News Anti-Piraterie-Abkommen: Provider sollen haften

Nein, das ist schlicht Quatsch.
Wenn ich ein digitales Produkt nicht kaufe, dann muss Mutter Getrud (um mal bei der Polemik zu bleiben, die du hier einbringst...) um ihren Job bangen.
Dabei ist es unerheblich, ob ich es nur nicht kaufe; oder ob ich es auch nicht kaufen würde, auch wenn ich es nicht kopieren kann.

Die Frage ist, hätte ich eine ANSTATT einer Kopie das Original gekauft. Wenn ja, dann entstand Schaden. Wenn ich das Original nicht gekauft hätte, egal ob ich eine Kopie bekomme oder nicht, dann entsteht kein Schaden (so z.B. im Falle der Teenies, die sich ein Videospiel nicht leisten können und es dementsprechend nicht kaufen können).

Und so simpel wie du hier versuchst meine Sichtweise vom Tisch zu wischen ist es nicht.
Ich habe nämlich weitaus mehr Gründe genannt, warum die Industrie momentan "schwächelt" als lediglich Kopierschutzmaßnahmen. Besonders die Punkte 'Preisgestaltung' und 'Geschäftsgebahren' solltest du dir nochmal ansehen.

Denn mit technischen Mitteln den Gebrauchtmarkt verhindern, Preise jenseits von Gut und Böse für digitale Downloads zu verlangen, selbstverständliche Features entweder ganz zu verweigern oder nur gegen zusätzliche Zahlungen (Es ist ja nicht so, als wären beschnittene und durch DLC 'vervollständigte' Spiele im laden erstmal billiger) bereitzustellen, gesperrte Steam-Accounts und abgeschaltete Multiplayer-Lobbys sind erhebliche Gründe dafür, dass der Kunde sich nicht fair behandelt fühlt und dementsprechend ein Produkt nicht zu kaufen bereit ist. Und das sind sicherlich KEINE Reaktionen auf Raubkopien, sondern schlichte Gier.

Aber jemand, der kopieren weiterhin als 'klauen' bezeichnet und nicht den Unterschied erkennt ist wohl zu weit weg von der Einsicht, als dass man ihn noch auf vernünftige Weise zur Besinnung bringen könnte. Ich jedenfalls weiß, dass wenn jemand eine Kopie von Fifa 2010 aus dem Netz zieht im Media Markt nicht auf magische Art und Weise eine Spieleverpackung verschwindet. Und Mutter Getrud behält auch nicht ihren Job, wenn niemand etwas kopiert und es trotzdem keiner kauft.
 
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@Niyu

Die Meinung von Vielen - genau das ist typisch. Und somit habe ich doch bei meiner Einschätzung recht, denn die von Dir geäußerte Meinung ist im Bereich der Politik und Wirtschaft sehr weit verbreitet. Seltsamerweise aber nicht von den geistigen Eigentümern, sondern immer nur von den Verwertern der Rechte. Das ist übrigens die schlimmste Dreistigkeit von Allen.

Deinen letzten Absatz zu mir, kann ich nicht verstehen, weil er genau das aussagt, was ich bereits schrieb. Die meisten wollen kopieren und "klauen". Das zieht sich durch sämtliche Gesellschaftsschichten. Genaue Zahlen und Erhebungen gibt es hierzu leider nicht, was man bei der kriminalisierung, auch durch Dich selbst betrieben, gut verstehen kann.

Und genau weil Du weiterhin die absurdesten Vergleiche und Wortverdrehungen bringst und auch nicht auf die Schwere der intransparenten Beratungen von ACTA geantwortet, bleibe ich bei meiner Sicht der Dinge und wurde nicht überzeugt, wobei ich gerne meinen Horizont erweitern will.
 
Niyu du willst Realist sein? Dein Opel Beispiel beweist das Gegenteil.

Wenn ich wirklich ein Auto brauche und mir ein Hersteller nicht zusagt, dann geh ich zu nem anderen. So weit so gut. Aber ein Auto ist nicht vergleichbar mit digitalen Medien.

Würden die Leute sich einfach ein Auto runterladen können, sie würden es tun. Und zwar vorallem die, die kein Geld hätten sich eins zu kaufen.

Bei digitalem Content ists ähnlich. 95% der Leute richten eben keinen Schaden an, auch keinen unsichtbaren. Denn sie laden es runter, weil es geht. Ginge es nicht, hätten sie das Spiel oder die Musik eben nicht. Sie würden es aber nicht kaufen.

Dein "unsichtbarer Schaden" ist eigentlich ein nicht vorhandener Absatz den die Industrie uns aber einreden will um auf dieser Basis Schadensersatz und Ähnliches zu fordern.

