News Android-Smartphones: Malware sitzt ab Werk in vielen Billiggeräten

Kazuja schrieb:
Ist dem nicht so?
Ich als Laie hatte jetzt schon den Eindruck, dass iOS-Apple-iPhones sicherer sind.

In dem ursprünglichen Artikel geht es eigentlich nicht um aktive Angriffe auf Android, sondern eher darum, dass mit billigen Smartphone-Angeboten gelockt wird, die sich als mit Malware verseuchte Android-Geräte herausstellen. Unter den Angeboten befinden sich gefälschte Smartphones bekannter Marken wie Samsung und Apple. Die Hardwarekosten werden über die Malware wieder hereingeholt.

The internet is flooded with extremely cheap, and sometimes straight-up counterfeit, Android phones. One way to make the money back on hardware sold that cheaply is to load it with software that earns afterwards.

Wie @Grestorn richtig erwähnt, hat iOS unpatchbare Hardware-Schwachstelle wie checkm8 oder neuerdings usbliter8, Malware wie DarkSword-Malware und desöfteren steht der Webkit mal offen, der u.a. auch Datenabfluss oder beliebigen Code-Ausführung ermöglicht.
Die aktuellste Lücke ist die CoreGraphics-Lücke (Patch iOS 26.7.1), die ebenfalls eine beliebige Code-Ausführung ermöglichte.
 
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Grestorn schrieb:
Jede Menge. Was meinst Du, wieso man Apple iPhones immer wieder Jailbreaken kann? Jeder Jailbreak geht letztlich nur durch eine Lücke.

Das wird immer schwerer, also zumindest diese Lücken werden immer mehr geschlossen und schwieriger auszunutzen. Aber alleine die Tatsache, dass es über Jahre funktionier hat, ist ein Zeichen dass auch Apple in der SW-Entwicklung Fehler macht, wie eben jeder andere auch.

Und es ist davon auszugehen, dass es viele Bugs gibt, die man intern für irgendwelchen Missbrauch ausnutzen kann, auch wenn sie nicht für Jailbreaks genutzt werden können. Davon dürften die Allermeisten noch unentdeckt sein. Und da iOS closed source ist, werden sie das auch noch eine Weile bleiben.

DAS ist tatsächlich momentan der größte Vorteil. OSS bzw. frei lizensierbarer Quellcode, wie bei Andriod, sorgt dafür, dass jede AI den Code nach Lücken abklopfen kann.
Ich könnte jetzt das Beispiel bringen, dass es „damals“ super einfach war, über den Playstore Malware auszuliefern (nämlich in einer ZIP-Datei im Programm).

Apple hat seit jeher eine andere App-Struktur die über Zertifikate läuft und eine abgestimmte In-House Programmiersprache Mir sind auch wenig Fälle bekannt, in dem über den Apple App-Store Malware ausgeliefert wurde.

Und jetzt Jailbrakes als Lücke in den Duskussionskontext zu verwenden ist schon weit hergeholt. Und jetzt mal die Frage: Appld ist bisher mit dem Appstore und der Prüfung von Apps recht gut gefahren, Android könnte jetzt durch KI aufholen. Wer sagt, dass Apple nicht auch solche Werkzeuge einsetzt?

Und ich möchte nicht wissen, wie viele Androiden noch auf völlig veralteten Androids unterwegs sind, weil „geht ja noch.“

(Ergänzung)
Was viele hier in der Diskussion nicht sagen: Apple hat alles in der Hand: Von der Software bis hin zur Hardware-Produktion. Soetwas wie hier (Schadsoftware vom Hersteller im Kernel vorinstalliert) ginge zwar theoretisch auch, ist aber eben nur Theorie. Bei Android eben in der Wildbahn.

