Ansprüche ans Mainboard, auf was achten?

CoregaTab

Lieutenant
Registriert
Juni 2006
Beiträge
555
Hallo, ich würde gerne mal etwas auf dem Laufenden sein und mal Infos erhalten auf was man beim Mainboard achten sollte, was wichtig ist außer jetzt den Sound Chip oder der Sockel.

Zu einem Intel Xeon E3-1230v3 oder Intel Xeon E3-1245v3 wollte ich mir ein Gigabyte Z87X-D3H holen.
Warum? Gute Frage... Name der Firma und Preis. Ehrliche Antwort. (ok, auf Anzahl von USB und SATA achte ich)

Jetzt wurde mir oft Mainboards Empfohlen in der Preisklasse 55-75 Euro. Klar, teuer ist nicht unbedingt gut aber worauf muss ich achten das ich nicht unnötig Geld ausgebe?

Als Favorit habe ich ASUS und Gigabyte... aber nur aus Erfahrung in der Vergangenheit.

Was mich jetzt noch zu einer Nebenfrage bringt. Die beiden CPU trennen 30 Euro, lohnt sich das und noch wichtiger ist, bei mir im Kopf ist der Gedanke, die Grafikkarte macht das Spiel. Wie sehr beeinflusst der CPU das Spiel die Performance?
Zur Zeit habe ich noch einen Q9550.

Es soll jetzt in erster Linie keine Kaufempfehlung kommen, eher Beispiele als Gegenstück zu dem Board mit kleiner Erklärung warum. So kann ich es vielleicht besser verstehen und in Zukunft auch bei Freunden unnötige Ausgaben vermeiden.

Vielen Dank
mfg
 
Ein Z87 Board brauchst du nur zum übertakten eigentlich.
Normalerweise reicht für einen Xeon 1230v3 auch ein H87 Board.

Musst halt schauen was du so an Steckplätzen PCIe, PCI, USB, SATA, ESATA, LAN, Soundchip usw brauchst und danach das für dich passende Mainboard raussuchen.
 
Ich achte dabei auch immer auf ein möglichst sinnvolles Boardlayout da ich keine Lust habe so manche Kabel quer über das Mainboard ziehen zu müssen.

Was die Marke betrifft bin ich der Meinung das man bei eigentlich mit keinem Hersteller noch was falsch machen kann.
Auch Asrock, welche von vielen ja auf Grund ihrer Vergangenheit gemieden werden sind auf gleichem Niveau wie Asus und Co. Vom Treibersupport finde ich die sogar besser als Asus.

Auch die aktuellen MSI finde ich gerade was Design und Layout betrifft echt gut.

Nur wenn man sich beim OC in Extrembereichen bewegen will würde ich zu einem teureren Board wegen der besseren Spannungswandler und mehrphasigen Stromversorgung raten. Dies kommt bei einem Xeon aber nicht in Frage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie stark die CPU die FPS bestimmen hängt stark vom Spiel und den Settings ab.

Ansonsten:

- Wenn nicht übertaktet wird langt ein H87 oder B85 Board. (Außer man braucht was, was nur ein Z87er hat)
- Genügend Anschlüsse
- Hersteller ist eigentlich egal. ASRock ist P/L meist mit die besten.

- Worauf man achten kann, dass auf den Spannungswandler Kühlkörper sind, kein muss, aber die können nicht schaden.

Der E3 1245 hat halt noch ne iGPU, brauchste die net, nimm den 1230
 
Neben einem vernünftigem Layout beim Board, gute Spannungswandler incl. vernünftiger Kühlung auch die Ausstattung, Features, Anzahl der Schnittstellen bei SATA, USB 2.0/ 3.0, PCIe, PCI, parallel, rückseitiges I/O-Panel, Anzahl der Lüfteranschlüsse 3Pin/ 4Pin, etc. berücksichtigen bzw. auswählen.

All dies weißt du doch selber was, wo von wie viel, etc. und dementsprechend kannst du dann eingrenzen und letztendlich falls auch noch bestimmte Hersteller bevorzugt werden noch weiter einschränken.
 
Vielen Dank. Die Info das die MB alle mehr oder weniger im gleichen Level spielen wusste ich nicht. Habe immer noch das ASUS Gigabyt im Kopf.
Mit Z oder H87 wusste ich, nur dann kommt bei mir die Frage in den Kopf... warum was Kastriertes kaufen. Ich denke dann immer... wenn ich in 1-2 Jahren einen neuen CPU haben will oder mal günstig bekomme, dann hätte ich vielleicht das Problem das ich was nicht machen könnte nur weil ich damals x Euro sparen wollte.
Ich weiss, den Gedanken was man braucht und bereuen wird kann man ganz weit ausholen.

Also kann ich schon davon ausgehen das ich einen unterschied merke wenn ich z.B. meinen Q9500 durch einen Xeon 1230v3 ersetze bei Spielen? (Mainboard und RAM ist klar. Mainboard - Mainboard austausch, 8 GB RAM - 8 GB RAM austausch)
 
@AKW_VIP3R

Moin. Zwei Fragen: Soll es Highend Lösung sein oder Midrange Lösung? Highend: Gaming; Multimedia; oder etwas OC; oder Alles zusammen? Oder willst Du nur einfach zu frieden geben mit dem was Du bekommst? k.a.

Der Unterschied ist gewaltig. Ich hatte zur selbst ein Quad Core Q9550 mit Asus Rampage Formula X48. Aber jetzt: Leistungsgewinn 75% noch effiezienter und schneller. Zugleich Energiesparend.

Wurde mich freuen über deine Pläne?

