News Asus BRT-AC828: WLAN-Router mit 2× WAN und 8× LAN ab Juni für 490 Euro

POINTman-10

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#1
Asus will den für den professionellen Einsatz konzipierten WLAN-ac-Router BRT-AC828 ab Juni auch in Deutschland ausliefern. Mit Dual-WAN und Fallback-Funktion sowie acht Gigabit-LAN-Ports und der Unterstützung für Link Aggregation soll eine ausfallsichere und hohe Datenübertragung geboten werden. Der Preis: 490 Euro.

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#2
Ich weiß, wie absurd das klingen mag, aber ich könnte den Router gut gebrauchen. Allerdings frage ich mich ob die dual core CPU nicht zu schwach ist. In einem Router. Bescheuert, aber berechtigte Frage?
 

Xidus

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#3
Ich weiß, wie absurd das klingen mag, aber ich könnte den Router gut gebrauchen. Allerdings frage ich mich ob die dual core CPU nicht zu schwach ist. In einem Router. Bescheuert, aber berechtigte Frage?
Also ich hab die Version nur mit einem WAN (ASUS RT-AC88U).

Ich habe mir den Router geholt gehabt bei ich sehr viele Geräte im Netz habe.
Es ist ein "Server" mit Web-Server Gaming Servern etc, zwei Gaming pc,... ins Gesamt 14 Lan Geräte ( Noch mit Switch dahinter) und im schnitt so 10 W-Lan Geräte.

Höchste war ich bis jetzt gesehen hatte waren 36 Geräte die im Netz sind.

Meine 100mbits/s Leitung voll ausreiten (meist dann 108k) , dazu noch 4k Streamen vom Server und z.B. VPN oder andere Sachen sind alle Parallel Problem los möglich.

Das einzige was ich fest stellen konnte war das meine ms dann mal von 6 auf 7 oder selten 8 gegangen sind.(Internet) (Kann aber auch am UM Netz gelegen haben).
 
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#4
Bei Asus würde ich mir erheblich weniger Sorgen um die Hardware, als um die Software machen. Ich hatte einen DSL-AC68U WLAN-AC Router zuhause, der nichtmal eine zeitgesteuerte Zwangstrennung von PPPoE beherrscht hat. Mir wurde dann eine Zeitschaltuhr empfohlen, das kann doch bei einem so teuren Router nicht ernsthaft nötig sein, jede FB kann das seit 10 Jahren.

Eine Bandbreitenlimitierung war nur in 1Mbps Schritten möglich, was bei einer (damaligen) 16/1 Verbindung für den Upload nichts bringt. Das WLAN im 5Ghz Band konnte nur Band 38 ansprechen und hatte keine Ortung der restlichen Bänder, dazu war eine Wandmontage nicht möglich und vieles vieles mehr.

Da bin ich mit meiner FB7490 viel viel glücklicher, auch wenn die weniger Funktionen hat und mehr Geld kostet. Aber hier funktioniert wenigstens alles, wie es soll.
 

DFFVB

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#5
Hm, also klingt ja alles nett, aber bei dem Preis würde ich dann eher auf dedizierten Switch, Router, und mehrere WLAN AP setzen, denn auch dieses Ding wird sich nicht über die Bestimmungen der Bundesnetzagentur hinwegsetzen können und mehr als 24 dB funken.
 
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#6
Asus und professionell, guter Joke.
Ich mach um die Marke Asus nen großen Bogen bei den ganzen verpfuschten Geräten.
 

schneeland

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#7
@Sunrise:

Da muss ich leider zustimmen. Ich bin gerade auch gewechselt (auch auf die 7490), was aber in meinem Fall daran lag, dass Entertain TV mit dem Asus-Router nicht funktioniert. Zwischenzeitlich hieß es mal, das würde vielleicht noch eingebaut, aber anscheinend wünscht sich Asus eher, dass ich das Nachfolgemodell kaufe.
 

