News Amoklauf an Universität in Florida: Witwe von Opfer reicht Klage gegen OpenAI ein

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mischaef

Kassettenkind
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Als nächstes: Mit einem Küchenmesser kann man Fleisch schneiden. Das wurde am lebenden Probanden mit tötlichem Ausgang getestet. Die Schuld trägt niemand. Wir sind alle unschuldig und können nichts dafür...
 
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Mal schauen ob sich das zum Präzedenzfall für LLM Modelle im generellen entwickelt.
Wenn das Urteil zu Gunsten der Klägerin fällt, könnten genauere Richtlinien für Sprachmodelle und entsprechend Maulkörbe folgen.

Verantwortung haben auch die Nutzer irgendwo, ja natürlich und LLMs berechnen nur Wahrscheinlichkeiten, doch manchmal sind Grenzen eben doch noch nützlich.

Klar schmeckt dies Altman wenig.
 
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Amerika. Das Land der unendlichen Möglichkeiten. Vor Gericht.

Ist dann jede Suchmaschine auch ein Mittäter? Wenn ich da nach Waffen suche, finde ich auch Ergebnisse.
 
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Da bin ich echt mal auf das Urteil gespannt.
Wenn sie recht bekommt, ist damit eigentlich automatisch jeder Mitschuld, der Hilfsmittel zur Verfügung stellt.
 
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In den USA darüber zu diskutieren ob eine Klage Sinn macht erübrigt sich. Aber ein starkes Zeichen ist es allemal. Abrexxes gefällt das!
 
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Ich bin ja wirklich kein Open-AI Freund aber im Amiland an Info's über Waffen zu kommen ist nicht schwer. Das Wissen hätte er sicher auch von normalen YouTube Videos haben können.
 
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Ja, es ist mal wieder das Werkzeug schuld, nicht die Hand, die es führt.
Wann kommen endlich Klagen gegen sämtliche Autobauer, weil ein Depp mit Handy am Steuer jemanden überfahren hat? Das muss doch Toyota schuld sein.. 🙄

Politisch wird das aber wieder ein gefundenes Fressen sein für alle Handlanger der Totalüberwachungs-Verfechter.

"Zudem lässt sich nicht mit letzter Sicherheit feststellen, ob der Täter sämtliche Inhalte ohne Unterstützung gefunden hätte."
ist doch wohl der größte Mumpitz. Ich gehe davon aus, dass kaum ein Messerstecher schmieden könnte. Diese hätten also wohl nie ihre Taten ausüben können ohne das böse Küchenstudio, das Messer verkauft?
Ist dann WMF haftbar?
 
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Sorry, da gehe ich nicht mit. Es tut mir selbstverständlich leid für alle Beteiligten und Opfer des Vorfalls, aber ich kann doch nicht jedes Medium, das auch nur irgendwie im Ablauf der Tat verwickelt ist, zur Verantwortung ziehen.

Früher waren es die Killerspiele, heute ist es die KI, seltsamerweise sind es aber nie die lockeren Waffengesetze oder die Einfachheit der Beschaffung - vom geistigen Zustand eines solchen Täters ganz zu schweigen.
 
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Bei dem absurden Rechtssystem und den Schadenssummen die in den USA verlangt werden, war es doch klar das früher oder später einmal einer gegen OpenAI (Platzhalter einer KI Firma) auf Schadensersatz klagt.

Ich werden jetzt auch Klage einreichen und zwar gegen Computerbase.de, dafür das sie verantwortlich sind mir neue Hardware schmackhaft zu machen!!!!
 
Wenn er in einer Bibliothek nachgeschlagen hätte, würde man halt die verklagen. Bei den Beträgen, mit denen man da (möglicherweise) entschädigt wird….
 
Khaotik schrieb:
Ist dann jede Suchmaschine auch ein Mittäter? Wenn ich da nach Waffen suche, finde ich auch Ergebnisse.
Die Frage ist aber, in welcher Zeit und in welcher Vollständigkeit Du die Sachen im Netz findest. Bei Chatbots bekommst Du sie quasi vorgekaut serviert. Das wird dabei gerne vergessen.

@StevenB
Es wird dabei aber auch immer wieder vergessen, dass bei solchen Summen das meiste Geld für die Anwälte draufgeht - den Opfern bleibt meist davon nur wenig.

Zudem wird Du sicherlich nicht CB in den USA verklagen können und hier sind solche Formen gar nicht möglich...;-)
 
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Nerdpatrol schrieb:
Ja, es ist mal wieder das Werkzeug schuld, nicht die Hand, die es führt.

Hier ist nur Klage eingereicht worden. Ziemlicher Nothingburger, in den USA kann man für alles mögliche Klagen.

Da haben Chatbots schon ganz andere Sachen verbrochen

 
Randnotiz schrieb:
Mal schauen ob sich das zum Präzedenzfall für LLM Modelle im generellen entwickelt.
Wenn das Urteil zu Gunsten der Klägerin fällt, könnten genauere Richtlinien für Sprachmodelle und entsprechend Maulkörbe folgen.
Das wird bei Online-KIs funktionieren. Aber wie will man das Lokal überwachen?
 
Und wieder ein beweis dafür das man dort über dem Teich wegen allem klagen kann.
Ob es Sinn macht oder nicht. Aber Waffen und Munition im Supermarkt kaufen stellt kein Problem da.
Da wird ganz schnell Geld fließen damit es nicht zum Prozess kommt, das Risiko werden die nicht eingehen.
 
DJMadMax schrieb:
Sorry, da gehe ich nicht mit. Es tut mir selbstverständlich leid für alle Beteiligten und Opfer des Vorfalls, aber ich kann doch nicht jedes Medium, das auch nur irgendwie im Ablauf der Tat verwickelt ist, zur Verantwortung ziehen.

Früher waren es die Killerspiele, heute ist es die KI, seltsamerweise sind es aber nie die lockeren Waffengesetze oder die Einfachheit der Beschaffung - vom geistigen Zustand eines solchen Täters ganz zu schweigen.
KI ist aber nicht "jedes Medium" und du willst das jetzt nicht wirklich mit "C64 - Commando" vergleichen?
Wenn eine KI Psychisch labilen Menschen nahelegt doch besser vom Dach zu springen. Dann ist es schon etwas was man hinterfragen sollte.
 
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Das Arguement der schnellen Bereitstellung der Informationen über den Chatbot im Vergleich der eigenen Recherche hinkt aus meiner Sicht.
Da könnte man ja vor ~15 Jahren auch gesagt haben, rufe überall manuell an und informiere dich, aber wenn du das Internet nutzt und alles schneller geht, dann ist das Internet schuld.
 
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