Arbeiten in den USA

Ryzarector

Ensign
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Jan. 2009
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157
Hallo,

ich habe eine Ausbildung zum Industriemechaniker gemacht und meine Arbeitstelle hat mir jetzt angeboten mich nach Amerika zu schicken um dort für 3 Jahre zu arbeiten und danach wieder in Deutschland für mindestens 2 Jahre. Ich werde erst mal in Deutschland ein Jahr arbeiten und Englischkurse besuchen. (Wird vom Arbeitgeber finanziert)

Allerdings könnte ich auch einen Festvertrag unterschreiben (in Deutschland).

Ich bin mir nicht sicher was ich machen soll. Meine Frage ist, was wären die Vorteile, wenn ich nach Amerika gehe und nach 3 Jahren Berufserfahrung wieder zurück komme? Bringt es mir was für die Arbeit? Ich möchte nicht für immer als Industriemechaniker.(Weiterbildung?). Ich möchte definitiv nach den 3 Jahren wieder nach Deutschland zurück. Wegen Familie etc.

Arbeitsplatz wäre in den Südstaaten.

Habt ihr vielleicht mal in den USA gearbeitet, wenn ja, welche Erfahrung habt ihr dort gemacht?


Bitte um Ratschläge!!!
 
ich an deiner Stelle würde die Chance am Schopfe packen - sofern du unabhängig bist (keine Frau / Kinder). Solch ein Angebot bekommste wahrscheinlich nie wieder.
 
Kann theblade nur zustimmen!

Ich habe dieses Jahr auch die Möglichkeit bekommen (trotz Kind und Freundin) nach LA für 6 Wochen zu reisen und dort zu arbeiten... Dem musste ich sofort zustimmen... Ohne nachzudenken... Ich wäre immer enttäuscht von mir, wenn ich mir sowas durch die Lappen gehen hätte lassen...

In deiner Situation würde ich die 3 Jahre auf alle Fälle nutzen!
 
Ich finde 3 Jahre eine sehr lange Zeit für einen Auslandsaufenthalt wenn man jung ist, zu mal du danach noch fest 2 Jahre an den Arbeitgeber in Deutschland gebunden bist. Sicherlich ist es gut Erfahrungen in mehreren Unternehmen auch im Ausland zu sammeln, jedoch wenn du dich weiterbilden willst dann mach es nicht.

Bleibe hier und unterschreibe den anderen Festvertrag oder such dir gleich eine Weiterbildungsmöglichkeit z.B zum Techniker, Meister, oder Fachabi + Studium.

Nur für 3 Jahre würde ich diesen Knebelvertrag nicht eingehen, wenn dann versuchen ganz Auszuwandern oder gar nicht.

EDIT: Man bemerke den Unterschied 6 Wochen und 3 ! Jahre. :)
 
@TE: wärst du dort gänzlich alleine oder kommen noch Arbeitskollegen mit?
 
Wenn du eine Weiterbildung in Vollzeit anstrebst wären mir persönlich die 5 Jahre Bindung an den Arbeitgeber zu lang. Danach hat man sich a) an das Geld gewöhnt und b) das lernen oftmals verlernt.
Hast du mit deinem Arbeitgeber schon mal darüber gesprochen das du dich weiterbilden willst? Vielleicht ist da ja auch was zu machen und ihr habt beide was davon.
Stellst du dir was in Teilzeit vor und bist ungebunden: Ich würde es machen.
 
Ich bin nicht verheiratet.

Ich bin nicht an meinem Arbeitgeber für 2 Jahre gebunden. Ich könnte auch jederzeit kündigen. Auch nach einem Jahr in den USA könnte ich jederzeit kündigen.

Zwei Kollegen kommen mit.
 
Ryzarector schrieb:
...Bitte um Ratschläge!!!

Ich stufe es als die Chance deines Lebens ein, egal was nach den 3 Jahren auch ist (was ist nach 3 Jahren in Deutschland?).

Nach diesen 3 Jahren sprichst du fließend (wenn auch südstaaten) Englisch, hast unglaubliche Erfahrungen in Arbeit und Privatleben gesammelt und Menschen kennengelernt, die du sonst niemals treffen würdest.
Was es dir bringt? Vielleicht gar nichts, aber vielleicht auch jede Menge Erfahrung. Und wenn es am Ende diese ist, das du sagst, niemals wieder USA oder niemals Deutschland.
Und welche Welterbildung du danach machst ist unabhängig davon wo du vorher warst, du musst danach nur wissen wohin du willst und welche Weiterbildung du suchst.

Auf eines würde ich aber achten: lass dich vom Arbeitgeber krankenversichern!
 
Nach den 3 Jahren kriege ich einen einen Arbeitsvertrag für mindestens 2 Jahre.
 
Was sind denn aus deiner Sicht die Nachteile? Hast du dich mal informiert, was du da verdienen wirst, was du nach Steuern übrig hast und was du an laufenden Kosten haben wirst? Hast du eine Ahnung von den Arbeitszeiten und der Urlaubsregelung dort?
 
