Ausbildung, welche Versicherungen sinnvoll?

Hexor Reynolds

Lt. Commander
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Hallo leute,
ich bitte euch um einen kleinen Ratschlag,
nehmen wir an Person X fängt eine Ausbildung
an und verdient im ersten Lehrjahr ca. 750 brutto,
welche Versicherungen sind sinnvoll?

Ich meine z.B.

Berufsunfähigkeitsversicherung?
usw.

Wäre für jeden Tipp dankbar.


mfg

hexor
 
Berufunfähigkeit, Unfallversicherung und Haftpflichtversicherung. Das sollte solange keine eigene Wohnung vorhanden reichen.

Wenn schon Auto gefahren wird, dann eine Verkehrsrechtschutz.
 
Wenn Auto gefahren wird, dann haben Azubis mit 750 brutto schon genug mit KFZ-Haftpflicht am Hals :)
 
Berufunfähigkeit ist total sinnlos...
die die es benötigen können es sich nicht leisten und die gruppe wo nix passiert zahlt zwar wenig - aber man nimmt es eh nicht in anspruch
 
Zuerst mal Abklären welcher Versicherungschutz über die Eltern laufen kann!
Einzig wirklich unglaublich wichtig ist die Haftplfichversicherung ~ 50 € im Jahr
 
Also in jedem Fall Privathaftpflicht, falls Du nicht mehr zu Hause wohnst und je nach dem wie alt Du bist. Guter Versicherer z.B. Generali.

Wenn Du ein Auto hast: Kfz-Haftpflicht, ist eh ein Muss. Hier z.B. HDI

Berufsunfähigkeitsversicherung brauchst Du später auf jeden Fall und je früher Du anfängst, umso billiger ist es monatlich. Kommt auch auf Deinen Beruf an. Eine Bürokauffrau zahlt weniger als eine Maurerin... Würde ich aber auf nach der Ausbildung vertagen. Kann pauschal kein Anbieter empfohlen werden, kommt auf Deine Situation an.

Investiere lieber monatlich ein paar Euro, z.B. 20 im Monat in einen Riester oder so. Für die private Rente musst Du in jedem Fall was machen, auch wenn es leider unsexy ist. Und wenn Du früh anfängst, macht sich der Zinseszins ordentlich positiv bemerkbar. Produktgeber hier Allianz oder Volkswohlbund.

Und lass Dich nicht von einem Versicherungsvertreter einer festen Gesellschaft beraten, die erzählen Dir eh alle, dass ihre Gesellschaft überall super ist. Quark ;-) Bei Banken auch so. Gehe - meiner Erfahrung nach - lieber zu einem Makler, der steht rechtlich auf deiner Seite und berät Dich und sucht Dir gute Sachen aus einem größeren Anbieterkreis aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Haftpflicht, nicht mehr. Die BU ist völliger Blödsinn hängtr aber auch vom späteren Beruf ab....

Laß dir keine Angst machen, ich hab 6 Jahre die Dinger an jeden verkauft der sie nicht braucht, also mein Tip:

FINGER WEG! Außer der Haftpflicht brauchste noch nix.

Falls Rente. Riester ist Müll im Verhältniss viel zu teuer, die Zulagen kannst Du knicken... Mach ne kleine (max 25€) Fondsgebundene Rente und gut ist....

@Adam_S

Makler sind auch nur Vertreter!! Oder denkst Du ein Makler ist unabhängig? Aahahah

@TE

Ließ Dich selbst ein bischen in die Thematik ein z.B. beim Finaztest. Da steht recht einfach erklärt wie etwas funktioniert...
 
Ein paar Versicherungen gibt es, die sind immer sinnvoll.
Für den Anfang (weil Person X in der Ausbildung nicht viel verdient) ist eine Haftpflicht -Vers. sehr sinnvoll.

