Auslagerungsdatei anpassen

FreYtag

Ensign
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Hallo!
Ein viel diskutiertes Thema über das man sicher auch viele Infos im Web findet ist die Größe der Auslagerungsdatei.
Trotz diverser Quellen im Netz konnte ich meine Fragen nicht beantworten, vlt. kann ja jemand helfen.
Die meisten Windows 7 x64 sind, so denke ich mal, aufgrund der niedrigen Preise für RAM mit 16GB ausgestattet, so wie mein PC.
Default ist bei Windows 7 die autom. Verwaltung der Größe der Auslagerungsdatei. Die Größe legt windows hier in etwa auf 16GB fest.
Ich habe schon mal bisschen experimentiert und die Auslagerungsdatei (Swap) einfach ausgeschaltet. Prinzipiell hab ich keine Probleme damit gehabt.
Jedoch finden sich auch Hinweise im Netz, dass manche Software, v.a. Games Probleme machen und eine Swap benötigen.
Ist also ein deaktivieren der Swap safe oder nicht?

Kann jemand sachdienliche Hinweis zu dem Thema liefern :- )?
 
Moin FreYtag!

Also, ich habe auch einiges im Netz darüber gelesen und aus dem Linuxsektor stammend beschäftigt sich man des öfteren mit swap...!

Ich bin für mich zu dem Ergebnis gekommen, dass man bei 16 GB RAM die Auslagerungsdatei auf 8 GB beschränken kann.

Bei Win 7 weiß ich leider nicht in wie weit die Auslagerungsdatei genutzt wird und man Sie vielleicht gar nicht braucht.

Im Linux kann man den je nach Anwendung und Arbeitsspeicher auch ganz weglassen.
Beispiel: Keine großen Anwendungen, die viel RAM Bedarf haben und genug RAM für das System hat zur Verfügung steht.

Quellen aus dem Web habe ich leider nicht!
 
Wie schon von Dir erwähnt, laufen manche Games nicht ohne Swap-Datei.

Die Swap-Datei wird aber auch benötigt, zum Defragmentieren des RAMs. Wenn man lange mit einem System arbeitet wird der Speicher immer mehr zerstückelt. Wenn jetzt ein Programm einen sehr großen zusammenhängenden Speicherbereich, z. B. 2 GB, anfordert kann bei deaktiviert Swap-Datei die Meldung erscheinen, dass der Speichen nicht mehr reicht. Der Grund ist, es wird kein zusammenhängender Block von 2G gefunden. Ich habe es auch versucht immer wieder ohne Swap-Datei zu arbeiten und habe dann immer wieder die oben genannte Meldung erhalten.
 
Es gibt verschiedenste Empfehlungen zu der Swap-Datei von verschiedensten Leuten und Firmen.

Ich finde es am Sinnvollsten genoausoviel Swap wie RAM zu vergeben. Abschalten macht aber im Prinzip auch keine Probleme, auch nicht bei Spielen. Jedenfalls hab ich noch kein aktuelleres Spiel gesehen, welches aus Swap-Speicher bestanden hat oder irgendwie abgestürzt wäre wenn ich ihn ausschalte.

Es gibt aber auch eine Empfehlung (von unserem Serverleiferanten) doppelt soviel Swap-Speicher wie RAM zu reservieren. Könnte bei Servern sogar nützlich sein.

Ich denke man muß einfach ausprobieren was für die persönlichen Zwecke genügt.

Schalte einfach Swap komplett aus. Wenns Probleme gibt, machst schaltest du ihn wieder ein.
 
jaja die Speicherverwaltung. Ein bisschen History. 32Bit OS -> 3,25GB RAM Max, 3,25GB RAM Max für die Anwendung, SWAP max 3,25GB (mehr wird nicht adressiert und ist nicht sinnvoll). Ausnahme bildet PAE und Linux aber da gehe ich jetzt nicht näher drauf ein.

64Bit OS -> 16 EB RAM MAX, 16 EB RAM MAX für Anwendung, SWAP max 16 EB.

Windows beschränkt uns aber allerdings ein gutes Stück. So lässt es im 32Bit Modus maximal 2GB für die Anwendung zu. Dies gilt auch bei 64Bit Windows bei der Ausführung von 32Bit Software, da 32it Software auf einem 32Bit-Emulations-Layer ausgeführt wird. Sollte dein 32Bit Programm (und dazu gehören viele Speicherfressende Spiele) mehr als 2GB RAM brauchen, sind sie nach wie vor auf den Swap angewiesen.
Dieser Swap brauch aber auch nicht größer als 3GB sein, da ja eh nicht mehr Adressiert werden kann (aus der 32Bit Emulations-Layer-Schicht gesehen).

Ergo, aus Kompatiblitätsgründen würde ich ein Swap von 3-4GB einrichten. Die meisten Anwendungen werden den aber nicht berühren. Da der RAM meistens ausreichend ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe bei 8gb Ram 4GB Swap und hatte noch nie einen Fehler ganz abschalten kann ich es nicht weil ich gern alte Spiele spiele, und es da doch ab und an störfaktoren gibt, Fest steht Indows will meist genau soviel swap wie RAM haben, ob man das nun braucht, weiß wohl nicht mal Microsoft genau, stell ein wie du es dir denkst, du verlierst durch die Swap eigentlich nichts
 
Grundsätzlich pflege ich die Auslagerungsdatei so zu lassen wie sie ist. Rumfrickeln sorgt da meist für mehr Probleme als man vorher hatte. Aber wenn du wirklich was ändern willst, dann leg sie (genug RAM verrausgesetzt) auf eine RAMDisk. Dann meckrn die entsprechenden Spiele nicht rum und die Auslagerungsdatei ist beinahe so schnell wie reiner RAM.
 
