Anker Solix 3 Akku-Ladung erst ab >800 Watt Solarleistung?

sini

Lieutenant
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Hallo zusammen,
ich habe hier
  • 1x Anker SOLIX 3 E2700 Pro
  • 1x BP2700
  • 4x 500 Watt Platten Ausrichtung Süden
Obwohl erst März ist, läuft die Anlage bereits häufiger mit 2kW Peak und erzielt Tageserträge von ~10kWh. Damit bin ich wirklich zufrieden und es übertrifft meine Erwartungen bei weitem.

Zur Zeit habe ich noch einen Zähler der rückwärts dreht. Sprich von jeder kWh die in das Netz zurückgehen, profitiere ich (noch).
Bei schönem Wetter ist mir nun aufgefallen, dass die Akkus bereist um 11 Uhr voll geladen sind und danach lediglich die erlaubten 800 Watt eingespeist werden. Aus Sicht des Ertrages ist eine Drosselung zum Zeitpunkt des höchsten Ertrages natürlich nicht optimal.

Screenshot_20260312-173140.Anker.png Der mögliche Ertrag unter der roten imaginären Kurve geht "verloren". Trotz Peak-Solarleistung greift bei geladenem Akku die 800 Watt Einspeise-Grenze.

Nun frage ich mich, ob ich nicht die Laderate der Akkus beschränken kann und der Einspeisung Vorrang gebe.
Sprich bis zu einer Solar-Leistung von 800 Watt wird Strom eingespeist, eben das maximal Erlaubte. Bei einer Solar-Leistung von über 800 Watt werden zusätzlich die Akkus geladen. So würde man die Ausbeute maximieren. Die Akkus würden zwar erst später am Tag voll aufgeladen sein, aber das stört ja nicht.

Hat jemand eine Idee ob das in der Anker App umsetzbar ist? Ich habe mir die Profile angesehen, aber nichts dergleichen gefunden.

Bin gespannt auf eure Ideen.
 
Hast du den "Benutzerdefinierten Modus" eingestellt?
 
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Achso! Soll heißen bei dem Energieverbrauchsplan kann ich jetzt stumpf 800 Watt einspeisen lassen z.B. von 10:00 bis 18:00 Uhr. Und alles was darüber hinaus an Solar-Ertrag vorhanden sein sollte, geht in die Batterie. Wenn Batterie dann irgendwann voll, limitiert es wieder.

Probiere ich die Tage mal aus, wenn ordentliches Wetter ist 😋

p.s. ist dann nur blöd, dass man Nachts nicht einfach den benötigten Verbrauch deckt den der SmartMeter ermittelt, sondern eine konstante Abgabe ans Netz hat.
 
sini schrieb:
Achso! Soll heißen bei dem Energieverbrauchsplan kann ich jetzt stumpf 800 Watt einspeisen lassen z.B. von 10:00 bis 18:00 Uhr. Und alles was darüber hinaus an Solar-Ertrag vorhanden sein sollte, geht in die Batterie. Wenn Batterie dann irgendwann voll, limitiert es wieder.
Ja, genau so funktioniert es.

sini schrieb:
p.s. ist dann nur blöd, dass man Nachts nicht einfach den benötigten Verbrauch deckt den der SmartMeter ermittelt, sondern eine konstante Abgabe ans Netz hat.
Das ist doch egal, solange du noch den alten Ferraris-Zähler drin hast.
Mach den Akku mit max. Einspeiseleistung leer.

Das ist auch effizienter. Denn je niedriger die Einspeiseleistung, desto geringer die Effizienz, da höhere Wandlungsverluste entstehen.

Ein Wechselrichter arbeitet nur mit seiner max. Wandlungsleistung am effektivsten.
 
Ich würde überhaupt nix in den Akku speichern.
So lange der Zähler rückwärts läuft, ist Speichern komplett sinnlos, da man mindestens 10% verschenkt (Wandlungsverluste).
 
SaxnPaule schrieb:
Ich würde überhaupt nix in den Akku speichern.
Mit 800 Watt Grenze schwierig, weil ich deutlich mehr produziere. Aber der Tipp war Gold wert! Der Akku fungiert jetzt aktuell nur als Puffer für >800 Watt

Auf jeden Fall eskaliert es jetzt massiv ohne Einspeise-Drosselung 🙂

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