Arbeitsrechner für Audioproduktionen, Gaming und etwas Multimedia ~1750€ (2000€ max.)

SL1Ke

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Moin CB-Forum,
bin aktuell auf der Suche nach einem neuen Rechner der beruflich genutzt werden soll, und meinen Laptop ersetzt (i5-4210H @ 2.90 GHz, wobei er dauerhaft auf 3,5 GHz läuft. GTX 860M, 8GB RAM). Genutzt wird der Laptop momentan für Musikproduktionen und Filmmischungen/Sounddesign. Bis jetzt hatte ich auch noch keine schwerwiegenden Probleme, nur bei sehr großen Projekten mit vielen Vst/AAX Plugins, muss ich teilweise Spuren bouncen, in Teilprojekten arbeiten und importieren etc. Teilweise lassen sich die Sessions auch nicht mehr richtig Flüssig abspielen, leider sehr nervig..

Neben der Arbeit zocke ich auch gerne mal Multiplayer Games, aktuell Fortnite, potenziell auch wieder CS:GO.

Gelegentlich will ich auch was im Multimedia-Bereich ohne große Probleme machen können (Premiere, After Effects, Photoshop, Illustrator, Autodesk Maya)


1. Preisspanne?
ca. 1750€ für die Basis , 2000€ max. nach RAM Aufrüstung, später ist noch Luft nach oben.

2. Geplante Nutzungszeit/Aufrüstungsvorhaben?
Der Rechner sollte schon die nächsten 5-8 Jahre halten (im Audio Bereich), oder zumindest Möglichkeiten zum Aufrüsten bieten. Übertaktung ist nicht geplant.

3. Verwendungszweck?
- 1. Musik- und Audioproduktionen
- 2. Gaming
- 3. Multimedia

3.1. Spiele
Spiele generell nur Multiplayer-Games und lege hauptsächlich Wert auf hohe fps bei noch anschaubarer Optik. Bin aber natürlich nicht abgeneigt mal in einen Single-Player Titel reinzuschauen, und grafisch alles rauszuholen was die Karte hergibt.

3.3. Bild-/Musik-/Videobearbeitung + CAD-Anwendungen
- Profi
- Pro Tools 12 HD
- Ableton Live 9 & 10
- Vst und AAX Plugins (Kontakt 5, Izotope RX 6 und viele gängige Plugins von Fabfilter, Waves, Soundtoys, AudioEase etc.)
- Adobe Creative Cloud (Möglicherweise auch 4K Material in Premiere)
- Autodesk Maya

4. Ist noch ein alter PC vorhanden?
Nein

5. Besondere Anforderungen und Wünsche?
- 1. Nur SSDs
- 2. Wenn möglich, leiser Lüfter
- 4. Viele Usb-Anschlüsse (5 mindestens)
- 5. Eventuell extra Soundkarte?
- 6. Möchte später 3 Bildschirme betreiben


6. Zusammenbau/PC-Kauf?
- Ich lasse zusammenbauen, rüste aber selber nach.
- Kauf in den nächsten 1-2 Monaten

Hier ist ein Warenkorb, den ich etwas willkürlich zusammengestellt habe, weiß aber ehrlich gesagt auch nicht worauf man achten muss und welche Teile am besten harmonieren:
https://www.mindfactory.de/shopping...2219711039a5e82aa1e41cd5a6358c386acf377f9b280

RAM soll noch auf 32GB aufgerüstet werden.

Ich spiele Momentan mit dem Gedanken den Rechner ohne GPU zu bestellen und den Monat darauf nachzurüsten. Protools und Ableton sollten problemlos mit Onboard GPU laufen. Optional könnte ich auch die 1TB SSD weglassen, vorerst bei 16GB Ram bleiben und für eine 1080Ti sparen (dann wäre ich knapp über 2000€). Halte ich fast für sinnvoller als eine 1060 zu kaufen, Ram und SSD kann ich ja immer noch nachrüsten.

Was mir auch noch im Kopf schwebt ist eine zusätzliche Soundkarte. Ich habe zwar ein externes Soundinterface, aber der Sound wird maßgeblich durch die interne Soundkarte bestimmt (merke deutliche Unterschiede zwischen meinem Laptop und meinem ganz alten PC, obwohl an beiden das externe Soundinterface hängt). Fokus liegt dabei auf ausgewogenem Sound, ich brauche keine Soundkarte die alles unnötig hyped und auf entertainment ausgelegt ist. Vielleicht ist hier jemand im Audiobereich unterwegs und hat Erfahrung damit?

