News Auto-Notrufsystem: NG eCall mit LTE-Unterstützung geht bei Netzbetreibern online

Bright0001 schrieb:
Hast du ne Quelle oder ist das nur eine Befürchtung?
Was ist denn "Connected Car" anderes, als Datenkrake?
Und zur "intention":
Viele eFahrzeuge melden sich auch mit eindeutiger ID an Ladesäulen, "aus Bequemlichkeit" wird das dann mit der Kreditkarte verknüpft. Bei VW ist letzteres meines Wissens zumindest optional, bei anderen Marken nicht unbedingt.
Naja, und an eLadesäulen kann man auch nicht bar zahlen ...
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xexex schrieb:
und aktuelle Smartphones standardmäßig die 2G Nutzung abgeschaltet haben.
Ist das so? Ein Pixel 8a ermöglicht zwar "Schutz vor 2G Netzen", aber das ist default aus.
 
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ReactivateMe347 schrieb:
Ein Pixel 8a ermöglicht zwar "Schutz vor 2G Netzen", aber das ist default aus.
Hast recht, zumindest wenn sich der Hersteller an Vorgaben hält, bei mir (Android 15) war 2G jedenfalls standardmäßig deaktiviert.
1769352218614.png

https://source.android.com/docs/security/features/cellular-security/toggle-2g
 
Ich finds immer so einfallslos, wenn die Industrie irgendwas mit "Next Generation" oder "Neues System" raus bringt. Ich hatte schon mit einem "System der Zukunft" zu tun, das aus fast 20 Jahre altem Java-Code bestand. Absolute Namen FTW. "ECall" 4G hätte dann wohl schon wieder zu offensichtlich gezeigt, dass es nicht 5G nutzt.
 
AGB-Leser schrieb:
Fahrtenschreiber/Unfalldatenrekorder, Daten aus'm Steuergerät und sowas eben
Da wird noch viel mehr übertragen, auch GPS Standort in Echtzeit, usw.
Bei Tesla werden sogar Kameraaufnahmen übertragen, sogar von der Innenraumkamera, das hat auch zu einem Skandal geführt:
https://www.heise.de/news/Tesla-Mit...Videoaufnahmen-aus-fremden-Autos-8688648.html
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Incanus schrieb:
Das geht aber nicht über eCall, dafür hat 2G doch gar nicht die notwendige Bandbreite, sondern über separate Online-Funktionen, mit denen man auch Komfortfunktionen des Fahrzeugs schalten kann, wie Standheizung, Türverriegelung etc.
Doch das geht über das gleiche Kommunikationssteuergerät (und ja auch über 2G ist die Bandbreite ausreichend, beim e-up z.B.), bei VW OCU genannt.
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ReactivateMe347 schrieb:
Nein. 3G hat erstmals echtes Internet ermöglicht. Bei edge bekommst du in gut programmierten Apps wie WhatsApp ne Textnachrichten durch, viel mehr nicht. 3G war mehr Revolution als 5G, würde ich sagen.
Quatsch, mit Whatsapp kann man über Edge sogar Telefongespräche führen (natürlich nur Audio, kein Video), hab ich selber eine ganze Zeit lang getan, Edge mag für heutige überladene Webseiten sehr lahm sein aber für die übliche Datenübertragung von den Steuergeräten des Autos ist es mehr als ausreichend.
 
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T1984 schrieb:
In den Artikeln die ich dazu gelesen habe stand eigentlich meistens "könnte wegfallen" oder ähnliches. Das waren eben alles Spekulationen, persönliche Meinungen der Autoren.

Wie hier schon mal vorher verlinkt: am 4. Dezember 2025 hat sich der EU-Rat mit dem Thema HU befasst (es stand ja auch im Raum dass diese für ältere Autos jährlich verpflichtend werden soll). In diesem Zusammenhang gab es eine "Klarstellung" wie der ADAC schreibt:

"Positiv bewertet der Club zudem die Klarstellung des Rates, dass der Wegfall des 2G/3G-Mobilfunknetzes und die daraus resultierenden Folgen für den eCall keinen Mangel im Rahmen der HU darstellen. Hintergrund ist, dass das eCall-Notrufsystem bei vielen Fahrzeugen auf 2G/3G basiert. Diese Entscheidung schafft Rechtssicherheit für Fahrzeughalter."

Rechtssicherheit würde auch bestehen, wenn die Autos durchfallen. Was ist das für eine komische Argumentation?
wichtig ist doch, dass Ma transparent kommuniziert, die Entscheidung ob ja oder nein ändert ja nichts an der Rechtssicherheit.