Ich würde zu gern sehen was passiert, wenn das Internet einfach mal eine Woche lahmläge. Ob wohl die Verkaufszahlen wieder explodieren? :cool_alt:

Die Industrie machts sich überall so leicht wie möglich. Sogar mit Mitteln, der wir normale bürger als absolut unrecht einstufen würden. Siehe pauschale Abgaben auf fast alles. Total überhöhte Schadensersatzforderungen ohne jegliche Beweise über die wirkliche Schadesnhöhe (weil es nämlich unmöglich ist die zu ermitteln). Und jetzt sollen einfach die Provider haften. Alles nur damit die Industrie bloß keinen Finger krumm machen muss und das Geld nur so fließt.
Urheberrechtsverletzer sind für die Industrie kein Schaden, sondern eine neu entdeckte Einnahmequelle mit gewaltigen Gewinnspannen. Wenns mal klappt einen verurteilen zu lassen, gibts satt Geld ohne dass man dafür hätte arbeiten müssen. Man muss nur einen 1-Euro-Jobber 24h vor den PC setzen und IPs in P2P Netzwerken aufschreiben lassen. Dann ne standardisierte Abmahnung verschicken und hoffen, dass ein paar von den zig Tausend vllt. zahlen. Und schon hat man einen perfekt funktionierenden "Geschäftszweig".


ACTA ist nichts anderes, als ein weiterer Schritt in Richtung Vereinfachung für die Industrie.
 
Zum Thema Abmahnindustrie auch sehr schön:

Die neu entstandene Branche wirbt sogar damit, die Verfolgung vermeintlicher Urheberrechtsverletzungen könne einem Rechteinhaber höhere Umsätze bescheren als der reguläre Verkauf seiner Produkte.
http://www.presseportal.de/pm/7833/1532885/c_t

Die betreffenden c't Ausgaben (in 5/2010 ist nochmal eine Ergänzung dazu) liegen hier vor mir.
Es gibt Fälle, in denen Speisen die Rechteinhaber ihre Produkte selbst in Tauschbörsen ein, um im Anschluss daran diejenigen abzumahnen, die sich das Zeug geladen haben. Noch perfider wird es dann, wenn die Dateien vorher absichtlich umbenannt wurden und vorgeben etwas anderes zu sein, z.B. eine Freeware und der betroffene "Raubkopierer" nichtmal weiß, dass er versehentlich propritäre Software herunterlädt. Soviel zum Thema 'Moral und Fairness'.
 
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Nossi schrieb:
Nein, das ist schlicht Quatsch.
Wenn ich ein digitales Produkt nicht kaufe, dann muss Mutter Getrud (um mal bei der Polemik zu bleiben, die du hier einbringst...) um ihren Job bangen.
Dabei ist es unerheblich, ob ich es nur nicht kaufe; oder ob ich es auch nicht kaufen würde, auch wenn ich es nicht kopieren kann.

Die Frage ist, hätte ich eine ANSTATT einer Kopie das Original gekauft. Wenn ja, dann entstand Schaden. Wenn ich das Original nicht gekauft hätte, egal ob ich eine Kopie bekomme oder nicht, dann entsteht kein Schaden (so z.B. im Falle der Teenies, die sich ein Videospiel nicht leisten können und es dementsprechend nicht kaufen können).

Du widerlegst eine Behauptung also mit einer Behauptung. Interessant. Der arme Teenager der sich absolut nichts leisten kann - das klingt ein wenig nach den Geschichten meiner Großeltern die zu jeder Jahreszeit immer Barfuß und kilometerweit durch meterhohen Schnee laufen mussten. Glaubst du dir den Unsinn wirklich selber? Schau mal aus dem Fenster. Die Gören laufen fast alle mit Markenklamotten rum, haben im Zimmer einen eigenen LCD-Fernseher, immer den neuesten Computer/Konsole/Handy uswusw.

Der kümmerliche Rest, der sich TATSÄCHLICH so ein Spiel/Kinobesuch/Album nicht leisten kann - den interessiert die Industrie auch nicht. Die Industrie interessiert sich für die, die den tatsächlichen Schaden verursachen.

Und das sind eben genau die, die sich das Spiel auch hätten kaufen können - es aber lieber illegal erworben haben. Alles andere dreht mir nur das Wort im Mund herum - wird dadurch aber nicht korrekter.


Nossi schrieb:
Und so simpel wie du hier versuchst meine Sichtweise vom Tisch zu wischen ist es nicht.
Ich habe nämlich weitaus mehr Gründe genannt, warum die Industrie momentan "schwächelt" als lediglich Kopierschutzmaßnahmen. Besonders die Punkte 'Preisgestaltung' und 'Geschäftsgebahren' solltest du dir nochmal ansehen.
Oh - die böse Industrie will Geld verdienen. Es handelt sich nicht um einen gemeinnützigen Verein - OOOHH wie schlimm. Hallo? Soll ich das wirklich ernsthaft kommentieren? Dann leg aber auch bitte deine Finanzen offen - und alles was du im Monat mehr verdienst als du ausgibst, das musst du freiwillig abtreten. Schwachsinn? Ach nee...

Der Kunde kriegt den verkäufer, den er verdient. Wie schon geschrieben. Wenn du Produkt X nicht magst - dann KLAU es auch nicht, sondern gehe halt zur Konkurrenz. Das ist Marktwirtschaft.