Vielleicht interessiert Dich mein Suchtreffer bei Google:
http://www.aspect-online.de/artikel/welche-versicherung-brauche-ich/

Für Rente ne Betriebliche Altersvorsorge (kurz BAV). Kannst den Betrag selebr bestimmten und kannst somit noch bis zu 50 % steuern sparen.
 
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Ich weiß die meisten wollen es nicht hören, aber der Euro wird es nicht mehr lange machen. Spätestens wenn die ersten Staaten pleite gehen kannst du irgendwelche BUs und Renten zum Großteil abschreiben da es entweder keinen Euro mehr gibt oder er nichts mehr wert ist.

Wirklich wichtig ist nur die Haftpflicht. Optional bei eigener Bude eine Hausrat.

PS: Riester lohnt sich nur wenn du richtig alt wirst, oder viele Kinder hast. Falls du zudem im Alter nur die Grundsicherung bekommen solltest, da du nie so richtig viel verdient hast, wird dir Riester dann angerechnet. Das heißt du gleichst den Unterschied von der Rente die du bekommen würdest zur Grundsicherung aus und bekommst weniger Geld.
 
Schön, wenn sachlich fundiert und ohne platten Sprüche argumentiert wird :rolleyes:

Sorry, aber da gibt es rechtlich gewisse Unterschiede. Ein Vertreter = Versicherungsvertreter ist z.B. im Auftrag einer Versicherung unterwegs, ein Makler im Auftrag des Kunden. Ist schon ein sowohl juristischer als spürbarer Unterschied für den Kunden.

Und dass es in allen Lagern Profis und Amteure gibt, ist auch klar. Leider gibt es auch viel zu viele, die so einen "Finanzkremplel" neben dem Job in drückerkollonnenähnlicher Struktur verkauft haben...

Und zum Thema Riester --> Prozenrechnung hilft hier und da: Bei geringen Einkommen kommt man schnell an die maximalen möglichen Zahlungen in Höhe von 4 % vom Brutto (inkl. Zulage im Jahr in Höhe von 154 Eur). Und wenn man dann das eingezahlte Kapital in Bezug zu den 154 Eur geschenkten Zulagen vom Staat rechnet, ist das ein guter "Zins". Das schafft keine herkömmliche fondsgebundene Kebensversicherung. Ach ja: Beim Riester gibt es ja auch so was wie fondsgebunden und noch eine zusätzliche Verzinsung vom Versicherer. Natürlich anders als bei einer normalen Lebensversicherung, aber da brauchen wir jetzt nicht drüber zu reden :)

Und bei hohen Einkommen macht wiederum die Ansetzbarkeit eines Riestervertrages bei der Steuer Spass. Und den kann man anders als normnale Lebensversicherunge ZUSÄTZLICH zu allen anderen ansetzbaren Versicherungen/Beiträgen ansetzen (§ 10 III ESTG oder so - glaube ich).

Zum Thema Anrechnung & Grundsicherung: Entweder ist das schon entschieden oder es hängt noch ein Vorlage vor Gericht deswegen an, dass ddies gerade NICHT mehr erfolgen soll, weil es einfach eine bodenlose Frechheit und Ungerechtigkeit ist und einfach Leute benachteiligt, die etwas trotz geringem Einkommen gespart haben.

So viel zur "sachlichen" Aufklärung, gute Nacht....
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Haftpflichtversicherung ist nur notwendig wenn eine Zweitausbildung (Studium nach der Ausbildung, Berufstätigkeit, Eheschließung während der Ausbildung stattfindet), ansonsten bist du in der Regel während der Ausbildung über die PHV deiner Eltern mitversichert.