Und ja, es gibt Angriffe auf iOS sind auch möglich, wenn ich jetzt nicht aber gerade mein Handy aus der Hand gebe oder auf sehr Dubiosen Seiten unterwegs bin, sollte ich insgesamt recht sicher unterwegs sein. Gilt übrigens auch größtenteils für Androiden.
(Ende Ergänzung)

Diese Diskussion ist aber insgesamt recht müßig. Du wirst keinen Blumentopf bei Android-Nutzern mit den Argumenten gewinnen und auch wirst du keinen Apple-Nutzer von Android überzeugen. Letztlich stehen da zwei Philosophien hinter, für die man sich eben entscheiden muss oder man nutzt halt beides und hält seine Betriebssysteme möglichst Up to Date.
 
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tjoa, da bleibt ja dann wohl nur ein Import-/Verkaufsverbot für die China Böller wo die Malware nachgewiesen werden kann...
 
rob_zup schrieb:
Da ist das s24 und s25 bei
Nein!
Nur gefälschte oder irgendwelcher Müll den sie denselben Namen gaben.

PS. Kann man irgendwo einen Beitrag wieder komplett löschen? Wenn man erst zu spät sieht dass man viel zu spät mit der Antwort ist und schon 20 andere geantwortet haben?
 
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Peter 23 schrieb:
Naja, wer Markengeräte kauft ist davon ja nicht betroffen. Deshalb immer zu Google, Samsung und Co. greifen und nicht so einen Temu-Mist kaufen.
Das kommt drauf an, von welcher Sphäre man spricht. Mal- oder Spyware von "Underdogs" werden es nicht wirklich in die etablierten Geräte schaffen, aber von institutioneller Mal- oder Spyware sind auch die Etablierten nicht befreit (wenn sie nicht selbst schon darin mitspielen). Im Gegenteil; die sind dafür sogar am interessantesten.
 
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0x8100 schrieb:
LuckyMagnum schrieb:
Ja stimmt. Wäre halt schön, wenn es das dann mit Telefonen gäbe, die nicht unbedingt 0815 Mainstream XXL-Schminkspiegel sind. Wenn ich da ein Format bekäme, das ich sonst nicht bekomme (wegen dem man vielleicht zu irgend einem Nischen-China-Knallböller rennt, weil die es auf die Kette bekommen so was zu bauen), dann würde ich vielleicht auch das ständig drohende Problem nicht (mehr) funktionierender Apps eingehen (Apps wollen sich ständig updaten. Das schreit danach, dass was heute funktioniert, morgen vielleicht nicht mehr funktioniert, weil das Update nicht läuft, weil etwas verändert wurde, komplett unnötig aber es passiert ständig).

Aber ja. Ich beobachte das und mein Nutzerverhalten. Ich habe nicht viele Apps, aber wenn manche nicht funktionieren, würde mich das sehr einschränken, und manches geht ohne App heute leider nicht mehr, weil unsere liebe Regierung eher dazu beiträgt, den Appzwang zu forcieren statt vorzuschreiben, dass alles auch ohne App machbar sein muss. DAS wäre der Hebel. Denn der Appzwang zementiert die Monopole. Sieht man hier ja: Man emuliert oder startet ein Android in einer VM, die App aus einem alternativen Store (zwei Fehlerquellen, die heute funktionieren, morgen potentiell schon nicht mehr) weil man zwingend eine Android-App startet muss (und nicht einfach auf eine Webseite gehen kann). Und da stehste dann an der Ladesäule mit 5% Akku....
 
Irgendwie klingt das so, als würdest Du Dir selber ständig Steine in den Weg legen und Dich dann beim ‚System‘ beschweren, dass es nicht funktioniert.
Updates sind aus Sicherheitsgründen notwendig, bekommen Browser auch.
 
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chaotium schrieb:
Ich will ja nichts falsches sagen, aber bist Du hängen geblieben. iOS in den aktuellen Fassungen ist sicher. Warum? Die NSA verliert immer wieder Zähne beim Versuch, das Ding zu knacken. Also laber kein Scheiß.
Träum weiter.
p-trettin schrieb:
weil man zwingend eine Android-App startet muss (und nicht einfach auf eine Webseite gehen kann). Und da stehste dann an der Ladesäule mit 5% Akku....
Wie wäre es mit einer Ladekarte?
 