Nossi schrieb:
Denn mit technischen Mitteln den Gebrauchtmarkt verhindern, Preise jenseits von Gut und Böse für digitale Downloads zu verlangen, selbstverständliche Features entweder ganz zu verweigern oder nur gegen zusätzliche Zahlungen (Es ist ja nicht so, als wären beschnittene und durch DLC 'vervollständigte' Spiele im laden erstmal billiger) bereitzustellen, gesperrte Steam-Accounts und abgeschaltete Multiplayer-Lobbys sind erhebliche Gründe dafür, dass der Kunde sich nicht fair behandelt fühlt und dementsprechend ein Produkt nicht zu kaufen bereit ist. Und das sind sicherlich KEINE Reaktionen auf Raubkopien, sondern schlichte Gier.
Und? Ist Gier verboten? Was ist denn das für eine LilaLauneWelt-Ansicht die du da hast? Gier ist genau das, was unsere Wirtschaft antreibt. Gier bringt dich dazu arbeiten zu gehen - du könntest ja auch wie Diogenes in eine Tonne ziehen. Machst du nicht - weil? Aha...

Nossi schrieb:
Aber jemand, der kopieren weiterhin als 'klauen' bezeichnet und nicht den Unterschied erkennt ist wohl zu weit weg von der Einsicht, als dass man ihn noch auf vernünftige Weise zur Besinnung bringen könnte. Ich jedenfalls weiß, dass wenn jemand eine Kopie von Fifa 2010 aus dem Netz zieht im Media Markt nicht auf magische Art und Weise eine Spieleverpackung verschwindet. Und Mutter Getrud behält auch nicht ihren Job, wenn niemand etwas kopiert und es trotzdem keiner kauft.
Aber jemand, der nicht verstehen will, dass etwas, was nicht greifbar ist trotzdem einen Wert haben kann - und das dieser Wert ein verlust sein kann, wenn man ihn nicht bezahlt sondern es klaut - den kann man bestimmt nicht auf vernünftige Weise zur Besinnung bringen.

Ob eine Packung dabei magisch verschwindet oder nicht ist dabei nur eines: Polemik ohne Inhalt.
 
Niyu schrieb:
@ roxxor:
Versetz dich mal in die Lage von so jemandem. Du bist nun Eigenständiger Unternehmer. Du hast eine tolle Idee gehabt und hast eine große Firma aufgebaut. Deine Umgebung profitiert von dir als Arbeitgeber, deine Mitarbeiter kriegen pünktlich ihren Lohn und können tapfer die Wirtschaft ankurbeln. Nun kommt aber jemand daher, der deine Idee kostenlos an alle verteilt, die es haben wollen. Niemand kauft mehr deine Produkte außer vll. einige Sammler. Du hast statistische Einbußen. Statt 26000 Stück verkaufst du nur noch 1000 Stück.

Interessantes Beispiel! Vieleicht verhält sich die Sache aber auch etwas anders:

Der 1.Unternehmer verkauft erst 26.000 Stück
dann gibt es auf einem neuen Markt einen 2.Unternehmer der das gleiche Produkt für lau anbietet. Jedoch bleiben auch viele Kunden bei dem 1. Unternehmer, da dort die Qualität besser ist. Neue Situation:
1. Unternehmer verkauft 20.000 Stück
2. Unternehmer verkauft 1.000.000 Stück

Unternehmer 1 denkt nun, dass, wenn er Unternehmer 2 daran hindern kann das Produkt zu verkaufen, er selbst zukünftig 1.020.000 Stück verkaufen würde.

Und was meint ihr?
Hat Unternehmer 1 recht?
Und lohnt es sich für Unternehmer 1 den Markt (den Provider) zu verpflichten, gegen die Kunden von Unternehmer 2 vorzugehen?
 
Niyu schrieb:
Aber jemand, der nicht verstehen will, dass etwas, was nicht greifbar ist trotzdem einen Wert haben kann - und das dieser Wert ein verlust sein kann, wenn man ihn nicht bezahlt sondern es klaut - den kann man bestimmt nicht auf vernünftige Weise zur Besinnung bringen.

Ob eine Packung dabei magisch verschwindet oder nicht ist dabei nur eines: Polemik ohne Inhalt.

Du bist ja nichtmal in der Lage zu begreifen was ich schreibe. Oder blendest du die Dinge, die deine Argumentation stören einfach aus ? Wenn nicht, dann zeig mir doch bitte die Stelle, an der ich behaupte, etwas was nicht greifbar ist hätte keinen Wert, danke. Im Gegenteil, ich schreibe sogar deutlich, das Schaden entsteht. Im Gegensatz zu dir schränke ich jedoch ein, dass nur dann ein Schaden entsteht, wenn die Alternative zur Kopie auch tatsächlich ein Kauf gewesen wäre und NICHT ein 'nichts tun'. Ausgehend von deiner Logik schade ich der Industrie auch dann, wenn ich ein Produkt weder kaufe noch kopiere. Mich Verbrecher sollten sie dringend einsperren und den Schlüssel wegschmeißen!

