News Assange sieht Lösung seines Falles erst in mehreren Monaten

@HuNtaYo
Das siehst Du völlig falsch.
Wir müssen Assage dankbar sein, daß er den Schweden die Maske vom Gesicht gerissen hat.
In Wirklichkeit sind das nämlich ganz üble Leute und Schweden ist ein Land im finsteren Mittelalter, wo Willkür und Rechtlosigkeit herrschen, und alle unter der Knute der USA stehen!
 
HuNtaYo schrieb:
ich bin sehr sehr gut über die sachlage informiert und dies ist nun einmal meine ehrliche meinung.

allein deine von privaten empfindungen getätigte äußerung disqualifiziert deine sich selbst als nicht objektiv. deine private meinung über bestimmte personen, hat auch nichts mit recht und rechssprechung zu tun und damit keinerlei bezug auf das eigentliche verfahren. ob der typ schmierig, fett, verfressen, oder schwitzig stinkend ist, interessiert hier überhaupt nicht. die ganze angelegenheit ist einfach lachhaft und es steht außer frage, das ohne die wikileaks geschichte, es nie soweit aufgrund der angeblichen vergewaltigung gekommen wäre.
ich bin übrigens kein sympathiesant von niemanden.
ich finde nur die machenschaften der demokratisch gewählen volksvertreter äußerst fragwürdig und wer glaubt das die vorgänge dem üblichen verfahren entsprechen, wenn man wikileaks außen vor läßt, der hat glaub ich etwas verschlafen. man kann natürlich den regierungen vollstes vertrauen entgegenbringen und immer fleißig mitnicken, die geschichte hat aber gezeigt, das man auch hinterfragen und kontrollieren sollte, man muß dabei nur an 1933 denken, als die braune macht aufkam.
 
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@blackiwid

Man muss sichs mal vorstellen, die 2 Frauen sind damals zur Polizei gegangen um zu fragen ob sie Assange zwingen können sich auf geschlechtskrankheiten zu untersuchen lassen weil sie einvernehmlichen ungeschützten Geschlechtsverkehr hatten.

Nein, genau das stimmt (nach Aussagen der Frauen) eben nicht. Es war geschützter Geschlechtsverkehr abgemacht. Wenn man die möglichen gesundheitlichen Konsequenzen betrachtet, ist das auch nicht gerade eine Kleinigkeit - zumindest moralisch, denn wie wir wissen, urteilt da jedes Land anders.
Allerdings wurde ihm auch vorgeworfen, dass er mit einer der Frauen Sex (bzw. damit begonnen) hatte, während sie geschlafen hat. So etwas ist selbst nach deutschem Recht eine Straftat, wenn es zuvor nicht abgesprochen wurde. Wobei man als Mann ohnehin (auch wenn man unschuldig ist) erst einmal ein Problem hat, wenn eine Frau gewisse Aussagen trifft.

Ob das nun so stimmt, ist eine andere Sache.

aber das dann ohne neue Fakten er plötzlich per Internationalem Haftbefehl, das eigentlich eher für Terroristen oder irgendwas eingesetzt wird OHNE ANKLAGE

Wie kommt ihr eigentlich immer auf solche Sachen?

Und was die Art der Befragungen angeht... die verschiedenen Leute, die damit zu tun haben, Beamte, Staatsanwälte etc., sind auch nur Menschen und lassen sich sicher nicht alles gefallen. Zum Beispiel kann man nicht einfach behaupten, die Justiz in Schweden wird durch die Politik kontrolliert. Indirekt wird das aber behauptet, nahegelegt, wenn man pauschal von "Schweden" spricht.

Usprünglich wollte Assange schwedischer Staatsangehöriger werden. Hätte er sich anders verhalten, wäre die ganze Geschichte auch anders verlaufen.

Und jetzt sucht er Asyl in einem Land, welches zum einen von Pressefreiheit wenig hält und welches durch Wikileaks einige Nette Dinge erfahren hat, wie z.B. (hab den Namen vergessen) dass eine bestimmte Person in den USA über den Präsident von Ecuador vermerkt hat, dass er Korruption in seinem Land duldet.

Genau das sind auch so Sachen, bei denen ich mich bei Wikileaks frage, warum auch solche Dokumente veröffentlicht wurden? Es ist ja eine Sache, die Machenschaften von Menschen / einer Regierung aufzudecken, aber es ist etwas anderes, wenn man Dokumente, wie sie in der Politik wohl jedes Land über andere hat, in denen eben Klartext gesprochen wird, zu veröfffentlichen. Wozu? Wem nützt das? So etwas erzeugt nur unnötig Spannungen.
 
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Andregee schrieb:
allein deine von privaten empfindungen getätigte äußerung disqualifiziert deine sich selbst als nicht objektiv. deine private meinung über bestimmte personen, hat auch nichts mit recht und rechssprechung zu tun und damit keinerlei bezug auf das eigentliche verfahren. ob der typ schmierig, fett, verfressen, oder schwitzig stinkend ist, interessiert hier überhaupt nicht. die ganze angelegenheit ist einfach lachhaft und es steht außer frage, das ohne die wikileaks geschichte, es nie soweit aufgrund der angeblichen vergewaltigung gekommen wäre.
ich bin übrigens kein sympathiesant von niemanden.
ich finde nur die machenschaften der demokratisch gewählen volksvertreter äußerst fragwürdig und wer glaubt das die vorgänge dem üblichen verfahren entsprechen, wenn man wikileaks außen vor läßt, der hat glaub ich etwas verschlafen. man kann natürlich den regierungen vollstes vertrauen entgegenbringen und immer fleißig mitnicken, die geschichte hat aber gezeigt, das man auch hinterfragen und kontrollieren sollte, man muß dabei nur an 1933 denken, als die braune macht aufkam.

aha, weil ich mir nach langjähriger beobachtung der person assange erlaube ein persönliches urteil zu bilden, eben genau zu dieser, disqualifiziere ich mich also...so so, interessante betrachtungsweise.

zum unteren abschnitt von calluna:

100% signed, spiegelt genau meine meinung wieder.
 
Kein ein eingestelltes Verfahren nicht jederzeit wieder aufgerollt werden?

Nur wenn neue Tatsachen ans Licht kommen, die eine Wiederaufnahme rechtfertigen.
 
smalM schrieb:
@HuNtaYo
Wir müssen Assage dankbar sein, daß er den Schweden die Maske vom Gesicht gerissen hat.
In Wirklichkeit sind das nämlich ganz üble Leute und Schweden ist ein Land im finsteren Mittelalter, wo Willkür und Rechtlosigkeit herrschen, und alle unter der Knute der USA stehen!

Beweise bitte.
Assange hat zugegeben das er seinen pillerman in die zwei Aktivisten hineingehalten hat.
Das er keine Condome mag und diese weggelassen hat, seine Sache.
Wenn das aber Strafbar sein kann, und die zwei Frauen das anzeigen dann muss er sich eben diesen Anschuldigungen stellen.
In einigen Ländern bekommst du für so etwas einen schicken Strick um den hals, andere Länder andere Gesetze.
Ausserdem steht nur eine Befragung im Raum, keine Auslieferung und keine Haftstrafe.
Und eine Person zur Fahndung auszuschreiben weil sie nicht zur eben dieser Befragung gekommen ist, ist ganz normal und auch in unserem Land gang und gäbe.

Warum sollte USA nur hinter Assange her sein?
Es gibt viele weitere sehr wichtige Aktivisten die sich nur nich so aufspielen, die haben komischerweise keine Probleme.
Und einige davon leben weiterhin in den USA.
 
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buzz89 schrieb:
Beweise bitte....

gibt keine deshalb... isses der Ami!

buzz89 schrieb:
...Warum sollte USA nur hinter Assange her sein?

Na weil der Ami an allem Schuld ist?!


Assange ist für die meisten hier ein ähnlicher Hero, wie ein Che Guevara für die 68er Generation...
Das "positive"wird gehyped, das "negative" vielleicht sogar wissentlich übersehen!
 
Der Unterschied zwischen einem Freiheitskämpfer und einem Terroristen ist nur der eigene Standpunkt.
 
Yupp stimmt, nur für wen war Che jemals ein Freiheitskämpfer (ausser für die T-Shirt Industrie und Castro)? Massenmörder bleibt Massenmörder, egal welche Ideologie dahintersteckt...

Hätte Assange als whistleblower auch nur Ansatzweise eine journalistische Verhaltensweise an den Tag gelegt, wäre ich nach wie vor noch ein "Fan" der Plattform...
Durch das ungeprüfte veröffentlichen der Depeschen verkam WL für mich zu einer Nachfolgeorganisation der Stasi!

Die Ermittlungen wegen des verdachts der sexuellen Nötigung/Belästigung wurden NIEMALS eingestellt (der vorwurf der Vergewaltigung wurde eingestellt) jedes demokratische Land hätte ähnlich wie dir Schweden gehandelt!
Schaut Euch die Ermittlungsprotokolle und den Schriftverkehr zwischen Assanges Anwälten an, wenn die Vorwürfe auch nur Ansatzweise stimmen, hat der Julian ein "kleines" narzisstisches Problem....

Assange ist eine Person des öffentlichen Lebens (zu der er sich selbst gemacht hat) wie gross wäre das Geschrei wenn Schweden nicht ermitteln würde?
 
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HuNtaYo schrieb:
aha, weil ich mir nach langjähriger beobachtung der person assange erlaube ein persönliches urteil zu bilden, eben genau zu dieser, disqualifiziere ich mich also...so so, interessante betrachtungsweise.

zum unteren abschnitt von calluna:

100% signed, spiegelt genau meine meinung wieder.

dein persönliches urteil über assanges charaktereigenschaften hat einfach nichts mit der sache zu tun, oder glaubst du das dir selbiges widerfahren würde, bei den gleichen vorwürfen?
 
Aber die höchst spekulativen Auslieferungsabsichten Schwedens, ist auch nur eine subjektive Einschätzung seitens Assange.
 
immerhin hat sich schweden dazu schon geäu0ert und kungetan das sofern die todesstrafe droht, das nicht passieren würde. sie haben es aber nicht konkret ausgeschlossen.
 
Meine Äußerungen haben weniger mit der aktuellen news zu tun, sondern allgemein mit der Auswahl der Artikel insgesamt.
Mir ist auch völlig klar, dass User wie Voyager10 nur schwarz oder weiß sehen. Ist man nicht für Assange, fordert man seinen Tod. Genau deshalb waren meine Posts auch an die Redaktion gerichtet und ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie nicht wissen was meine Kritik im Kern bedeutet und warum ich das geschrieben habe.
 
Nun, offensichtlich bin ich so dumm, dass ich es nicht weiß, also habe die Güte und erkläre es mir doch.
 
Andregee schrieb:
dein persönliches urteil über assanges charaktereigenschaften hat einfach nichts mit der sache zu tun, oder glaubst du das dir selbiges widerfahren würde, bei den gleichen vorwürfen?

na klar, nur dass ich mir nicht zig teure anwälte und instanzen leisten könnte und am ende feige in eine botschaft flüchten könnte. ich wäre wohl direkt ausgeliefert worden.

und zum ersten teil:

na klar hat dies miteinander was zu tun, eben genau wegen der "sache" (verhalten, äußerungen usw) hab ich diese meinung zu der person assange und nicht umgekehrt.
 
Ich weiß nicht, wie ich mich noch deutlicher äußern soll und ich denke wirklich, dass die Verantwortlichen von CB mir folgen können. Wenn das nicht der Fall ist, dann kann ich mir jedes weitere Wort sparen und werde einfach zuschauen wann für mich hier Schluß ist.
 
Du hast das hier gesagt:

Ich habe gerade bei diesem Thema und CB das Gefühl, dass hier die persönlichen gesellschaftlichen Vorstellungen über der Arbeit stehen. Die Frage ist, ob CB ein Newsportal über Computer und im weitesten Sinne IT-Themen sein soll oder eine Anlaufstelle für alle Themem der modernen Internetkultur. Assange verkörpert die politische Bewegung, die vorrangig aus der Netzkultur kommt. Ich persönlich möchte mich aber weiterhin in diesen Kreisen bewegen können, ohne politisch beeinflusst zu werden. CB macht mir das sehr schwer..

und ich habe dich darauf das hier gefragt:

Kannst du mir bitte erklären, inwieweit ein simples Berichten über Ereignisse Parteilichkeit oder den Versuch der Beeinflussung des Lesers impliziert?

Wenn du intellektuell in der Lage bist das obige so zu artikulieren, dann bist du auch in der Lage deine doch nicht unwesentlichen aber vagen "Anschuldigungen" (Parteilichkeit etc.) näher auszuführen. Deine derzeitige Reaktion schaut eher danach aus, dass du dich einer Diskussion entziehen und deine Behauptungen nicht belegen willst.
 
Zuletzt bearbeitet: (Rechtschreibung)
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