Meiner Meinung nach müssten die Autos auch durch die HU fallen, sobald eCall nicht funktioniert, so wären Hersteller gezwungen Lösungen anzubieten.
Durch diese tollen Entscheidungen wird jetz aber genau gar nichts passieren und eCall wird „ins Leere laufen“. Na Prosit Mahlzeit.
Im Idealfall baut der TÜV Prüfer irgendwas um damit es wieder funktioniert. Wir wissen ja, dass sie auch die Zeit gehabt hätten für jährliche TÜV (ich weiß, ich poralisiere gerade absichtlich)
 
ReactivateMe347 schrieb:
Das ist die mindestanforderung. "komischer Weise" können die Connected Car-Funktionen jederzeit genutzt werden - also ist die eSIM auch jederzeit eingebucht.
Klar gibt es bei vielen Modellen mittlerweile Connected Car-Funktionen, die über eCall hinausgehen. Und wenn ein Auto wegen Connected Car Funktionen sowieso in ein Mobilfunknetz eingebucht ist wäre es auch naheliegend diese Verbindung für einen Notruf zu verwenden.

Nur: deine Aussage dass für ein Auto welches für Connected Car Funktionen z.B. das Telekom-Netz verwendet dann ab 2028 auch kein eCall mehr funktioniert ist trotzdem nicht richtig. eCall ist ein Sprachanruf an die Nummer 112. Dafür wird eben jedes verfügbare Netz verwendet. Solche Autos würden also 2028 ihre Connected Car-Funktionen verlieren (wenn diese nur über 2G und 3G laufen). Aber eCall würde so lange funktionieren wie es 2G-Netze gibt.

Sofern das Auto tatsächlich im Falle eines Falles eCall verwendet. Denn mit diesen ganzen Connected Car Funktionen gibt es teilweise ein anderes Problem: gerade deutsche Hersteller bieten über diese Funktionen ein eigenes Notrufsystem an. Statt eCall wird also ein eigenes System verwendet. Das ist wohl legal.

Es wird also kein Notruf per 112 an die üblichen Rettungsleitstellen aufgebaut, sondern eine herstellereigene Hotline angerufen, die laut ADAC in manchen Fällen noch nicht mal rund um die Uhr besetzt ist. Diese müssen dann im Falle eines Falles erst an die zuständige Leitstelle weitervermitteln, was dauern kann. Laut ADAC kann es dann sogar passieren dass überhaupt kein Notruf ausgelöst wird: wenn "herstellereigener Notruf" statt "eCall" eingestellt ist, aber die Vertragsverlängerung versäumt wurde (das Zeug wird irgendwann kostenpflichtig), dann gibt es eben keinen Notruf.
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1024 schrieb:
Rechtssicherheit würde auch bestehen, wenn die Autos durchfallen. Was ist das für eine komische Argumentation?
wichtig ist doch, dass Ma transparent kommuniziert, die Entscheidung ob ja oder nein ändert ja nichts an der Rechtssicherheit.
Im Grunde schreibst du es ja schon selber: Rechtssicherheit entsteht dadurch das klar festgelegt wird was gilt. Das wurde Anfang Dezember gemacht. Davor gab es ja verschiedene Spekulationen vonverschiedener Seite.

Der ADAC stellt also mit der Aussage fest dass es jetzt eine klare Festlegung gibt.
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Donnerkind schrieb:
"ECall" 4G hätte dann wohl schon wieder zu offensichtlich gezeigt, dass es nicht 5G nutzt.
Wäre als Name auch blöd, da NG eCall auch für 5G ausgelegt ist.
 
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Northstar2710 schrieb:
@Cool Master Nein, verlieren sie nicht. Laut ADAC Meldung ist ein nicht mehr unterstütztes ecall kein Mangel der Auf den tüv Einfluss hat laut TÜV. ecall ist lediglich verpflichtet wenn ein Hersteller ein neues Modell in Europa zulassen möchte

Aber es kann dennoch so kommen wenn es politisch so beschlossen wird.
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Sicher kommt es auf die Hardware an was verbaut ist. Ecall ist im Infotainment system integriert,laut dem was ich gelesen hatte. Eigentlich müsste das Infotainment system nur ein Signal an das Handy schicken welches den notrufauslöst. Das es für die Auto Hersteller finanziel uninteressant ist eine Lösung zu bieten ist logisch. Aber technisch wäre das kein Problem. Da es ja auch schon ecall fürs Handy gibt. hier gäbe es nur Vorteile für den Betreiber. Es geht ja auch nicht nur um schwere unfälle. Auch medizinische Probleme wie Luft Not , oder Herzprobleme. Da ist ein Druck auf eine Taste im Auto nunmal schneller/leichter zudrücken als eventuell das Handy zu zücken. Auch für weitere Insassen
Was du alles jetzt schon im Handy haben kannst, dazu brauchste kein Auto.
Problem ist hier, dass du das Radio nicht einfach tauschen kannst, wenn ecall da dran hängt, denn dann haste keine Zulassung mehr. Das ist für mich der schlimmste Punkt
 
