News Asus ProArt: 162-Zoll-MicroLED-Display und ein OLED-Monitor für Profis

Boulettendieb schrieb:
@Makami
Leider nein, da du den Rest der Bildinfo auch noch brauchst, im vernünftig zocken zu können, also entweder kleiner, oder so weit weg, dass du das Bild vernünftig erfassen kannst, ohne danach Physiotherapie zu benötigen.
Diskutabel, da ich nirgendwo vom Abstand geredet habe, der natürlich passen muss zur Größe und Wahrnehmung.
Ich benutze und zocke hin und wieder seit über zwanzig Jahren mit Beamern, da sind solche Größen nichts Ungewöhnliches, sprich, mein Spruch beruht auf eigener Erfahrung.

Hier ist ein Video von Asus:

 
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Wer sagt den Taiwanesen, dass wir 4:3 und 5:4-Monitore wollen? Und am besten auch 1:1?

Ihre Sehschlitze können sie gerne behalten.

Mich macht diese Ignoranz so langsam aggressiv. Jeden Tag sitze ich vor so einem schrottigen 16:9- Ding mit 175 %-Skalierung und dachbalkenhoher Office-Titelleiste, und 16:10 gibt's auch nur mit zehn Jahre alten 91 dpi.

Ich muss dann noch ein Web-Programm benutzen, was auch noch sinnlose Titelbalken und Platzverschwendung hat, und dann bleibt ungelogen nur noch eine Postkartenfläche übrig. Mit zwei vertikal verschachtelten Scrollbalken. Deutscher Softwarehersteller übrigens (nicht SAP).

Zum Weglaufen.

Und die deutsche föderale Verwaltung, geschweige die EU, ist mit weitem Abstand zu dämlich, mal zweieinhalb Millionen vernünftige Büromonitore (ein geschätzter Jahresbedarf) aus Taiwan zu bestellen, wo es sich dann auch lohnen würde, die Produktion umzustellen.
 
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Stanzlinger schrieb:
oder mehr Abstand
Da würde selbst den Schreibtisch längs nehmen nicht reichen, also denkbar unpraktisch für jede normale Pc Nutzung.
 
Hab früher auch am Beamer gezockt, die 162" dürften da grob hinkommen, mit meiner Diagonale damals.
Hier gab's halt schon öfter die Diskussion mit, was weiß ich, drölfzig Zoll aufm Schreibtisch, und das geht auch für viele Anwendungsbereiche, aber für viele halt auch nicht.
 
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Gaming-Opa schrieb:
Bei OLEDs dagegen und auch bei Mini-LEDs u.ä. Displays die über keinerlei Hintergrundbeleuchtung verfügen ergibt sich ein Problem, nämlich eine Division durch Null. Um nun auf o.g. Phantasie-Werte zu kommen, nehmen Marketing-Abteilungen dann eben nicht Null, sondern quasi einen frei erfundenen oder selbst definierten Wert an, der zwar minimal, aber eben doch >0 ist.
Kleine Korrektur: Micro-LEDs sind die ohne Hintergrundbeleuchtung. Mini-LEDs die mit Hintergrundbeleuchtung (aber vielen Zonen).
 
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Gaming-Opa schrieb:
Traurig, wenn solch ein Marketing-Unsinn der nur dazu dient Unwissende zu täuschen völlig ungefiltert nachgeplappert wird.

Das was üblicherweise als Kontrastverhältnis bezeichnet wird, ist ein Überbleibsel aus der Röhren-Zeitära. Er bezeichnet einen Quotienten aus maximaler Helligkeit als Dividenden und minimaler Helligkeit als Divisor. Und das ist eben der Haken, damals war ein Display das über keinerlei Hintergrundbeleuchtung (bei Röhren noch eine angeregte Phosphatschicht) verfügt noch nicht denkbar. Auch im LCD-Zeitalter war das immer noch der Fall, da es ja immer ein Back-/Sidepanel gab, daß für Hintergrundbeleuchtung sorgte. Bei OLEDs dagegen und auch bei Mini-LEDs u.ä. Displays die über keinerlei Hintergrundbeleuchtung verfügen ergibt sich ein Problem, nämlich eine Division durch Null. Um nun auf o.g. Phantasie-Werte zu kommen, nehmen Marketing-Abteilungen dann eben nicht Null, sondern quasi einen frei erfundenen oder selbst definierten Wert an, der zwar minimal, aber eben doch >0 ist.