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G00fY schrieb:
Also jetzt wirds albern. Sagt mal habt ihr die News überhaupt gelesen.:lol:

Wenn du ihn gelesen hast`? Warum stellst du es in Frage? Der Unterschied zwischen Malware und Bloatware is ja in dem Case nur, das er Hersteller angibt davon nicht bescheid zu wissen. Ob das stimmt ist wiederum eine andere Frage!

Aber Software die der Nutzer nicht haben will, die der Hersteller mitinstalliert, ist halt leider gängige Praxis. Jetzt halt nur die Frage, wie Ziehe ich die grenze Normativ bei der genutzten Nomenkaltur, und glaube ich dem Hersteller, das das ohne sein Wissen passiert. Unf falls ja, welchen unterschied macht das, wen der Unterschied der Software nur maximal der ist, das man bei einem ein Häckchen machen kann, beim anderen halt nicht, wen man gefragt wird?!?!

Also so dumm ist die Frage also garnicht. A, weil Android von einem US Unternehmen ist. B, weil dann noch jeder Hardware Hersteller seine scheiße einspielen kann. C, weil dann nochmal der Abfall kommt vom Carrier oft dazukommt. Ok letzter Punkt fällt bei Pixel vielicht weg... aber auch nicht sicher. Werde ich bald berichten können, wen ich meine von der TCom bekomme, und ob es probleme gibt, wen ich versuche das direkt mit Graphene zu Flashen. Dann aber erst bist du den Abfall hoffenltich los. Und das geht nur bis Pixel 10 atm.

Und ja, manchmal kann man es ausschalten, nicht aber deinstalliern. Ist dann oft nach nem update aber dann wieder an! Aber nur wen es eine extrene App ist. Nicht wen es Teil der "notwendigen" Systemprozesse ist. Dann ist das ausschalten schon schwerer, bis unmöglich, oft nur indirekt. Manchmal geht aber nichtmal das. Angeblich soll Pixel, nichtmal das Pixel clean sein. Auch deshalb knallen sich leute dann Graphen drauf. Wo ziehe ich also die Grenze? Von meinem Samsung kann ich sagen, da funkt viel Scheiße mehr als es müsste. Das weiß ich seit dem letzten UI Update. Ich will die Malware nicht klein reden. Aber Teil frägt sich halt, leider auch, naund... macht Samsung, Google, mitlweiler selbst die Telekom doch auch...

Vorsicht bei den Spoilern, da kann vielicht auch misst drinnen stehen. Habe nicht jede Zeile geprüft. Aber rein aus meiner eigene Nutzererfahrung weiß halt, das Samsung mich mit Abfall einkleistert, und das Akku zieht, die ich nicht aktivieren kann und meine Nutzererfahrung eben nciht (nur) verbessert!


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Nein, ein Pixel ist nicht "garantiert 100% sauber" – aber die Art und Weise, wie Daten gesammelt werden, unterscheidet sich grundlegend von der unsauberen Praxis der von Ihnen genannten Hersteller. Es gibt bei Pixel keine heimliche Malware in der Firmware, aber Google sammelt selbst sehr aggressiv Telemetriedaten, die tief ins System integriert sind und sich nur schwer vollständig abschalten lassen.

Und ja, man kann überprüfen, ob die Firmware manipuliert wurde – Google bietet dafür sogar ein öffentliches, kryptografisches Verifikationssystem an.