T1984 schrieb:
Aber eCall würde so lange funktionieren wie es 2G-Netze gibt.
Du meinst: solange s noch irgendein 2G Netz in Reichweite gibt. Ja, ist wohl so. Aber das wäre für meine definierte Zielsetzung ja fein.
T1984 schrieb:
gerade deutsche Hersteller bieten über diese Funktionen ein eigenes Notrufsystem an. Statt eCall wird also ein eigenes System verwendet. Das ist wohl legal.
[...]
Laut ADAC kann es dann sogar passieren dass überhaupt kein Notruf ausgelöst wird: wenn "herstellereigener Notruf" statt "eCall" eingestellt ist, aber die Vertragsverlängerung versäumt wurde (das Zeug wird irgendwann kostenpflichtig), dann gibt es eben keinen Notruf.
wtf. Wir legen eine Technologie zwingen fest, sie darf aber durch eine Minderwertige Technolgie ersetzt werden?! DAS ist von Regulierungsseite dann wirklich dumm. Also muss man uch noch darauf achten, das Fahrzeug auf "eCall statt Notffallbearbeitung nur zu Bürozeiten" umzustellen.
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SirSinclair schrieb:
Quatsch, mit Whatsapp kann man über Edge sogar Telefongespräche führen (natürlich nur Audio, kein Video), hab ich selber eine ganze Zeit lang getan, Edge mag für heutige überladene Webseiten sehr lahm sein aber für die übliche Datenübertragung von den Steuergeräten des Autos ist es mehr als ausreichend.
Für den eCall reicht es sicher aus.
Aber selbst für ein von WhatsApp an den Rande der Nutzbarkeit kaputtkromimiertes Bild braucht EDGE Minuten.
Mag sein, dass der Sprachcodec von WhatsApp das unter guten Bedingungen noch hinbekommt, habe ich nie getestet.
Ein Browser gibt typischer weise die Datenübertragung auf, bevor EDGE sie bewältigt hat.
"Echtes Internet" meinte nicht " man kann eine schlechte Immitation des Sprachkanals auf dem Datenkanal realisieren"
 
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tox1c90 schrieb:
Vermutlich wird es genau darauf hinauslaufen, dass einmal zugelassene Autos mit 2G-eCall dann eben auch TÜV kriegen, wenn es mangels 2G gar nicht mehr funktioniert.
Das dämliche daran ist, das die Hardware trotzdem funktionieren muss. Ich muss zb alle 3 Jahre die besonders schlau versteckte ecall Batterie teuer von der Werkstatt austauschen lassen.
Wenn nämlich die rote SOS Warnleuchte im Cockpit brennt beim TÜV , gibt's keine Plakette 🙄.
 
Mosed schrieb:
Wird überhaupt ein HU-relevanter Fehler erzeugt, wenn das eCall kein Netz hat? Also leuchtet dann eine Lampe im Armaturenbrett?
Ja, aber nicht im Kombiinstrument, sondern i. d. R. direkt am Schalter selbst.
grün = OK, rot/aus = Dienst nicht verfügbar.

Auszug aus einem VW Bordbuch:

Bildschirmfoto 2026-01-26 um 06.56.48.png Bildschirmfoto 2026-01-26 um 06.56.35.png
 