[SoD]r4z0r

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#8
für kleine und mittelständische Unternehmen
Also die KMUs die ich kenne bekommen nen Modem/Router mit dem Anschluss vom Provider gratis geliehen.
In unserem Fall ist der Router sogar von Cisco. Und dahinter stellt man dann professionelle Hardware (Firewall etc.) und keinen Asus Router für 500€ :o

Kann mir daher kaum vorstellen dass das Teil in Deutschland bei KMUs eine hohe Verbreitung erfährt, oder sieht das einer anders?

Und wenn ich das private Netz vernünftig aufbaue (auch mit ner Firewall) liegt die Last bei der Firewall und nicht bei nem Router. Davon abgesehen brauche ich wenn ich ne Firewall nutze keinen Router sondern nur Access Points und Switche...
 

n8mahr

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#9
In unserem Fall ist der Router sogar von Cisco. Und dahinter stellt man dann professionelle Hardware (Firewall etc.) und keinen Asus Router für 500€ :o
Kann mir daher kaum vorstellen dass das Teil in Deutschland bei KMUs eine hohe Verbreitung erfährt, oder sieht das einer anders?

Und wenn ich das private Netz vernünftig aufbaue (auch mit ner Firewall) liegt die Last bei der Firewall und nicht bei nem Router. Davon abgesehen brauche ich wenn ich ne Firewall nutze keinen Router sondern nur Access Points und Switche...
So sieht das aus. Denke auch eher, dass Asus hier versucht, durch Preisgestaltung und die Verwendung der Worte "Professionell" und "Unternehmen" einen Fuß in den Prosumer-Markt zu bekommen oder zumindest Consumer anzusprechen, die sich für solche halten :evillol:. Unternehmen, die irgendwas auf sich halten, werden niemals diesen Ramsch nutzen. Cisco, Lancom, aber niemals Asus.
 

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#10
[...] Allerdings frage ich mich ob die dual core CPU nicht zu schwach ist. In einem Router. Bescheuert, aber berechtigte Frage?
Wie so oft kommt es auf dein Einsatzgebiet drauf an und wie gut die Software auf die Hardware abgestimmt ist. Reines Routing bekommen die Dinger in der Regel mit deutlich über 1Gbit/s hin, auch wenn sich da eine mittlere zweistellige Anzahl an Clients einwählt.
Ausufernde Regeln für die Firewall und / oder der Betrieb als Endpunkt für ein VPN können hingegen solche SoCs an ihre Grenzen bringen (wenn es gut gemacht ist übernimmt die Crypto die Hardware und schafft zumindest 1GBit/s)
 
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#11
Bei den Preisen würde ich lieber zusätzliche Kästchen, Stecknetzteile und Kabelverhau tolerieren.

Preiswerter wird es dadurch wohl kaum aber auf jeden Fall leistungsfähiger.
 

nordic_pegasus

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#12
warum wird selbst so ein Trümmer von Router nicht mit einem internen Netzteil ausgestattet? Bin ich der einzige, der externe Netzteile im Vergleich zu einem einfachen Stromkabel schlechter findet?
 

nordic_pegasus

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#14
Und wenn das Netzteil ausfällt kannst du dann den ganzen Router austauschen, statt des Netzteils
kaufst Du mit der Logik auch Kaffeemaschinen, TVs und Waschmaschinen?

Wenn die Steckdose hinter einem Schrank versteckt ist, gibt es nix dämlicheres als ein ausladendes externes Netzteil. Wenn stattdessen ein normales Kaltgerätekabel verwendet wird, kann man problemlos ein Kabel mit beliebiger Länge und gewinkelten Steckern einsetzen.
 

borizb

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#15
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#16
Bei Asus würde ich mir erheblich weniger Sorgen um die Hardware, als um die Software machen. Ich hatte einen DSL-AC68U WLAN-AC Router zuhause, der nichtmal eine zeitgesteuerte Zwangstrennung von PPPoE beherrscht hat. Mir wurde dann eine Zeitschaltuhr empfohlen, das kann doch bei einem so teuren Router nicht ernsthaft nötig sein, jede FB kann das seit 10 Jahren.
Nun ja, oder Du fragst Deinen Provider mal, ob die "Zwangstrennung" wirklich noch "modern" ist. Oder ist das in anderen teilen der Welt mit Kupferdrahtverbindungen auch noch usus?