Ich glaube das wars, vielen Dank schon mal für jeglich Hilfe!

Achja ich werde sehr wahrscheinlich bei MindFactory bestellen, ein Warenkorb dort wäre am hilfreichsten.

LG,

SL1Ke
 
Würde kein Bastelrechner für nen produktivsystem kaufen, da wäre ein Systemhaus der bessere Ansprechpartner.
Selberbauen hat zu viele nachteile....
 
Unabhängig davon, dass Coca-Cola für ein Produktivsystem recht hat, habe ich mal was geändert.

Klickst du hier.

Gehäuse, CPU-Kühler getauscht, auch weil Fractal Design z.Zt. nicht lieferbar ist und der Brocken 3 günstiger ist. Dafür noch eine M.2 SSD für Betriebssystem und wichtigste Programme ausgetauscht. Muss nicht, kann. Ich bereue den kauf meiner SSD zwar nicht, aber es hätte nicht sein müssen. Habe aber auch 20 Euro gespart. ;)

Und günstigeren Speicher rausgesucht. Warum nicht gleich 32 GB?


 
Zuletzt bearbeitet:
Coca_Cola schrieb:
Würde kein Bastelrechner für nen produktivsystem kaufen, da wäre ein Systemhaus der bessere Ansprechpartner.
Selberbauen hat zu viele nachteile....

Meinst du mit Systembau einen Fertig-PC? Welche Nachteile z.B.?
 
Nun, wenn der PC defekt ist oder sonst ein Problem hat, dann hat man bei entsprechenden Systemen einen schnellen Support. Wenn dein Einkommen vom PC abhängt, dann kannst du nicht wochenlang warten, bis Ersatzteile im Rahmen einer Reklamation geliefert werden.

Aber solcher Support kostet.
 
Er meint einen PC samt Support vom Spezialisten.
Das sind keine Fertig PCs von Dell, Lenovo, CSL oder sonstwas, sondern Workstations, waschechte Produktivsysteme zum arbeiten halt.

Wäre auch mein Vorschlag, wenn du damit deinen Lebensunterhalt verdienst, denn durch den Support bekommst du innerhalb kürzester Zeit Hilfe bei Problemen mit dem Rechner.

Oder hast du neben der Arbeit die Zeit, bei Problemen auf Fehlersuche zu gehen und Teile zu tauschen und zB Wochen auf eine RMA zu warten?
 
Darklordx schrieb:
Dafür noch eine M.2 SSD für Betriebssystem und wichtigste Programme ausgetauscht.

Anstelle der der 500GB? Ahh sehe gerade die Übertragunggeschwindigkeit :D Wie unterscheiden sich die Ram Speicher? Gibt es da einen merkbaren Unterschied, oder ist G.Skill einfach die "bessere" Marke?
 
Bessere Marke? Bei beiden Marken kannst du Pech haben, aber die G.Skill sind preiswerter. Ich habe auch welche verbaut und sie laufen.

Übrigens: Keine Backup Festplatten, insbesondere Externe dabei? Ich sichere meine Daten auf zwei verschiedenen externen Festplatten und einmal auf dem Nas... Ich mag paranoid :freak: sein, aber sicher ist sicher. :D
 
mykoma schrieb:
Er meint einen PC samt Support vom Spezialisten.
Das sind keine Fertig PCs von Dell, Lenovo, CSL oder sonstwas, sondern Workstations, waschechte Produktivsysteme zum arbeiten halt.

Wäre auch mein Vorschlag, wenn du damit deinen Lebensunterhalt verdienst, denn durch den Support bekommst du innerhalb kürzester Zeit Hilfe bei Problemen mit dem Rechner.

Oder hast du neben der Arbeit die Zeit, bei Problemen auf Fehlersuche zu gehen und Teile zu tauschen und zB Wochen auf eine RMA zu warten?

Ich studiere noch und will mich in meinen jetzt letzten zwei Semestern als Freiberufler herantasten. Mein Laptop ist dann mein Backup, und ja die Zeit werde ich haben müssen, so eine Dienstleistung werde ich mir wahrscheinlich nicht leisten können. Ich mache mich trotzdem mal schlau was sowas kostet bevor ich einen PC kaufe!
Ergänzung ()

Darklordx schrieb:
Bessere Marke? Bei beiden Marken kannst du Pech haben, aber die G.Skill sind preiswerter. Ich habe auch welche verbaut und sie laufen.

