Arctic F9 PWM PST Probleme mit der Lüftersteuerung

Akahige

Cadet 3rd Year
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Hallo,

ich habe bereits ein anderes Thema zu meinem Lüfter, aber da es sich um ein ganz anderes Problem handelt, habe ich ein weiteres Thema erstellt. Ich habe mir den Arctic F9 PWM PST Gehäuselüfter gekauf und an den 4-Pin Eingang (CHA_FAN) meines Mainboards (Asus b85m-g) angeschlossen. Soweit so gut.

Im BIOS habe ich für diesen Anschluss das Profil "Silent" ausgewählt und den PC gestartet. Allerdings war der Lüfter nur leise, wenn ich mal garnichts gemacht habe. Bei jeder Kleinigkeit, drehte er sich bis zum Anschlag, sodass es ziemlich laut wurde. Dann habe ich mir die Asus Software geholt, um den Fan Speed dort zu regeln und diesmal konnte man es sogar am Diagramm erkennen. Trotz dass man niedrige Werte ausgewählt hatte, schoss die Geschwindigekteit kurzzeitig auf 100% und beruhigte sich wieder, kurz nachdem man z.B. ein neues Fenster oder Browsertab geöffnet hat.

Ich dachte, dass anscheinend was mit der Asus-Lüfterregelung nicht stimmt, also habe ich mir Speedfan geholt, da ich darüber schon viel Positives gehört habe. Dort lässt sich der Lüfter regeln, indem man die Geschwindigkeit des System Fans ändert, obwohl der Lüfter ja im CHA_FAN steckt.

Dort kann ich die Geschwindigkeit allerdings nicht nach der CPU-Temperatur regeln, da das Programm die Geschwindigkeit von der Temperatur im "System" abhängig macht. Die Systemtemperatur beträgt laut SpeedFan immer zwischen 15-16 Grad, was aber nicht sein kann. Demnach kann ich die Geschwindigkeit nicht abhängig von der CPU-Temperatur machen.

Daher meine zwei Fragen:

1. Meint Ihr, mein Lüfter sei defekt, oder stimmt was mit dem Anschluss nicht?
2. Kann man bei Speedfan die Lüftergeschwindigkeit anhand von anderen Faktoren einstellen?
 
PST? Hat der Lüfter so einen Y-Anschluss? Dann schließ ihn doch testweise parallel zum CPU-Lüfter an und guck, wie es läuft.

PS: Sry, dass ich deine eigentlichen Fragen nicht beantworten kann.
 
@Akahige.

Hallo, .... Trotz dass man niedrige Werte ausgewählt hatte... Da liegt das "Problem".
Die 4-Pin Lüftersteuerung über -AsusFanExpert- ist recht gut, man sollte diese nur richtig einstellen.
Für einen Gehäuselüfter empfehle ich 40Grad als Richtwert, für die max. innere Gehäusetemp.

MfG,
Sylvester
 
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Jetzt weiß ich, wo das Problem lag. Die Dödel von Atelco haben den CPU-Lüfter so komisch verbaut, dass er GARKEINEN(!) Kontakt zum Prozessor hatte. Durch das Auslesen in mehreren Programmen kam heraus, dass meine CPU ständig zwischen 60, 80 und oft weit über 80 Grad heiß war. Deshalb hat der Gehäuselüfter, der ja PWM gesteuert ist und sich nach dem Prozessor richtet, Alarm geschlagen und fuhr so gut wie immer auf 100%, egal, was man einstellt.

Den CPU-Lüfter konnte man aber auch kaum vollständig ins Mainboard kriegen, da 2 der Halterungsteile, die in die entsprechenden Mainboardlöcher kommen, zu dick waren. Also habe ich sie leicht geschliffen, Lüfter vollständig reingesteck und voila hat die CPU wieder Normalwerte von 30-40 Grad. Dementsprechend ruhig ist auch der Gehäuselüfter.

Ich frage mich nur, wie mein Prozessor es geschafft hat, während der 2 1/2 Wochen, in denen ich den neuen PC habe, nicht den Geist aufzugeben. Muss wohl echte Qualitätsware sein :D
 
@AKahige,

danke für deine Rückmeldung. Auch andere profitieren von deinem Erfahrungsbericht! Fazit: Selber machen, dann weiss man was man hat!
Zu deiner Beruhigung. Jede CPU, wenn diese zu warm wird, taktet sich runter oder geht in die Notabschaltung. Das darf jedoch kein Dauerzustand sein. Freue mich, dass du das hinbekommen hast!

LG, Sylvester
 
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Dummerweise wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht so recht, wie man einen PC zusammenbaut. Könnte ich das damals schon machen, hätte ich bei dem selben PC mehr als 70 Euro sparen können. Dass die CPU den Takt bei Hitze automatish runterregelt, erklärt, weshalb Watch Dogs damals so furchtbar geruckelt hat und jetzt sogar bei schnellem Autofahren flüssig läuft.
 
@Akahige,

das "anpassen" des CPU-Kühler, nicht Lüfter, hat mich beeindruckt. Ganz offen: So ein Boxed-Kühler ist nie optimal, immer nur ausreichend.
Wenn du Interesse an weiterer Verbesserung der Temps in deinem Case hast, führe mal deine GESAMTE Hardware hier auf. Oft können schon wenige gezielte Upgrades "Wunder" bewirken.
 
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Ich glaube mehr ist da nicht rauszuholen, ohne eine bessere Wärmeleitpaste drauf zu machen, einen besseren Kühler zu holen oder mehr Gehäuselüfter zu montieren (habe bereits einen mit 140mm hinten). Kabelmanagement hat mein Midi Tower nicht, aber die Hardware wird von den Kabeln auch nicht verdeckt. Auch alle Löcher am Gehäuse sind frei. Die Festplatten sitzen so tief wie möglich vorne am Gehäuse. Mein Netzteil ist ein Seasonic G 360 80+ Gold, also einer mit guter Qualität.

Wenn ich zB. Watch Dogs Spiele, war die maximale Temperatur, die ich ausgelesen habe 64 Grad und da ich kein Video-Rendering oder so mache, kann ich davon ausgehen, dass Spiele zocken das CPU-aufwendigste ist, dass ich mache. Bei normaler Benutzung liegen die Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad. Wenn ich Prime95 ne ganze Weile lang Anlasse, bekomme ich Werte von knapp unter 90 Grad, die aber auch nicht mehr ansteigen. Mehr ist bei dem Boxed-Kühler auch nicht zu erwarten und es wird im Alltagsgebrauch nichts so sehr an der CPU-Temperatur nagen, wie Prime95.

Es scheint jetzt alles im grünen Bereich zu sein. Klar geht es auch viel besser, aber solange alles unproblematisch ist, will ich meine Zeit lieber woanders investieren :D
 
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