Audio Kopfhörer + DAC Einsteiger Setup

RegularJoe schrieb:
Mich hat Session Music in Frankfurt vor ein paar Jahren zu Shure gefuehrt.
Welches Modell genau?
 
SRH1440 ... ich haette aber besser SRH1540 SRH1840 gekauft. Ueber die Jahre habe ich den Buegel 2 mal ersetzt. Ich fand die Gitarren und Drums einfach ueberzeugend. Bitte nicht blind kaufen :) probieren ftw.
 
BassCatBall schrieb:
der extrem leichte und sehr angenehme Sennheiser HD 490 Pro
Meine Frau hat den HD 650 von Sennheiser, der klingt nochmal "runder" am KA17 von FiiO. Aber den schlug ich dem TE nicht vor, da sein Budget damit gesprengt wäre. Den Sennheiser HD 490 Pro kenne ich leider nicht, könnte mir aber durchaus vorstellen, dass ich den auch gut finden würde.
Die Sennheiser liegen mir einfach irgendwie.
 
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Also ganz ich ehrlich. Wenn du guten Sound möchtest für Games, Musik usw. Dann benötigst du gute Kopfhörer und eine externe Soundkarte oder Dac.

Ich kann nur für mich sprechen, meine 50 OHM Kopfhörer. Damaliger Preis ca 150 Euro. Kann mein Mainboard nicht gut beschallen. Auch ALC1200, viel zu leise. Mag sein das es nicht am Codec liegt. Möglich das der Kopfhörer Verstärker einfach viel zu Schwach ist. Mit dem Fosi Audio Q4 läuft es aber problemlos. Bis 200 Ohm.

Fosi Audio K5 Pro soll bis 300 OHM laufen. Gibt es auf Amazon oder ebay etwas günstiger. Im Zweifel musst du es einfach selbst ausprobieren. Geschmäcker sind da einfach verschieden.

 
also ich habe den Fosi K5 Pro zusammen mit dem Beyerdynamic MMX 300 Pro, und ich bin mit dem ding echt zufrieden, ich war vorher mit onboard sound unterwegs, das ist scnon nen guter unterscheid :D
 
Mein Vorschlag wäre:

1x Pro-Ject Stereo Box E, kompakter integrierter Hi-Fi-Stereo-Verstärker mit BT 5.0, Subwoofer Ausgang, 2X optisch In, 1x koaxial SPDIF In, 2x40W (schwarz oder silber) 237,27 €

1x Philips Fidelio X2 Kopfhörer 118,99 €

den Philips Kopfhörer gibt es bei den Prime-Days und Black Friday im Angebot für 79 €.

Damit bist du super aufgestellt und kannst den Pro-Ject Hifi-Verstärker auch anderweitig nutzen, z.B. mit passiven Lautsprechern über Bluetooth, Toslink ect., einen Subwoofer kann man, wenn gewünscht, daran anschließen.
Von der Power ist der Verstärker besser und vom Einsatzbereich deutlich flexibler, als jeder Kopfhörerverstärker.
Oder wie hier schon vorgeschlagen wurde, einfach deine Mainboard-Soundkarte mit DAC verwenden, dann hast du mehr Geld für einen noch besseren Kopfhörer und die 300 € werden dann dafür investiert.

Willst du digitale Musikdaten (mp3, flac ect.) vom PC auf z.B. deinen analogen Hifi-Verstärker (wenn vorhanden) übertragen, nimm einfach dieses nachfolgende Kabel:

Cordial CFY 3 WCC 3 m - Insertkabel 3 Meter 10,50 €

Klinke 3.5 in die PC Soundkarte auf Cinch-Eingänge am analogen Hifi-Verstärker.
Am Analogverstärker hat man ja einen 6,35 Klinkeneingang für Stereo-Kopfhörer, kann diesen dann verwenden und hat die volle Verstärkerpower.
 
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Der Sinn einer Kopfhörer-Empfehlung hier im Board kann es eigentlich nur sein, dem TE eine Reihe von Modellen zu empfehlen, die er sich selbst anhören muss.
Die Geschmäcker und/oder die Anatomie des jeweiligen Kunden sind derart unterschiedlich, dass es gar keine eindeutige Empfehlung geben kann.

Es gibt sehr viele Leute, die mögen den Klang von Beyerdynamic, Beats hat unzählige Anhänger, wieder andere schwören hingegen auf Sennheiser, Hifiman, AKG, ... usw.
Hinzu kommt, dass wenn man sich über Jahre an einen Klang gewöhnt hat, einem oftmals ein anderer Klang schrecklich vorkommt. Wenn man beispielsweise lange einen bassigen Beats hatte und dann auf einen sehr neutralen Sennheiser wie den HD600 umsteigt, dann hört sich das superlangweilig an. Umgekehrt hat man den Eindruck, dass alles völlig verzerrt ist und Details fehlen.

Meine persönliche Meinung: du wirst mit einem Beyerdynamic (770, 880, 990) nichts grundlegend falsch machen. Mit genug Geduld wirst du jedoch mit Sicherheit in der Preisklasse etwas finden, was dir noch besser gefällt. Was genau das ist, wird dir hier aber niemand beantworten können.
 
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Creeping.Death schrieb:
Hinzu kommt, dass wenn man sich über Jahre an einen Klang gewöhnt hat, einem oftmals ein anderer Klang schrecklich vorkommt.
Man gewöhnt sich nach kurzer Zeit an jeden neuen Klang, wenn man den Kopfhörer regelmäßig benutzt.
Stimme dir aber voll und ganz zu, jeder Musikhörer hat seine Vorlieben in Bezug auf die Wiedergabe von Höhen, Mitten und Tiefen und genau dort, gibt es dann hörbare Unterschiede bei den einzelnen Kopfhörermodellen, die sich dann auch im Preisunterschied erklären.
Man bekommt das an Klangqualität, wofür man bezahlt.
Natürlich muss dann aber auch die Wiedergabequalität stimmen, also guter, leistungsstarker Verstärker, an dem der teure Kopfhörer betrieben wird und die digitalen Musikdaten sollten mindestens auf flac Niveau sein, besser WAV, bei Apple ALAC.
Sich digitale Musik von mp3 Daten über teure Kopfhörer anzuhören ist nicht zu empfehlen, da stark komprimiert wurde.
Bei mp3 Wiedergabe tut es dann jeder Kopfhörer um die 50 bis 100 € und man kann den Kauf teurer Kopfhörer definitiv sparen.
 
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Der Fiedelio ist nett, in der Preisklasse schon fast konkurrenzlos. Aber über 200€ KHV für 120€ KH ist m.A.n. die falsche Relation. Zumal der Fidelio aber eben auch nur nett ist, mehr nicht. Mit 32 Ohm und 96 dB läuft der aber auch am Sharkoon GamingDac für wenig Geld noch gut. Und der Rest vom Amp ist dann in diesem Fall nutzlos ausgegebenes Geld …

Schonmal den ABX-Blindtest für 320 mbps MP3s gegenüber lossless gemacht?

Warum WAV besser als FLAC sein soll musst du mir dann bitte auch mal erklären - das eine ist unkomprimiert, das andere verlustfrei komprimiert, der Informationsgehalt ist demnach völlig
identisch.

Zu BD noch:

Das Problem hatten zwei fabrikneue DT990 Pro X nacheinander. Hatte mein Sohn bestellt und ich wollte mir den mal anhören. Schlussendlich hat er jetzt wieder einen Fidelio X2hr, den sollte der BD ersetzen. Ob man die Ohrpolster ersetzen kann entscheidet beim Fidelio die Charge, bei einigen sind sie geklebt, so auch bei seinem ersten.

Auf Grund des günstigen Preises und weil ich mit Hifiman zufrieden bin hatte er auch einen Sundara Closed mitbestellt. Den hab ich auch ausprobiert, ganz gruseliger Klang, schwammig und verwaschen. Rein vom Klang hätte ich den bei unter 30€ einsortiert.
 
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blende11 schrieb:
Man bekommt das an Klangqualität, wofür man bezahlt.
Erstens das, na ja, und zweitens habe ich z. B. den FiiO KA17 KHV wegen seiner wirklich sehr guten Klangeigenschaften und eben seiner so vielseitigen Möglichkeiten der Verwendung an verschiedenen Geräten gewählt. PC, Notebook, Tablet und Smartphone, alles geht. Und der kleine KHV ist halt leicht mitzunehmen und auch unterwegs zu nutzen. Bei einem KHV, der auschließlich als Tischgerät konzipiert ist, gucke ich bei diesem Punkt leider nur in die Röhre. Aber das muss jeder für sich selber entscheiden ob dieses Feature vielleicht doch mal vermisst werden könnte oder halt eben nicht. Tests zum FiiO KA17 gibt es jedenfalls zur Genüge, genauso wie auch zum Sennheiser HD 560S Kopfhörer.

Den Philips Fidelio X2 Kopfhörer habe ich übrigens vor einer Weile meiner Frau geschenkt, auch kein übler Kopfhörer, der natürlich durch seinen oftmals sehr günstigen Preis punktet. Auch der wird "zur Bombe" am kleinen FiiO KA17. 🙂👍 Der KA17 ist übrigens auch sehr gut zusammen mit In-Ears zu verwenden, denn durch den variablen Gain des KHV machen auch die richtig Spaß. Apropos Spaß..., da meine Frau mir meinen KA17 doch sehr oft an ihrem Notebook "okkupiert" hat, habe ich ihr auch einen geschenkt. Bald wird der wieder häufiger von ihr genutzt werden, wenn sie mit ihrem Notebook draußen im Garten sitzt.

Zu den Beyer's hatte ich mich ja schon geäußert. Schon vor etlichen Jahren fand ich die längst nicht so sensationell, wie sie immer von vielen Leuten gelobt wurden. Alleine der sogenannte "Beyer Peak" war für mich geradezu schauderhaft anzuhören, sodass ich mit den Dingern einfach nicht warm wurde. Auch den Tragekomfort fand ich nicht überragend, denn den finde ich z. B. bei Sennheiser wesentlich besser.

Aber wie gesagt: Ist halt alles Sache des persönlichen Geschmacks.
 
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Zum Thema Verbindung: Ich wuerde gerne Bluetooth/Drahtlos benutzen fuer Gaming und Youtube... Gibt's da was Brauchbares ohne Zeitverzoegerung? Ja, man kann einen Zeitversatz einstellen (Gnome), aber das reicht mir nicht weil der Rest meines Setups auf hohe Frames, geringes Mausgewicht usw. geht. So bin ich bei verkabelten KH wieder angekommen, welchen aber die Katze zum Anbeissen findet und fummelig ist es auch...
 
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Madcat69 schrieb:
Warum WAV besser als FLAC sein soll musst du mir dann bitte auch mal erklären - das eine ist unkomprimiert, das andere verlustfrei komprimiert, der Informationsgehalt ist demnach völlig
identisch.
Das FLAC-Format verwende ich seit gefühlten Ewigkeiten beim Rippen meiner CD's oder beim Nutzen von Tidal etc. Schon seit langer Zeit ist Speicherplatz so günstig, dass es für mich persönlich einfach keinen Sinn ergibt seine Musik ins Mp3-Format (stark) zu komprimieren. Übrigens tue ich das mit dem Programm Exact Audio Copy (EAC) bei CD's, da es für mich schon seit ziemlich langer Zeit einen sehr guten Job macht. Hierzu vielleicht von Interesse: https://wiki.hydrogenaudio.org/index.php?title=Comparison_of_CD_rippers
 
@Q990 Habe ich auch so gemacht ... danach bin ich dann auf die Hardwarereise gegangen. Die hatte fuer mich persoenlich den erheblich groesseren Einfluss und Gewinn ... und mp3 mit geringer statischer Kompressionsrate ist seit 2000 - 2005 auch kein Thema mehr, sodass selbst Streamingdienste brauchbar sind. Die Musik, die ich frueher gerippt habe, hoere ich ueber Tidal und kann keinen Verlust feststellen. Allerdings: Blindtest steht noch aus.
 
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Ja, EAC ist der Klassiker. Hab ich früher auch genutzt :) Ich erinnere mich noch dunkel, dass Plextor für AudioRips das beste Laufwerk war seinerzeit.

ABX-Test findet man z.B. hier: https://abx.digitalfeed.net/list.html
 
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Kann dir sonst noch den DT880-Pro Empfehlen, einer der wenigen Halb-Offenen KHs. Hab ich fast 12 Jahre täglich benutzt.
 