Mit Informationen ueberladest du uns ja nicht gerade.
3 Jahre waehre der uebliche Zeitrahmen eines Entsendungsvertrages. Du wuerdest also weiter deinen Hauptwohnsitz in D haben und hier Steuern und Sozialabgaben leisten. Normalerweise geht dann dein komplettes deutsche Nettogehalt auf dein Sparkonto und in den USA besorgt die Firma das Visa, Unterkunft, Versicherung und gibt dir einen Betrag X fuer die Lebenshaltungskosten.

Sind das die Bedingungen ueber die wir uns hier unterhalten? Wenn nicht, welche?

Denke daran, das du in den USA fuer dein gesamtes (weltweites) Einkommen Steuerpflichtig bist. Wie wuerde das gehandhabt?

Ansonsten eine tolle Gelegenheit.

Suedstaaten ist auch ein ganz schwammiger Begriff. Wenn du drei Jahre in einem 20000 Seelen Nest am Ars... der Welt leben musst, wo das Highlight der Woche der Kirchgang ist, ist der Spassfaktor auch extrem Bescheiden. Bist du aber in Grosstadtnaehe, kann das Leben in den USA recht angenehm sein. Das sind alles Sachen, die man wissen muesste um dir einen vernuenftigen Ratschlag zu geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Mike steuerlich schmeißt du da etwas durcheinander und wieso sollte er seinen Hauptwohnsitz in Deutschland behalten, er wird seinen Wohnsitz abmelden und auch der gewöhnliche Aufenthalt wird in den USA sein. Er wird also nur Steuern in Amerika zahlen, außer er hat noch Mieteinkünfte in Deutschland oder ähnliches, aber das schließe ich bei seinem Alter mal aus.
 
@ KoreaEnte

Er hat ja nicht gesagt, wie es laufen soll. Bei einem Entsendungsvertrag behaelt man halt seinen Wohnsitz in D (da die Rueckkehr Teil der Vereinbarung ist), und ist weiter Versichert (Renten/Arbeitlosigkeit etc). Daher ist man in D auch weiter Steuerpflichtig (da nicht abgemeldet).

Sollte Er wie du vermutest, seinen Wohnsitz abmelden und in den USA nach lokalen Konditionen (welchen?) arbeiten, ist Er natuerlich als deutscher Steuerauslaender nur in den USA steuerpflichtig.

Variante 1 ist die bei weitem Bessere
 
Auch wenn es vorher schon sicher ist, dass er nach den 3 Jahren zurück kommt, wird er seinen Wohnsitz hier abmelden. Oder meinst du er behält 3 Jahre lang eine leere Wohnung in Deutschland, das ist bei der Länge wohl nicht realistisch. Er zahlt auf seinen Lohn in den USA Steuern, selbst wenn er noch einen Wohnsitz in Deutschland hätte, da nach DBA dem Staat das Besteuerungsrecht zugewiesen wird, in dem der Angestellte seine Tätigkeit ausführt, der andere Staat stellt frei, um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden.
 
Du vermutest was, ich vermute was, das ist doch im Moment total belanglos, bis sich der TE dazu meldet. Ob Er seine Wohnung abmeldet wissen wir auch nicht, evtl. kostet es ja nichts die Anmeldung zu behalten, da z.B. Adresse bei den Eltern.
 
Ja das wären ein paar Rahmenbedingungen hilfreich. Also z.B. ob es sich um eine richtige Entsendung der deutschen Firma handelt, sprich Expat? Dann sollte man nicht zögern und es machen. Bei allen anderen sollte man einige Sachen prüfen. Welche Kosten kommen auf dich zu (Wohnung, Versicherungen) was ist dein Gehalt, hilft man dir beim Wohnungsuchen, Auto usw? Wie ist das arbeitsrechtlich geregelt, können die dich kündigen wenn ja was dann usw. Tendenziell würde ich sagen ja machen aber man muss die Details klären.
 
Wenn ich in Amerika lebe, werde ich hier keine Steuer bezahlen. Warum auch?
Der Arbeitgeber stellt mir eine Wohnug und ein Auto für 3 Monate zur Verfügung.

Die Arbeitszeiten sind natürlich bisschen anders. 12 Std. Schicht.

Schichtsystem

4 Tage arbeiten-> 3 Tage frei

3 Tage arbeiten-> 4 Tage frei

Usw.

Urlaub: 10 Tage im Jahe plus Feiertage.

Arbeitstelle ist um genau zu sein in Alabama. Die Wohnung ist in der Stadt Mobile. (zweitgrößte in Alabama).
 
Klingt doch gut. Ich kenne da auch Leute die machen sechs Tage in der Woche 12 Stunden in den USA, die Bezahlung dafür ist schon in Ordnung, aber für jemanden der eher das deutsche System gewohnt ist, ist das schon ne Umstellung.

Klingt bei dir aber erstmal sehr fair, vor allem wenn dir ne Wohnung gestellt wird und ein Auto für die Anfangszeit. Weißt du denn was du verdienen wirst und was die Ausgaben dort sind? Vergleichbar mit deinem aktuellen Job hier?
 
Blöd fürs heurige Mardi Gras bist dann schon zu spät drann, soll aber neben New Orleans die 2. Mardi Gras Hochburg sein
 
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