Auslagerungsdatei

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rudok

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Servus zusammen,
Ich wollte bei meinem Windows 8.1 die auslagerungsdatei festlegen.
Momentan wird sie noch von Windows verwaltet, aber da ich 16gb ram habe und von diesen 16gb sind beim zocken höchstens 4gb belegt.

Deshalb würde ich meiner auslagerungsdatei gerne eine feste Größe zuordnen.
Ich weiß aber leider nicht wie man das korrekt macht bsp sollte man 4000 bei min/max eintragen oder 4028 oder wie trägt man das am besten ein ?

Und eine weitere Frage, was für eine Größe würdet ihr bei 16gb ram, SSD fürs zocken einstellen ?


Würde mich über antworten freuen !

Gruß :)
 
Lass es auf automatisch, ganz einfach. Wenn sie nicht gebraucht wird, bleibt sie klein und wenn sie gebraucht wird, wächst sie. Absoluter Mumpitz, da irgendwas ändern zu wollen. Mein pagefile ist gerade bei 2,37 GB mit 16 GB installiertem RAM.
 
Ich kann nur sagen wies ich habe, aber lass es ganz einfach lieber :)

SSD:
----------------------------
am PC: (16gb ram, 256gb ssd)
Anfangsgröße: 2048
Maximale Größe 2048

am Laptop: (8gb ram, 128gb ssd)
Anfangsgröße: 1024
Maximale Größe: 1024

HDD:
------------------------
Systemverwaltet

Ruhezustand deaktivieren bringt viel mehr SSD Speicherplatz als Auslagerungsdatei verkleinern...
16GB RAM = 16GB SSD-Platz für Ruhezustand
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe auch 16GB und sie von 1GB auf max.2GB begrenzt, Windows ist schon so schlau und kann damit umgehen, ist seit 2 Jahren so und ich hatte noch nie ein Problem damit, ich beobachte zwar nicht immer, aber da wo ich es tat wurde noch nicht einmal auf 2GB aufgestockt.
 
Ich hab meine auf 16 GB gefixt. Ich kann es nicht leiden wenn die Belegung der Festplatten/SSD so schwankt...

Edit: Ich würde es nicht zu klein machen falls der Ram doch mal überläuft :D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Alles klar, aber wie man es einträgt ist egal, oder macht das einen Unterschied ?

Also muss man immer: 512 , 1024 , 2048 , ...

Oder kann man auch, 500 , 1000 , 2000 , ... Eintragen ?
 
Hab meine unter Win 7 Prof 64 mal *festgelegt*. Bin mir zwar 187% ^^ sicher, das ich definitiv nicht 16000-20000 MB eingegeben habe, wenn Windows das so möchte werde ich mich nicht rumärgern. (Überbleibsel aus der Win 3.11, 95, 98... Zeit, als die Auslagerungsdatei häufiger benötigt wurde, und eine FRAGMENTIERTE Auslagerungsdatei Leistungsverluste brachte, oder eine mit schwankender Größe; daher gebe ich immer einen FIXEN Wert ein und wundere mich über diesen Variablen Wert jetzt)
 
Spricht was dagegen diese zu deaktivieren? Meiner Meinung nach ist Windows ziemlich dämlich was das benutzten der Auslagerung angeht.
Ich habe seit ich 16GB RAM hab (Win7) meine Auslagerungsdatei deaktiviert und noch nie Probleme gehabt.
Ist es nicht absoluter Blödsinn diese auf einem niedrigen Wert zu lassen wenn dieser mit großem Abstand gar nicht benötigt wird? Schließlich "verbraucht" das nur Lebenszeit der SSD und wenn es tatsächlich mal Eng wird warnt Windows ja, dann kann man sie immer noch wieder einschalten.

Falls das komplette Abschalten negatives mit sich bringt klärt mich bitte auf, ich habe mir darüber noch nie Gedanken gemacht...

LG KeyKon

(Auf reinen Surf-/Arbeitsmaschinen habe ich übrigens sogar schon 4GB RAM ohne Probleme ohne Auslagerungsdatei laufen sehen, das bringt bei lahmen Festplatten mächtig Vorteile...)
 
Zuletzt bearbeitet:
lass es auf automatisch.

@key
die lebenszeit der ssd verringern: die tauschst du vorher aus gegen ein neueres modell, bevor die lebenszeit zu ende geht, schau mal was aktuelle ssds aushalten.
 
