News AMD spricht über die eigene Turbo-Technologie

Ich glaube dir ja ;)
So war ja anfangs mein Gedanke, deswegen war ich auch überrascht als es hieß es gibt nur Multi oder Single.
Aber das hätte mir wesentlich besser gefallen!

Dann kann ich aber wieder meine Frage aufwerfen :D

3 Kerne takten im 3,5ghz takt und die andere 3 takten runter(wie niedrig? 500 mhz runter?), wovon einer von der Anwedung noch genutzt wird. Die restlichen beiden machen den rest.
Auf der Gegenseite der Phenom 965 mit 4x 3,4 ghz wovon alle für die Anwendung genutzt werden und gleichzeitig restliche Berechnungen durchgeführt werden.

Die Auslastung ist beim 6Kern dann besser verteilt aber ob es Leistungsmäßig nicht hinterherhinkt? Hm!
 
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Naja es könnte natürlich ein Extrembeispiel geben bei dem der 4Kerner schneller ist, wenn man eine 4Thread Anwendung hat die den Quad je Kern grade zu 99% auslastet und bei der alle threads synchron laufen müssen. Dann bringt dem Hexa der höhere Turbo Takt nichts und mindestens der 4te Thread wird dann ausgebremst und die anderen 3 müssen darauf warten.

Die Zahl der Fälle in denen man dies in der Praxis schafft dürfte aber gegen Null gehen.
 
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Complication schrieb:
Hier auch ein gravierender Unterschied zu Intels Turbo Methode. Es wird digital der verbrauch gemessen und nicht über die Temperatur gesteuert:
Diese Technik wird bei den Thuban/Zosma CPUs schon verbaut und ist auch Teil des Llano APU:
http://blogs.amd.com/fusion/2010/02/08/amd-talks-llano-x86-innovation-isscc/
Wo steht etwas davon, dass dies schon bei Thuban implementiert ist? Bisher war nur die Rede von Llano und späteren Designs.

bensen schrieb:
Es gibt nun mal Aufgaben die in mehrere Threads aber nicht in beliebig viele unterteilt werden können. Das ist bei fast allen Programmen der Fall.
Entweder ist eine Aufgabe nur seriell zu lösen oder parallelisierbar. Dazwischen gibt es nichts. Du sprichst vielmehr von wenigen seriellen Aufgaben innerhalb eines Prozesses. Und das ist eher die Ausnahme, als dass es "bei fast allen Programmen der Fall" ist.
 
Complication schrieb:
Wieso ist das nicht so gut?

Naja, ich sehe das Problem, dass der Intel mehr übertacktet, wenn man nen guten Kühler drauf hat. Dem AMD ist das aber egal.

Oder sehe ich da was falsch?
 
Ja, siehst du falsch. Die Turbo Taktraten sind fix. Da wird nicht mehr oder weniger übertaktet. Das Problem ist ein anderes, AMDs Turbo ist garantiert, Intels nicht. Da liegt der Nachteil eher bei Intel. Eine digitale Überwachung der Thermik hat auf jeden Fall deutliche Vorteile gegenüber analoger. Aber wie schon gesagt, ich denke, so etwas werden wir frühestens mit Llano/Bulldozer/Bobcat sehen.
 
gruffi schrieb:
Wo steht etwas davon, dass dies schon bei Thuban implementiert ist? Bisher war nur die Rede von Llano und späteren Designs.
Das entnehme ich der Pressemitteilung von CHiL - dem Hersteller des digitalen VR-Controllers:
http://www.planet3dnow.de/vbulletin/showthread.php?t=377637
The M2 product family supports Magny-Cours CPUs, as well as memory in systems built around AMD’s G34 and C32 sockets. The M2 family offers from 4 to 8 phase solutions and exceptional efficiency. As a truly digital power solution, the M2 also offers exceptional density. Its true-digital control includes a full suite of integrated overclocking and telemetry features. M2 is even backward-compatible to AM2 solutions.