Pass auf, für dich zum mitschreiben:
Ein Hersteller kann KEINEN Verlust geltend machen(!) wenn ich ein Produkt NIE gekauft hätte.
Lies diesen Satz bitte 3x, damit du ihn auch verstehst.

Dabei ist es UNERHEBLICH ob ich hinterher das Produkt über irgend einen Weg kopiert bekomme DENN ich hätte es mir auch NICHT gekauft, wenn ich es NICHT kopiert bekommen hätte. Ich kaufe auch NICHT bei Opel, obwohl ich einen Opel NICHT kopieren kann.

Und weil ich sicher bin, dass dir der Unterschied zwischen 'klauen' und 'kopieren' immer noch nicht klar ist:
Wenn ich ein Videospiel im Media Markt klaue, dann richte ich einen Schaden an, weil das Produkt nun nicht mehr an einen anderen Kunden verkauft werden kann.
Wenn ich ein Videospiel kopiert bekomme was ich mir ansonsten gekauft hätte, dann richte ich damit auch Schaden an, weil dem Hersteller Einnahmen verloren gehen
Wenn ich ein Videospiel kopiert bekomme, was ich unter anderen Umständen NICHT gekauft hätte, dann richte ich damit keinen Schaden an, auch wenn es illegal ist.

Und das ist der Unterschied zwischen 'klauen' und 'kopieren' und das ist der Grund, warum nicht jede Kopie automatisch als Verlust gerechnet werden kann (Und schon gar nicht als Diebstahl).

Oh - die böse Industrie will Geld verdienen. Es handelt sich nicht um einen gemeinnützigen Verein - OOOHH wie schlimm. Hallo? Soll ich das wirklich ernsthaft kommentieren? Dann leg aber auch bitte deine Finanzen offen - und alles was du im Monat mehr verdienst als du ausgibst, das musst du freiwillig abtreten. Schwachsinn? Ach nee...
Nochmal, liest du eigentlich was ich schreibe ? Anscheinend ist es möglich, die selben Produkte, die auf dem europäischen Festland für 49€ über die Ladentheke gehen, in GB für ~21€ zu verkaufen.
Und GB ist nun wirklich nicht die dritte Welt oder eine Schwellenland, sondern die zweitstärkste Marktwirtschaft in der EU. Verdient die Industrie da drüben nichts ? Oder warum muss ich hier für eine Steamversion trotzdem noch übre 40€ zahlen ? Wäre es nicht möglich, dass viel mehr Kunden Lust haben sich ein Spiel original zu kaufen (mitsamt Support, Patches, Updates, und Onlinematches) wenn das Produkt zu einem Preis verkauft wird der im Rahmen liegt, wie z.B. das in GB der Fall ist ?

Und das die Industrie kein Wohlfahrtsverein ist hat nichts damit zu tun, dass versucht wird z.B. den Gebrauchtmarkt zu verhindern. Der Gebrauchtmarkt schadet auch Opel und trotzdem montieren die mir nicht Nachts von meinem Corsa die Reifen ab und geben sie mir erst wieder wenn ich 5000€ abdrücke. Und Opel ist auch nicht in der Lage zu verhindern, dass ich meinen Corsa auftanke nachdem ein neues Modell auf den Markt gekommen ist, wie z.B. EA bei seinen Sportspielen verhindert, dass ich sie weiterhin online spielen kann.

Das sind Punkte, an denen die Industrie auch mal selbst Hand anlegen muss, anstatt alles auf die "bösen Raubkopierer" zu schieben. Oder glaubst du ernsthaft, dass ein unkopierbares Crysis für 50€ 25x so oft verkauft worden wäre ? Nein, aber ein Crysis für 25€ hätte sicherlich 3 - 4x so hohe Absatzzahlen gehabt.

Und grade du musst mit Polemik ankommen, herzallerliebst....
 
Zuletzt bearbeitet:
Tut mir leid, aber ich habe nur bis Seite 4 gelesen. Unabhängig von Banken und Überwachung sind Unterhaltungsmedien Luxus.

Man kann übrigens auch alte oder gebrauchte Spiele kaufen, so mache ich es nämlich. Dann ist es auch nicht mehr zu Teuer.

Die Kopierer leben sprichwörtlich in saus und braus und haben sich an den Zustand gewöhnt. Normal sollte man sich 1 Vollpreisspiel im Monat leisten können, und dann guckt man eben, was man haben möchte. Man kann Spiele auch nach 2 Monaten noch anfangen. Es gibt viele Perlen für ungefähr 10 Euro.

