Jokener
Captain
- Registriert
- Nov. 2007
- Beiträge
- 3.594
@192.168.1.1
Dein Vergleich mit dem Spaten hinkt, da ich damit selten arbeiten muss.
Auf den Computer muss man aber in der Regel länger draufgucken und mehr damit machen.
Dann werden Kleinigkeiten und Äußerlichkeiten plötzlich doch wichtig.
Ich freue mich jeden Tag wieder, dass mein Laptop so toll ist (nicht so extrem, aber die Nutzung hat einen angenehmen Flair...).
Und solange das so ist, bin ich auch bereit deutlich mehr Euros gegen Äpfel zu tauschen.
@Odium:
Wie kommst du darauf, dass die Produkte ein schlechtes P/L-Verhältnis haben, nur weil die Firma gut läuft?
Dass Apple seit 2003 um 1400% zugelegt hat liegt aber an diversen Gründen.
Unter anderem daran, dass die "New Economy" Blase im Jahr 2000 und danach geplatzt ist und alle IT und Hardware-Firmen runtergezogen haben.
Außerdem war das der Zeitpunkt bevor Apple auf Intel umgestiegen ist und die PowerPC Plattform von IBM auf der Hardwareseite nicht mehr so schnell vorankam wie es die x86 Plattform tat.
(Nicht umsonst gab es nie ein G5 PowerBook...)
Außerdem kam mit Steve Jobs 1997 der Visionär zurück, der Apple zu dem machte was es heute ist.
(Sicher hätten das auch andere gekonnt und ich will ihm keinen Heiligenschein aufsetzen, aber er ist derjenige der es getan hat)
aber zum Thema:
Apple hat sich den Ruf ganz einfach verdient.
Ein Apple System hat zwar mittlerweile ähnliche Hardware wie ein normaler X86 Rechner, davon aber meistens nur das beste bzw. die besseren Produkte einer Linie (bei Notebook-CPU's diejenigen mit geringer TDP und so weiter).
(Auch ein paar Sonderprodukte, wie man am MacBook Air sehen kann.)
Außerdem nutzt OS X die Hardware auch deutlich effizienter als Vista, man kann also nicht sagen, dass der selbe Prozessor in einem Apfel das gleiche schafft wie in einem Dell.
(Die Unterschiede mögen gering sein, aber die Summe der Geringfügigkeiten macht es aus).
Außerdem das Marksegment. Wenn man Dell und Co auf ihre Top-Produkte reduziert, dann sehen sie auch nicht mehr SOOO schlecht aus.
Ich würd zwar immer noch einen Apple kaufen, aber diese ganzen Plastikschrott-Notebooks mit 2 AA-Akkus und 12 Minuten Laufzeit sind bei teuren Produkten generell die Ausnahme.
Außerdem macht Apple einfach ALLES viel einfacher.
Der Kunde will Design/Leistung/Einfachheit/Robustheit und das "Nicht-mehr-drüber-nachdenken" wie es funktionieren könnte, sondern einfach da hinklicken wo man es vermutet und Voilá, der Knopf ist tatsächlich vorhanden.
Dafür will Apple (relativ) viel Kohle haben.
Und jetzt ist die Sache schon wieder ganz einfach: Entweder der Kunde zahlt und nimmt es, oder er lässt es.
Mit den teuren Produkten erreicht man aber auch Charakterzüge in der Zielgruppe, die bei günstig-Artikeln einfach nicht vorhanden sind.
Wer was wirklich günstiges will, der ist oft auch bereit dafür mehr Zeit zu investieren (beispielsweise einen Computer aus Einzelteilen zusammenzubauen, weil es billiger kommt).
Leute die es sich leisten können sind im Gegenteil aber sogar bereit MEHR zu zahlen um WENIGER Aufwand zu haben und weniger Gedanken an die "Schnittstelle zum Arbeits- oder Spaßmedium" zu verschwenden.
Ich bin da das beste Beispiel.
Ich hab ein MacBook Pro, ein iPhone 3GS, eine Airport Extreme, ein AppleTV und einen iTunes Server.
Alles ging nach dem Motto: Bezahlen, Auspacken, Kabel dran, Stecker rein, Vergessen.
Ich muss mich nicht mehr um Wartung oder Reparaturen kümmern, habe keinen Stress mehr und keine Probleme.
Dafür bezahle ich ohne mit der Wimper zu zucken 2000 Euro mehr, denn wenn ich insgesamt nur 20 Stunden spare, dann hat es sich schon gelohnt...
Und ganz genau das ist die Masche mit der Apple Kunden gewinnt. Zurecht. Bisher. Momentan. Zukünftig.