Berufsunfähigkeitsschutz ist wichtig und sinnvoll, wer nach 1961 geboren ist benötigt diesen Schutz, da die gesetzlichen Leistungen sehr niedrig sind. (Volle Erwerbsminderungsrente beträgt ca. 60% deiner letzten Bruttobezüge, wobei du erstmal 5 Pflichtversicherungsjahre vorweisen musst, was während der Ausbildung nicht der Fall ist, damit du überhaupt eine Leistung aus der GRV erhälst). Daher ist dieser Schutz sehr zu empfehlen, wichtige Punkte die man beachten sollte, sind das Schlußalter und die Leistungsdauer (beides möglichst bis zum 67 Lebensjahr abschließen). Zudem sollte unbedingt der Verzicht auf abstrakte Verweisung sowie Nachversicherungsgarantien enthalten seien. Auch rückwirkenden Leistungen sind sinnvoll.

Anlage deiner vermögenswirksamen Leistungen , als Azubi bzw. Angestellter erhälst du VL, welche man anlegen sollte, mögliche Anlageformen sind Riesterrenten, Bausparverträge, Fonds.
Du erhälst bei allen drei Punkten eine staatliche Förderung bei deinem Einkommen. Arbeitnehmersparzulage sind 9% auf 470 Euro bei Bausparverträgen, oder 20% auf einen Fonds bis 400 Euro.

Aufbau einer Altersvorsorge
Neben der klassischen Risikoabsicherung, die auf jeden Fall wichtiger ist, als Vermögensbildung, solltest du dennoch sofern möglich, auch schon fürs Alter vorsorgen.
Neben klassischen flexiblen Rentenversicherungsverträgen, ist gerade für Azubis die Riesterrente auf Grund der hohen Förderung eine gute Wahl.
Später sollte man das Portfolio, durch betriebliche Altersvorsorge, Immobilien, andere Spareinlagen erweitern.
Jedoch solltest du halt früh damit anfangen, auch mit kleinen Beträgen, da hier der Zinszinseffekt bis zur Rente am größten ist.

Unfallversicherung
Ggf. zu prüfen, ob eine Versicherung sinnvoll ist, als Ergänzung zur Berufsunfähigkeitsversicherung.
Die BU zahlt sofern du auf Grund von Krankheit oder Unfällen deinen versicherten Beruf nicht mehr ausüben kannst, bei der Unfallversicherung versicherst du deinen Körper gegen äußere Einwirkungen (Unfallerereignis) mit bleibenden Schäden ab.
Z.b. beim Fußball ein Kreuzbandriss, Verlust eines Augenlichtes, Einschränkungen des Funktionsapperates nach einem Unfall etc...

In Ergänzung dazu kommen neben der gesetzlichen Krankenversicherung eventuelle private Zusatzversicherungen in Frage.

Wahlleistungen im stationären Bereich
Zahnersatz
Auslandsreisekrankenversicherung
Pflegezusatzversicherung

Ggf. sofern eine eigene Wohnung gemietet wird, mit der Absicht auch dauerhaft aus dem Hause der Eltern zuziehen (keine Wiederkehrabsichten) benötigst du ggf. eine Hausratversicherung.
Ansonsten bist du über die Außenversicherung der Hausrat deiner Eltern mitabgesichert.

Sollte nur ein kleiner Überblick seien.
Wichtig ist jedoch Risikoabsicherung vor Vermögensbildung!
 
Da haben wir aber einen ausgebildeten Versicherungskaufmann oder mit einer analogen Ausbildung über mir. Die ganzen Fachbegriffe, die Du hier - inklusive Thread Riester - runterbetest, kannst Du nicht nur über "Eigenrecherche zwecks Eigenversicherung im letzen Jahr" haben. Das schreibst Du zumindest im anderen Thread zu Riester. Oder Du hast ein fotografisches Gedächtnis. Dann respekt! Das klingt genau so wie mein Makler vor einem Jahr, der mir auch das eine oder andere in mehreren Terminen mit analogen Worten erklärt hat. Die Rechenbeispiele waren übrigens fast genau Deine, ich habe die abgeheftet und noch mal nachgelesen. Vielleicht eine Beispielsrechnung Deines Arbeitgebers ? ;-)

Nicht schlimm, Du willst den Fragenden hier ja auch einfach nur Antworten geben.