Die Qualität ist im Moment aber echt schlecht oder ich bin ein Miesepeter, aufjedenfall kaufe ich mir im moment quasi nichts. Aber das die Sachen zur freien Verfügung stehen ist ein grobes Missverständnis.
 
als ob es dabei hintergründig um softwarepiraterie ginge.. denkt mal an china..
denkt mal n bisschen aussen herum, und betrachtet die möglichkeiten, die dieses abkommen sonst noch bieten könnte.
dann behaltet diesen gedankengang im hinterkopf und denkt an zukünftige ipv6-vernetzungen ganzer einrichtungen und elektrik/elektronik für wohnungen.
die bauen sich da gerade ihr hintertürchen, um aus eigenen interessen druckausüben und leute kontrollieren zu können.
und all das bedarf nur genügend kriminieller energie - und glaubt mal nicht das macht nicht korrumpiert.
"yes we can change" - waren schöne worte, nur was wenn die intention dahinter eine komplett andere war, als gegenwärtig angenommen. ich will dieses posting nicht mit dem wort verschwörungstheorie entwertet sehen - aber irgendwie seh ich das NWO darunter flackern.

PS: und wer immernoch so blauäugig is, und glaub das sei ein hirngespinst und muss einfach mal nur an den mehmet denken, der aufgrund eines simplen verdachts direkt von der NSA hier abgeholt wurde und jahrelang in guantanamo saß.
 
Zuletzt bearbeitet:
damn Kauz schrieb:
Der 1.Unternehmer verkauft erst 26.000 Stück
dann gibt es auf einem neuen Markt einen 2.Unternehmer der das gleiche Produkt für lau anbietet. Jedoch bleiben auch viele Kunden bei dem 1. Unternehmer, da dort die Qualität besser ist. Neue Situation:
1. Unternehmer verkauft 20.000 Stück
2. Unternehmer verkauft 1.000.000 Stück

Unternehmer 1 denkt nun, dass, wenn er Unternehmer 2 daran hindern kann das Produkt zu verkaufen, er selbst zukünftig 1.020.000 Stück verkaufen würde.

Unternehmen 1 könnte aber auch anders argumentieren. Rechnen wir mal mit deinen Zahlen weiter.

Wenn von den 1 Mio. Konsumenten nur 5% zu Unternehmen 1 wechseln, dann sind das immerhin 50.000 neue Käufer. Zum alten Stand als fast das Doppelte.

So argumentieren die Unternehmer.
 
Nossi schrieb:
Du bist ja nichtmal in der Lage zu begreifen was ich schreibe. Oder blendest du die Dinge, die deine Argumentation stören einfach aus ?Wenn nicht, dann zeig mir doch bitte die Stelle, an der ich behaupte, etwas was nicht greifbar ist hätte keinen Wert, danke.
Du weißt also selber nicht was du schreibst? Aber lesen kannst du? Lies es nochmal im Kontext. Natürlich hast du nirgends EXPLIZIT gesagt, das etwas, was nicht greifbar ist keinen Wert hat. Aber du verhälst dich so.

Lesen - Verstehen

Nossi schrieb:
Im Gegenteil, ich schreibe sogar deutlich, das Schaden entsteht. Im Gegensatz zu dir schränke ich jedoch ein, dass nur dann ein Schaden entsteht, wenn die Alternative zur Kopie auch tatsächlich ein Kauf gewesen wäre und NICHT ein 'nichts tun'.
Du schränkst nicht ein, sondern du behauptest, dass laut deinen jahrelangen Studien (Achtung: Ironie) hervorgeht, dass die Leute die kopieren das Produkt nicht kaufen - und daher kein Schaden entsteht.

Ich hingegen behaupte, dass nur der kleinste Teil der Menschen die munter kopieren auf eben dieses Produkt verzichtet hätten.

Meine Behauptung wird gestützt durch die Statistiken der Industrie. Deine Behauptung wird gestützt durch Fantasie und Magie.
Noch ein Beispiel zur Veranschaulichung:

DU behauptest 1970 hätten die Menschen sich dazu entschlossen kaum noch Kinder zu kriegen.

ICH behaupte die Pille hat in diesen Jahren dazu gesorgt, dass die Geburtenrate so eingebrochen ist.

DU behauptest, das wäre Unsinn und ich könnte nicht beweisen, dass die, die jetzt Sex haben auch Sex hätten, wenn die Pille nie erfunden worden wäre.

- Ein Schelm wer böses denkt...

Nossi schrieb:
Ausgehend von deiner Logik schade ich der Industrie auch dann, wenn ich ein Produkt weder kaufe noch kopiere. Mich Verbrecher sollten sie dringend einsperren und den Schlüssel wegschmeißen!
Also: Erstmal, schadest du der Wirtschaft immer, wenn du dein Geld nicht in Bewegung hälst. Aber in dem Kontext wie du es mir nun andichtest ist es zumindest nichts, was ich gesagt oder gemeint hätte.

