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NewsArm Limited: Britischer Chipentwickler will an die Börse
Unglücklicher Zeitpunkt. Bis Ende 2021 hätte man noch richtig hohe Bewertungen bekommen. Denke aktuell steigen Tech Aktien zwar wieder aber nur kurzfristig.
Zum Ende des Jahres hin wird sich der Markt und die KGVs bereinigen oder gar crashen und dann eine Weile brauchen bis der Markt sich wieder beruhigt.
Da das Unternehmen zu dem Zeitpunkt nicht an der Boerse ist und daher nicht bewertet ist, kann man auch nicht sagen, es sei ueberbewertet. Wenn der Ausgabepreis ueber der Bewertung durch die potentiellen Kaeufer liegt, wird keiner die Aktien kaufen.
Natürlich kann etwas über- oder unterbewertet sein. Oder ist das Unternehmen kein Gegenstand und ohne Gegenwert? Du verwechselst den Wert eines Unternehmens mit dessen Kurs auf der Handelsplattform * Aktienmenge (was auch Unternehmensanteile/-gegenstände wie z.B. Stimmrechte ausschließen kann).
Wie ich schon sagte, es liegt hier eine prinzipielle Informationslücke zwischen Verkäufer und dem Käufer vor.
Wenn ich als Verkäufer der Überzeugung bin, mein Unternehmen wird zu einem späteren Zeitpunkt mehr Geld durch den Teilverkauf einbringen, dann warte ich mit dem Börsengang. Die Grundidee, dass ich als Nicht-Interner mehr über das Unternehmen weiß, als dessen Führung, ist nicht spekulativ, sondern naiv.
Die wollen Kohle haben. Schnell. Und die fragen keine Bank, oder einen anderen professionellen Investor, sondern sie veräußern Anteile an die Allgemeinheit.
mae schrieb:
Wenn der Ausgabepreis ueber der Bewertung durch die potentiellen Kaeufer liegt, wird keiner die Aktien kaufen.
Wenn sie aber schon dominierend sind, dann wird entsprechend auch der Aktienpreis ausfallen. Die Frage ist ja viel mehr wie sich das Unternehmen entwickeln wird nach dem Börsengang und die Entwicklung muss positiver ausfallen, als erwartet wird, sonst steigt ja der Aktienkurs nicht.
Der Gang zur Börse war eigentlich auf lange Sicht in aller Regel nie positiv für das Unternehmen und seine Mitarbeiter...
Aber da ich sowieso RISC-V sehen will sollen die mal ruhig machen
Gibt es eigentlich in deren Streit um das neue Lizenzmodell, insbesondere mit Qualcomm, irgendwas neues?
Ich weiß nicht wer in der Affäre Recht hat und wer lügt, aber das Verfahren kann nicht gut für den Verkaufswert sein.
Und die 250 Milliarden bisher produzierten und verkauften Chips laufen ohne Software?
Schonmal gewundert, warum einer Spülmaschine die GPL beiligt. Jede Kafeemaschine, Toaster, Drucker, Waschmaschinen, was auch immer läuft mittlerweile mit ARM. Von Autos und Smartphones will ich gar nicht erst anfangen.
ARM wird in der Serversparte noch wachsen. Wenn die KI sich verbreitet, werden AWS und Co fleißig für Umsatz sorgen. RiscV ist noch nicht in der Lage die im Moment steigende Anforderungen und Anfragen zu erfüllen. Das dauert noch 5-10 Jahre, bis die wirklich boomen.
Da bin ich mal gespannt. Kommen die automatisch bei den ETFs mit rein? Weil irgendwas von Vanguard habe ich. Und wenn die ETF dadurch steigt, nehme ich das gerne mit. Blackrock habe ich aber noch nie gehört (eventuell nur mal als Gebiet oder Dungeon in WoW xD).
Es ging nur um die einmalige Anwendung der Strategie beim IPO. Wenn das überbewertete Unternehmen noch überbewerteter wird, dann bekommt man die Anteile, die beim IPO ausgestoßen werden, nicht mehr kostenlos zurück.
Natürlich kann das gleich Unternehmen auch später noch einmal die gleiche Strategie und dann mit Erfolg, verfolgen.
Aber wie gesagt, darum ging es nicht.
Praktisch gesprochen kann folgendes auftreten: Für 10 Mrd ausgestoßene Anteile, die danach nie weniger wert als 10 Mrd wert sein werden. Das ist ohne weiteres möglich.
Das gleiche Unternehmen kann danach immer wieder Anteile für aX Mrd ausstoßen und für X Mrd zurückkaufen, mit a größer 1. Völlig klar.
Es kann danach auch immer wieder nicht gelingen Anteile für bX Mrd ausstoßen und für X Mrd zurückkaufen, mit b größer 1. Auch das kann passieren!
forstman94 schrieb:
Wenn die Chancen 50/50 auf Erfolg wären, würden die das nicht machen.
