürfte ein 6nm Rembrandt doch die kostengünstigste Variante für DDR5 Designs sein.
Ich bin der Meinung, dass Intel jetzt dafür sorgen muss, den Rückschritt zu verkürzen.
Selbst wenn der Abstand gleichbleibt und man weiterhin über die Preise gehen muss, wird der große Marktabteilverlust erst noch kommen...
Vor Jahren hatten wir gesagt dass es langfristig Verträge gibt insbesondere im Datacentesegment und konnten nicht nachvollziehen weshalb AMD so langsam zulegt. Aber spätestens in 3-5 Jahren wird AMD nicht nur Umsatztechnisch im voraus sein, sonder auch Stückzahltechnisch.
Auch glaube ich, dass die Schmiergeldzahlungen irgendwann auch nicht mehr interessieren, wenn Intel stark hinterherhinkt.
Aber überhaupt muss Intel schauen, ob sie sich solche späßchen dann noch leisten kann.
Ich sehe wirklich schwarz für Intel und die Aktionäre. Wie lange AMD gebraucht hat, aus dem Schlamassel rauszukommen...wissen wir.
Das ist wie bei Grafikkarten auch, bei nur zwei (3) Anbietern gibt es keine reelle Konkurrenz.
Der eine passt sich dem anderen an, oder übernimmt dessen Position.
Das liegt auch daran, dass im Notebook Segment die Partner (zumindest vor Zen 4/5) jahrelang nur minderwertige Produkte mit AMD angeboten haben. Zum Beispiel Single-Channel RAM trotz iGPU oder Einsteigernotebooks mit 250 nits (statt bspw. ein Dell XPS AMD Edition).
Hier hätte sich AMD eine Scheibe von Intel abschneiden können. Als die Mainboards der Partner nicht als ausreichend empfunden wurden, hat Intel die Sachen selbst in die Hand genommen und bspw. UEFI mit eigenen Mainboards gepusht. "Ultrabook" ist bspw. ist eine eingetragene Marke von Intel, quasi eine Vorgabe, welche Merkmale Notebooks vorzuweisen haben, die sich Ultrabook nennen dürfen (damals wurde so bspw. Full HD bei Notebooks gepusht, als es noch eine Rarität war). Oder aber NUCs - vorher waren Mini PCs vollkommen irrelevant.
Lange Rede kurzer Sinn: AMD hätte das Notebook Problem in die eigene Hand nehmen müssen. Seit Zen 4/5 gibt es ja sehr interessante Geräte, insbesondere im Hinblick auf Stromverbrauch. Jetzt sind die Preise aber wieder zu hoch. Ich hoffe, dass Intel sich wieder aufrappeln kann: Konkurrenz belebt das Geschäft.
Bei Intel hast du halt immer ein fucking neuen Sockel und das nervt mich tierisch, würden die da mal anfangen was sinnvolles zu entwickeln wäre die heute immer noch interessant.
Deswegen nutzen sie ja auch Intel 3/4 und TSMC N3.
Ergänzung ()
Neodar schrieb:
Das liegt aber nicht in erster Linie daran, dass AMD seine CPUs grundsätzlich immer teurer machen würde. Vielmehr muss Intel (insbesondere bei Servern) seinen Kram mittlerweile deutlich billiger anbieten um überhaupt konkurrenzfähig zu sein.
Das muss man differenzieren. Im Enterprise Bereich hast du ganz klar recht.
Im Desktop Bereich wurden die AMD CPUs ganz klar teuerer mit zunehmender konkurrenzfähigkeit.
Es geht hier um zwei amerikanische Konzerne.
Davon abgesehen folgt aus meiner Formulierung nicht, dass Konzerne aus anderen Ländern besser oder schlechter sind.
Habe auch nix anderes behauptet.
Ja. Bei so börsennotierten Firmen geht es um Umsatz und Gewinn. AMD macht mit kleineren Stückzahlen immer mehr Umsatz.
Intel mit höheren Stückzahlen verliert immer mehr Umsatzanteil.
Man merkt am Unit-Share von 28% das selbst nach all der Zeit in der AMD anfing Marktanteile zurück zu erlangen, das der Markt immer noch stark von Intel dominiert wird. Selbst in weiteren 5 Jahren wird man wohl erst an den 40% kratzen, wenn es überhaupt dazu kommt. Intels Name hält sie selbst in Krisenzeiten am Leben.
Kann da nach wie vor nicht verstehen, das bei vielen Usern im Desktop Bereich Intel Prozis genommen werden. AMD ist ja in dem Bereich nicht erst seit kurzem besser unterwegs als Intel, zu mal der ständige Sockelwechsel bei den blauen mir auch auf den Sack gehen würde!
Ich denke da spricht wohl der niedrigere Preis für Intel und wie schon erwähnt der Name....aber der wurde ja auch in den letzten Monaten ramponiert!
Zuvor hat AMD seine CPUs aber eben auch besonders günstig angeboten um überhaupt erstmal wieder Marktanteil generieren zu können.
Dass man dieses Ramschpreis Niveau natürlich nicht beibehält, wenn man die Leistungskrone errungen hat, ist doch vollkommen klar.
Dennoch hat Intel ja erst kürzlich den Preis seiner Ultra 7 CPUs deutlich gesenkt um sie besser absetzen zu können. Da kommt man natürlich in der Verkaufspreis Statistik eine entsprechende Diskrempanz heraus, ohne dass AMD die Preise angehoben hat.
Ja, AMD hat natürlich im Vergleich zu Zen 1 Zeiten mittlerweile teils deutlich höhere Preise, das ist Fakt.
Gleichzeitig verkauft Intel aber eben vieles nicht mehr zu solch hohen Preisen wie noch vor 5 Jahren.
Ist also nicht so, als hätte AMD in allen Segment die Preise unverschämt angehoben und wäre nun durchweg teurer als Intel.
Ja und wenn man Mathe kann, versteht man das man insgesamt weit weg von den 40% ist, Notebook ist zB heutzutage weit größer als der Desktop Markt.
Aus 39,4% und 22,5% wird damit 26,5%!
Dazu ist 40% eben die Untergrenze, die man in einem einzigen Bereich ganz knapp streift, obwohl man dort aktuell sogar deutlich überlegen ist.
Das Desktop/Mobile-Absatzverhältnis liegt bei AMD auf 1:2,0, bei Intel hingegen auf 1:2,7, im Gesamtmarkt auf 1:2,5