Nossi schrieb:
Pass auf, für dich zum mitschreiben:
Ein Hersteller kann KEINEN Verlust geltend machen(!) wenn ich ein Produkt NIE gekauft hätte.
Lies diesen Satz bitte 3x, damit du ihn auch verstehst.
Du hättest das Produkt aber gekauft. zumindest ist es realitätnaher zu vermuten, dass 90% Geld zahlen würden, wenn sie es nicht kostenlos bekommen und nur 10% tatsächlich verzichten als andersherum. (und nichts anderes behaupte ich)

Nossi schrieb:
Nochmal, liest du eigentlich was ich schreibe ? Anscheinend ist es möglich, die selben Produkte die auf dem europäischen Festland für 49€ über die Ladentheke gehen in GB für ~21€ zu verkaufen.
Und GB ist nun wirklich nicht die dritte Welt oder eine Schwellenland, sondern die zweitstärkste Marktwirtschaft in der EU. Verdient die Industrie da drüben nichts ? Oder warum muss ich hier für eine Steamversion trotzdem noch übre 40€ zahlen ? Wäre es nicht möglich, dass viel mehr Kunden Lust haben sich ein Spiel original zu kaufen (mitsamt Support, Patches, Updates, und Onlinematches) wenn das Produkt zu einem Preis verkauft wird der im Rahmen liegt, wie z.B. das in GB der Fall ist ?
Das ist Marktwirtschaft. Sowas lernt man doch heutzutage in der Schule oder? Nachfrage und so? Eine Cola im Touristengebiet kostet auch 5 Euro obwohl ich sie 10 Kilometer weiter für 50 cent bekomme. Was hat das mit dem Thema zu tun?

Ist es zu teuer? Kauf es nicht! Es rechtfertigt (NOCHMAL) nicht es einfach zu klauen.

Nossi schrieb:
Und das die Industrie kein Wohlfahrtsverein ist hat nichts damit zu tun, dass versucht wird z.B. den Gebrauchtmarkt zu verhindern. Der Gebrauchtmarkt schadet auch Opel und trotzdem montieren die mir nicht Nachts von meinem Corsa die Reifen ab und geben sie mir erst wieder wenn ich 5000€ abdrücke.

Das sind Punkte, an denen die Industrie auch mal selbst Hand anlegen muss, anstatt alles auf die "bösen Raubkopierer" zu schieben. Oder glaubst du ernsthaft, dass ein unkopierbares Crysis für 50€ 25x so oft verkauft worden wäre ? Nein, aber ein Crysis für 25€ hätte sicherlich 3 - 4x so hohe Absatzzahlen gehabt.

Und grade du musst mit Polemik ankommen, herzallerliebst....
Sie können alles versuchen, was sie wollen. DU als Kunde entscheidest dann, ob sie damit durchkommen oder nicht. Geh zur Konkurrenz. Boykottiere. ABER – das Produkt an allen Ecken und Enden schlecht machen und es dann TROTZDEM (kostenlos und illegal) zu besorgen – das ist Scheinheilig.

Dein Vergleich hinkt doch ohne Ende. Und noch mehr hinkt die Behauptung, dass das Crysis sich nicht 25x öfter verkauft hätte. Wo ist dein Beweis? Wieso ist deine Behauptung, das Produkt würde sich 3-4% besser verkaufen, wenn man es um 50% billige anbietet auch nur ansatzweise enrt zu nehmen? Woher beziehst du diese zahlen?

FANTASIE und MAGIE!! Mehr nicht. Populistisches Raubkopierer Geschwätz.
 
Zuletzt bearbeitet:
KL0k schrieb:
als ob es dabei hintergründig um softwarepiraterie ginge.. denkt mal an china..
denkt mal n bisschen aussen herum, und betrachtet die möglichkeiten, die dieses abkommen sonst noch bieten könnte.
dann behaltet diesen gedankengang im hinterkopf und denkt an zukünftige ipv6-vernetzungen ganzer einrichtungen und elektrik/elektronik für wohnungen.
die bauen sich da gerade ihr hintertürchen, um aus eigenen interessen druckausüben und leute kontrollieren zu können.
und all das bedarf nur genügend kriminieller energie - und glaubt mal nicht das macht nicht korrumpiert.
Meine Rede ...
Schade, daß man hier auch noch voll drauf reinfällt und sich weiterhin über Raubkopien streitet und somit von der eigentlichen Bedrohung ablenkt.
 
Niyu schrieb:
Meine Behauptung wird gestützt durch die Statistiken der Industrie.

Lobbyarbeit.
Ich kann mich an eine Studie erinnern die besagt, dass Raubkopierer einen Großteil der kopierten Spiele nichtmal spielen, maximal kurz antesten. Davon wurde vor einigen Jahren mal in einem Spiele-Magazin berichtet. Denkst du wirklich, sie hätten das dann auch alles gekauft ?

Du schränkst nicht ein, sondern du behauptest, dass laut deinen jahrelangen Studien (Achtung: Ironie) hervorgeht, dass die Leute die kopieren das Produkt nicht kaufen - und daher kein Schaden entsteht.
Nein, ich behaupte nicht, dass jeder, der ein Produkt kopiert es alternativ nie gekauft hätte. Ich behaupte, dass es aber genug solcher Fälle gibt oder sogar, dass sie den Großteil der kopierten Spiele betreffen. Wie sagtest du so schön ? Lesen - verstehen.