MfG
 
Also, hier ging es in erster Linie mal darum überhaupt etwas auf dem Laufenden zu sein. Früher gab es bei mir jedes Jahr 1-2 Mal eine Aufrüstung. Durch die Konsolen wurde einiges gebremst in der Richtung. Die Frage fing einfach für den Überblick, weil ich schon lange keinen PC mehr zusammengebaut habe egal ob Office oder High End.

Für mich persönlich am liebsten High End Gaming aber dann doch nicht zu persönlich, weil ich immer noch denke, dass eine Grafikkarte mehr bewirkt an Power wenn man einen mehr oder weniger guten CPU hat.
Hier in dem Fall war der CPU mal an der reihe, dass ich von einem alten Q9550 mit ASUS P5Q auf was Neues umsteige und ich denke damit ganz gut gewinn mache.

Früher war für mich ASUS und Gigabyt das was ins Gehaese kommt egal für wen der PC war. Jetzt zu wissen, dass die Mainboards im Allgemeinen gleich sind und eigentlich nur noch für den Absoluten High End Bereich noch minimal unterschiede macht ist schon mal gute Info für mich.

OC betreibe ich im Moment nicht, weil wie gesagt. Der Q9550 reichte bis jetzt gut aus aber für u.a. Star Citizen wird es sehr eng.

Danke fuer die Info mit wie viel Leistung ich rechnen kann. Da war meine Entscheidung ca. 450 Euro zu Investieren gut (inkl. Gehaeuse und Luefter)
Ergänzung ()

Nachtrag: Jeder schreibt was von Xeon und nicht OC...aber ich habe hier im Forum gelesen das er den Xeon auf 3,7 Ghz laufen hat.
Kann man OC oder nicht?
 
Auch Asrock, welche von vielen ja auf Grund ihrer Vergangenheit gemieden werden sind auf gleichem Niveau wie Asus und Co.
Von dem angeblich hohen Niveau hab ich noch nichts gesehen.
Noch bei den 6er und 7er Chipsätzen war die Qualität m.E. nicht so gut. Da biegt sich die Platine durch, es reißt den PCI-Slot fast weg oder das Ding bootet einfach nicht mehr. Man merkt, dass da an jedem Lötpunkt gespart wurde. Dazu kommen offenbar immer wieder Qualitätsschwankungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Xeon lässt sich schon übertakten, aber nur sehr begrenzt. Der Multi lässt sich bis zum max. Turbo anheben.

Zu Asrock.
Ich denke jeder hat so seine Erfahrungen gemacht. Ich kann jedenfalls nichts negatives berichten. Montagsmodelle hat jeder Hersteller.
 
@ e-Funktion

Asrock ist mittlerweile recht gut die RMA-Zahlen sind absolut in Ordnung. RMA teilt sich momentan etwa so auf:

Gigabyte: 1,1%
Asus: 1,3%
Asrock: 1,9%
MSI: 3,1%

Leider weiß ich die Quelle nicht mehr eventuell finde ich sie noch. Aber dass Asrock-Boards reihenweise kaputt gehen ist damit schon mal widerlegt.

@ TE

3,7 Ghz ist der Standard Turbotakt vom Xeon, also wenn nur ein Kern genutzt wird.
 
Mal aus Interesse. Woher hast du diese Zahlen?
 
Diese Zahlen stammen sehr wahrscheinlich von behardware.com bzw. hardware.fr die immer wieder eine statistische Auswertung liefern.

Inwieweit man diesen Zahlen glauben schenknen kann/ darf überlasse ich jedem selber ....
 
AdoK schrieb:
Inwieweit man diesen Zahlen glauben schenknen kann/ darf überlasse ich jedem selber ....
Die Frage ist, wie und wo sie erhoben werden.
Bei meinem Händler stapeln sich auf dem RMA Tisch Gigabyte und MSI Boards, Asrock und Asus sieht man dort äußerst selten liegen.
Mein bislang einziges defektes Board war ein Asrock, noch dazu das damalige Spitzenmodell (P67 Fatal1ty). Die erste Charge des Boards hatte offenbar ein Qualitätsproblem, denn es fanden sich diverse andere User mit den verschiedensten Problemen, zudem war das UEFI anfangs sehr buggy, was mich eine CPU gekostet hat.
Ansonsten hatte ich schon alle möglichen Marken, sehr viele Asus, mehrere Asrock, mehrere MSI, mehrere Gigabyte, Epox,DFI, ..., von denen hat kein einziges den Dienst quittiert.
 
Dass sich irgendwo Mainboard von Marke X stapeln sagt ja nicht viel aus. Wenn der kaum Asrock verkauft ist ja schon erklärt warum sich die da weniger Stapeln. Dazu kommt, das Asus wesentlich mehr Boards verkauft. Die Quote an defekten Asus-Boards ist aus dem was ich in der Praxis gesehen recht überschaubar geblieben :)
 
Nö, Asrock sind bei ihm die meistverkauften, dicht gefolgt von Asus.
Da es ein Systemhaus ist, werden dort pro Woche mindestens 50 Boards, oft deutlich mehr, verkauft. Das zeigt in etwa die Größenordnungen.
 
http://www.hardware.fr/articles/893-2/cartes-meres.html

Hier der französische Artikel. Der Erhebungszeitraum ist relativ klein und die Daten stammen von einem großen französischen Online-Händler.

Ich würde sagen man kann die Daten zumindest als groben Anhaltspunkt nehmen.

Edit:

Und Asrock dürfte noch weit davon entfernt sein die Meisten Exemplare zu verkaufen. Die haben 2011 noch etwa 8 Millionen Mainboards verkauft während Asus bei etwa 25 Millionen lag und Gigabyte bei 20.

Dass sich die Verkäufe von Asrock in den letzten 2 Jahren verdoppelt haben, bezweifle ich dann doch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben