ASROCK Z890 Livemixer Wifi mit Intel 265K - wie undervolte ich bitte?

Ich hatte das bereits früher erlebt, dass in der Praxis in der Umsetzung solcher Pläne (z.B. Undervolting, Lüfterkurveneinstellungen) Boardhersteller kleine aber feine Unterschiede im Bios/UEFI haben, die einem das Leben wesentlich leichter machen können (gelinde gesagt). Auf dem Papier oder in Spezifikationen sind diese Unterschiede wenig bis gar nicht ersichtlich und für einen Laien wie mich auch nicht einschätzbar. Im Forum wird häufig auf P/L geachtet und danach empfohlen, was grundsätzlich ein sehr guter Ansatz ist - mir geht es aber eher um praktische Features. Vielleicht ist das bei den verschiedenen Herstellern in 10 Jahre ja anders geworden und wie Du schreibst vor allem der richtige Chipsatz entscheidend - das kann ich nicht beurteilen. Daher hätten mich die Erfahrungen in der konkreten Umsetzung mit dem ASRock Livemixer wirklich interessiert.
 
Und mich hätte interessiert, was du dir von dem deutlich teureren Asus-Board versprichst, was das LiveMixer nicht hat.

Mir ist da bisher noch nichts zu Ohren gekommen von wegen das geht bei Hersteller X besser oder schlechter.
 
Tja, wenn ich das so einfach beantworten könnte, würde ich nicht mehr fragen 😅

Vor allem dieses Review hat micht daran erinnert, das Asus mit Q-Fan vor 10 Jahren mit eines der besten und umfangreichsten Lüftersteuerungen an "Board" hatte. Ich hatte mich für ein Gigabyte Board damals entschieden, dass in den Einstellungen des Undervolting und der Lüftersteuerung deutlich mehr Arbeit gemacht hatte (und ansonsten sehr gut war, es war auch P/L mäßig top).

Die Mehrzahl der Teilnehmenden hier im Forum hat scheinbar ein Asus MB (laut der Sonntagsumfrage bei CB) und meine naive Vorstellung höherer Preis für Enthusiasten = mehr und bessere Features + Die Featureliste im Review des Asus-Boards hat mich auch angesprochen.

Scheinbar ist die Kühlleistung ziemlich gut, und das Board hat zum Bewertungszeitpunkt damals 505€ gekostet. Ist also verhältnismäßig nun "billig".

Wenn hier wiederholt das ASRock als gleichwertig und in vielen und entscheidenden Belangen in Bezug auf die Features auf die es ankommt gleichrangig angesehen wird, bin ich froh mir das Geld sparen zu können oder in andere Komponenten zu investieren.
 
Ich kann dir genau sagen, was das Asus-Board mehr kann, schau selbst hier.

1x mehr M.2 und 5x passivkühler statt 3
1x Thunderbolt-Header für proprietäre Asus-TB-Karten
1x Clear CMOS Button

Alles andere ist auf gleichem Niveau bzw. nur "anders" und nicht zwangsläufig besser - wie die anders angebundene Soundlösung, DP statt HDMI für die iGPU, 4x USB-C und 10x USB-B statt 2+12.
Goldene Regel: Denk nicht in Marken. Niemals! Es gibt gute und schlechte Produkte, die Marke ist nur ein Aufkleber. Allenfalls den Ruf der Serviceleistungen würde ich da noch einbeziehen. Und da hat Asus zuletzt keine besonders gute Track Record.

Bei Fertigsystemen wie von Mad-Gaming empfehle ich gerne Asus-Boards, weil sie dort Systemintegrator-Preise bekommen und Asus-Produkte in dem Bereich verhältnismäßig günstig sind.

Und 10 Jahre... Damals war Obama noch US-Präsident. Seitdem ist viel passiert.
 
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