Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden.
Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
Arbeitszeugnis...
- Ersteller buuge
- Erstellt am
- Registriert
- Dez. 2007
- Beiträge
- 1.188
oben kommt halt noch von wann - wann ich da gearbeitet habe und in welcher abteilung und als was
. aber der große absatz ist wohl das, auf was es ankommt
edit: und unten die unterschriften von geschäftsführer, persoabteilung etc.
edit: und unten die unterschriften von geschäftsführer, persoabteilung etc.
Mr_Overflow
Lt. Junior Grade
- Registriert
- Okt. 2013
- Beiträge
- 262
Kann man nicht meckern.
- Registriert
- Dez. 2007
- Beiträge
- 1.188
okay ich hab mal ein bisschen gegoogelt.
einzig der satz "er war äußerst zuverlässig und genoss unser volles vertrauen" ist wohl nicht ganz so gut, weil da das "stets" oder eben "vollstes" fehlt.
also in noten ausgedrückt: 2-3 ca.
der rest scheint aber ziemlich gut zu sein, also in etwa 1,5 - 2, seh ich das richtig?
einzig der satz "er war äußerst zuverlässig und genoss unser volles vertrauen" ist wohl nicht ganz so gut, weil da das "stets" oder eben "vollstes" fehlt.
also in noten ausgedrückt: 2-3 ca.
der rest scheint aber ziemlich gut zu sein, also in etwa 1,5 - 2, seh ich das richtig?
Mr_Overflow
Lt. Junior Grade
- Registriert
- Okt. 2013
- Beiträge
- 262
Mit dem letzten Absatz ist das doch eigentlich wieder gerade gerückt.
Wirklich "prüfen" kann das wohl nur ein fachkundiger Anwalt, dafür gibts zu viele "verstecke Möglichkeiten". Aber aus meiner Sicht passt das.
Wirklich "prüfen" kann das wohl nur ein fachkundiger Anwalt, dafür gibts zu viele "verstecke Möglichkeiten". Aber aus meiner Sicht passt das.
- Registriert
- Dez. 2007
- Beiträge
- 1.188
der letzte absatz sagt doch nur aus, dass sie mir alles gute wünschen und mein ausscheiden "außerordentlich (= top ?) bedauert wird.
das hat ja aber mit zuverlässig und vertrauen nix zu tun.
was mir auch gedanken bereitet: "mit großem erfolg nutzte er alle möglichkeiten, sich beruflich weiterzubilden"
also "mit großem erfolg" hört sich ja erstmal gut an. aber könnte das auch heissen, dass ich eben noch nicht auf dem niveau war und man mich zu schulungen/weiterbildungen (das war auch der fall, waren sicher 3-4 schulungen, jede etwa 3-4 tage) schicken musste.
wobei das eben auch meine erste arbeitsstelle nach der ausbildung war, da ist es wohl normal, dass man noch nicht soviel fachwissen hat und sich in den benötigten fachgebieten noch weiterbilden muss.
edit: habe dort 4,5 jahre gearbeitet
das hat ja aber mit zuverlässig und vertrauen nix zu tun.
was mir auch gedanken bereitet: "mit großem erfolg nutzte er alle möglichkeiten, sich beruflich weiterzubilden"
also "mit großem erfolg" hört sich ja erstmal gut an. aber könnte das auch heissen, dass ich eben noch nicht auf dem niveau war und man mich zu schulungen/weiterbildungen (das war auch der fall, waren sicher 3-4 schulungen, jede etwa 3-4 tage) schicken musste.
wobei das eben auch meine erste arbeitsstelle nach der ausbildung war, da ist es wohl normal, dass man noch nicht soviel fachwissen hat und sich in den benötigten fachgebieten noch weiterbilden muss.
edit: habe dort 4,5 jahre gearbeitet
Zuletzt bearbeitet:
Du solltest die Bedeutung eines Arbeitszeugnisses nicht überbewerten. Ginge es nach den Bewertungen in diesen Texten, müssten da draußen alle Mitarbeiter unglaublich motiviert und strebsam sein und überdies kompetent bis zum Erbrechen. Dem ist aber nicht so.
Das Arbeitszeugnis gehört heute schlicht dazu und ein positives wie deines ist kein Vorteil für dich. Das mag paradox klingen, ist es aber nicht. Denn es trifft eben auch das Gegenteil zu, nämlich nichts Negatives über dich auszusagen. Ein Arbeitszeugnis hat nur dann Belang, wenn es Hinweise auf Unzuverlässigkeit oder andere Dinge enthält.