Sucht mal hier im Forum und ihr findet hunderte Threads zu dem Thema. Und ja, es gibt Programme, die mit reproduzierbaren Abstürzen auf deaktivierte Pagefiles reagieren. Zum Beispiel das letzte Wolfenstein Spiel. Der Klassiker ist wohl Adobe Photoshop.

Und ja, das SSD Geschone, ist übertrieben. Bei begrenztem Platz im Notebook, kann ich das allerdings gut nachvollziehen.
 
Wie gesagt noch nie Probleme gehabt (zocken, ein wenig Fotobearbeitung und Videobearbeitung alles dabei) und ehrlich gesagt habe ich noch nie über 650MB abgelesen bei mir und meistens null.
Jetzt schauen wir doch mal nach Host Schreibvorgängen vs. Betriebsstunden:
 

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Darkscream schrieb:
Wie gesagt noch nie Probleme gehabt (zocken, ein wenig Fotobearbeitung und Videobearbeitung alles dabei) und ehrlich gesagt habe ich noch nie über 650MB abgelesen bei mir und meistens null.
Bei "wenig" ist es dann aber anscheinend auch geblieben. Wenn ich mal was größeres in Photoshop mache, steigt das Pagefile problemlos auf 40 GB an. Das heißt natürlich nicht mal ein kleines 1080p Wallpaper oder irgendwas ähnlich Mickriges zu bearbeiten.
Darkscream schrieb:
Jetzt schauen wir doch mal nach Host Schreibvorgängen vs. Betriebsstunden:
ssd.png

Hmpf und nun? Ne SSD ist da um genutzt zu werden. War es früher eigentlich auch so, dass sich jeder halb eingekackt hat, als er nen KB auf ne Festplatte geschrieben hat?
KeyKon schrieb:
Spricht was dagegen diese zu deaktivieren?
Ja, einige Programme starten dann nicht mehr und wenn der RAM dann doch mal überläuft, kann fix mal die erstellte und evtl. nicht gespeicherte Rechnung, in die man mehrere Stunden investiert hat, einfach den Bach runter gehen (weil Speicher angefordert wird, der nirgendwo mehr vorhanden ist). Weil man irgendwo im System was kaputtoptimieren musste, da man sich für klüger als ein Entwickler eines Betriebssystems und dessen Architektur hält.

Schon mal nen XP-Rechner mit 1 GB RAM und deaktiviertem Pagefile gestartet? Du kannst froh sein, wenn da überhaupt noch was reagiert, weil ständig versucht wird irgendwo was auszulagern, da der virtuelle RAM vorn und hinten nicht ausreicht.

@ Topic:

Ich frag mich aber immer wieder, was dieses "Getune" soll. Irgendwas zu begrenzen ist immer Blödsinn, vor allem wenn man das Anwendungsprofil in keinster Weise kennt. Genauso dumm wie wenn man jegliche Caches abschaltet wie bspw. die thumbs.db-Datei. Aber dann jammern, wenn die Festplatte ständig rödelt und weinen, weil die Vorschaubilder in Ordnern so lange generiert werden.

Warum belässt man es nicht einfach auf automatisch? Ist anscheinend zu umständlich, dass sich das OS selbst drum kümmert und man selbst nirgendwo Hand anlegen muss, zudem das Pagefile klein bleibt, wenn es nicht gebraucht wird und sich vergrößert, wenn es benötigt wird. In Zeiten von TB-großen HDDs und mittlerweile günstigen 512 GB SSDs macht man sich dann noch um ein zwei GB großes Pagefile Gedanken... Vielleicht sollte man einfach mal jegliche "Tuning-Tipps" und Programme beiseite legen, weil prinzipiell so gut wie alles irgendwo mehr oder weniger sinnfrei ist.

Ihr würdet wohl auch den Blinker im Auto tunen, wenn ihr das mit ein paar Klicks machen könntet...
 
Antwort:
Damit die Auslagerungsdatei an einem Stück ist (auf dem schnellen Teil einer Festplatte) und nicht Defragmentiert in 4000 Teile, was zumindest bei einer Festplatte mal Performance kosten kann; wird ja von Defrag-Programmen nicht angetastet und optimiert. Oder stimmt das heute nicht mehr?
Ansonsten gebe ich dir Recht, auf Standart lassen ist immer besser.
 
WhyNotZoidberg? schrieb:
die lebenszeit der ssd verringern: die tauschst du vorher aus gegen ein neueres modell, bevor die lebenszeit zu ende geht, schau mal was aktuelle ssds aushalten.