Daher aufgepasst: Fallt nicht auf diesen Marketingblödsinn herein. Kontrastverhältnis hat heutzutage als Qualitätskriterium ausgedient. Besser wäre ein subtraktiv gebildeter Wert, d.h. Die Subtraktion aus max. Helligkeit - minimaler Helligkeit. Und dann stellt sich plötzlich heraus, daß OLEDs guten LCDs in Sachen Kontrast haushoch unterlegen sind. Der Grund dafür ist schlichtweg die maximale Helligkeit. Hier ist (premium) LCD-Technik allen anderen (sich bereits im Massenmarkt befindlichen) Verfahren haushoch überlegen.
Die Behauptung, OLEDs würden beim Kontrast 'haushoch unterlegen' sein, ist ungefähr so stichhaltig wie zu sagen, ein Elektroauto sei langsamer, weil es keinen Auspuff hat. OLEDs können echtes Schwarz darstellen – Pixel gehen aus, nicht nur 'dunkel'. Das ist keine 'Division durch Null', sondern schlicht ein physikalischer Vorteil. Dass Marketingabteilungen mit hohen Kontrastwerten werben, liegt daran, dass OLEDs sie tatsächlich liefern – nicht weil jemand sich einen Fantasiewert ausdenkt.

Mini-LEDs ohne Hintergrundbeleuchtung? Das ist schlicht falsch. Mini-LED ist eine Form der verfeinerten Hintergrundbeleuchtung – also genau das Gegenteil von dem, was du behauptest. Und LCDs mögen bei der Spitzenhelligkeit vorne liegen, aber was nützt dir ein Flutlicht, wenn der Schwarzwert aussieht wie ein grauer Schleier?

Die Idee, Kontrast als Differenz statt als Verhältnis zu berechnen, ist kreativ – aber leider nicht praxisrelevant. Ein Verhältnis zeigt, wie gut ein Display helle und dunkle Inhalte gleichzeitig darstellen kann. Deine Methode ignoriert das komplett und ist daher kein valider Qualitätsmaßstab.

Kurz gesagt: Wer OLEDs beim Kontrast unterstellt, sie seien LCDs unterlegen, hat entweder die Technik nicht verstanden – oder will sie nicht verstehen."
 
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anarchie99 schrieb:
Kurz gesagt: Wer OLEDs beim Kontrast unterstellt, sie seien LCDs unterlegen, hat entweder die Technik nicht verstanden – oder will sie nicht verstehen."
Schöne Sprüche, aber könnten wir bei den Fakten bleiben? Während High-End OLEDs vielleicht knapp 2000cd/m2 schaffen, bringen die Premium FALDs von Sony das doppelte. Ja OLEDs haben echtes schwarz, sprich 0 cd/m2, aber Premium LCDs sind deutlich unter 0,5 cd/m2. Das ist kein grauer Schleier (wie zugegeben bei miesen LCDs durchaus vorkommend) sondern knapp an der menschlichen Wahrnehmungsgrenze. Du solltest Dir vielleicht ein paar Highend-FALD-LCDs anschauen (technische Werte vergleichen anstatt Marketing-Sprüche), bevor Du über alle Modelle hinweg generalisierst.

@Elverado: Stimmt Du hast absolut Recht. Bringe ich immer durcheinander. Sind aber auch wirklich verwirrend die Bezeichnungen. :rolleyes:
 
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@Gaming-Opa
Nichts für ungut, aber ein Schwarzwert von 0,5 cd/m2 ist absolut mies und definitiv ein grauer Schleier und sehr wohl wahrnehmbar. Selbst wenn der Wert wesentlich besser wäre (ein guter Schwarzwert bei LCD wäre eher 0,05cm/m²), hast du immer noch Blooming, was dir den Schwarzwert wieder versaut.
Es gibt einen Grund, warum im Premium Segment kaum noch FALD LCDs hergestellt und gekauft werden und stattdessen OLED seit Jahren dominiert.

