News Audi e-tron Sportback: Neue Matrix-LED-Scheinwerfer bieten eine Million Lichtpixel

Da ich mir die Ignoranz nicht länger mit ansehen kann.
  1. Gründe warum man in 90% der Fälle geblendet wird: Eure Frontscheiben haben Mikroschlieren (schlechte Scheibenwischblätter (wird bestimmt einmal im Jahrzehnt gewechselt) oder die Waschanlage).
  2. LEDs > Xenon > Halogen (ja natürlich nimmt der Preis zu!)
  3. Außerdem kommt die/ Technik nicht von Audi. DLP wurde von Texas Instruments erfunden.
  4. OEMs applizieren die Technologie.
  5. Diese Adaption wird mir großer Wahrscheinlichkeit durch Hella umgesetzt.
  6. Autos halten heute im Schnitt länger als früher
  7. Autos sind heutzutage gemessen am Preis günstiger in der Instandhaltung als früher
  8. Deutsche Premium OEMs orientieren sich an China oder den USA.
  9. Deutsche Premium OEMs (ja sie sind in jeder Hinsicht Premium, auch wenn viele das nicht wahrhaben wollen) sind teurer als die Konkurrenz, weil sie es sich leisten können. Ein Lexus ist auch nicht günstiger als ein Mercedes just fyi.
Mir ist bewusst, dass das die Meisten nicht w/ahrhaben wollen, aber Zahlen lügen nicht.
 
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Dero55 schrieb:
Na das gehört aber zum Kühlergrill nicht zu Stoßfängern, nicht? Fakt ist, die Technik muss irgendwo an Stellen verbaut werden, wo sie sinnvoll ist. „Absicht“ kann man den Herstellern nicht vorwerfen. Höchstens die Absicht Begehrlichkeiten für die Technik zu wecken.

Die Nieren bei BMW sind (je nach Modell) fast ganz vorne. Kommt auf das Nummernschild an.
Wenn du damit irgendwo gegen fährst, sind die Nieren ziemlich direkt kaputt.

Jede Niere kostet 260 €, zusammen also 520 €

Dann die Nieren mit der "Luststeuerung".
160,59 € für die Luftklappen
55,70 für die Lutklappensteuerung

Das sind 736,29 € (plus Kleinteile plus Einbau) für einen Kühlergrill.
Dafür kaufen sich manche Leute einen Gebraauchtwagen.

Bei Vorgängermodell waren es noch 69,25 € je Niere, also 138,50 € zusammen.

Fakt ist, dass die Nieren alleine jetzt mehr als 10fach so teuer geworden sind.
Ob es Fakt ist, dass diese Technik (wie du schreibst) "irgendwo eingebaut werden muss", muss jeder selber wissen.
Ich bin der Meinung, dass man sowas absolut nicht braucht.

Nieren, die im Stand leuchten. :D
 
3125b schrieb:
Und nach zehn Jahren, wenn das Auto einen Restwert von 12.000€ hat? Mal eben 3000€ für einen Scheinwerfer ist da dann schon fast ein wirtschaftlicher Totalschaden. Und das ist bloß ein Scheinwerfer, da ist ja noch viel mehr Kram dran der kaputt gehen kann und wird.
Und selber reparieren ist bei vielem davon auch nicht mehr.
Ein neuer Scheinwerfer für meinen Wagen kostet 130€
Nach 10 Jahren ist das den meisten Käufern sowas von egal. Da steht längst der 2. oder 3. Nachfolger in der Garage.

aquamaler schrieb:
Mit dem Alter wird zwar die Sehkraft schwächer, man wird aber empfindlicher auf blaues Licht. Empfindlicher als man es eh schon ist.
Aber nicht jeder reagiert gleich.
Da hast du natürlich Recht. Aber ich glaube da ist eher das Licht zu Hause das Problem als die Lichtkegel die einen auf der Straße für kurze Augenblicke treffen ;)
MonoMan schrieb:
Welcher Audi wäre das? Denn Google spuckt mir für die LED Scheinwerfer für nen A7 was vergleichbar mit meinem 6er GT ist auch um die 2000€ für nen Scheinwerfer aus.
Audi Q2.
Warum nimmst du nur den A7? Der A8 ist doch noch teurer. Vielleicht kostet der LED-Scheinwerfer da noch mehr.
Das macht dans Ganze dann noch spektakulärer!

Ich liebe es wenn Leute über eine Preisklasse diskutieren, die weit an ihnen vorbei geht.
Ghostshield schrieb:
Bei Audi durchaus öfters, alleine die Rücklichter bei manchen Modellen.
Die verkleben alles und so ist das Leuchtmittel nicht austauschbar.
Wen juckt das? Wie alt sind denn die Modelle? Sind die flackernden LED´s die du immer siehst überhaupt Originalteile?
Ich sehe das nämlich nicht. Mir ist bisher nur einmal ein Auto mit defekten LED-Rückleuchten aufgefallen und das war ein alter Opel Vectra mit diesen berühmten Ebay-LED-Rückleuchten.
Also es gibt immer mal wieder ein Auto von Firma XYZ mit "Kinderkrankheiten" oder "bekannten Krankheiten".
Aber das es bei Audi oder einem anderen Autobauer ein Problem mit LED-Scheinwerfern gibt muss dann wohl an den Medien wie "Autobild", "Automotorsport", meinem KfZ-Mechatroniker(Audi/VW/Renault) und Foren wie "Motortalk" vorbeigegangen sein.
Du bist jetzt hier der Erste von dem ich höre, das "öfters" wäre. Ich habe es tatsächlich schon einmal gesehen. Aber mit ca. 20.000km pro Jahr müsste es mir doch auffallen wenn es ein "Flackerproblem" mit LED-Lichtern geben würde.

Und was das verkleben der Leuchtmittel angeht...die Teile halten ewig. Alles hat seine Vor- und Nachteile.
Dafür fahre ich 10 Winter mit funktionierenden Scheinwerfern los. In der Zeit fährt der, der sich LED-Scheinwerfer nicht leisten kann, 5 Mal nur mit einem funktionierenden Scheinwerfer durch die Gegend.
 
timo82 schrieb:
Die Versicherungen werden für alle Werte doppelt so teuer, wenn die Reparaturen doppelt so teuer werden.
Wäre schön wenn es so wäre, aber nein. Dann würden nicht Autos mit einem Neupreis von 15.000€ in Basisausstattung mehr Versicherung kosten als Autos mit einem Neupreis von 60.000€+ mit Vollausstattung bei sonst absolut identischen Konditionen (z.B. Vergleich HSN/TSN 5013/AJS zu 8307/ACN)
Nein, Versicherungsbeiträge basieren auf Wahrscheinlichkeitsrechnung und Protektionismus, der eigentliche Reparaturpreis ist nur ein kleiner Teil der Rechnung
 
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bensel32 schrieb:
Da hast du natürlich Recht. Aber ich glaube da ist eher das Licht zu Hause das Problem als die Lichtkegel die einen auf der Straße für kurze Augenblicke treffen ;)

Ein kurzer Augenblick ist ja genau das, was es braucht, um jemanden zu blenden.

Die Glühlampen daheim können uns für die Sicherheit im Straßenverkehr egal sein.
 
drago-museweni schrieb:
Nie wieder ohne Matrix LED ich habe zwar viel weniger Module die leuchten, aber es ist schon verdammt geile Technik vor allem wenn das entgegenkommend Auto komplett dunkel ist da es ausgeblendet ist.
Mich stören da eher die Halogenfunzeln die gefühlt alles beleuchten, selbst Xenon ist da viel besser..

Ich selbst fahre Matrix LED im Firmenwagen und bin immer wieder überrascht wie überzeugt die Leute von dieser Technik sind. Ich kenn genug die mit aktiven Matrix LED auf der Autobahn fahren und das funktioniert einfach nicht, egal ob Audi, BMW oder Mercedes, wenn die hinter mir fahren damit wirst du geblendet als gäbe es kein Morgen mehr und was ich viel schlimmer finde: Durch die kleinen Module ändert sich das alle 3-4 Sekunden, d.h du siehst Licht aufleuchten, es ist weg und repeat. Es lenkt so krass ab das ich die Leute meistens überholen lasse oder einfach Gas gebe.

Generell find ich auch einfach das es auch auf der Landstraße auffällt wer damit fährt und die Technik blendet am Anfang teilweise echt spät aus, das muss definitiv verbessert werden das muss viel schneller gehen. Ich blende Manuell ab wenn ich Licht in ner Kurve sehe, die Matrix LEDs machen es erst wenn der dude sichtbar ist, meiner Meinung zu spät.
 
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MHumann schrieb:
Wäre schön wenn es so wäre, aber nein. Dann würden nicht Autos mit einem Neupreis von 15.000€ in Basisausstattung mehr Versicherung kosten als Autos mit einem Neupreis von 60.000€+ mit Vollausstattung bei sonst absolut identischen Konditionen (z.B. Vergleich HSN/TSN 5013/AJS zu 8307/ACN)
Nein, Versicherungsbeiträge basieren auf Wahrscheinlichkeitsrechnung und Protektionismus, der eigentliche Reparaturpreis ist nur ein kleiner Teil der Rechnung


Die 15.000 € Autos aus deinem Beispiel sind deshalb teurer in der Versicherung, weil damit im Schnitt pro Jahr mehr Kosten für die Versicherung anfallen, als bei den 60.000 € Autos.

Was die Versicherung zahlen muss, ist alles was die interessiert.
Und das wird bei Spiegeln mit Antennen, Blinkern, Totewinkelassistent (den könnte man auch gut innen am Spiegeldreieck platzieren) mehr, als bei 0815 Spiegeln.
 
Stunrise schrieb:
Die Zeit der Autos ist in meinen Augen vorbei, die sind genauso wie Fernsehsender am Aussterben und reiten den Gaul eben noch solange, wie es irgendwie geht. Echte Innovation, also bei Antrieb, Verbrauch und Emissionen gab es in den letzten 20 Jahren keine und ohne Tesla hätten wir auch heute keine Elektroautos oder einen Strategiewechsel. Viele Innovationen der Geschichte, wie KAT, DPF oder Sicherheitsgurte haben sich nur durchgesetzt, weil es gesetzlich vorgeschrieben wurde. Jahrzehntelang wurden Innovationen wie einen Ottopartikelfilter durch massive Lobbyarbeit verhindert oder verzögert, während bereits vorhandene gesetzliche Vorgaben über Schlupflöcher oder Betrug umgangen wurden, z.B. durch Prüfstandserkennung, Zeitschaltuhren, Thermofenster oder Drehzahllimitierungen.

Ich hatte bis vor ein paar Jahren einen 3er BMW aus 1997 mit 140PS, der eine Verbrauchsangabe von 8,3l hatte und bei dem ich im echten Straßenverkehr über 50.000km im Durchschnitt 8,33l verbraucht habe. Jetzt fahre ich einen Opel Astra Kombi Automatik aus 2011 mit ebenfalls 140PS und einer Werksangabe von 6,7l - bei selbem Fahrprofil verbrauche ich aber rund 8,75l. Auf dem Papier verbraucht er 1,6l weniger als der BMW, in der Praxis etwa einen halben Liter mehr. Das ist die großartige Innovation der Autobauer in den letzten 20 Jahren, betrügen wo es nur geht.

Was bringt Audi jetzt als großartige Innovation? Überteuerte und hochkomplexe Leuchtmittel, die dann in einem Diesel mit Thermofenster und anderen Tricksereien unsere Umwelt verpestet. Aber dafür sieht der Fahrer dann wunderschöne Muster auf dem Boden. Großartig!
autos werden auch in 50 jahren noch gebaut werden nur nicht als elektroantrieb. irgendwann werden die vermeintlich umweltfreundlichen e-autos als das klassifiziert was sie sind, die reinsten "umweltsäue". strom kommt noch immer aus der steckdose, die akkus sind sondermüll, und auch die gewinnung der benötigten rohstoffe ist in vielerlei hinsicht sehr problematisch , für mensch und umwelt. die grünen spinner wollen es nur nicht wahrhaben und glauben stattdessen an kobolde im antrieb :-P ...
nach corona werden diese deppen allerdings keine butter mehr auf ihr brot bekommen und diese ganzen von steuergeldern finanzierten spinnereien der vergangenheit angehören. gut so.
 
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timo82 schrieb:
Berechnung der Nieren
Die Rechnung ist interessant, danke dafür. Trotzdem hast du ursprünglich Spiegel und Stoßfänger erwähnt. Ich weiß, es ist Wortklauberei, aber für mich sind die Nieren keine Stoßfänger sondern der Kühlergrill.

Weiterhin bleibt es dabei, dass MIR die Reparaturkosten egal sind, wenn der Unfallgegner zahlen muss. Ich rede von einem Crash, wo der andere Schuld hat, du redest von einem Crash, wo man selbst Schuld hat und in die Tasche greifen muss.

Dero55 schrieb:
von daher kann es einem im unverschuldetem Unfallfall egal sein, was das alles kostet
Dero55 schrieb:
Ich sage nur "wenn Unfallgegner zahlen muss sind mir die Reparaturkosten egal" nicht mehr, nicht weniger



timo82 schrieb:
Ob es Fakt ist, dass diese Technik (wie du schreibst) "irgendwo eingebaut werden muss", muss jeder selber wissen.
Ich bin der Meinung, dass man sowas absolut nicht braucht.

Die Technik "muss" irgendwo eingebaut werden, wenn genug Begehrlichkeiten geweckt wurden, dass die Leute das haben wollen. Deswegen sage ich, dass man den Leuten keine Absicht bei den Einbaustandorten vorwerfen kann, sondern beim Wecken der Begehrlichkeiten. Niemand wird sagen "hmm wie schaffen wir es, dass die Reparatur eines Spiegels den Preis von einem Neuwagen übertrifft?" sondern "hmm wie schaffen wir es, dass die Leute Totwinkelwarnungen im Spiegel haben wollen?"

Dero55 schrieb:
Und jetzt Argumentiere nicht mit "braucht man alles nicht" weil was man "braucht" ist heutzutage eh viel mehr, als was man wirklich braucht
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
aquamaler schrieb:
Ein kurzer Augenblick ist ja genau das, was es braucht, um jemanden zu blenden.

Die Glühlampen daheim können uns für die Sicherheit im Straßenverkehr egal sein.
Ging es nicht gerade noch um das blaue Licht? Also das was dein Handy erzeugt, wenn du drauf starrst? Blenden hat mit dem schädlichen Effekt des blauen Lichtes wenig zu tun.
 
Das Ding wurde doch niemals von Audi entwickelt, sondern von irgendeinem Zulieferer (Hella?) und Audi darf das Ding jetzt ein paar Wochen exklusiv fürs Marketing nutzen. Ich finde das nur noch peinlich. Da stehen die Herrn stolz mit Schlips auf der Bühne und präsentieren ein Produkt, welches sie einfach per Katalog irgendwo bestellt haben ...
 
Tulol schrieb:
Ähm, ja.
Habe noch nie gesehen das jemand eine Birne bei eingeschaltetem Licht gewechselt hat. Vorallem, wozu?

Und das mit dem Fett ist Käse. Das Salz aus dem Schweiß reagiert mit dem Quarzglas und zerstört es einfach.
Andere "Ablagerungen können durch ausdampfen u d kendensation am reflektor tatsächlich für Streuung sorgen.

Aber mal ehrlich, rufst du den elektrofachmann wenn zuhause ne Birne zu wechseln ist?

Weißt du, man kann etwas so entwickeln damit es nur vom Fachmann(mit spezial Werkzeug) getauscht werden kann, oder man entwickelt etwas anständig und wartungsfreundlich.
Du wechselst doch auch keine funktionierende Lampe. Ich geb mal ein paar Beispiele:
1. Lampe ist kaputt aber eingeschaltet. Das heißt das Steuergerät versucht mit bis zu 480V diese zu zünden. Aua
2. Lampe ist nicht kaputt steckt aber nicht richtig in der Fassung. Diese wird jetzt mit eingeschaltetem Licht richtig eingesteckt. 15KV Aua
Wenn du tatsächlich einen Schlag am Auto bekommst, gibt es auch keinen FI der dich schützt.
Also hier lasse ich tatsächlich lieber einen Fachmann ran.

Zum 2 Punkt. Ich bin selber Elektrofachkraft. Zudem habe ich nur 12V bzw. 24V Led System --> Kleinspannung und daher unkritisch.

Ich gebe dir recht, dass dieses System nicht unbedingt wartungsfreundlich ist, und vermutlich kann man nur den kompletten Scheinwerfer tauschen aber mal ehrlich. Das ist ein Fahrzeug >70k€. Das ist doch nichts für den Hobby Bastler Hinz und Kunz der ein Auto zum Schrauben sucht. Noch dazu ist das eine ganz neue Technologie. Hast du mal das alle erste Xenon Licht gesehen. Das bestand auch aus zig Teilen und nicht aus einem Brenner mit angehängtem Steuergerät wie heute. Letztenendes läuft das doch so. DIe Entwicklung wird erstmal gemacht (auch wenn so komplex wie hier). Dann wenn diese am Markt akzeptiert wird, muss diese durch verschiedene Entwicklungsstufen güntiger und einfacher gemacht werden, damit sie dann irgendwann auch preislich in einem Golf eingeplant werden kann. Das passiert aber nicht alles gleich beim ersten Wurf. Hier geht es doch erstmal nur um die generelle technische Umsetzung.
 
Pana schrieb:
Das Ding wurde doch niemals von Audi entwickelt, sondern von irgendeinem Zulieferer (Hella?) und Audi darf das Ding jetzt ein paar Wochen exklusiv fürs Marketing nutzen. Ich finde das nur noch peinlich. Da stehen die Herrn stolz mit Schlips auf der Bühne und präsentieren ein Produkt, welches sie einfach per Katalog irgendwo bestellt haben ...

Also wenn du das peinlich findest, dann bist du peinlich. Hella mag das entwickeln und produzieren, aber das ist keine Katalog-Ware. Audi/Porsche/Daimler/BMW nehmen selten Katalog, da sie höhere Anforderungen haben als andere OEMs. Sprich Hella bekommt einen Anforderungekatalog und dann testet Audi das. Mitunter ist das sogar gemeinsam entwickelt worden. Daran ist aber nichts peinlich. Eigentlich ist es bemerkenswert wie effizient die Industrie ist.

@Henman

DLP ist keine neue Technologie!
 
Pana schrieb:
Das Ding wurde doch niemals von Audi entwickelt, sondern von irgendeinem Zulieferer (Hella?) und Audi darf das Ding jetzt ein paar Wochen exklusiv fürs Marketing nutzen. Ich finde das nur noch peinlich. Da stehen die Herrn stolz mit Schlips auf der Bühne und präsentieren ein Produkt, welches sie einfach per Katalog irgendwo bestellt haben ...
Das Ding kommt mit Sicherheit von Automotive Lighting. Genau wie das letzte von Daimler auch. Da wurde es damals sogar im CB Artikel erwähnt.
 
Dero55 schrieb:
Die Rechnung ist interessant, danke dafür. Trotzdem hast du ursprünglich Spiegel und Stoßfänger erwähnt. Ich weiß, es ist Wortklauberei, aber für mich sind die Nieren keine Stoßfänger sondern der Kühlergrill.

Weiterhin bleibt es dabei, dass MIR die Reparaturkosten egal sind, wenn der Unfallgegner zahlen muss. Ich rede von einem Crash, wo der andere Schuld hat, du redest von einem Crash, wo man selbst Schuld hat und in die Tasche greifen muss.

Mir ging es ursprünglich um Außenteile, die als erstes "Feindkontakt" haben.

Ich habe gar keine Schuldzuweisung gemacht. Wenn du zwei Nieren für ~ 700 € Schaden hast, muss es irgendjemand zahlen. Es wird 10 mal so teuer, wie bei 70 € Nieren.
Das wirkt sich auf die Prämien aus.

Dero55 schrieb:
Die Technik "muss" irgendwo eingebaut werden, wenn genug Begehrlichkeiten geweckt wurden, dass die Leute das haben wollen. Deswegen sage ich, dass man den Leuten keine Absicht bei den Einbaustandorten vorwerfen kann, sondern beim Wecken der Begehrlichkeiten. Niemand wird sagen "hmm wie schaffen wir es, dass die Reparatur eines Spiegels den Preis von einem Neuwagen übertrifft?" sondern "hmm wie schaffen wir es, dass die Leute Totwinkelwarnungen im Spiegel haben wollen?"

Sehe ich vollkommen anders. Kein Kunde WILL zig Antennen im Spiegel haben. Der Kunde will nur die Funktion.
Es gibt dafür auch zig andere Plätze.

Totwinkelwarnungen müssen auch nicht im Spiegel sein. Manche Autos haben sie im Glas, manche im Spiegelgehäuse. Innen wäre auch ok. Würde aber weniger Reparaturkosten bringen.

Das geht mittlerweile überall so weiter.
Tausch mal bei einem (relativ) neuen BMW die Batterie. Das Auto geht nicht mehr an.
Du musst die Batterie anlernen/freischalten lassen. Kostet natürlich wieder richtig Geld.
Und wofür?
 
peru3232 schrieb:
besonders sinnvoll ist der "Lichtteppich" So sieht man automatisch die Umgebung neben der Spur natürlich schlechter - d.h. erst wenn das Wild oder sonstiges vor mir aus der Dunkelheit auf die Fahrbahn hüpft - WAS für eine Innovation! Bravo Audi, ich bin begeistert

vermutlich müssen das dann irgendwelche Assitenzsyteme die man sonst nicht brauchen würde wieder geradebügeln....

Hahaha Jaaaa! Da muss man das "Wild Paket" ordern 🙃
 
Henman schrieb:
1. Lampe ist kaputt aber eingeschaltet. Das heißt das Steuergerät versucht mit bis zu 480V diese zu zünden. Aua
2. Lampe ist nicht kaputt steckt aber nicht richtig in der Fassung. Diese wird jetzt mit eingeschaltetem Licht richtig eingesteckt. 15KV Aua
Wenn du tatsächlich einen Schlag am Auto bekommst, gibt es auch keinen FI der dich schützt.
Also hier lasse ich tatsächlich lieber einen Fachmann ran.
Vor der Arbeit Masseleitung der Batterie abklemmen, fertig.
 
das ist so typisch deutsch ... eine Funktion die 99,9999% der Zeit eine Bereicherung darstellt ... aber dann kommt ein Wild, das man nicht sieht 0,000001% und dieser mega geringe Prozentsatz ist natürlich ... wichtiger
 
timo82 schrieb:
Die 15.000 € Autos aus deinem Beispiel sind deshalb teurer in der Versicherung, weil damit im Schnitt pro Jahr mehr Kosten für die Versicherung anfallen, als bei den 60.000 € Autos.

Was die Versicherung zahlen muss, ist alles was die interessiert.
Jap, meine ich ja - Nicht weil ein Auto doppelt so teuer ist kostet es doppelt soviel Versicherung. Aber genausowenig interessiert die Versicherung der Kaufpreis des Autos (erst im Falle einer Schadensabwicklung). Bei einigen Automarken kann ich den Basispreis des Autos verdoppeln, womit wieder mehr teuer zu reparierende Teile dran sind.
Aber ganz durchsichtig sind die Typklasseneinstufung sowieso nicht. Das System anderer Länder finde ich transparenter, da zählt nur Kaufpreis und Leistung.

Und wie gesagt, ein Stückweit Protektionismus steckt auch dahinter, Hersteller zahlten durchaus schon Geld, um deren Autos niedriger einstufen zu lassen.
 
Henman schrieb:
Das Ding kommt mit Sicherheit von Automotive Lighting. Genau wie das letzte von Daimler auch. Da wurde es damals sogar im CB Artikel erwähnt.
Ja, genau. Audi wird maximal das äußere Design vorgegeben haben, ansonsten haben die keinerlei Aktien in dem System.
 
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