Also mir ist meine erste SSD gestorben als ich sie noch hatte - wurde erst langsam und kurz darauf war sie Tot. Meiner Meinung nach kostet es nichts die SSD zu schonen^^ Die SSD auszutauschen obwohl man sich keine schnellere/größere leisten will dagegen schon ;)

Zugegeben dabei handelte es sich um ein Modell das vor etwa 5 Jahren (128GB) rauskam und mein PC hatte damals nur 4GB RAM da hatte ich die Auslagerung halt noch an und zusätzlich musste ich mit dem Platz haushalten und mit Installationen jonglieren. Die SSD war praktisch dauerhaft über 80% voll, also ein Worst-Case Szenario.

Aber gut zu wissen dass einige Programme damit nicht klar kommen, hatte ich persönlich noch nicht daher werde ich wohl bei einer deaktivierten Auslagerung bleiben.

LG KeyKon
 
KeyKon schrieb:
Also mir ist meine erste SSD gestorben als ich sie noch hatte - wurde erst langsam und kurz darauf war sie Tot.
Sag aber nicht dass das ne OCZ war, die reihenweise abgeklappt sind?! Meine erste Intel M-25 mit 80 GB werkelt heute noch in der PS3. Kaufdatum 5.1.10 zu sage und schreibe 195 €. Da war meine 840 Pro ja ein wahres Schnäppchen... Mittlerweile sind die Preise im Keller. Ne 512 GB SSD ist mittlerweile bezahlbar geworden und da muss nun wirklich nirgendwo mehr aufgepasst werden.

Dass ne SSD auch mal kaputt geht ist doch vollkommen logisch, sind auch nur elektronische Bauteile. Ne HDD geht genauso mal über den Jordan, nur haben die halt auch ein größeres Ausfallrisiko durch die mechanischen Bauteile.
ghostwriter2 schrieb:
Damit die Auslagerungsdatei an einem Stück ist (auf dem schnellen Teil einer Festplatte) und nicht Defragmentiert in 4000 Teile, was zumindest bei einer Festplatte mal Performance kosten kann; wird ja von Defrag-Programmen nicht angetastet und optimiert. Oder stimmt das heute nicht mehr?
Performancevorteile hatte man aber nur, wenn die Platte dann vollkommen zugemüllt war und das Seeking zum Fragment entsprechend lange dauerte, weil nur noch Bruchteile des Speichers frei waren. Ich hab in meinem Leben zumindest noch nie größere Slowdowns gehabt, welche sich aufs (un- oder fragmentierte) Pagefile zurück verfolgen ließen.

Das erste Mal war es bei dem alten XP Rechner wie angesprochen, weil die HDD dort außerdem noch so extrem zugemüllt war, dass kein Pagefile mehr drauf passte und deshalb wohl deaktiviert wurde (durch wen oder was auch immer).
 
Man braucht keine SSD von OCZ das sie schnell abbauen, im Gegenteil, von denen sind meine ersten 2 mit denen ich null Problem habe.
Und jetzt mal zu Samsung:
samsung.jpg
 
Das sind aber nicht sehr gute Werte, ist die sehr voll? Hängt sie an einem Marvell Controller? Oder ist sie verschlüsselt?
 
Meine 840 Pro ist jetzt fast zwei Jahre alt und die Schreibleistung pro Stunde beträgt ungefähr das zehnfache von deiner und die hält immer noch wie am ersten Tag durch. Ich hab lediglich ne neuere Firmware drauf. Keine Ahnung was du mit dem Screenshot sagen willst... Vielleicht mal ne neuere Firmware drauf flashen und den Controller überprüfen. Meine hängt am internen Port meines 990FX.

Bei meiner alten Intel SSD ist die Partitionstabelle beim Spielen mal verloren gegangen. Keine Ahnung wieso, aber das war der einzige Vorfall in meinen Tagen mit ner SSD bisher.

Penetrationstests gibts zudem auch zu Genüge im Internet zu finden, wo so gut wie alle getesteten SSD eigentlich mehrere 100 TB schreiben können. Glaub die Samsung gingen gar bis in den PB-Bereich, bevor auch nur ein Ausfall zu verzeichnen war. Aber wie gesagt: Ausfälle und Montagsprodukte gibt es immer, vielleicht hast du ja so einen Fall, wenn du Controller/Treiber/Firmware ausschließen kannst.
 

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