Was verstehst du unter "speziell für diesen Prozessor angepasste Software"? Einfach nur für Arm compeiliert oder für die Charakteristika eines spezifischen Modells optimiert?
Nicht soweit ich weiß.
Die Branche redet offen über ARM. Manches eventuell hinter vorgehaltener Hand, jedoch die grundlegende Stimmung ist klar.
Dementsprechend zwiegespalten bin ich was die Zukunft von ARM angeht. Mir persönlich ist es egal solange mein C und C++ compiller das tut was er soll und es eine gute Dokumentation sowie vernünftige Preise gibt.
Das Unternehmen hat einen Wert, aber solange niemand einen konkreten Wert festlegt (z.B. indem er ein Angebot fuer die Uebernahme macht), kann man nicht sinnvoll von ueberbewertet oder unterbewertet reden. Wenn Musk jetzt behauptet, Twitter waere noch $20G wert, dann ist das eine Behauptung ohne Substanz, solange er keinen Kaeufer vorweisen kann, der dafuer $20G bietet.
Wenn ich als Verkäufer der Überzeugung bin, mein Unternehmen wird zu einem späteren Zeitpunkt mehr Geld durch den Teilverkauf einbringen, dann warte ich mit dem Börsengang.
Nicht wenn Du das Geld jetzt haben willst, sei es um damit andere Loecher zu stopfen wie das offenbar bei Softbank jetzt der Fall ist, oder weil Du das Geld auf den Kopf hauen willst, oder weil Du eine noch viel bessere Anlage gefunden hast, und das Geld verwenden willst, um dort hinein zu investieren. Und schliesslich will man das Unternehmen auch an der Boerse haben, um die Anteile, die man nicht anlaesslich des Boersengangs verkauft hat, zu diesem spaeteren Zeitpunkt, wo man vielleicht noch mehr Geld dafuer bekommt, dann unkompliziert verkaufen zu koennen; wie das ohne Boerse ausschaut, erlebt Softbank gerade.
Käufer für Technologiewerte finden sich immer. Siehe Dotcom-Blase oder aktueller Tesla.
Gerade die dotcom-Blase ist ein Gegenbeispiel: Als die geplatzt war, haben die Aktieneigner keine Kaeufer mehr gefunden, bzw. nur zu einem viel kleineren Preis als vor dem Platzen der Blase.
Na das hoffe ich auch, v.a. wenn an folgender Meldung etwas dran ist dass ARM die Lizenzgebühren für die Chiphersteller deutlich anheben oder auch die Lizenzierung an sich ändern möchte.
Die Sache ist allerdings dass freie RISC-V CPU-Kerne nicht sonderlich leistungsfähig sind
und deshalb Gerätehersteller entweder selber RISC-V-Kerne entwickeln müssten oder von anderen RISC-V CPU-Architekturentwicklern Lizenzen erwerben müssten.
Das Unternehmen hat einen Wert, aber solange niemand einen konkreten Wert festlegt (z.B. indem er ein Angebot fuer die Uebernahme macht), kann man nicht sinnvoll von ueberbewertet oder unterbewertet reden. Wenn Musk jetzt behauptet, Twitter waere noch $20G wert, dann ist das eine Behauptung ohne Substanz, solange er keinen Kaeufer vorweisen kann, der dafuer $20G bietet.
ARM war ja schon mal an der Börse und wurde dann von Softbank von der Börse genommen. Was ich mir wünschen würde ist, dass europäische Staaten gemeinsam beim Börsengang 75% die Aktien kaufen bzw. im Vorhinein Softbank ein Angebot machen.
Somit wäre die ARM Technologie in europäischer Hand.
@BrollyLSSJ von Blackrock vielleicht nicht, aber wenn du mal in Fonds und/oder ETF investiert hast wirds du neben Vanguard auch von iShares gelesen haben, dahinter steht die Blackrock Group. Sie ist zb in jedem deutschen Dax Unternehmen beteiligt, bei manchen Unternehmen größter Einzelaktionär. Einfach mal bei Finanz.net oder Diba investieren, bei Allianz, Eon, BASF und Bayer schauen 😉.
Ich lauf bei den ersten beiden nur unter Streubesitz 😛.
Zur News: ich finde es grundsätzlich gut wenn sich eine Firma an die Börse traut, gerade so wird ja auch Kapital für zukünftige Technik und Entwicklungen bereitgestellt. Aber im Zusammenhang mit Softbank, dem gescheiterten Verkauf an nVidia hab ich so etwas Bedenken ob Softbank nur die Gelder von der Firma abzieht 😕.
Ist jetzt aber nur mein Ersteindruck und falls ich doch den einen oder anderen Euro bei ARM investieren (kann), werd ich mich vorab eh noch umgehender darüber informieren.