Übrigens: Keine Backup Festplatten, insbesondere Externe dabei? Ich sichere meine Daten auf zwei verschiedenen externen Festplatten und einmal auf dem Nas... Ich mag paranoid :freak: sein, aber sicher ist sicher. :D

Habe bereits zwei externe à 2TB für backups :)
 
Gut! ;)

Kein Backup ==> kein Mitleid. :evillol:
 
Hmm, als Student wird das hart, in einem Systemhaus zahlst du halt auch für den Support.

Ich würde zumindest von einem übertakteten System als Arbeitsrechner absehen, damit lassen sich potenzielle Probleme schon mal reduzieren.
 
Da du 1-2 Monate warten möchtes, warte noch. Ryzen 2000 steht vor der Türe
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja durch den Ryzen 2XXX Launch werden auch die Intel CPUs evtl nochmal ein wenig günstiger. Dass der 8700K für die meisten Fälle (bezogen auf Musikproduktion) die beste CPU ist, wird sich dadurch wohl nicht ändern. Ob das auf dich zutrifft, gilt es noch zu klären. Dazu ein paar Anmerkungen:

- Wie verhält sich auf deinem aktuellem Laptop die Auslastung? Eine DAW kann mehrere Kerne auslasten, aber nur wenn die Plugin Verschaltung das zulässt. VSTs die im Signalflow in Reihe geschaltet sind müssen in einem Thread berechnet werden, dafür ist dann die Singlecoreleistung der CPU der limitierende Faktor. Verschiedene Spuren können bis zur Summierung, zum FX-Send oder zum Sidechain Abgriff parallel auf mehreren Kernen berechnet werden. Daraus folgt, je mehr VST-Frickeleien du machst, je leistungsforderder die einzelnen Plugins, je höher die Samplerate und je kleiner die Audiolatenz eingestellt ist, umso wichtiger ist die Singlecore Performance. Hier ist der 8700K idR derzeit unschlagbar und bietet mit 6 Kernen auch in den meisten Fällen genug Reserven bei der Multitreadleistung.
Man kann übrigens feststellen, was limitiert indem man die Auslastungsanzeige von Ableton mit der Auslastung im Taskmanager vergleicht. Ist erstere vergleichsweise hoch, limitiert die Singlecoreleistung. Sind die Werte eher ausgeglichen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Multithreadleistung limitiert. Die Aussagekraft dieses Vergleichs ist logischerweise bei einer Dualcore CPU sehr begrenzt, weil hier sehr schnell ein Multithread limit vorliegt.

- Wie hoch ist die RAM Auslastung bei deinen aktuellen bzw geplanten Projekten? Der Bedarf kann von 8GB bis >128GB bei großen Samplelibraries reichen. Bei extrem hohem RAM Bedarf muß man dann auf eine andere Plattform setzen (z.B. Sockel 2066 oder Threadripper).

Das Board würde ich übrigens tauschen. Professionelle Anbieter von DAWs wie Scanproaudio verbauen z.B das Asus Prime Z370-A. Solche spezialisierten Systemhäuser testen das Board in Bezug auf die Audioperformance auf Herz und Nieren - dadurch sollte gewährleistet sein, dass das die DPC Latenzwerte gut sind. Das ist für die Musikproduktion beim Board das allerwichtigste Kriterium.

Der RAM sollte auf der QVL des Boards stehen und ein Jedec oder XMP Profil für 2666MHz programmiert haben, wenn du nicht übertakten willst. Schnellerer RAM bringt zwar möglicherweise ein Leistungsplus, es ist aber eine Übertaktung und es werden dabei gerne auch höhere Spannungen als normal eingestellt.

Klar, die SSDs kaufst due nach Größenbedarf. Die schnellste SSD würde ich für die Samplelibraries einsetzen, das bringt geringere Ladezeiten beim Sounddurchsteppen. Wenn du häufig Projekte öffnest, darf natürlich auch die SSD mit dem Plugin Ordner und den Audiofiles schnell sein. Klar, dass Größe und Leistung entsprechend kostet. Statt der 850 Evo ist oft auch die 860 Evo empfehlenswert, sie bietet ein höherers garantiertest Schreibvolumen und wird tagsaktuell oft günstiger gehandelt.