📊 Was Google selbst sammelt (und nicht heimlich, aber standardmäßig aktiviert)​

Der entscheidende Unterschied: Bei den von Ihnen genannten Herstellern wie Samsung (AppCloud), Xiaomi oder Transsion wird die Datensammlung oft über Drittanbieter-Bloatware abgewickelt, die nicht deinstallierbar ist. Bei Pixel gibt es diese Fremd-Bloatware nicht. Stattdessen sammelt Google selbst – aber die Menge hat es in sich:

  • Eine Studie ließ ein Pixel 8 mit Standardeinstellungen 72 Stunden unbeobachtet und maß 348 ausgehende Verbindungen pro Stunde zu Google-Servern – über 8.300 Verbindungen pro Tag. Allein die WLAN-Umgebung (zur Standortbestimmung) wurde 84-mal pro Stunde abgefragt.
  • Ein Pixel 8 mit deaktivierten Datenschutz-Schaltern (Standort, Diagnose aus) sendete immer noch 194 Verbindungen pro Stunde – eine Reduktion von nur 44%.
  • Eine unabhängige Studie der Trinity College Dublin verglich Pixel und iPhone: In 12 Stunden sendete das Pixel ~1 MB an Google, das iPhone ~52 KB an Apple – Google sammelt also etwa 20-mal mehr Daten als Apple. Das geschah sogar dann, wenn der Nutzer die Datenfreigabe explizit abgelehnt hatte.
Besonders kritisch – "Usage & Diagnostics": Diese Option ist standardmäßig aktiviert, drei Menüebenen tief in den Einstellungen versteckt und liefert Google eine breite Palette an Leistungsmetriken: Akkuverbrauch, CPU-Auslastung, Gerätetemperatur, App-Abstürze, Öffnungsgeschwindigkeiten sowie WLAN- und Mobilfunk-Aussetzer. Google behauptet, keine persönlichen Inhalte wie SMS, Fotos, Websuchen oder GPS-Standort zu senden. Aber die Definition von "persönlich" ist Auslegungssache – und Sie können diese Sammlung nur manuell unter Einstellungen > Sicherheit & Datenschutz > Mehr Sicherheit & Datenschutz > Nutzung & Diagnose deaktivieren.

🔬 Wie transparent ist Google wirklich? – Binary Transparency als Beweis​

Der entscheidende Punkt: Bei Google kann man überprüfen, ob die Firmware manipuliert wurde – anders als bei den meisten anderen Herstellern. Google betreibt den Pixel Binary Transparency Log, ein öffentliches, kryptografisches Verzeichnis aller offiziellen Pixel-Factory-Images ab Pixel 6.

So funktioniert die Verifikation:

  1. Google veröffentlicht für jedes neue Factory-Image Metadaten (Build-Fingerprint + VBMeta-Digest) in einem append-only Log – Einträge können hinzugefügt, aber niemals geändert oder gelöscht werden.
  2. Jeder Nutzer kann ein Verifikationstool von GitHub herunterladen und mathematisch beweisen, dass das Image auf seinem Gerät exakt dem entspricht, was Google offiziell freigegeben hat.
  3. Selbst wenn ein Angreifer Googles Signaturschlüssel kompromittieren würde, könnte er das Image nicht in das Log eintragen – es wäre also auffindbar und als nicht offiziell markiert.
Einschränkung: Dieses System schützt nicht vor Datensammlung durch Google selbst – es schützt nur davor, dass Dritte (Angreifer, Lieferketten-Akteure) die Firmware manipulieren. Was Google in seine eigene Firmware einbaut, ist per Definition im Log enthalten und damit "offiziell".

💡 Fazit​

Ihre Frage zielt auf einen wichtigen Punkt: Kann man Google vertrauen, wenn man es nicht unabhängig prüfen kann? Die Antwort ist zweigeteilt:



AspektBewertung
Manipulation durch Dritte (Supply Chain)✅ Verifizierbar – Binary Transparency Log macht es möglich, die Firmware-Integrität mathematisch zu beweisen
Datensammlung durch Google selbst⚠️ Nicht vollständig abschaltbar – aggressive Telemetrie, standardmäßig aktiviert, nur teilweise reduzierbar (max. ~44% Reduktion)
Vergleich zu Samsung/Xiaomi/Transsion✅ Deutlich besser – keine nicht-deinstallierbare Drittanbieter-Bloatware, aber Google sammelt selbst mindestens genauso viel wie diese Hersteller
Ein Pixel ist also nicht "garantiert sauber" im Sinne von "sendet nichts". Es ist sauber im Sinne von "keine heimliche Fremd-Malware in der Firmware" – und das lässt sich sogar beweisen. Aber Google betreibt auf Pixel-Geräten eine eigene, tief integrierte Datensammlung, die in ihrem Umfang durchaus mit der Praxis von Samsung oder Xiaomi vergleichbar ist. Der Unterschied ist die Transparenz und Verifizierbarkeit – und die Tatsache, dass man die Firmware-Integrität überprüfen kann, was bei den meisten anderen Herstellern nicht möglich ist.

