Flutefox schrieb:
So recht will sich mir nicht erschließen, wieso das gerade Apple Nutzern nutzen soll.
Weil iPhones kein PPS unterstützen. Daher das sehr präzise anpassen der Ladespannung und der Stromstärke in Kommunikation mit dem verwendeten USB-PD-Ladegerät. Selbst wenn das Netzteil PPS (hi, wer bist du? ich kann PPS!) kann, ignoriert das iPhone dies einfach (hi ich bin ein iPhone, PPS? kenne ich nicht, mach mal heute Standard-Programm) und einigt sich mit dem Netzteil auf einen passenden festen Wert, der mitunter ineffizient(er) sein kann.
Anker umgeht dies dadurch, indem man quasi dedizierte Ladeprofile für den Apple-Katalog anlegt.
Daher, PPS-Netzteil an iPhone "Hi ich kann PPS", iPhone meldet "Ich bin ein iPhone, ich kenne PPS nicht, mach mal Standard", Netzteil sagt "ah >also iPhone-Standard<" insofern man den Care-Mode aktiviert.
Zur Software, selbst wenn du am iPhone die Leistung runterregelst, es könnte höchstens mit dem Netzteil einen geringeres Profil (entspricht weniger Leistung) aushandeln nach deinem Gusto. Das aber in Stufen, k.A. 3V, 5V, 9V etc.
Daher keine mV-Anpassung. Das tut ein iPhone defacto auch mit einem USB-C-Netzteil selbst schon heute je nach Akku-Temparatur, Systemlast, etc.
Aber ja ein Schieberegler mehr, würde den Nutzer mehr Freiheit bzw. Kontrolle und Eigenverantwortung geben dies ganz Bewusst selbst festzulegen. Würde ich sehr begrüßen.
Wann macht das Sinn, ich denke da immer an Sommer, im Auto, sengende Hitze, Handy relativ leer und Navi an.
Hohe Last, hohe Temperatur aber auch relativ leerer Akku wo ich ganz bewusst gerne mit höchstens der gerade so nötigen Leistung laden wollen würde da mein Handy sonst zum Heizstab mutiert...