Danke @Madcat69 :) super schwer

@therealcola Ich glaube Du hast eine erste Referenz mit Deinem alten Setting und wirst mit jeder Empfehlung hier weiter kommen. Mit jedem neuen KH wirst du Deiner persoenlichen Vorliebe naeher kommen. Mein Tip: DAC (any China HiFi) und KH offen und als 'neutral' beschrieben - gib nicht zuviel aus, weil das nicht Deine letzte Anschaffung sein wird. Selbst in Spielen wie ArcRaiders, welche einen super Ton haben, ist das ein grosser Vorsprung zu bass-lastigen closed KH. Falls Du noch keine hast: Kauf Dir auch ein Paar verkabelte In-Ears (gerne wieder China Hifi). Die streichen das Thema (Langzeit) Tragekomfort aus der Gleichung - wenn Du nichts gegen Silikon im Ohr hast :)
 
RegularJoe schrieb:
Zum Thema Verbindung: Ich wuerde gerne Bluetooth/Drahtlos benutzen fuer Gaming und Youtube... Gibt's da was Brauchbares ohne Zeitverzoegerung? Ja, man kann einen Zeitversatz einstellen (Gnome), aber das reicht mir nicht weil der Rest meines Setups auf hohe Frames, geringes Mausgewicht usw. geht. So bin ich bei verkabelten KH wieder angekommen, welchen aber die Katze zum Anbeissen findet und fummelig ist es auch...
Hier regulär Gaming Headsets mit eigenem Dongle. Die nutzen eine eigene nativ 2,4 GHz Verbindung ohne Kompression.

-HyperX Cloud 3s
als guter Allrounder mit guten P/L Verhältnis.

-HyperX Cloud Alpha 2 Wireless
ist ne aufgebohrte Version. In allen Bereichen etwas besser.

-Astro A50 Lightspeed(gen5)
Dem Alpha 2 Wireless sehr ähnlich.

-Audeze Maxwell 2
Nonplusultra unter den Wireless Headsets.
Klanglich noch mal ein ganz anderes Level. Sehr gutes Mikrofon und 80h Akkulaufzeit. Ebenso auch sehr bequem durch die neuen Polster+Kopfband.
Nach dem Kithara die zweite Wahl unter allen Headsets.


---
Thema MP3
Seitdem es LAME gibt, sind auch 320er MP3s auf einem sehr hohen Level. Kenne einige "Audiophile" die beim ABX Test grandios gescheitert sind.
Mit viel Übung und Zeit kann man eventuell Unterschiede raus hören. Eventuell!
Meine Wenigkeit sitzt mit Arya V3, Airpulse A100 und EF400 hier und.. Ich kann es nicht unterscheiden. Und wenn es Unterschied gibt, kann ich nicht sagen, ob es jetzt die MP3 oder Flac ist.
Dennoch Rippe ich persönlich alles in Flac :D

Oft versagt aber auch das Ausgangsmaterial.
Bestes Beispiel ist da zb Spotify. Mit dem Opus Codec sind die weit über dem MP3 Level und könnten mit ner guten Flac mithalten. Dennoch gibt es oft starke Unterschiede, weil die Quelle schon Murks ist.
 
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Ist aber nicht nur eine Frage der Aufnahme, sondern auch der Art der Musik ... je mehr Verzerrer, je schwerer wird's - Je mehr Instrumente, je schwerer wird's. Und wenn der Gesang eine Reibeisenstimme hat, hilft das auch nicht weiter.
 
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Madcat69 schrieb:
Ich erinnere mich noch dunkel, dass Plextor für AudioRips das beste Laufwerk war seinerzeit.
Nun ja, für uns ist das Thema CD-Rippen immer noch aktuell. Eine gute Freundin meiner Frau bringt ihr immer noch ab und an mal zerkratzte Jazz/Klassik CD's mit, die in einer öffentlichen Bibliothek aussortiert und ersetzt worden sind. Meine Wenigkeit darf die dann reinigen, aufpolieren und dadurch wieder lesbar machen. Zu 98℅ klappt das auch, da es sich meist mehr um Dreck als um tiefe Kratzer handelt. Meine Frau als bekennende Klassik/Jazz Liebhaberin ist dann immer entzückt, wenn ich ihr die gerippten Ergebnisse auf ihre externe SSD bringe.

Ja klar, Plextor war damals einfach unschlagbar für das Rippen. Leider hat keines von den drei Plextors, die ich damals hatte, überlebt. Ist aber nicht so tragisch, denn der Asus DVD Brenner, den ich aktuell benutze, ist auch ziemlich gut beim Auslesen. Meine Frau hat eben auch Spaß am Sammeln von Silberscheiben, bzw. besonders deren Covers. Noch ist jedenfalls genug Platz dafür in unserem Arbeitszimmer...😉
 
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