Arbeitgeber (ZEitarbeit) verlangt Ausweiskopie

Einfallslos2023

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mal angenommen ihr hättet Ende 2025 bei einem neuen Arbeitgeber angefangen, Personaldienstleister, nun würde der dieses Jahr vor /für die erste Abrechnung noch Unterlagen wollen, Kopien von Bank und GKV Karte sowie Perso, ich habe länger nicht mehr die Firma gewechselt, ist das so wie bei ner Wohnungssuche mittlerweile dass man sich total blank machen muss?
Datenleck, Ausweiskopie weg etc?...
Flughafen etc würde ich ja verstehen, aber in der Buchhaltung Fremdfirma?
Könnte es da Vorschriften geben die einen Arbeitgeber in solchen Bereichen dazu zwingen?
 
Das irrelevante aber für den Missbrauch wichtige schwärzen. Ausweisnummer tB.

Und ja,m ist nicht erlaubt so eine Kopie. Wird aber ständig an vielen Stellen erwartet,

Frag halt nach, warum. Und wenn Du es nicht willst, muss Du vermutlich persönlich vorstellig werden.
 
Ausweiskopien sind schon länger zulässig, angepasst an die eigene Leichtfertigkeit eben.
 
wg. der Ausweisdaten - kannst doch vorzeigen
eventuell will der AG nur Wissen das du nicht als Hans Meiser arbeitest und eigentlich Günther Wallraf bist
 
Steuernummer und Daten der Sozialversicherungskasse (Krankenkasse) bieten alle für den Arbeitgeber relevanten Daten. Nur die Bankverbindung musst du, für Lohnzahlungen, noch herausgeben.

Dein Arbeitgeber sollte erstmal darlegen warum er deine Identität, per Ausweis, überprüfen will und dazu auch berechtigt ist!
 
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Naja, läuft dann wenn ja auf ein traust du uns nicht? Ihr traut mir ja auch nicht? hinaus.
 
Hat mit Vertrauen nichts zu tun. Die DSGVO schreibt Datensparsamkeit vor. Das erheben von nicht erforderlichen Daten ist überhaupt nicht in Einklang zu bringen mit der DSGVO.

Genau genommen rettest du deinen AG vor einem Datenschutzverstoß.

Alternativ kannst du auch entgegen dass du der Firma selbstverständlich absolut vertraust, aber den individuellen Personen nicht, die das einsehen könnten, da offensichtlich Kenntnisse beim Datenschutz fehlen.

Das mit der Bankkarte ist tatsächlich üblicher, um einen Nachweis über den Kontoinhaber zu bekommen. Davor isses ja nur eine Nummer.
Auf der Bankkarte steht aber auch nichts schlimmes draufgedruckt.
Man könnte das mittlerweile auch mit einer Testüberweisung und Empfängerprüfung regeln, aber wenn du ein (absurder ausnahmefall) Terrorismus geflagtes Konto angegeben hast, ist selbst 1€ oder 1 Cent Testüberweisung kritisch. Außerdem lässt sich die Empfängerprüfung schlecht dokumentieren.
 
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Wir lassen uns bei Zeitarbeitern die Ausweise zeigen und gleichen die Namen ab, speichern sie aber nicht. Das hat unter anderem damit zu tun, dass wir vermeiden müssen, dass jemand über die zeitlich erlaubten Tage (Gesetz: 18 Monate, Tarifverträge können abweichen) kommt und damit Anspruch auf Einstellung hat, zum Abgleich mit diversen Compliance-Listen (Sanktionslisten etc.) und als Abgleich, damit niemand aus Sanktionsländern wie Russland, Weißrussland etc. kommt.

Wer den Ausweis nicht vorzeigen will, der muss das natürlich nicht. Dann endet der gemeinsame Weg in dieser Sekunde vor dem Werkstor.
 
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Persönlich kenne ich es nur das Daten abgefragt werden, Steuer - ID, Sozialversicherungsnummer usw. und dazu das erweiterte Führungszeugnis, Kopien wurden bisher keine erfragt oder gemacht.

Allerdings werden von den Jugendlichen Flüchtlingen z.B. bei Minijob oder Ausbildung die Ausweisdokumente kopiert werden, das hängt aber vermutlich auch mit den besonderen Einträgen bzw. Bestimmungen zu tun.
 
Avatoma schrieb:
Wir lassen uns bei Zeitarbeitern die Ausweise zeigen und gleichen die Namen ab, speichern sie aber nicht. Das hat unter anderem damit zu tun, dass wir vermeiden müssen, dass jemand über die zeitlich erlaubten Tage (Gesetz: 18 Monate, Tarifverträge können abweichen) kommt und damit Anspruch auf Einstellung hat, zum Abgleich mit diversen Compliance-Listen (Sanktionslisten etc.) und als Abgleich, damit niemand aus Sanktionsländern wie Russland, Weißrussland etc. kommt.

Wer den Ausweis nicht vorzeigen will, der muss das natürlich nicht. Dann endet der gemeinsame Weg in dieser Sekunde vor dem Werkstor.
Als Entleiher, nicht Personaldienstleister.
 
Also in dem Moment in dem ich meinen Arbeitgeber diese Daten nicht mehr geben möchte, es mag Gründe geben, würde ich kündigen.
Hier wird ja nicht die Krankenakte verlangt.
 
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Nochmal, Vermittler nicht "Arbeitgeber".
Ausweis komplett nicht Krankenkarte.
etc pp
Und in einer Zeit in der täglich wo Datenlecks und oder Angriffe publik werden datensparsam vorgehen zu wollen kommt dir so gar nicht in den Sinn ne.
 
Es gibt außer ganz wenigen Ausnahmen keine gesetzlichen Vorschrift, die den AN gegenüber den AG verpflichtet, ihm eine vollständige Ausweiskopie zur Verfügung zu stellen.
Schwärze alles außer Namen, Anschrift und Geburtsdatum und stelle ihm das zur Verfügung und gut wird es sein. So eine Aktion machst Du einmal und hast das dann immer gleich zur Verfügung, falls Du das mal wieder brauchst.

Eigentlich will die Buchhaltung nur Deinen Namen + Anschrift richtig schreiben. Mehr wollen die außer der Steuernummer + SV-Nummer + Krankenkasse gar nicht von Dir.
 
Einfallslos2023 schrieb:
nun würde der dieses Jahr vor /für die erste Abrechnung noch Unterlagen wollen
Was ja nicht falsch ist, aber hast Du das nicht bei der Einstellung schon alles vorgelegt?
 
Ich habe gar nichts vorgelegt, ich frage hier nur mit Bestandsaccount für eine Bekannte.
Das wurde wohl versäumt.
Also habe ich dann angeraten alles zur Verfügung zu stellen aber eben auch entsprechend bearbeitet und mit einem höflich aber wohlwissenden ...hiermit DSGVO-konform die gewünschten Nachweise.
Somit bleibt man höflich, gibt aber gleichzeitig diplomatisch zu erkennen was man weiß und womit es dann auch gut sein sollte?
 
Einfallslos2023 schrieb:
Das wurde wohl versäumt.
Was wurde versäumt? Hat die Firma nun entsprechende Unterlagen Deiner Bekannten vorliegen oder nicht? Und kann sie die nun nicht persönlich dorthin tragen und vorzeigen?
 
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