Wenn Sie maximale Kontrolle wollen, führt der Weg an GrapheneOS – ein auf Pixel-Geräten laufendes, quelloffenes Android ohne Google-Dienste. Messungen zeigen: Ein Pixel mit GrapheneOS sendet 12 Verbindungen pro Stunde (nur Push-Benachrichtigungen), und mit komplett deaktivierten Google-Diensten sogar 0


### 📊 Was Google selbst sammelt (und nicht heimlich, aber standardmäßig aktiviert)

Der entscheidende Unterschied: Bei den von Ihnen genannten Herstellern wie Samsung (AppCloud), Xiaomi oder Transsion wird die Datensammlung oft über Drittanbieter-Bloatware abgewickelt, die nicht deinstallierbar ist. Bei Pixel gibt es diese Fremd-Bloatware nicht. Stattdessen sammelt Google selbst – aber die Menge hat es in sich:

  • Eine Studie ließ ein Pixel 8 mit Standardeinstellungen 72 Stunden unbeobachtet und maß 348 ausgehende Verbindungen pro Stunde zu Google-Servern – über 8.300 Verbindungen pro Tag. Allein die WLAN-Umgebung (zur Standortbestimmung) wurde 84-mal pro Stunde abgefragt.
  • Ein Pixel 8 mit deaktivierten Datenschutz-Schaltern (Standort, Diagnose aus) sendete immer noch 194 Verbindungen pro Stunde – eine Reduktion von nur 44%.
  • Eine unabhängige Studie der Trinity College Dublin verglich Pixel und iPhone: In 12 Stunden sendete das Pixel ~1 MB an Google, das iPhone ~52 KB an Apple – Google sammelt also etwa 20-mal mehr Daten als Apple. Das geschah sogar dann, wenn der Nutzer die Datenfreigabe explizit abgelehnt hatte.

Besonders kritisch – "Usage & Diagnostics": Diese Option ist standardmäßig aktiviert, drei Menüebenen tief in den Einstellungen versteckt und liefert Google eine breite Palette an Leistungsmetriken: Akkuverbrauch, CPU-Auslastung, Gerätetemperatur, App-Abstürze, Öffnungsgeschwindigkeiten sowie WLAN- und Mobilfunk-Aussetzer. Google behauptet, keine persönlichen Inhalte wie SMS, Fotos, Websuchen oder GPS-Standort zu senden. Aber die Definition von "persönlich" ist Auslegungssache – und Sie können diese Sammlung nur manuell unter Einstellungen > Sicherheit & Datenschutz > Mehr Sicherheit & Datenschutz > Nutzung & Diagnose deaktivieren.

### 🔬 Wie transparent ist Google wirklich? – Binary Transparency als Beweis

Der entscheidende Punkt: Bei Google kann man überprüfen, ob die Firmware manipuliert wurde – anders als bei den meisten anderen Herstellern. Google betreibt den Pixel Binary Transparency Log, ein öffentliches, kryptografisches Verzeichnis aller offiziellen Pixel-Factory-Images ab Pixel 6.