Beispiel: Ich bin kein großer Multiplayer-Spieler und lege viel mehr Wert auf Handlung, Umfang und Atmosphäre. Ich spiele z.B. sehr viele Rollenspiele. Deshalb käme es mir nie in den Sinn, Geld für Modern Warfare 2 auszugeben. Die Kampange ist mir viel zu kurz (das war überall zu lesen), das Setting ist nicht so meines und ich vermute auch die Story ist eher Nebensache. Das Spiel interessiert mich nicht sonderlich, ich habe nicht dem Release entgegengefiebert etc. Und auch all die überschwenglichen Wertungen in den Magazinen und in den Foren haben mich völlig kalt gelassen.

Wenn jetzt aber ein Kumpel ankommen würde und sagen würd: "Ey, ich hab hier MW2, soll ich dir das mal brennen." Würde ich vermutlich sagen "Sicher, ich schau es mir mal an, was hab ich zu verlieren". Würde dann wahrscheinlich 2 oder 3 Stündchen spielen wenn ich mal langeweile habe und es dann wieder in die Ecke legen und niemals wieder anfassen. Das ganze wäre vor nicht allzu vielen Jahren sogar noch unter den Punkt 'Privatkopie' gefallen und höchst legal gewesen.

Activision wäre in diesem Beispiel keinerlei Schaden entstanden, denn würde mein Kumpel nicht ankommen und es mir anbieten hätte ich das Spiel nie angefasst. Im besten Falle hätte ich sogar Interesse am Spiel bekommen und es mir doch für Multiplayermatches gekauft. Nicht sehr wahrscheinlich, aber es kann vorkommen. Und im schlechtesten Falle hätte Activision überhaupt nichts bemerkt, weil ich eh nie Kunde geworden wäre.

ABER – das Produkt an allen Ecken und Enden schlecht machen und es dann TROTZDEM (kostenlos und illegal) zu besorgen - das ist Scheinheilig.
Die Dinge die ich genannt habe, mit denen ich die Produkte schlecht gemacht habe (Zwangsaktivierungen, Accountbindung, vergleichsweise hohe Preise, Kopierschutzrepressalien....) lassen sich ironischerweise alle durch Piraterie aushebeln. Das ist ein Punkt, der schon lange - und nicht nur von mir - kritisiert wird: Das der ehrliche Kunde der dumme ist, während der Pirat von all den Mechaniken nichts mitbekommt.

Unterm Strich bleibt:
Es gibt mehr Gründe auf illegale Versionen zurückzugreifen als nur der Wunsch, nichts bezahlen zu müssen. Und es gibt Preise, welche die Leute bereit sind zu zahlen. Jedoch sind die Preise scheinbar momentan für das gebotene Produkt zu hoch. Da du ja so schön mit der Marktwirtschaft angefangen hast, welche scheinbar bis zu 300% teurere Preise auf dem Festland rechtfertigen sollen als in GB: Anscheinend sind diese Preise eben doch nicht gerechtfertigt. Wie sagt man so schön ? Das System funktioniert. Jedoch wollen die Hersteller die Preise künstlich über einem Niveau halten, dass der Markt bereit ist zu zahlen. Und da es bei digitalen Produkten nicht nur möglich ist, technische Repressalien einzubauen die bei anderen Produktzweigen nicht denkbar wären, sondern auch diese Produkte zu bekommen ohne dabei im Laden einen Diebstahl zu begehen reagiert die potentiellen Kunden halt dementsprechend.

Und hier muss die Industrie reagieren. Sie müssen ihre Produkte so attraktiv gestalten, dass die Leute freiwillig auf eine originale Version zurückgreifen als auf eine gecrackte ohne Onlinefunktion. Das lässt sich über viele Wege realisieren: Preisgestaltung, Qualität, Umfang, Freiheit bei der Nutzung. Aber nicht durch technische Hürden, die nur dem ehrlichen Kunden zu lasten fallen und dreister Abzocke. Alle wird man niemals in's Boot holen können, aber mehr als momentan. Der jetztige Weg ist schlicht kontraproduktiv.

Ich hab mir übrigens AVP gekauft. In England, für knapp 25€ mit Versand und allem drum und dran. Das war es mir wert.
 
Zuletzt bearbeitet:
@konti
kein wunder - das sind simple psychologische tricks, man nehme einfach ein thema was genug polarisiert und baue es sich so hin, das man unterschwellig seine eigenen ziele erreichen kann.
solcher dinge wurde sich auch schon vor kriegszeiten bemächtigt, und wir alle wissen wohin das führte.
 
Nossi schrieb:
Lobbyarbeit.
Ich kann mich an eine Studie erinnern die besagt, dass Raubkopierer einen Großteil der kopierten Spiele nichtmal spielen, maximal kurz antesten. Davon wurde vor einigen Jahren mal in einem Spiele-Magazin berichtet. Denkst du wirklich, sie hätten das dann auch alles gekauft ?
Nicht zwangsläufig. In diesem Punkt bin ich deiner Meinung. Solche gecrackten Downloads gehen sicherlich oft den Weg, den eine Demo eigentlich schon ermöglichen sollte. Die Leute testen kurz - und löschen es dann wieder oder die leute spielen es nie - sondern sammeln es nur. Ich kenne selber einige Spezialisten, die buchstäblich tausende Filme, Spiele und Musik auf Terrabytes an Festplatten, DVDs etc. horten - ohne je auch nur einen Bruchteil davon gesehen, gespielt oder angehört zu haben. Reiner Sammlertrieb.