Ich bin nicht der Meinung, dass eine junge/-r Azubi schon eine BU braucht. Wichtig ist nur die Haftpflicht für sich, das Auto und bei eigener Wohnung die Hausrat. Ob nun über die Eltern oder eigene Verischerungen ist da in Schritt 2 zu klären. Hauptsache die sind am Ende des Tages vorhanden.

Die BU und alles weitere würde ich auf direkt nach Beendigung der Ausbildung und Festanstellung zurückstellen. Sie hat ja auch nur 750 Euro zur Verfügung!

In diesem Sinne, schönen Tag noch.
 
Sind keine Beispielsrechnungen meines Arbeitgebers, das ist gesunder Menschenverstand.
Ja bin gelernter Kaufmann für Versicherungen und Finanzen und Finanzdeutsch ist gar nicht so einfach.

Bei der BU ist der Vorteil wenn man sie jung abschließt, die Gesundheitsprüfung und das Einstiegsalter, sofern du irgendwann mal beim Arzt warst oder ein kleines Zimmperchen hattest, kriegst du entweder einen Ausschluß dafür, einen Risikozuschlag (erhöhte Prämie) oder eine Ablehnung.

Ein isolierte BU mit o.g. Kriterien gibt es schon sehr günstig, schätzungsweise bei einer Monatsrente von 1000 Euro für um die 35 Euro!

Sofern während deiner Ausbildung nur irgendwas passieren sollte, und du wirklich nicht mehr in der Lage seien solltest, deinen Beruf auszuüben wirst du zum Sozialfall. Im besten finanziellen Fall kriegst du durch einen Arbeitsunfall eine Invalidenrente die sich nach dem Einkommen richtet (ist sehr sehr niedrig) plus die Leistungen der Pflegepflichtversicherung von 1501 Euro bei Pflegestufe III.

Denke gerade als junger Mensch ist das die wichtigste Versicherung überhaupt.
Mit der Meinung steh ich auch nicht alleine da, sondern auch die Verbraucherzentralen die contra Versicherungen eingestellt sind.

Zumal in den ersten 5 Versicherungsjahren die GRV nichts leistet.

Hier mal ein paar Links zum Thema BU :

http://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/UNIQ128032509712581/link26583A.html

http://www.test.de/themen/versicher...sicherung-Selten-nach-Wunsch-4104599-4104603/ <-- aktuellster Test aus 07/2010

http://www.deutsche-rentenversicher...te/Leistungen/em__renten__node.html__nnn=true <-- Beschreibung der gesetzlichen Leistungen
 
Zuletzt bearbeitet:
Bookstar schrieb:
KEINE Versicherung abschließen. Alles nur Geldmacherei.

GENAU...!!!

Dann kannst du ja gleich schon'mal damit anfangen...

zuerst die Krankenversicherung...dann die Haftplicht...die BU, die Rentenvorsorge...

achja, falls du ein auto hast, fährst du am besten auch nur mir der gesetzl. Haftpflicht.

ein vollkommen i..diotischer Kommentar :freak:

und lass' sie doch ihr Geld verdienen..ist ja legitim wenn die Beratung vernüftig ist.
Du wirst ja schließlich auch irgendwie dein Geld verdienen...

*manmanman*

zum Topic:

Sinnvoll ist schon die ein oder andere... für sehr wichtig halte ich allerdings...
...in erster Linie die Krankenversicherung (wenn man nicht ohnehin -wie meist in der Ausbildung- KVpflichtig ist).
...eine Privathaftpficht (checken ob man nicht noch über die Eltern versichert ist)
...wenn man's sich irgendwie erlauben kann Altersvorsorge sowie Berufsunfähigkeit (als kostengünstigere Alternative eine gute Unfallversicherung).
...evtl. eine Zusatzversicherung, die einspricht bei Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, um die fehlende Differenz auszugleichen

Sinnvoll:
ggf. Verm.wirksamen Leistungen anlegen

bg
zikxxl
 
@zikxxl: Genau noch möglichst viele Versicherungen abschließen bevor die Weltwirschaft in den nächsten Jahren zusammenbricht.