Ergänzung ()

jackii schrieb:
Da fehlt schon noch einiges bis man auf wenigstens ~80ppi kommt um es irgendwie als Pc Monitor nutzen zu können.
Stimmt. 80ppi damit man in 1m Abstand davor sitzen kann würden definitiv Sinn machen bei einem 4m Display...
 
4,10 m curved zu 360° wären gerade mal r = 650 mm, dürfte also durchaus noch etwas feiner aufgelöst sein :schluck:
 
jackii schrieb:
Da fehlt schon noch einiges bis man auf wenigstens ~80ppi kommt um es irgendwie als Pc Monitor nutzen zu können.
äh, das ist 4K auf 162". Da sitzt man nicht 40cm von weg. Eher so 4-5m.

Wir haben eine LED Wall mit 173" und die hat nur 2560x1440. Reicht aber dicke (Pixel Pitch ist auch 1.5mm). Die steht im Auditorium.

Der 162" wäre vielleicht eine Alternative irgendwann. Nur ein wenig kleiner, dürfte aber deutlich weniger Strom ziehen. Die LED Wand die wir haben liegt im Mittel bei 3kW :D
 
ottoman schrieb:
Stimmt. 80ppi damit man in 1m Abstand davor sitzen kann würden definitiv Sinn machen bei einem 4m Display...

CadillacFan77 schrieb:
äh, das ist 4K auf 162". Da sitzt man nicht 40cm von weg. Eher so 4-5m.

Schon klar, für den Tisch dann natürlich in kleiner. Nur die ppi bleiben dabei gleich, die bekommen sie bei 27 Zoll auch nicht dichter und 5 Meter Abstand zu brauchen, bringt einem für ein normalen Pc Monitor nichts, um die ging es mir aber.
 
Schade das der 15,6"er ein IPS Panel hat und noch kleine Mikro LEDs.

Dann kann ich auch bei meinem ASUS ProArt PA148CTV bleiben. Das ist aktuell mein mobiler Monitor, der hauptsachlich für das Sofa-Gaming/Fotoedit-Setup verwendet wird. Größe und Perfomance reichen, aber die Anschlüsse auf der linken Seite nerven hart.

Es ist wie bei den Smartphones: Warum gibt es so wenig kleine Modelle und wenn doch, warum sind die immer da abgespeckt, wo ich es brauche? #1stWorldProbs
 
Würde mir das proArt Design so sehr für normale (/bezahlbare) Gaming-Hardware wünschen... Kann doch nicht sein, dass dieses furchtbare ROG Design noch immer nicht vom Markt verschwunden ist?
 
jackii schrieb:
Schon klar, für den Tisch dann natürlich in kleiner. Nur die ppi bleiben dabei gleich, die bekommen sie bei 27 Zoll auch nicht dichter
Ich verstehe nicht was Du meinst. Der 27" hat doch 163 ppi, was schon ziemlich hoch ist?!
 
@ottoman: Du hast sicher Recht bzgl 0,5 und 0,05 cd, jedoch ändert das nichts an meiner Kernaussage und bei der ging es um Kontrast, nicht um Schwarzwert. Der ist natürlich prinzipbedingt bei OLEDs ideal, das ist wohl unstrittig. Doch nur weil ein Display einen idealen Schwarzwert hat, hat es doch nicht automatisch dadurch einen besseren oder gar idealen Kontrast, wie durch solche hohe Phantasiewerte vorgegaukelt wird. Beim Kontrast geht es z.B. darum wie gut sich ein sehr dunkles Grau von echtem schwarz abhebt. Oder Farbübergänge u.a. Und da ist ein guter FALD LCD eben besser als OLED, obwohl so etwas wie 1.000.000 zu 1 dem OLED etwas anderes bescheinigt.

Letztendlich hat jede Technik ihre Vor- und Nachteile. Was einem wichtiger ist, ist persönliche Referenz. Ein ideales Display gibt es (noch?) nicht, zumindest wenn man Preis als Faktor hinzuzieht.
 
CadillacFan77 schrieb:
Ich verstehe nicht was Du meinst. Der 27" hat doch 163 ppi, was schon ziemlich hoch ist?!
Aber kein MicroLED 🙃
 
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