Kein Personaler schreibt ein solches Zeugnis noch eigenhändig, sondern man bedient sich aus Textbausteinen und Vorformulierungen. Da jeder Arbeitnehmer ein Anrecht auf ein Zeugnis hat, ist eine Inflation der guten Noten eingetreten, denn den Ärger einer Klage kann man sich leicht vom Tisch wischen, wenn man schlicht über den grünen Klee lobt. So kann es durchaus passieren, dass selbst schlechte Mitarbeiter mit guten Zeugnissen verabschiedet werden, damit man sie los ist.
Der Klassiker mit dem "war stets gesellig" findet sich schon längst nicht mehr wieder. Sehe es als Bestätigung, dass du einen ordentlichen Job gemacht hast, aber allein wegen dieses Zeugnisses wird man dich nicht einstellen.
Das Arbeitszeugnis gehört heute schlicht dazu und ein positives wie deines ist kein Vorteil für dich. Das mag paradox klingen, ist es aber nicht. Denn es trifft eben auch das Gegenteil zu, nämlich nichts Negatives über dich auszusagen. Ein Arbeitszeugnis hat nur dann Belang, wenn es Hinweise auf Unzuverlässigkeit oder andere Dinge enthält.
Kein Personaler schreibt ein solches Zeugnis noch eigenhändig, sondern man bedient sich aus Textbausteinen und Vorformulierungen. Da jeder Arbeitnehmer ein Anrecht auf ein Zeugnis hat, ist eine Inflation der guten Noten eingetreten, denn den Ärger einer Klage kann man sich leicht vom Tisch wischen, wenn man schlicht über den grünen Klee lobt. So kann es durchaus passieren, dass selbst schlechte Mitarbeiter mit guten Zeugnissen verabschiedet werden, damit man sie los ist.
Der Klassiker mit dem "war stets gesellig" findet sich schon längst nicht mehr wieder. Sehe es als Bestätigung, dass du einen ordentlichen Job gemacht hast, aber allein wegen dieses Zeugnisses wird man dich nicht einstellen.
- Registriert
- Dez. 2007
- Beiträge
- 1.188
mir ist schon klar, dass die noten von meiner weiterbildung wichtig sind, aber wenn man kein gutes arbeitszeugnis vorweisen kann, tut man sich trotzdem schwerer, irgendwo reinzukommen.
und was heisst inflation von guten noten? ein arbeitszeugnis muss wohlwollend dem arbeitnehmer gegenüber geschrieben sein, dann ist wohl klar, dass da nix negatives drin steht. trotzdem gibts eben einen riesigen unterscheid von "war bemüht" (= hat nix auf die reihe gebracht, note 6) zu "unserer vollsten zufriedenheit" (top, note 1)
und was heisst inflation von guten noten? ein arbeitszeugnis muss wohlwollend dem arbeitnehmer gegenüber geschrieben sein, dann ist wohl klar, dass da nix negatives drin steht. trotzdem gibts eben einen riesigen unterscheid von "war bemüht" (= hat nix auf die reihe gebracht, note 6) zu "unserer vollsten zufriedenheit" (top, note 1)
Mr_Overflow
Lt. Junior Grade
- Registriert
- Okt. 2013
- Beiträge
- 262
buuge schrieb:und was heisst inflation von guten noten?
Dass jeder Dussel ein gutes Zeugnis bekommt.
Ich habe schon viele Arbeitszeugnisse in der Hand gehabt, auch von durchschnittlichen Mitarbeitern. Der Passus "zu unserer vollsten Zufriedenheit" findet sich in fast allen Zeugnissen wieder. Im Umkehrschluss gilt, dass wenn diese Formulierung nicht vorhanden ist, sollte man aufhorchen.
Die allgemeine Lobhudelei in Zeugnissen hat sich über die Jahre eingeschlichen, sie sagt jedoch in keiner Weise etwas über die tatsächlich vorhandenen Fähigkeiten und das Verhalten des Arbeitnehmers aus. Nur im Falle einer negativen Formulierung gereicht einem das Zeugnis zum Nachteil.
Selbst ein Einserzeugnis wird maximal zur Kenntnis genommen, weil jeder Personaler weiß, dass darin gelogen wird bis sich die Balken biegen.
