Notiz Aus der Community: openSUSE Tumbleweed im Lesertest

SV3N

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DJMadMax

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Immer noch kein Kommentar, na dann bilde ich mal den Anfang.

Ich bin ebenfalls immer wieder kurz davor, mich mal etwas mehr mit Linux vertraut machen zu wollen und aktuell scheint es wohl endlich so weit zu sein, dass ich erste Gehversuche starte.

Generell wird man als Laie erst einmal mit den vielen verschiedenen Distros erschlagen, aber es gibt tolle Hilfestellungen im Netz, welche Distro sich für einen Windows- oder auch MacOS-Umsteiger am Ehesten lohnt, um den Einstieg in die Linux-Welt relativ weich zu gestalten.

Normalerweise wird ja gern Kubuntu (dank der KDE-Oberfläche) oder Linux Mint empfohlen. Auch Manjaro ist, weil es wohl komplett aus deutschsprachiger Hand (EDIT: Okay, Frankreich... zählt irgendwie noch dazu ^^ /EDIT) stammt, recht beliebt.

Umso interessanter finde ich, dass der hier verlinkte Forenartikel des Users @SE. sich für eine komplett andere Distribution, eben OpenSUSE Tumbleweed entschieden hat.

Mein Hauptaugenmerk liegt derzeit noch auf möglichst einfacher Bedienung für den Endbenutzer. Der Plan wäre nämlich, sowohl meine Mutter, als auch meine Großmutter mit einem Linux-System auszustatten. Zum Einen dienen sie mir damit durchaus als Testkandidaten, wie gut man im Alltag ohne allzu spezielle Ansprüche mit kompletter OpenSource-Software zurechtkommt, zum Anderen würde es mir auf lange Sicht auch viel Zeit sparen, da beide doch immer mal wieder recht viel am System verkurbeln.

Ich finde es gut, dass (auch in der Vergangenheit schon) immer mal wieder auf ComputerBase auch über Linux-basierte Betriebssysteme berichtet wird, in Zukunft wird dies immer mehr mein Interesse wecken :)
 
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douggy

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Zufällig diese Woche nach 5 Jahren Mint Cinnamon auf Leap KDE umgestiegen und bisher ziemlich angetan.
 

SE.

Commander
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Immer noch kein Kommentar, na dann bilde ich mal den Anfang.
Danke. Ich wollte hier nicht als erster kommentieren. 😅
Umso interessanter finde ich, dass der hier verlinkte Forenartikel des Users @SE. sich für eine komplett andere Distribution, eben OpenSUSE Tumbleweed entschieden hat.
Ich hab meinen Text etwas komprimiert weil es immer mehr wurde, letztlich nutze ich TW seit Januar fast durchgehend, entsprechend hätte ich noch viel mehr schreiben können, habs mir aber erstmal gespart.
Mein momentaner Plan ist (un-)regelmäßig Updates in den Thread zu schreiben. Spezielle Fragen zu Tumbleweed oder Details darfst du gern im Thread stellen, ich versuche die dann so gut ich kann zu beantworten.
An der Stelle ergänze ich nur noch, openSUSE hat im Gegensatz zu anderen mir bekannten Distributionen ein umfangreiches openQA genanntes Programm, vor Veröffentlichung werden die Distributions-Upgrades also mindestens automatisiert getestet. Das führt dazu das Pakete nicht ganz so schnell bei Tumbleweed landen wie beispielsweise bei Arch oder Manjaro, TW also schon ein etwas abgeschwächtes Rolling Release Konzept ist. Als User kann ich so als „unstable“ gekennzeichnete Versionen überspringen, tumbleweed-cli ist hier das Stichwort, in meinem Text verlinkt, aber bisher durch mich noch nicht getestet.
https://openqa.opensuse.org/
Mein Hauptaugenmerk liegt derzeit noch auf möglichst einfacher Bedienung für den Endbenutzer.
Hier würde ich dir ganz klar elementaryOS empfehlen. @SV3N hatte einen Artikel dazu:
https://www.computerbase.de/2019-12/elementary-os-5.1-hera/
oder Zorin OS, falls moderner Windows ähnlicher look-a-like gewünscht wird:
https://www.computerbase.de/2020-03/zorin-os-15.2-betriebssystem-amd-navi-intel-core/

Ansonsten könntest du dir auch noch die verschiedenen Desktop-Umgebungen anschauen die es so gibt ohne irgendwas zu installieren, siehe Link in meiner Signatur, vielleicht hilft das ja schon bei der Vorauswahl.
 