So funktioniert die Verifikation:

1. Google veröffentlicht für jedes neue Factory-Image Metadaten (Build-Fingerprint + VBMeta-Digest) in einem append-only Log – Einträge können hinzugefügt, aber niemals geändert oder gelöscht werden.
2. Jeder Nutzer kann ein Verifikationstool von GitHub herunterladen und mathematisch beweisen, dass das Image auf seinem Gerät exakt dem entspricht, was Google offiziell freigegeben hat.
3. Selbst wenn ein Angreifer Googles Signaturschlüssel kompromittieren würde, könnte er das Image nicht in das Log eintragen – es wäre also auffindbar und als nicht offiziell markiert.

Einschränkung: Dieses System schützt nicht vor Datensammlung durch Google selbst – es schützt nur davor, dass Dritte (Angreifer, Lieferketten-Akteure) die Firmware manipulieren. Was Google in seine eigene Firmware einbaut, ist per Definition im Log enthalten und damit "offiziell".

Ich will das Fass nicht zu sehr aufmachen. Aber es hat nen Grund warum ich mir nen Pixel 10 mit Graphne hollen will. Unterschied ist nur, die Art und weise wie so ne Software eingebettet wurd. Einmal ohne Rechtsabteilung und AGBs, einmal mit.... Mal mit "Zustimmung" des nutzers. In bieden cases aber oft "ohne" bewusste Zustimmung und verständnis der Folgen dafür.

Nur so als Einwurf... Ich will Malware nciht relatevieren... aber jeder der meint... "auf Markengeräten gibt sowas nicht"... muss man halt leider sagen, doch, wen auch nciht gelich, weil da ist dann halt noch ein regional angepasster Fetzen aus der Rechtsabteilung.... dafür ist bei BudgetPhones halt kein Geld da....

Versteht mich nicht falsch..., ich will das nicht herunterreden... aber ich will mir nicht ohen Grund nen Graphene hollen. Und nur weil bei der "Malware" als Urheber als urheber google inc, ms inc, samsung inc als urheber steht, deshalb bitdefender nicht anschlagt, hmmm weiß halt nicht.... wen der unterschied nur der AGB hacken ist, in bestcase...?!?!

Also ja... den Abfall hat mehr doer weniger jeder drauf. Nennt sich Bloatware und ist oft teil der Systemsoftware... unterschied ist nur das Hersteller sagt, "das muss drauf sein für die beste Nutzererfahrung".... :freak:

Nicht falsch verstehen , ich will das nicht kleinreden. Und vielicht sind die auswirkungen von diesen Dingern noch mal viel übler, als die "notewendige Telemetriesoftware" von Markenherstellern. Aber ich muss halt direkt auch dan das denken bevor ich da Schnapattmung bekommen kann.
Ergänzung ()

G00fY schrieb:
Günstige Smartpones aus unsicheren Quellen sind also unsicher?
Es gibt keinie sicheren Smatphones!

Paradoxerwesie kommen die "sichersten Geräte" meistens aus unsicheren Quellen, bis sie dann doch von Interpol, Europ geknackt werden! :evillol: Und damit retroperspektivisch, alles andere als sicher sind. Weil praktisch alles aufgezeichnet, für andere einsehbar, rekonstruierbar voliergt... #encrochat #sky_ecc ....

Für alle die eine sicheres Smartphone glauben, und in kritischen Bereichen arbeiten, würde ich erstmal zur Sicherheit temporär alle Zugangsberechtigungen wegnehmen und übergangsweise so etwas als Geschäfttelefon geben. Mit dem wissen das selbst das nicht absolut Failsafe ist.


...
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Einschliesliche sicherem Arbeitsumfeld
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Aber ja, Ich weiß leider auch, das das so in Realität oft nicht funktioniert. :heul:
 
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-Ps-Y-cO- schrieb:
Junge wenn einer ein Smartphone kauft das Kingkong X heißt oder Kingkong 9 ... ... Da hält sich mein Mitleid wahrlich in Grenzen.
Nun das Ding nennt sich Cubot Kingkong X PRO 5G Ist ist auf Amazon für immerhin 350 Euro erhältlich.

Und hat gar nicht mal so schlechte Bewertungen ... also ich würde das nicht grade Billig nennen.
 