Und ne BU macht schon vom Prinzip her für viele Berufsgruppen keinen Sinn, deswegen einfach ne Empfehlung für aussprechen halt ich für falsch. Und ne Zusatzversicherung für Lohnfortzahlung? Als ob sich das je rentieren würde. Genau so ein Schwachsinn wie ne Unfallversicherung, kannst auch gleich Lotto spielen. ;-)

@Diode: Mit dem Versicherungspaket was du vorschlägst sind direkt mal 1/3 vom Lohn weg. Du bist ein Traum für jede Versicherungsgesellschaft.
 
muppler schrieb:
@zikxxl: Genau noch möglichst viele Versicherungen abschließen bevor die Weltwirschaft in den nächsten Jahren zusammenbricht.

Und ne BU macht schon vom Prinzip her für viele Berufsgruppen keinen Sinn, deswegen einfach ne Empfehlung für aussprechen halt ich für falsch. Und ne Zusatzversicherung für Lohnfortzahlung? Als ob sich das je rentieren würde. Genau so ein Schwachsinn wie ne Unfallversicherung, kannst auch gleich Lotto spielen. ;-)

@Diode: Mit dem Versicherungspaket was du vorschlägst sind direkt mal 1/3 vom Lohn weg. Du bist ein Traum für jede Versicherungsgesellschaft.

750 Euro Brutto entsprich ungefähr 600 Euro netto, 1/3 ist demzufolge 200 Euro des Lohns.

Rechnen wir mal nach, eine PHV gibts für 6 Euro im Monat.
Die BU kostet schätzungsweise 35 Euro zu Buche.
Die Riesterrente schlägt mit 5 Euro mtl. zu Buche.
Unfallversicherung je nach Summe circa 12 Euro.
Eine Krankenhausabsicherung würde bei einem 24 jährigen um die 6 Euro kosten.
Sofern eine Hausratversicherung benötigt wird, die kostet bei einer VSUM in einer Großstadt auch nicht die Welt, gehen wir mal von 6 Euro ebenfalls aus.

Sind wir knapp bei 60 Euro. Was einem Prozentsatz von 10% entspricht.
Aber Hauptsache lautstark hier rumpöbeln.

Zum Thema BU: Welcher Beruf ist denn bitte vor psychischen Erkrankungen und Gebrechen sicher? Auch als Apotheker, Bankberater, Lehrer, Wissenschaftler oder kfm. Angestellter kann man berufsunfähig werden.

Und wer Versicherungen, sprich Risikoabsicherung mit Lottospielen verwechselt, der sollte sich mal ganz unten anstellen. Versicherung heißt Gefahrentragung (Deckung von gemeinsamen Risiken durch gleichartig bedrohte Wirtschaften), es geht hier nicht um den Hauptpreis = sprich den Versicherungsfall. Wer eine Unfallversicherung abschließt um sich zu bereichern, dem wünsche ich dabei gutes gelingen.

Eine Welt ohne Versicherung ist heute gar nicht mehr vorstellbar. Selbst Großereignisse wie die Loveparde sind versichert, die WM dieses Jahr war versichert (was meinst du was das kostet wenn ein Blitz in das Übertragungsstudio einschlägt und weltweit die Fernsehen nichts angezeigt hätten, jeder Betrieb eine Betriebshaftpflicht oder eine Betriebsunterbrechnungsversicherung (Ausfall wenn z.B. ein Brand in der Firma stattgefunden hat, weil die Produktion dann ruht). Jeder Arzt und Architekt ist versichert, sofern er fuscht. Krankenhäuser etc... Kommunen usw...