Dies zähle ich aber zu den Leuten, die sich das Produkt sonst sowieso nicht gekauft hätten.


Nossi schrieb:
Die Dinge die ich genannt habe, mit denen ich die Produkte schlecht gemacht habe (Zwangsaktivierungen, Accountbindung, vergleichsweise hohe Preise, Kopierschutzrepressalien....) lassen sich ironischerweise alle durch Piraterie aushebeln. Das ist ein Punkt, der schon lange - und nicht nur von mir - kritisiert wird: Das der ehrliche Kunde der dumme ist, während der Pirat von all den Mechaniken nichts mitbekommt.

Unterm Strich bleibt:
Es gibt mehr Gründe auf illegale Versionen zurückzugreifen als nur der Wunsch, nichts bezahlen zu müssen.
Und hier muss die Industrie reagieren. Sie müssen ihre Produkte so attraktiv gestalten, dass die Leute freiwillig auf eine originale Version zurückgreifen als auf eine gecrackte ohne Onlinefunktion. Das lässt sich über viele Wege realisieren: Preisgestaltung, Qualität, Umfang, Freiheit bei der Nutzung. Aber nicht durch technische Hürden, die nur dem ehrlichen Kunden zu lasten fallen und dreister Abzocke. Alle wird man niemals in's Boot holen können, aber mehr als momentan. Der jetztige Weg ist schlicht kontraproduktiv.
Ursache und Wirkung!!! Es gab nicht zuerst Kopierschutzmaßnahmen die die Nutzer ins illegale drängten. Sondern es gab zuerst Kopierer und dann wurde angefangen dagegen zu arbeiten. Es gibt dutzende Mechanismen. Natürlich sind diverse dabei die Humbug sind und die auch Effekte haben, die vll. gar nicht so beabsichtigt waren wie z.B. die Wiederverkäuflichkeit beeinflussen etc. Das sind Dinge die sich entwickeln müssen. Die Industrie ist nicht so flexibel wie der User - es dauert seine Zeit, bis die Statistiken ausgewertet sind und dann nach Analyse entsprechend gehandelt wird.

Wenn die Analyse ergibt, dass die Vorschläge die du angebracht hast Attraktiv erscheinen - dann wird die Industrie mit Sicherheit entsprechend handeln.

Gegenargumente für das Dowloaden solcher Produkte sind übrigens Viren, Trojaner o.ä. die oft in solchen illegalen Downloads stecken. Ich weiß nicht, ob dies so eine gute Alternative ist.
 
Niyu schrieb:
Natürlich sind diverse dabei die Humbug sind und die auch Effekte haben, die vll. gar nicht so beabsichtigt waren wie z.B. die Wiederverkäuflichkeit beeinflussen etc.
Da kannst du dir aber sicher sein, dass dies vom Publisher so geplant wurde! Ein paar zusätzliche Server zu stellen, damit alle Kunden sich zwangsregistrieren müssen und damit ihr gekauftes Spiel an ihren Account binden, kommt wesentlich billiger als auf all die Einnahmen von Gebrauchtspielen durch Privatverkäufe zu verzichten.
 
der EA-Ceo hats doch sogar offen innem interview gesagt, das ihnen der gebrauchtmarkt ein dorn im auge ist.
 
Japp, es ist erklärtes Ziel z.B. von EA, den Gebrauchtmarkt lahm zu legen. Das ist leider keine reine Nebenwirkung der Raubkopie. Darüber wird ganz offen geredet.
 
Um dies zu ermöglichen, wären die Provider dazu gezwungen, auch detaillierte Verbindungsdaten ihrer Kunden dauerhaft zu speichern. Das wiederum wird Datenschützer und Gesetzeshüter auf den Plan rufen, schließlich ist schon die Vorratsdatenspeicherung kontrovers diskutiert und mit Verfassungsbeschwerden bekämpft worden – bislang allerdings ohne konkreten Erfolg.

Was für ein Quark da oben in der Nachricht streht! Also ich kenn jemand, der wegen Urheberrechtsverstoß angeklagt wurde. Da stand genau, wann derjenige online war. Auf welchen Seiten er war. Alle IP Adressen, mit den er verbunden war und die eigene IP. Ebenfalls wussten die, wann (sogar minutengenau) welche Datei heruntergeladen wurde. Und es ist etwa ein halbes Jahr her. Auf den Brief stand: "Mit freundlicher Unterstützung von ...providernamen... für die Freigabe der Daten."

Hört sich zwar kass an, aber was wird da diskutiert. Das ist alles nur Kaschierung. Es wird doch schon längst durchgeführt.

Wenn ihr mir nicht glaubt, dann kann ich ihm wegen den Brief fragen und nen foto hochladen. Jap
 
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