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ThomasK_7 schrieb:
Viele die hier von billigen Fake-Handys schreiben, haben doch keine Ahnung von der Wirklichkeit. Da sind zum Teil jahrelang als seriös bekannte China-Handymodelle/Hersteller dabei, welche bislang überhaupt nicht negativ in dieser Hinsicht aufgefallen sind.
"Jahrelang als seriös bekannt" hat bei solchen Herstellern halt leider nicht besonders viel zu bedeuten. Man erinnere sich nur an die diversen Mini-PC Hersteller aus Fernost, die mittlerweile nachgewiesenerweise Malware vorinstalliert hatten. Da waren auch einige bekannte Namen dabei. Klar, offiziell war das alles "ein Versehen" und das mag sogar stimmern, aber sowas passiert eben wenn die Hersteller selber die Software nicht machen sondern nur billigst von irgendwelchen anderen mehr oder weniger dubiosen Dienstleistern beziehen.
 
Hatte mal überlegt, mein altes Blackberry Passport mit einem neuen Innenleben von Zinwa zu beleben. Wenn aber hauptsächlich Mediatek davon betroffen ist, dann wird das vielleicht dort auch der Fall sein. Das Problem mit der Telemetrie und dem Stromverbrauch ist gewaltig, das habe ich schon feststellen können, als ich ein Gerät mit LineageOS belebt habe, dann hielt die Batterie plötzlich wesentlich länger.
 
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Kazuja schrieb:
Ich als Laie hatte jetzt schon den Eindruck, dass iOS-Apple-iPhones sicherer sind.

Gibt es da Quellen, Input, was zum Lesen für mich, aus dem hervorgeht, welche Lücken Apple im iPhone hat?

Das ist leider nur ein Trugschluss.
Geräte von Apple sind genauso unsicher wie Geräte aller anderen Hersteller auch.

Zu diesem Trugschluss kommt man unter anderem, wenn man sich gar nicht informiert oder sich auf Seiten verlässt, die Apple tendenziell positiv gegenüberstehen und daher weniger Negatives über Apple, dafür aber im Verhältnis umso mehr über andere Unternehmen negativ berichten. ComputerBase gehört zu diesen Seiten!
Hierzu musst du lediglich den Ticker durchgehen und prüfen, wie oft über Bugs, Sicherheitslücken, etc. von bspw. Microsoft im Vergleich zu Apple berichtet wird.
Unbewusst entsteht bei jeder solchen News über Microsoft der Eindruck, dass das Unternehmen nichts auf die Reihe bekommt, während es bei Apple anscheinend rund läuft. Je länger und öfter man das erlebt, desto stärker wird dieser Eindruck.

Hier sind auf die Schnelle zwei Beispiele:

Wenn du möchtest, kannst du den Zeitraum dieser Ereignisse mit dem Ticker auf ComputerBase abgleichen. Du wirst feststellen, dass ständig News über Schwachstellen von Microsoft veröffentlicht wurden, während es um Apple still war.

Wenn du künftig darauf achtest, wie die Nutzer bei ComputerBase auf jede Microsoft-Nachricht reagieren, wirst du vielleicht erkennen, was ich meine.

Fazit:
Jedes System ist unsicher und jedes Unternehmen kämpft tagtäglich damit.
Vertraue niemals darauf, dass deine Lieblingsmarke oder dein System sicherer ist, denn das ist es nicht. Und selbst wenn es heute so ist, kann es morgen schon wieder ganz anders aussehen.
Die harte Realität um Sicherheitslücken unterscheidet nicht zwischen Marken oder Fanboys.

Und durch KI ist dieser Kampf seit ein paar Jahren umso intensiver, weil KI inzwischen so gut ist, dass sie mehr und schneller Sicherheitslücken entdeckt als ein Mensch. Entsprechend muss man Feuer mit Feuer bekämpfen.
 