Was die Wirtschaft angeht, du bist bestimmt Volksökonom bei der EZB und weißt das Banken und Versicherungen ein wichtiger Kreditgeber sind für Volkwirtschaften und ohne diese die Wirtschaft längst nicht funktionieren würde. Übrigens tragen Versicherer in Deutschland knapp 7% zum BIP bei, ist nicht unerheblich, zudem bietet die Branche einen sicheren Arbeitsplatz für über 470.000 Beschäftigte.
Quelle : http://www.gdv.de/DatenUndFakten/Gesamtmarkt/inhalt.html

Finde dieses oberflächliche Gelaber einfach nur lächerlich und denke es gehört hier auch nicht hin, wenn deine Entscheidung so lautet dann leb danach. Die paar Euros die du sparst werden dir im Fall der Fälle dann bestimmt nicht helfen.

Es soll so gar Versicherungen geben, die nach dem Genossenschaftsprinzip arbeiten und daher nicht auf die Erzielung von Gewinnen abzielen. Sachen gibts....
 
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muppler...ich sehe...du bist ein wirklicher Auskenner...

Der Fall ist relativ allg. gehalten. wirkliche Tipps bekommt er eh nur aufgrund einer individuellen Bedarfsanalyse. und eben gerade wegen diesen allg. Charakters darf man schon sehr wohl zu einer BU raten, denn für grundsätzlich (für dich: d.h. Ausnahmen sind möglich) alle nach '61 geborenen gibt es so gut wie keinen Schutz mehr in diesem Bereich.
Eine Zusatzversicherung für Lohnfortzahlung ist in der Tat nicht unwichtig. Ich wär' in meiner Ausbildung froh drum gewesen, als ich währed eines Unfalls (!) 10 Wochen ausfiel.

Darüber hinaus sind Bemerkungen wie "rentieren" im Zusammenhang mit Versicherungsschutz vollkommen Blödsinn (oder vlt. auch ein wenig typisch Deutsch). Ich zahle ja schließlich dafür, dass mir jmd anders ein Risiko abnimmt und nicht, weil ich mit dem Kauf einer Versicherungs(schutz)police mir Gewinn/ Rendite verspreche. Dafür muss ich z.b. zur Börse mit dem schnöden Mammon.

Aber lt. deiner Arguemtationslinie bräuchte ich z.B. auch keine Haftpflicht. Mir ist noch nicht passiert. KV...kündigen...krank bin ich schon ewig nicht mehr gewesen...achja, Türschlösser ausbauen - eingebrochen hat auch noch keiner. und warum 'nen Sicherheitsgurt...etc.pp

Ach...und die Wahrscheinlichkeit für "nur" 6 Richtige aus 49 liegt bei 1: 13983816. Die Wahrscheinlichkeit einen Unfall zu erleiden oder gar BU zu werden liegt nicht in diesen Bereichen... ;o)


@diode
du warst schneller.
sehr richtig, danke
 
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Bookstar, das liegt einfach da dran, dass man von einer Police ausser im Schadensfall oder zum Ablauf auch nichts hat, ausser ein Stück Papier mit einem Versprechen.
Aber jeder vernüftige denkende Mensch wird einsehen, dass es ohne Vorsorge (sei es für den Hausbau oder Ruhestand) nicht geht. Vielen Menschen meinen ja man könnte ja eh alles zu 0% Zinsen finanzieren, sei es TV, oder später halt auch das Haus.

Möchte jetzt ja nicht beleidigend werden, aber je höher der Bildungsgrad oder die gesellschaftliche Stellung desto eher ist auch die Bereitschaft gegeben finanzielle Vorsorge zu treffen. Klingt zwar hart, aber die andere Hälfte beschäftigt sich lieber mit Ihrem Mobilfunkvertrag (http://www.versicherungsjournal.de/...k-und-altersvorsorge-unterscheidet-104922.php)
 
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