[...]
Ergo, aus Kompatiblitätsgründen würde ich ein Swap von 3-4GB einrichten. Die meisten Anwendungen werden den aber nicht berühren. Da der RAM meistens ausreichend ist.


Ich hab einfach von den 16GB 6GB in ne RAMDISK abgezweigt, auf der die TEMP-Ordner etc. liegen, und ne 4GB SWAP-File. Die wird vorm bzw. beim Boot von Windows geladen. Dadurch dauert das booten zwar etwas länger aber es ist gefühlt etwas flüssiger alles. Kann auch Einbildung sein *g*
Aber schaden tuts bei mir jedenfalls nicht, den RAM nutze ich sonst eh für keine Anwendung etc.
Wenn man ne SSD und sowieso genug RAM hat ist das swappen aber auch nimmer so tragisch. Wenn Du kein bock auf die frickelei mit der RAMDISK etc. hast, würde ich die fix auf 3,5GB einstellen und gut ist. Für den Heimbereich ausreichend denke ich.
 
Da die wenigsten Programme das Swap file wirklich nutzen und dauerhaft leer bleibt. Würde man nur umsonst 2-4GB für ne RAMDisc verwenden. Außerdem wird das SWAP File geladen, bevor die RAMDisc gestartet ist, da kommts zu fehlern. RAMDisc in Verbindung mit Tempfile/Ordner finde ich dagegen sehr Sinnvoll um die SSD zu schonen und die Platte von Datenmüll zu verschonen ... aber da gibts auch hunderte von Glaubensansätze. Also gilt experimentieren ...

Edit:
Die wird vorm bzw. beim Boot von Windows geladen. Dadurch dauert das booten zwar etwas länger aber es ist gefühlt etwas flüssiger alles. Kann auch Einbildung sein *g*
Welches Prog nimmst du? Ich heb schon en paar ausprobiert und nur Fehler bekommen ...
 
@
Ich habe 16GB Speicher und seit Jahren die Auslagerungsdatei auf 512 MB! fixiert und diese auf die 2.HDD verhoben.
 
Zuletzt bearbeitet:
MWR87 schrieb:
[...]

Edit:
Welches Prog nimmst du? Ich heb schon en paar ausprobiert und nur Fehler bekommen ...

Ich schaue zuhause nochmal nach, ich weiß es grad hier auf der Arbeit nicht auswendig. Schon ne Weile her als ich den ganzen kram eingerichtet habe. Ich weiß nur noch dass ich es alles eingerichtet habe, die RAMDISK dann in ein IMAGE geschrieben habe und dieses dann geladen wird, bevor Windows vollständig gebootet ist. Mit ner leeren RAMDISK gabs die Fehler wie von dir beschrieben. Wie gesagt, ich schaue später oder morgen zuhause nochmal nach.

Update: So, Dataram RAMDISK hab ich verwendet in der Version 3.5
http://www.chip.de/downloads/Dataram-RAMDisk_13000196.html

Grüße Val
 
Zuletzt bearbeitet: (Informationen nachgeliefert)
Bei RAMDISK von Dataram sollte man allerdings berücksichtigen, das es sich nicht mit Acronis verträgt und man anschl. beim booten nur noch Bluescreens bekommt.
Daher ist es wichtig, den Patch von Acronis zu installieren.

Die Auslagerungsdatei zu deaktivieren oder auch von der Systempartition zu verlegen bewirkt, das man bei einem Absturz keine MiniDump-Datei mehr erhält.
Da wäre es sinnvoller, zwei Auslagerungsdateien anzulegen. Eine kleinere auf der Systempartition und eine etwas größere Auslagerungsdatei auf einer anderen Platte.
Windows nutzt immer die Auslagerungsdatei, wo auf der Festplatte am wenigsten los ist.
Es würde also eher die Auslagerungsdatei der "nicht Systemplatte" genutzt werden.

Ich selber mache mir über die Größe keine wirklichen Gedanken und stelle die Auslagerungsdatei auch immer auf einen festen Wert von 2 GB ein.
Bei dem heutigen Platz spielt die Größe ja nicht so die Rolle.
 
Ich habe seit Jahren die Auslagerungsdatei auf 2GB festgelegt.
Irgendwo hab ich mal gelesen, dass die Festplatte weniger fragmentiert wird, wenn die Datei auf einen fixen Wert gestellt wird. Klingt ja irgendwie auch logisch, bei wechselnden Größen wird ständig hin und her geschoben.
 
Die letzen Jahre hatte ich im PC und im Notebook immer 8GB RAM und Windows 7 x64 Bit.

Seitdem deaktiviere ich die Auslagerungsdatei komplett und das einzige was passiert,
der Ram Verbrauch steigt ein wenig an. So liege ich jetzt gerade im Leerlauf mit Chrome bei einer Rambelegung von 1,3Gb.

Probleme hatte ich bezüglich noch keine.

Das einzige Problem was es dabei gibt ist das man kein Service Pack installieren kann.
Das stürzte bei mir mittels Bluescreen dauernd ab, sobald ich aber die Auslagerungsdatei mit 4GB dabei hatte ging es Problemlos, nach der Installation habe ich sie wieder deaktiviert. Klappt bestens :D
 
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