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Clanker schrieb:
Jedes System ist unsicher und jedes Unternehmen kämpft tagtäglich damit.
Habe Linux als Backend in Konzernen gemacht. Da kämpft keiner täglich mit wenn man es vernünftig aufsetzt, es läuft und läuft. Weil es im Kern simpel ist und keine komplexen Sandbox-Umgebungen aufzieht.

Sehr viel hängt daran, ob das Sicherheitskonzept simpel ist oder nicht. Daran scheitern alle endnutzerfreundlichen Umgebungen wie Android, iOS, Windows oder was auch immer. Gerade die jungen Entwickler kapieren das "keep it simple"-Prinzip nicht und wundern sich dann über die ganzen auftauchenden Lücken.
Sicherheit hat seinen Preis, entweder in der Anforderung an den Nutzer oder eben anderweitig.
 
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Grestorn schrieb:
Wie wäre es mit einer Ladekarte?
Warum nicht einfach ne EC-Karte? Warum nicht einfach transparent den Preis für alle dranschreiben (müssen)? Das ist die Frage. Mit der Ladekarte biste wieder in irgendeinem Ökosystem, im Zweifelsfall mit Abo. Und ohne App weißt du eh nicht, wo gerade ein (inkludierter) Ladeplatz frei ist. Browser geht da auch nicht immer. Da steht dann "laden sie unsere App runter".
 
Ja sicher kann man da noch viel verbessern. Wird auch noch. Ist halt noch neu und im Moment ist es wichtiger, Ladestationen installiert zu bekommen, statt über Regulierungen und Einschränkungen die Investoren abzuschrecken.

Es ist eben nichts ohne Konsequenzen. Wenn der Staat zu sehr eingreift, kann das ganz schnell ein Schuss ins eigene Knie werden.
 
Serandi.87 schrieb:
Hoffe einfach nur, dass mein Google Pixel 10 Pro nicht davon betroffen ist! 😱 Bei solchen Meldungen habe ich auch schiss auf ein neues umzusteigen! Kranke Zeiten, in denen wir leben...
Da musst du dir keine Sorgen machen, sofern du das originale Android von Google hast. Trotz gegenteiliger allgemeiner Meinung, gehört Google mit zu den sichersten Smartphones auf dem Markt.
1. Inhouse-Sicherheitschip (Titan M / Titan M2): Ein dedizierter Hardware-Chip schützt sensible Daten wie PINs, Biometriedaten und Verschlüsselungsschlüssel unabhängig vom Hauptprozessor.
2. Standardmäßige Verschlüsselung und Schutzfunktionen: Strikte Sandbox-Isolierung von Apps, automatisierter Phishing- und Malware-Schutz sowie standardmäßige Verschlüsselung ab Werk.

Natürlich die direkten Updates und tiefe Hardware Integration des Betriebssystems.

Das Google von unseren Daten lebt, ist kein Geheimnis. Das tun jedoch Apple und Samsung auch. Wenigstens halten sie sich halbwegs an die DSGVO.
Handy aus China, würden mir deutlich mehr Kopfschmerzen bereiten.
 
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chabba schrieb:
Hatte mal überlegt, mein altes Blackberry Passport mit einem neuen Innenleben von Zinwa zu beleben. ....
Das Projekt kannte ich noch gar nicht. Soll man es riskieren ein einmal sicheres Blackberry was wenige Leute überhaupt wollten, was nun länger leider mehr als ein Briefbeschwerer taugt auf Android und noch Mediatek zu wechseln?😅
Ich bin fast schon gewillt es zu tun, da das Passport Format top ist. Aber nächstens Jahr womöglich.

Leider hat das Aufrüst Kit keine NFC Unterstützung.

Für mich war der Kauf von Mediatek und anderen Unige-SoCs, außer Qualcomm eher ausgeschlossen, aus anderen Gründen, aber mal schauen. Dokumentiert Zinwa seine Lösung, hat man vollen Zugriff auf Bootloader und kann das OS wirklich frei wechseln, sogar NFC wieder einbinden, was natürlich mangels Hardware Schnittstelle auf dem Mainboard sicher nicht geht, wäre ich wohl dabei.
 
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