The Nashoba product family provides the same high efficiency and high density solutions as M2 in a lower phase count, lower cost solution. It is ideal for AM3 desktop solutions, including the newly introduced 890GX chipset, as well as memory solutions and entry level server solutions. Enhanced security features are offered on this family.
Warum sollten die neuen CPUs darauf verzichten, wenn die Chips seit Q1 2010 verfügbar sind ;)
JokerGermany schrieb:
Naja, ich sehe das Problem, dass der Intel mehr übertacktet, wenn man nen guten Kühler drauf hat. Dem AMD ist das aber egal.

Oder sehe ich da was falsch?
Und genau da kann man auch den Vorteil dieser Art von taktmanagement sehen:
When the CPU rapidly increases current, CHiL’s adaptive transient algorithm (ATA) automatically and instantly adapts by adding phases, without the need for additional decoupling.
@Joker
Warum ist es ein Nachteil wenn die AMDs auch übertakten wenn ein OEM eine schlechte Kühllösung verbaut? Einen Hitzeschutz haben CPU sowieso schon lange damit sie nicht durch schmoren. Da muss man nicht auch noch den Turbo an die Temperatur koppeln.

Durch das digitale auslesen der Spannung und Last ist die Reaktion des Turbos schneller als durch das indirekte auslesen der Temperatur, die sich ja auch nur verzögert ändert.
Auf diese Weise lässt sich der Turbo auch in nur sehr kurzen Spitzen nutzen - bei Intel nicht. Da muss ja die Last längere Zeit niedrig sein und auch die Kühlung die CPU erst mal wieder runter bringen. Intel hat dann 2 Temperaturwerte: 1. Turbo-Grenze und 2. Hitzeschutz. AMD schaltet den Turbo ein bis der Hitzeschutz greift weil nicht genügend gekühlt - ergibt für mich mehr Sinn.
 
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Thx, jetzt hab ichs verstanden^^
Könnte ja bedeuten für weite Zukunft, dass die OEM PCs von AMD sich auch übertakten^^
 
In OEM PCs mit Intel CPUs die Dell, Acer und Packard Bell ausgeliefert haben sind sogar die Stromsparfunktionen der Intel Core i5 und i7 CPUs deaktiviert ohne die gar kein Turbo möglich ist - das haben Testkäufe von c't ergeben: http://www.heise.de/ct/inhalt/2010/08/134/
Hier ein User im Forum dem das Zuhause aufgefallen ist: https://www.computerbase.de/forum/threads/kein-turbo-boost-bei-intel-core-i5-760.715411/

Es ist einfach eine Sauerei, dass die OEMs die Technologien nicht umsetzen die verbaut werden. Sobald die im BIOS rumpfuschen dürfen und dort Funktionen beeinflussen wirds Schrott, leider. Und gerade OEM Kunden sind diejenigen die üblicherweise alle Funktionen out-of-the-box brauchen.
Ergänzung ()

Hier noch ein interessantes Details von Legitreviews:
http://www.legitreviews.com/article/1246/1/
AMD informed us that running Turbo CORE keeps the processor within the advertised power envelope the entire time, so it is no different when it comes to power consumption than running all six cores at full clock speeds.
Das bedeutet dass bei 3x3,6 GHz + 3x800 MHz der selbe Strom verbraucht wird wie bei 6x3,2 GHz beim 1090T.
Oder eben 3x3,3 GHz + 3x800 MHz der selbe Stromverbrauch wie bei 6x2,8GHz beim 1055T.
 
Nun ja, welche Sinn macht eine digitale Spannungssteuerung die auf analogen Messwerten basiert?
Auch wenn ich hier lediglich 1 und 1 zusammen zähle halte ich es doch für zwingend notwendig die APM Technik zu verwenden - ausser dass AMD eine weitere digitale Mess- und Steuertechnik implementiert kurz vor der APM Technik. Eher unwahrscheinlich denke ich.