Ich habe ebenfalls den AC88U und bin mehr als zufrieden. Hier kommen immernoch Firmwareupdates. Das kann ich wiederum vom TP-Link Archos C7 nicht behaupten, den ich meinen Eltern "geschenkt" habe. Da ist das letzte Update 1-2 Jahre her. Und komm mir nicht mit "Asus hat auch Firmwareupdates nötig"... Das ist quatsch. Ich hatte nach dem Kauf damals mit BF3 das Problem, das sämtliche Downloads/Verbindungen nach kurzer Zeit weg waren, nichts zuende ging. Hatte ausführlich getestet und den Bericht als Rezension bei Amazon reingehauen. Dort hatte sich dann sogar der Asus Support gemeldet. Ende vom Lied: es lag an der von UM vergebenen IP, ich vermute, die hatten kurzfristig DS-Lite bei mir aktiviert. 6 Monate später habe ich wieder auf den Asus gewechselt, alles tiptop. Konnte zwischenzeitlich nicht mal mit nem R7000 von Netgear rein und hatte nen teuren TP-Link VPN Router dran.
 

Pelzi

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#17
Hört sich eigentlich sehr vielversprechend an, ich bin aufgrund der etwas seltsamen Internetinfrastruktur schon länger auf der Suche nach einem bezahlbaren Router, der zwei WANs zur Verfügung stellt. Für mich stellt sich aber die Frage ob das Teil auch Load Balancing zwischen den beiden WANs kann oder ob es sich um eine reine Fallback Option handelt.
 

DFFVB

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#18
@Pelzi: Schau Dir mal den Edge Router von Ubiquiti an, der kost 50 EUR und kann vermutlich einiges mehr als dieses "Spielzeug"
 

Raijin

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#20
Grundsätzlich stehe ich solchen Monstern skeptisch gegenüber. Zu oft liest man hier im Forum Threads, in denen sich Nutzer darüber wundern, dass sie im OG kein WLAN mehr haben obwohl doch im Keller so ein Monster steht.

Auch ist es fraglich inwiefern ein WLAN-Router, der mit bis zu 250 Client Connections im WLAN klarkommt, sinnvoll ist. Viel mehr Reichweite als ein 08/15 WLAN-Router kann er gar nicht haben (Stichwort: Maximal erlaubte Sendeleistung). Und wo sollen die 250 WLAN-Clients rund um den Router im Server-Raum, Keller, etc. Platz finden? Es ist ja nicht so, dass ein Router immer mitten im Zentrum des geplanten WLAN-Bereichs steht - im Gegensatz zu einem simplen AP.

Darüberhinaus sind Tests solcher AllInOne-Router oftmals nur punktuell. Da wird der WAN-LAN-Durchsatz gemessen, anschließend das interne "NAS" und danach das VPN. Jeder Test bescheinigt "alles gut". Aktiviert man aber alles auf einmal und lastet eben nicht nur das VPN, sondern gleichzeitig auch das NAS oder das WAN aus, dann geht so einer Kiste ganz schnell die Puste aus. Vom WLAN ganz zu schweigen.

In professionellen Umgebungen kommt für jede dieser Aufgaben ein Gerät zum Einsatz. Routing, DHCP, NAS, Firewall und nicht zuletzt das WLAN wird durch spezialisierte Geräte realisiert. Gerade das WLAN muss in "mittelständischen Unternehmen" kommt mit einem einzelnen WLAN-Router im Server-Raum nicht aus (egal welcher) - es sei denn es reicht, wenn nur Bruchteil des Gebäudes abgedeckt wird.
 
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