Der Daedalus
Commander
- Registriert
- Jan. 2002
- Beiträge
- 2.266
Das Jahr 2007 steht vor der Tür und auf den Endverbraucher kommen viele Mehrkosten zu. Steigende Mehrwertsteuer, sinkende Steuervergünstigungen und dazu noch die ständig steigenden Energiepreise.
Auf der anderen Seite geht es vielen Branchen in Deutschland wirtschaftlich sehr gut. Gerade in der Metall- und Elektroindustrie sieht die Zukunft rosig aus.
Nun geht seit ein paar Tagen die Forderung der IG Metall durchs Land, dass man im nächsten Jahr gerne eine Lohnerhöhung um 7% hätte. Gestützt wird diese Zahl auch durch die Aussagen vieler Politiker.
Nun im generellen muss ich hier sogar zustimmen. In den Zeiten schwindenen Wirtschaftswachstums vielen die Lohnsteigerungen doch eher gering aus. Damals mag das im allgemeinen angebracht gewesen sein, doch genau deswegen sollte man jetzt auch etwas nachholen. Zumal viele Unternehmen durchaus in der Lage (und auch bereit dazu wären) ihren Mitarbeitern einen kräftigen Aufschlag zu zahlen.
Doch wie sollte man dies gestalten?
Es ist ja nun mal auch so, dass es Unternehmen gibt (auch in boomenden Branchen) die derartige Lohnerhöhungen nicht unbedingt verkraften würden.
Ein einheitlicher Flächentarifvertrag mit 7% Lohnerhöhung würde diese Unternehmen dann vor ein Problem stellen.
Wie also gestaltet man die kommenden Tarifrunden so, dass man möglichst jeder Seite gerecht wird?
Ich denke, dass wir weg müssen von dem starren Flächentarifverträgen.
Man könnte es zum Beispiel so realisieren, dass man einen Grundtarif festlegt und das dann nach oben und unten Abweichungen gestattet werden (also schon im Tarifvertrag verankert).
Am Beispiel:
Statt 7% fordert man 5% als Basis +/-2%.
Unternehmen die Probleme dabei bekommen 5% mehr Lohn zu zahlen können mit Betriebsrat und Gewerkschaft vereinbaren, dass es nur 3% werden, was natürlich immer das Risiko eines Streiks für das Unternehmen bedeutet.
Bei Unternehmen die wirtschaftlich gut dastehen kommen Betriebsrat und Gewerkschaft auf den Arbeitgeber zu und fordern 7% Lohnerhöhung ein. Auch hier natürlich die Gefahr des Streiks.
Oder doch Investivlohn? Wobei ich hier noch keinen Schimmer hab, wie das bei mittelständischen Unternehmen funktionieren soll.
Oder gilt für euch das Motto: "Gleicher Lohn für "gleiche" Arbeit"?
(das "gleich" bezieht sich hier natürlich darauf, dass die Berufsbezeichnung die selbe ist. Ich denke jeder weis, dass die Arbeit von Unternehmen zu Unternehmen eine andere ist)
Auf der anderen Seite geht es vielen Branchen in Deutschland wirtschaftlich sehr gut. Gerade in der Metall- und Elektroindustrie sieht die Zukunft rosig aus.
Nun geht seit ein paar Tagen die Forderung der IG Metall durchs Land, dass man im nächsten Jahr gerne eine Lohnerhöhung um 7% hätte. Gestützt wird diese Zahl auch durch die Aussagen vieler Politiker.
Nun im generellen muss ich hier sogar zustimmen. In den Zeiten schwindenen Wirtschaftswachstums vielen die Lohnsteigerungen doch eher gering aus. Damals mag das im allgemeinen angebracht gewesen sein, doch genau deswegen sollte man jetzt auch etwas nachholen. Zumal viele Unternehmen durchaus in der Lage (und auch bereit dazu wären) ihren Mitarbeitern einen kräftigen Aufschlag zu zahlen.
Doch wie sollte man dies gestalten?
Es ist ja nun mal auch so, dass es Unternehmen gibt (auch in boomenden Branchen) die derartige Lohnerhöhungen nicht unbedingt verkraften würden.
Ein einheitlicher Flächentarifvertrag mit 7% Lohnerhöhung würde diese Unternehmen dann vor ein Problem stellen.
Wie also gestaltet man die kommenden Tarifrunden so, dass man möglichst jeder Seite gerecht wird?
Ich denke, dass wir weg müssen von dem starren Flächentarifverträgen.
Man könnte es zum Beispiel so realisieren, dass man einen Grundtarif festlegt und das dann nach oben und unten Abweichungen gestattet werden (also schon im Tarifvertrag verankert).
Am Beispiel:
Statt 7% fordert man 5% als Basis +/-2%.
Unternehmen die Probleme dabei bekommen 5% mehr Lohn zu zahlen können mit Betriebsrat und Gewerkschaft vereinbaren, dass es nur 3% werden, was natürlich immer das Risiko eines Streiks für das Unternehmen bedeutet.
Bei Unternehmen die wirtschaftlich gut dastehen kommen Betriebsrat und Gewerkschaft auf den Arbeitgeber zu und fordern 7% Lohnerhöhung ein. Auch hier natürlich die Gefahr des Streiks.
Oder doch Investivlohn? Wobei ich hier noch keinen Schimmer hab, wie das bei mittelständischen Unternehmen funktionieren soll.
Oder gilt für euch das Motto: "Gleicher Lohn für "gleiche" Arbeit"?
(das "gleich" bezieht sich hier natürlich darauf, dass die Berufsbezeichnung die selbe ist. Ich denke jeder weis, dass die Arbeit von Unternehmen zu Unternehmen eine andere ist)