Grüße vom:
Jokener
Dein Vergleich mit dem Spaten hinkt, da ich damit selten arbeiten muss.
Auf den Computer muss man aber in der Regel länger draufgucken und mehr damit machen.
Dann werden Kleinigkeiten und Äußerlichkeiten plötzlich doch wichtig.
Ich freue mich jeden Tag wieder, dass mein Laptop so toll ist (nicht so extrem, aber die Nutzung hat einen angenehmen Flair...).
Und solange das so ist, bin ich auch bereit deutlich mehr Euros gegen Äpfel zu tauschen.
@Odium:
Wie kommst du darauf, dass die Produkte ein schlechtes P/L-Verhältnis haben, nur weil die Firma gut läuft?
Dass Apple seit 2003 um 1400% zugelegt hat liegt aber an diversen Gründen.
Unter anderem daran, dass die "New Economy" Blase im Jahr 2000 und danach geplatzt ist und alle IT und Hardware-Firmen runtergezogen haben.
Außerdem war das der Zeitpunkt bevor Apple auf Intel umgestiegen ist und die PowerPC Plattform von IBM auf der Hardwareseite nicht mehr so schnell vorankam wie es die x86 Plattform tat.
(Nicht umsonst gab es nie ein G5 PowerBook...)
Außerdem kam mit Steve Jobs 1997 der Visionär zurück, der Apple zu dem machte was es heute ist.
(Sicher hätten das auch andere gekonnt und ich will ihm keinen Heiligenschein aufsetzen, aber er ist derjenige der es getan hat)
aber zum Thema:
Apple hat sich den Ruf ganz einfach verdient.
Ein Apple System hat zwar mittlerweile ähnliche Hardware wie ein normaler X86 Rechner, davon aber meistens nur das beste bzw. die besseren Produkte einer Linie (bei Notebook-CPU's diejenigen mit geringer TDP und so weiter).
(Auch ein paar Sonderprodukte, wie man am MacBook Air sehen kann.)
Außerdem nutzt OS X die Hardware auch deutlich effizienter als Vista, man kann also nicht sagen, dass der selbe Prozessor in einem Apfel das gleiche schafft wie in einem Dell.
(Die Unterschiede mögen gering sein, aber die Summe der Geringfügigkeiten macht es aus).
Außerdem das Marksegment. Wenn man Dell und Co auf ihre Top-Produkte reduziert, dann sehen sie auch nicht mehr SOOO schlecht aus.
Ich würd zwar immer noch einen Apple kaufen, aber diese ganzen Plastikschrott-Notebooks mit 2 AA-Akkus und 12 Minuten Laufzeit sind bei teuren Produkten generell die Ausnahme.
Außerdem macht Apple einfach ALLES viel einfacher.
Der Kunde will Design/Leistung/Einfachheit/Robustheit und das "Nicht-mehr-drüber-nachdenken" wie es funktionieren könnte, sondern einfach da hinklicken wo man es vermutet und Voilá, der Knopf ist tatsächlich vorhanden.
Dafür will Apple (relativ) viel Kohle haben.
Und jetzt ist die Sache schon wieder ganz einfach: Entweder der Kunde zahlt und nimmt es, oder er lässt es.
Mit den teuren Produkten erreicht man aber auch Charakterzüge in der Zielgruppe, die bei günstig-Artikeln einfach nicht vorhanden sind.
Wer was wirklich günstiges will, der ist oft auch bereit dafür mehr Zeit zu investieren (beispielsweise einen Computer aus Einzelteilen zusammenzubauen, weil es billiger kommt).
Leute die es sich leisten können sind im Gegenteil aber sogar bereit MEHR zu zahlen um WENIGER Aufwand zu haben und weniger Gedanken an die "Schnittstelle zum Arbeits- oder Spaßmedium" zu verschwenden.
Ich bin da das beste Beispiel.
Ich hab ein MacBook Pro, ein iPhone 3GS, eine Airport Extreme, ein AppleTV und einen iTunes Server.
Alles ging nach dem Motto: Bezahlen, Auspacken, Kabel dran, Stecker rein, Vergessen.
Ich muss mich nicht mehr um Wartung oder Reparaturen kümmern, habe keinen Stress mehr und keine Probleme.
Dafür bezahle ich ohne mit der Wimper zu zucken 2000 Euro mehr, denn wenn ich insgesamt nur 20 Stunden spare, dann hat es sich schon gelohnt...
Und ganz genau das ist die Masche mit der Apple Kunden gewinnt. Zurecht. Bisher. Momentan. Zukünftig.
Grüße vom:
Jokener