Ich schein auch nicht der einzige zu sein der das so einschätzt ; )
http://www.hardware-infos.com/news.php?news=3481 in den Kommentaren.
So wie es aussieht geht das nicht. Deswegen der Hinweis, dass es keine Taktstufen zwischen 2,8 und 3,3 Ghz gibt. Übrigens sieht das Ganze nach einem Testlauf für die digitale Temperatur- und Verbrauchsüberwachung (APM) aus, die auch bei Llano kommen soll.
http://www.fudzilla.com/content/view/16373/1/
The chip also supports a new technology called APM Boost Technology and we suspect that this might be AMD’s answer to Intel’s turbo, but we're not sure about this.

Quad-core Deneb and six-core Thuban 45nm processors will have to hold their ground until Zambezi launches as part of the Scorpius platform, in 2011.
Für Zambezi wurde es letztes Jahr noch so genannt - ich denke man versucht nicht zu viel zu verraten und hat dann das APM weg gelassen in der Namensgebung.
 
NoD.sunrise schrieb:
Unter umständen wäre es mit TurboCPU dann wirklich besser Singlethread anwendungen auf einzelne Kerne festzulegen was aber nicht gerade userfreundlich ist und irgend ein otto normal user eh nicht macht.
In Windows 7 gibt es dazu neue Techniken, die genau dieses hin-und-herschubsen von Threads eindämmen sollen und zudem dafür sorgen, dass mehrere nicht anspruchsvolle Prozesse auf einem Kern gesammelt und zusammengehalten werden, um eben die anderen in einen tieferen Schlummermodus zu schicken. Das sollte zusätzlich mit dem Trigger für den Turbo harmonieren.

Ich kann's mangels Turbo-fähiger CPU nicht gut testen. Auf meinem C2D schiebt Windows 7 einen einzelnen Thread von Prime95 laut Task-Manager hin und her, wobei die Verteilung etwa bei 90/10 liegt. Was dafür spricht, dass das Ganze recht gut klappt.

Das OS im Video von AndrewPoison sieht allerdings auch nach Windows 7 aus (ich meine da nur gelb-blaue UAC-Symbole zu sehen) und dennoch schiebt der Kernel den Thread zwischen allen Kernen hin und her. Hmm?
 
Complication schrieb:
Nun ja, welche Sinn macht eine digitale Spannungssteuerung die auf analogen Messwerten basiert?
Auch wenn ich hier lediglich 1 und 1 zusammen zähle halte ich es doch für zwingend notwendig die APM Technik zu verwenden - ausser dass AMD eine weitere digitale Mess- und Steuertechnik implementiert kurz vor der APM Technik. Eher unwahrscheinlich denke ich.
Du verstehst hier grundsätzlich etwas falsch. Das sind zwei verschiedene Sachen, die nicht voneinander abhängen. Du kannst auch mit analogen Messergebnissen digital steuern. Alles eine Frage der Schnittstelle bzw Wandlung. User Kommentare oder Fudo ("we're not sure about this") helfen da auch nicht weiter. Und solange nichts bestätigt ist, halte ich das Digital APM Module in Thuban für wenig wahrscheinlich. Llano scheint das erste Design mit Digital APM Module zu sein. Sonst hätte man auf der ISSCC wohl nicht so viel Wirbel darum gemacht.
 
Naja falsch verstehen tu ich das nicht - nur halte ich es für wahrscheinlich dass es schon zum Einsatz kommt :)
Aber warum bist du so überzeugt dass es nicht zum Einsatz kommt beim Thuban?
Dass die Quellen nicht gesichert sind sondern dass es mehr Kaffeesatzleserei von mir ist weiss ich ja :)
 
Complication schrieb:
Aber warum bist du so überzeugt dass es nicht zum Einsatz kommt beim Thuban?
Ganz einfach, weil erstens bisher wenig dafür spricht. Zweitens, grössere Änderungen am Design notwendig sind, die dagegen sprechen. Das ist für den 6-Kern K10.5 sicherlich nicht zu erwarten. Zumal man das ganze einmal für 45 und einmal für 32 nm hätte designen müssen. IMO zu aufwändig. Die Entwicklungsressourcen liegen ganz klar bei Llano, Bulldozer und Bobcat. Und drittens, die AMD Folien sagen es doch ziemlich eindeutig, "Three key power management innovations on 32nm core". Und Digital APM Module ist eines der drei Features und Thuban besitzt keine 32 nm Kerne.
 
