AMD Quad reicht nicht?

F90

Cadet 4th Year
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Gibt es eigentlich irgend einen vernünftigen Grund sich nur fürs Zocken eine CPU zu kaufen die teurer/schneller als ein AMD quadcore ist? also nicht was wie "in 20 jahren unterstützen spiele hexacore oder mehr."

Ich persönlich halte es nämlich für abwägig das Software mehr als Quadcore unterstützt in den nächsten 5 Jahren. Ich meine sind die Grafikarten schon so weit das ein Quadcore (sagen wir 3,3GHz) Ein Flaschenhals darstellt? Und welchen Vorteil bietet ein teurer I5 gegen über einem AMDX4? (Nur auf Spieleanwendungen bezogen)
 
es gibt doch genügend tests hier auf computerbase, wo du alles nachlesen kannst
 
Es gibt Gründe, aber die haben nichts mit Vernunft zu tun.
 
Was es bei Games bringt siehst du ja im CB-Test ein schneller X4 reicht da auch für spielbare FPS locker aus.

Und in den nächsten 5 Jahren nicht mehr als Quad, glaub ich nicht, diverse Leute haben auch gesagt der Dualcore hält noch locker paar Jahre nun ja, die paar Jahre sind nicht vorbei und jeder will einen Quad oder braucht auch teils einen, wie das natürlich mit dem Quad kommt ist schwer zu sagen, aber es kann auch sein das sich die Architektur stark ändert und mehr Kerne auch bei normalen Anwendungen besser skalieren ...
 
um die Frage direkt zu beantworten: NEIN

Grund: schau dir nur die Tests an. Wenn die Grafikkarte ins Schwitzen kommt hilft auch die beste CPU nix ^^
Und da wo sie es nicht tut, ist die FPS zahl eh so hoch, dass es keinen Unterschied macht.

Beispiel: Mit nem core i7 hast du dann vielleicht 120 FPS wo du mit nem AMD Quad nur 117 FPS hast ;)
Unterschied: ist beides spielbar, und wenn du schon von Vernunft redest, hast du bei 120 FPS eh zu viel für deine Hardware bezahlt, weil es was billigeres auch tut xD

Die CPU ist in fast keinen Spiel der Flaschenhals! Einzige Ausnahme sind einige Strategiespiele (Supreme Commander verlangsamt das Spiel bei zu vielen Einheiten) aber selbst da ist der Unterschied zwischen Intel und AMD nicht wirklich relevant
 
Ja, es gibt Gründe..nämlich das abarbeiten von gleichartigen Aufgaben und das Zeitgleich. Ich habe eine Hexcore und der läuft immer auf 100%...es gibt noch mehr als nur belanglose Spiele.
 
Also: ich hab nen Phenom II X4 955: BFBC2 auf highest: 50 % Auslastung maximal.
 
F90 schrieb:
Ich persönlich halte es nämlich für abwägig das Software mehr als Quadcore unterstützt in den nächsten 5 Jahren.

Also das ist verdammt großer Humbug. Erstmal: 5 Jahre sind ein Riesenzeitraum in der IT-Branche. Ausserdem: UNTERSTÜTZT werden Hexa-Cores jetzt schon von 95% der Programme. Profitieren tun manche Programme jetzt schon.
Da gibts einen einfachen Grund: die Software wird auf "multi-core" optimiert (d.h. je mehr kerne, desto besser). Wär doch blöd Programme immer auf ein festes Maximum an Cores zu optimieren.

Und auch bei Spielen wird es in den nächsten (<5) Jahren Titel geben, die mehr 4 Cores ausnutzen (d.h. nicht, dass sie zwingend so viele brauchen).
 
Zuletzt bearbeitet:
woher weis man das mit den 6 kern-auslastungen? gibt es da was zum nachlesen?

Ich hab oft das Gefühl das diese behauptungen nur der Schaum vom Bier sind,
lass mich aber gern von einem besseren Belehren.
 
Quad reicht wie ich finde.
 
Sobald Intel Polaris marktreif ist, fragen dann alle: "Sind 80 CPU-Kerne genug oder brauche ich in 3 Jahren 160 von der Sorte?"

Fakt ist: etwa seit der Jahrtausendwende hat sich der Arbeitstakt von CPUs bei weitem nicht mehr so rapide gesteigert wie in der Zeit davor. Rechenbeispiel: 4Ghz --> 0.25e-10 Sec pro Takt (0.25ns). Ein Lichtstrahl bewegt sich etwa 30cm pro 1ns also ca. 7.5cm pro Taktzyklus. Signalübertragung in Festkörpern ist aber typischerweise langsamer. Man stößt da einfach an gewisse physikalische Grenzen.

Ergo baut man einfach mehr Kerne auf einen Chip und optimiert die Verlustleistung durch anhaltend immer kleinere Strukturen. Das hat aber auch ein Ende: nämlich wenn die Strukturgröße dem Bohrschen Atomradius nahekommt. Wenn den Leuten von der Quantencomputer-Forschung binnen den nächsten 15-20Jahren kein zündender Gedanke kommt, wird es schwierig mit dem Moorschen Gesetz.

Bis dahin gilt für die Anzahl der Kerne, was bisher für den Takt galt: jeder soviel, wie er eben braucht. Und alle 3-6 Jahre mal Aufrüsten tut niemandem weh, der sich gern mit Rechentechnik beschäftigt.
 
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