Das Arbeitszeugnis kann schon deshalb keine allgemeingültige Bedeutung haben, weil es keine objektiven Kriterien misst, sondern die Anforderungen des Arbeitgebers in Bezug auf den Arbeitnehmer in einem konkreten Arbeitsverhältnis. Hat ein Unternehmen schlicht niedrige Standards, ist es leicht, diese zu erfüllen. Ist ein Arbeitgeber hingegen sehr fordernd und kritisch, wird man viel schneller negativ bewertet.
Natürlich freut man sich darüber, ein gutes Zeugnis zu bekommen, doch am Ende ist es doch nichts wert. Ich bin deshalb dazu übergegangen, mir Empfehlungsschreiben meiner direkten Vorgesetzten geben zu lassen. Diese bestehen nicht aus Textbausteinen, sondern sind persönlich formuliert und nehmen Bezug auf meine Arbeit statt Floskeln herunter zu beten. So steht hinter dem Schreiben immer eine Person, die im Zweifel bestätigen kann, was sie geschrieben hat und kein anonymes Zeugnis.
Wenn du wirklich eine Einschätzung deiner Arbeit möchtest, wende dich an eine Person, die für dich als Fürsprecher auftritt.
Die allgemeine Lobhudelei in Zeugnissen hat sich über die Jahre eingeschlichen, sie sagt jedoch in keiner Weise etwas über die tatsächlich vorhandenen Fähigkeiten und das Verhalten des Arbeitnehmers aus. Nur im Falle einer negativen Formulierung gereicht einem das Zeugnis zum Nachteil.
Selbst ein Einserzeugnis wird maximal zur Kenntnis genommen, weil jeder Personaler weiß, dass darin gelogen wird bis sich die Balken biegen.
Das Arbeitszeugnis kann schon deshalb keine allgemeingültige Bedeutung haben, weil es keine objektiven Kriterien misst, sondern die Anforderungen des Arbeitgebers in Bezug auf den Arbeitnehmer in einem konkreten Arbeitsverhältnis. Hat ein Unternehmen schlicht niedrige Standards, ist es leicht, diese zu erfüllen. Ist ein Arbeitgeber hingegen sehr fordernd und kritisch, wird man viel schneller negativ bewertet.
Natürlich freut man sich darüber, ein gutes Zeugnis zu bekommen, doch am Ende ist es doch nichts wert. Ich bin deshalb dazu übergegangen, mir Empfehlungsschreiben meiner direkten Vorgesetzten geben zu lassen. Diese bestehen nicht aus Textbausteinen, sondern sind persönlich formuliert und nehmen Bezug auf meine Arbeit statt Floskeln herunter zu beten. So steht hinter dem Schreiben immer eine Person, die im Zweifel bestätigen kann, was sie geschrieben hat und kein anonymes Zeugnis.
Wenn du wirklich eine Einschätzung deiner Arbeit möchtest, wende dich an eine Person, die für dich als Fürsprecher auftritt.
instinkt
Commander
- Registriert
- Sep. 2006
- Beiträge
- 2.544
Bueller schrieb:Ich habe schon viele Arbeitszeugnisse in der Hand gehabt, auch von durchschnittlichen Mitarbeitern. Der Passus "zu unserer vollsten Zufriedenheit" findet sich in fast allen Zeugnissen wieder. Im Umkehrschluss gilt, dass wenn diese Formulierung nicht vorhanden ist, sollte man aufhorchen.
Nein, das stimmt so nicht. Erstens gibt es viele Arbeitgeber, die sich aus grammatikalischen Gründen weigern von "vollster Zufriedenheit" zu sprechen, da ihrer Meinung nach eine Steigerung von "voll" nicht möglich sei (Stichwort: optimalste). Zweitens gilt sowohl für "voll" als auch für "vollste", dass eine gute/sehr gute Note nur bei einem vorangehenden "stets" erteilt wird: "stets zu unserer voll(st)en Zufriedenheit".
Trotzdem ist richtig, dass das Zeugnis nicht sonderlich beeindruckend klingt. Schon der Eingangssatz nach den Spiegelstrichen ist eine klare "3", da "gut" immer nur eine "3" bedeutet ("sehr gut" bedeutet eine 2 und "hervorragend" eine 1). Auch danach bleibt es bei durschnittlichen Beurteilungen. Ich würde auf eine bessere Beurteilung bestehen.