Beim CPU Kühler würde ich bei dem Budget auf einen Noctua NH-D15(s) oder NH-D14 setzen. Von Bequiet eher der Dark Rock Pro 3, als der Non-Pro. Bitte dann die Kompatibilität vom Platz mit Board, RAM und Gehäuse checken.

Soweit mal...
 
druckluft schrieb:
Wie verhält sich auf deinem aktuellem Laptop die Auslastung?

Ich komme momentan mit Musik gut zurecht, ich habe in der Regel nicht so viele Spuren, meine Auslastung in Ableton ist meistens bei 70-90% wenn das Projekt schon weiter fortgeschritten ist. Manchmal muss ich CPU hungrige VST's freezen, wie z.B. U-He Diva. Wenn ich zwei Stück davon gleichzeitig auf höchster Qualität (devine) laufen habe, geht gar nichts mehr und Ableton zeigt 110% Auslastung. Alles was sich mit Submixes, Groups und Sends reduzieren lässt, wird auch gemacht, ich habe also nicht zehn mal den gleichen Reverb auf jedem Channel, außer ich will explizit unterschiedliche Einstellungen haben. Der Ram Speicher ist gegen Ende immer voll ausgelastet, 80-95%.

Mein größeres Problem ist Filmsounddesign, ich habe gerade ein Projekt in Protools, das nicht mal ansatzweise fertig ist und sich jetzt schon (mit Video) nicht mehr flüssig abspielen lässt. Kontakt spuren musste ich schon alle bouncen. Das Video hat mehrere Abschnitte, das heißt sobald ein Abschnitt vorbei ist, werden die Spuren und Plugins nicht mehr benötigt. In einem Abschnitt habe ich dann gefühlt 20 Plugins. Momentan arbeite ich alle Abschnitte einzeln ab und importiere sie in die Mastersession, weil es sonst unmöglich wäre damit zu arbeiten.

Buffer Size ist normalerweise 512 (machmal 1024), 44.1/48kHz, 32-Bit.
Ergänzung ()

druckluft schrieb:
- Wie hoch ist die RAM Auslastung bei deinen aktuellen bzw geplanten Projekten? Der Bedarf kann von 8GB bis >128GB bei großen Samplelibraries reichen. Bei extrem hohem RAM Bedarf muß man dann auf eine andere Plattform setzen (z.B. Sockel 2066 oder Threadripper).

Das Board würde ich übrigens tauschen. Professionelle Anbieter von DAWs wie Scanproaudio verbauen z.B das Asus Prime Z370-A. Solche spezialisierten Systemhäuser testen das Board in Bezug auf die Audioperformance auf Herz und Nieren - dadurch sollte gewährleistet sein, dass das die DPC Latenzwerte gut sind. Das ist für die Musikproduktion beim Board das allerwichtigste Kriterium.

Ich denke 32GB bis maximal 64GB sollten reichen.

Ich hab mir das Board mal angeschaut, der speziell entwickelte Realtek Treiber und die Signal-Noise-Ratios klingen gut :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Du müsstest zusätzlich mal schauen, wie sich die Auslastung im Taskmanager verhält wenn die Projekte am Limit sind.

Wenn du zB einen Reverb statt auf mehreren Kanälen auf einem einzelnen FX Channel einsetzt, spart das etwas Multicore Performance ein, erzeugt aber geringfügig mehr Singlecore-Last. Der FX Kanal ist ja abhängig von den Kanälen die ihn beschicken und muss deswegen mit dem aufwendigsten Kanal in einem Thread berechnet werden. Erstens erzeugt der Kanal selbst mit Gainstufe, Panner, Fader und Overhead für die Automation immer ein wenig Rechenlast, zweitens neigt man auf dem FX Kanal oft dazu etwas großzügiger mit weiteren Plugins nachzubearbeiten. Macht natürlich unter Produktionsgesichtspunkten häufig Sinn. Hat man genug CPU-Kerne im System, spielt das für die Performance der DAW eine untergeordnete Rolle.