I

ich bin alt

Gast
Habe erst gestern nochmal Tumbleweed installiert, aber wie auch in der Vergangenheit Druckerinstall, egal ob HP oder Canon (wlan) bleibt schwierig (finde ich). Alle anderen Distros erledigen dies selbständig. Einzig der Scanner LIDE 300 lief weil er am USB Port hing. Eigentlich schade finde SUSE recht gut.
 
I

ich bin alt

Gast
Vermutlich läuft der Drucker über USB, aber im Forum werden schon auf den ersten 3 Seiten Printer Probleme angesprochen:confused_alt:
 

SE.

Commander
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@ich bin alt
Schau, wenn du dein Problem zielgerichtet lösen willst, folgende Optionen gibts:

  • Recherchiere im Internet mit passenden Begriffen und löse dein Problem selbst
  • Frag im opensuse Forum
  • Frag in einem eigenem Thread hier im Linux-Subforum (aber lies erst die Richtig posten Checkliste)

In diesem Thread bist du falsch, hier kann dir niemand Fragen zu deinem (unbekannten) Drucker beantworten.
 
I

ich bin alt

Gast
Das habe ich auch nicht erwartet, gefragt waren Erfahrungen mit SUSE. Habe keine Diskussion gefordert. Im übrigen komme ich schon zurecht.:mad:
 

DJMadMax

Commodore
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Ich bin gerade ein wenig geflashed. Bevor ich ne Partition auf dem Hauptrechner freimache, um "nativ" mit Linux zu experimentieren, habe ich mich erst einmal der Virtual Box (Danke, Oracle ^^) bedient.

Weil's auf der Startseite heute so schön gefeatured wurde, habe ich zuerst Manjaro (XFCE) getestet und bewusst keine Hardware nativ durch die VM geschickt. Im Gegenteil, VRAM ist bei 128 MB beschränkt, keine 3D-Beschleunigung - jedoch 8 GB Arbeitsspeicher, da ich mit 32 GB im System mehr als genug zur Verfügung habe.

Es ist schön, dass Manjaro so reichlich an Software mit an Bord hat, was dem durchschnittlichen Desktop-User wahrscheinlich so schon genügen würde, aber so richtig aus den Latschen gekippt bin ich gerade, als ich Youtube angeworfen habe - wie gesagt IN der virtuellen Maschine mit denkbar geringen Ressourcen - grafikseitig bewegen wir uns mit 128 MB VRAM etwa im Jahre 2003 - und ich sag's nochmal, KEINE 3D-Beschleunigung.

Zugegeben, mit 1080p60 hatte die VM nun Probleme, aber 1080p30 oder alternativ 720p60 laufen butterweich!

Nur aus reiner Neugierde lade ich gerade ein Windows 7- UND ein Windows 10-ISO herunter, weil ich das jetzt umgehend wissen will, wie diese beiden Betriebssysteme hier mit solch beschränkten Ressourcen umgehen.

Es ist auch lediglich nur ein CPU-Kern (allerdings mit 100% Leistung) und ohne HyperThreading aktiviert.

Ressourcenmanagement scheint wirklich kein Problem von Linux zu sein und Manjaro galt jetzt meines Wissens nicht zwingend als die "schnellste" aller Distros - schon gar nicht in so einer verkrampft beengten virtuellen Maschine :D

EDIT:
30-40% CPU-Auslastung (1 Kern eines nicht-übertakteten i5-8600k) bei Youtube FullHD-Wiedergabe über die Virtual Box in Linux Manjaro. Aller Achtung!
 
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