Demnach denkst du dass ein völlig anders System als APM für die Turbo Funktion zu implementieren weniger aufwendig ist als das selbe für 45nm und 32nm Fertigung zu nutzen?
Das war eigentlich mein Hauptgrund dass ich davon ausgehe dass sie das selbe verwenden - ansonsten müssten sie ein völlig eigenständiges System nur für die Thubans entwickelt haben das auf analogen Messtechniken basiert.
Ergänzung ()

Wenn ich diese Details lese, neige ich dazu dir recht zu geben, da wohl dieses benötigte Sensornetz und das neue Clock-Grid wohl nicht schon in den Thubans zum Einsatz kommen kann:
http://www.heise.de/ct/meldung/AMD-Fusion-Stromspar-Feinheiten-im-32-nm-Chip-925111.html
Je nach Umgebungstemperatur können diese analogen Methoden aber Testprofile verfälschen und potenziell den Chip abbremsen, bevor er ins Schwitzen gerät, argwöhnt man bei AMD. Der Llano hingegen überwacht schweißtreibende Aktivitäten "digital", nämlich anhand von Signalen, die statistisch besonders häufig zu erhöhtem Energieverbrauch führen. Über 90 Signale von verschiedenen Bereichen des Chips werden dabei ausgewertet, unter anderem die Zahl von Integer-Operationen oder Verzweigungsvorhersagefehler (Branch Prediction)
 
Complication schrieb:
Demnach denkst du dass ein völlig anders System als APM für die Turbo Funktion zu implementieren weniger aufwendig ist als das selbe für 45nm und 32nm Fertigung zu nutzen?
Ja. Die Turbo Funktion in Thuban ist doch relativ simple gehalten, dafür braucht es keine komplexe Sensorik. Im Grunde braucht die Turbo Funktion in Thuban überhaupt keine Messwerte, lediglich Signale für Last und ab wann Turbo greifen soll. Und entsprechend der daraus resultierenden Leistungsaufnahme wird die CPU thermisch klassifiziert.
 
gruffi schrieb:
Entweder ist eine Aufgabe nur seriell zu lösen oder parallelisierbar. Dazwischen gibt es nichts. Du sprichst vielmehr von wenigen seriellen Aufgaben innerhalb eines Prozesses. Und das ist eher die Ausnahme, als dass es "bei fast allen Programmen der Fall" ist.
Da haben wir wohl eher eine verschiedene Vorstellung von dem Begriff Aufgabe.
Aber eine Ausnahme ist das sicherlich nicht. Wenn das alles kein Problem wäre hätten wir schon längst ManyCore CPUs.
 
bensen schrieb:
Aber eine Ausnahme ist das sicherlich nicht.
Doch, im Grunde schon. Oder kannst du mir eine Vielzahl solcher Anwendungen nennen? Entweder hast du eine rein serielle Aufgabe, eine parallelisierbare Aufgabe oder einen Mix aus beidem. Das angesprochene Szenario ist hingegen recht selten. Mir würde spontan auch nichts einfallen.

bensen schrieb:
Wenn das alles kein Problem wäre hätten wir schon längst ManyCore CPUs.
Eher weniger. Software orientiert sich schon seit jeher an der Hardware und nicht umgekehrt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na wie lange haben wir jetzt schon Dualcores oder den P4 mit Hyperthreading?
Wenn alle Programme entweder singlethreaded sind oder gleich in beliebig viele Threads aufgeteilt werden können, dann müsste ja so langsam jede CPU voll ausgelastet werden können.
Trotzdem gibt es noch viele Programme die nur 2 oder 4 Threads bieten und nen Gulftown/Thuban Däumchen dreht.
 
Deine Aussage ergibt keinen Sinn. Wieso soll eine CPU mit mehreren logischen Prozessoren ausgelastet werden, wenn darauf eine Anwendung läuft, die lediglich einen Thread hat?
 
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