Bessert sich die Wiedergabe bei der Filmmischung wenn du auf die Videospur(en) verzichtest?
Gut möglich, dass da ein Teil des Codecs auf der CPU berechnet wird, oder der Codec auf der GPU soviel Leistung benötigt, dass die CPU aufgeheizt wird und nicht mehr so hoch taktet. Du könntest mal den Takt und die Temperaturen währenddessen beobachten, bzw mit und ohne Video vergleichen.
Sollte die Videoausgabe tatsächlich ordentlich Leistung kosten, solltest du nochmal ins Detail gehen und nachforschen welchen Codec das Videomaterial verwendet und auf welche Hardware das im Zusammenspiel mit Pro Tools optimiert ist. Leider ist mein Wissen in Sachen Video leider nicht so umfangreich wie im reinen Audiobereich.

Edit: Das Plugin Diva profitiert auf jeden Fall intern von Mehrkern-CPUs wenn du den entsprechenden Modus aktivierst. Die einzelnen Dtimmen können intern parallel berechnet weden. Das wird sich mit dem neuen System deutlich bessern.
 
Zuletzt bearbeitet:
druckluft schrieb:
Du müsstest zusätzlich mal schauen, wie sich die Auslastung im Taskmanager verhält wenn die Projekte am Limit sind.

Bessert sich die Wiedergabe bei der Filmmischung wenn du auf die Videospur(en) verzichtest?


Edit: Das Plugin Diva profitiert auf jeden Fall intern von Mehrkern-CPUs wenn du den entsprechenden Modus aktivierst. Die einzelnen Dtimmen können intern parallel berechnet weden. Das wird sich mit dem neuen System deutlich bessern.

Also ich ich habe mal Ram und CPU Auslastung beobachtet. Das Video nimmt 1-1,5GB Ram Speicher weg, generell scheint der Ram das Hauptproblem zu sein. Das Projekt in ProTools lastet CPU und Ram zu 95% aus. Habe testweise mal ein workaround probiert, indem ich das Video über ReWire in Reaper hab laufen lassen, anstatt in ProTools, dort werden nur 100 MB verbraucht und das Projekt läuft jetzt wieder flüssig. Auslastung liegt jetzt bei maximal 95%CPU und 70% Ram, davor gab es immer CPU spikes bis 100%, die die Wiedergabe unterbrochen haben.

Multi-Core habe ich standardmäßig an, sowohl in Ableton, als auch in Diva.
 
Mit 95% Auslastung im Taskamanager kann man auf jeden Fall davon ausgehen, dass du im Multithreadlimit bist (auch wenn evtl ein Teil der Auslastung fürs Decodieren des Videos drauf geht). Wie gesagt ist die Aussagekraft auf einem Dualcore eher gering, kann also sein dass nicht allzu viel Reserve bringen würde wenn du auf einem fiktiven Quad/Hexacore mit 3.4-3.5 GHz auf allen Kernen arbeiten würdest. Ein 8700K bietet (nicht nur) aufgrund des höheren Taktes aber auch hier deutlich mehr Singlethreadleistung.

Aber auch wichtig, dass du rausgefunden hast, dass dich bisher die 8GB RAM limitiert haben.

Wenn es an der Zeit ist zu kaufen, melde dich nochmal. Ich beahlte den Thread auf jeden fall im Auge. Ob sich bis dahin preislich was getan hat, kann man natürlich schwer vorhersagen.
 
Moin Leute,
bin jetzt kurz davor zu bestellen, letzte Zusammenstellung: https://www.mindfactory.de/shopping...2210ad1915cf28fea58e6de3d8a95bfd4e9780fe300de

Der Ram-Speicher ist aktuell nicht verfügbar, aber ansonsten der Rest?

Zwei Fragen die sich mir noch stellen:
1. Gibt es einen nennenswerten Unterschied zwischen CL14, CL15, CL16, CL17 Ram Speichern?
2. Gibt es spürbare Unterschiede zwischen den Modellen 960 Evo, 960 Pro, 970 Evo und 970 Pro?

Ich spiele mit dem Gedanken zwei 960 Evos zu verbauen, 250GB für Programme, Plugins, Games; 500GB für Projektdateien und/oder Samples und 1TB 860 Evo für Kontakt Libraries, alte Projekte etc.

Reicht da die 960 Evo bzw. bringt eine zweite überhaupt etwas? Das Mainboard hat nur einen PCIe 3.0 x16 (x4) und zwei PCIe 3.0 x16 Slots (falls das von Bedeutung ist).
 
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