- Registriert
- Dez. 2007
- Beiträge
- 1.188
lnstinkt schrieb:Schon der Eingangssatz nach den Spiegelstrichen ist eine klare "3",
welchen meinst du?
lnstinkt schrieb:Auch danach bleibt es bei durschnittlichen Beurteilungen. Ich würde auf eine bessere Beurteilung bestehen.
also meine zwei oben genannten sätze (mit erfolg nutzte er weiterbildungen... und zu unserer vollen zufriedenheit) denke ich, sind nicht ganz so gut, aber den rest finde ich durchweg mit 2, eher sogar bisschen besser, benotet.
edit: ah du meinst damit "gutes fachwissen"... stimmt, da ist was dran :/
kann man denn im nachhinein ein verbessertes anfordern?
ich mein, ich bin jetzt seit september auf der technikerschule und habe eigentlich vor, danach wieder in das unternehmen zu kommen. mir wurde mündlich auch zugesagt und auch, dass man mit meiner arbeit bisher sehr zufrieden war.
Zuletzt bearbeitet:
Heretic Novalis
Banned
- Registriert
- Jan. 2002
- Beiträge
- 8.048
das alles gilt natürlich nur, wenn sich sowohl der aussteller, als auch der spätere lesende an diese "standards" hält. es gibt - auch in größeren unternehmen und konzernen - zunehmend mehr personaler, die einfach ein zeugnis ausstellen, ohne auf diese bausteine und ihre (vermeintliche) bedeutung zu achten.
arbeitszeugnisse sind eigentlich nur noch ne art ABM für ewig gestrige personaler, die irgendwann mal in irgendeiner vorlesung diese formulierungen in ihren college-block geschrieben und dann einfach übernommen haben . sieht man gut daran, dass man "sehr gute" AZ von verschiedenen AG aus verschiedenen branchen einfach nicht vergleichen kann, da jeder andere "standards" anlegt... zumindest mittlerweile. vor 10-20 jahren mag das noch was bedeutet haben, aber heute...?
der tipp mit den empfehlungsschreiben ist dagegen gold wert
beurteilungen im punkte- oder notensystem wären vergleichbar(er), kränken den armen mitarbeiter aber womöglich oder verbauen der lusche, die nix gepeilt hat, die zukunft... schade. so bekommt jeder depp, egal was er für eine flasche war, ein "gutes" zeugnis und bei nicht "over the top"-floskeln darf der personaler dann rumtelefonieren, wie das denn nun gemeint war. da das auch die wenigsten machen, bringt ein AZ gar nichts. es fällt auf wenns fehlt oder eindeutig negativ formuliert ist (was ja nicht zulässig ist -.-), aber ein normales oder "gutes" AZ ist so normal wie ein anschreiben oder lebenslauf - nur weniger aussagekräftig
arbeitszeugnisse sind eigentlich nur noch ne art ABM für ewig gestrige personaler, die irgendwann mal in irgendeiner vorlesung diese formulierungen in ihren college-block geschrieben und dann einfach übernommen haben . sieht man gut daran, dass man "sehr gute" AZ von verschiedenen AG aus verschiedenen branchen einfach nicht vergleichen kann, da jeder andere "standards" anlegt... zumindest mittlerweile. vor 10-20 jahren mag das noch was bedeutet haben, aber heute...?
der tipp mit den empfehlungsschreiben ist dagegen gold wert
beurteilungen im punkte- oder notensystem wären vergleichbar(er), kränken den armen mitarbeiter aber womöglich oder verbauen der lusche, die nix gepeilt hat, die zukunft... schade. so bekommt jeder depp, egal was er für eine flasche war, ein "gutes" zeugnis und bei nicht "over the top"-floskeln darf der personaler dann rumtelefonieren, wie das denn nun gemeint war. da das auch die wenigsten machen, bringt ein AZ gar nichts. es fällt auf wenns fehlt oder eindeutig negativ formuliert ist (was ja nicht zulässig ist -.-), aber ein normales oder "gutes" AZ ist so normal wie ein anschreiben oder lebenslauf - nur weniger aussagekräftig
Ähnliche Themen
- Antworten
- 21
- Aufrufe
- 1.583
- Antworten
- 14
- Aufrufe
- 1.860
- Antworten
- 14
- Aufrufe
- 1.319
- Antworten
- 30
- Aufrufe
- 2.156
- Antworten
- 37
- Aufrufe
- 2.163