metoer schrieb:
Der Standard nennt sich Bluetooth HFP (Hands-Free Profile), deswegen kann man jedes Smartphone unabhängig vom Betriebssystem mit dem Auto verbinden, die Kontakte anzeigen lassen und Anrufe tätigen.
Da hast Du zwar recht, aber das hat leider nicht mit dem Thema zu tun. eCALL nutzt Standards zur Übertragung der Notfalldaten, das hat mit HFP nichts am Hut.
Bright0001 schrieb:
Ich wüsste jetzt nicht, wo da der große Aufwand sein sollte, jeweils eine Android und iOS App pflegen zu müssen. Zumal die Zeit der großen Sprünge längst vorbei ist - mach die Icons gleich, und keiner kann Android 9 von 16 unterscheiden.
Dann hast Du noch nie eine App entwickelt, man muss sich immer wieder an die aktuellen Betriebssysteme anpassen. Und wie willst Du gewährleisten, dass sie immer in Hintergrund aktiv ist ohne zu viel Batterieladung zu verbrauchen etc.? Das Smartphone ist auch nur mit dem Netz des Betreibers verbunden, nicht mit jedem verfügbaren etc.
ReactivateMe347 schrieb:
Was ist denn "Connected Car" anderes, als Datenkrake?
Auf jeden Fall kein eCALL, das sind verschiedene Dinge.
SirSinclair schrieb:
Doch das geht über das gleiche Kommunikationssteuergerät (und ja auch über 2G ist die Bandbreite ausreichend, beim e-up z.B.), bei VW OCU genannt.
Soweit ich weiß sind das aber unterschiedliche Kommunikationswege, wird in den schon gezeigten Listen was noch geht nach dem ‚2G 3G Sunset‘ deshalb ja auch separat aufgeführt.
 
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ReactivateMe347 schrieb:
Du meinst: solange s noch irgendein 2G Netz in Reichweite gibt. Ja, ist wohl so. Aber das wäre für meine definierte Zielsetzung ja fein.
Genau, das meinte ich.

ReactivateMe347 schrieb:
wtf. Wir legen eine Technologie zwingen fest, sie darf aber durch eine Minderwertige Technolgie ersetzt werden?! DAS ist von Regulierungsseite dann wirklich dumm. Also muss man uch noch darauf achten, das Fahrzeug auf "eCall statt Notffallbearbeitung nur zu Bürozeiten" umzustellen.

Teilweise muss man dafür sogar in die Werkstatt, z.B. bei Audi. Aus dem im ADAC-Artikel von 2023 verlinkten PDF-Dokument:

Der Kunde kann die Art des Notrufs in seinem Fahrzeug selbst nicht auswählen. Bei manueller Aktivierung über die Notruftaste oder einer automatischen Auslösung des Notrufs wird bei entsprechend ausgestatteten Modellen immer der Hersteller-Notruf gewählt. Die Deaktivierung bzw. Reaktivierung des Hersteller-Notruf kann nur durch einen Audi Service Betrieb erfolgen.
Bei der Marke VW kann man das wohl selbst machen:

Eine Umschaltung auf den 112-eCall kann über die Änderung der Privacy Einstellungen des Fahrzeugs erfolgen. Der Kunde hat die Möglichkeit über ein Setzen der maximalen Privatsphäre im HMI des
Fahrzeugs den privaten Notruf zu deaktivieren und den gesetzlichen Notruf damit im Falle eines Unfalls automatisch zu nutzen.
 
"Nur" 16 Jahre nach erster Aktivierung von 4G in Deutschland, das ist wirklich "zeitig", muss ich sagen. ;)

PS: Ich hoffe, ALLE jetzigen Lösungen unterstützen neben 4G parallel auch 5G, denn 4G wird auch nicht mehr ewig am Netz sein. Sollten manche Autos nur 4G-only unterstützen, dann wird es in zehn Jahren wieder "lustig", wenn die nächste Abschalte-Welle kommt.

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Zer0DEV schrieb:
Wenn dein KFZ das bisherige eCall hat, dann ruft es im Notfall eben niemanden mehr an, wenn 2G nicht mehr existiert.
Dummerweise muss der TÜV das alle zwei Jahre Überprüfen und wenn nach der Abschaltung von 2G das alte eCall-Steuergerät eine Fehlermeldung sendet, dann verweigert der TÜV u.U. die Plakette.
Zer0DEV schrieb:
Vielleicht wirds hier und da Nachrüstlösungen geben. Von den Autoherstellern direkt aber eher unwahrscheinlich oder wenn doch, dann für viel (zu viel) Geld.
Hardware-Nachrüstungen sind notwendig (sowohl neues Modem als auch neue Antennen), die Frage ist, was der Nachrüste-Spaß am Ende kostet. Wenn man Glück hat, ist die notwendige Hardware bereits verbaut und man benötigt nur ein Softwareupdate (betrifft viele jüngere Autos).
 
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Der TÜV wird das vermutlich mit angepasster Regelung nicht mehr bemängeln. Alles andere ergäbe keinen Sinn.
 
Int
T1984 schrieb:
Genau, das meinte ich.



Teilweise muss man dafür sogar in die Werkstatt, z.B. bei Audi. Aus dem im ADAC-Artikel von 2023 verlinkten PDF-Dokument:

Der Kunde kann die Art des Notrufs in seinem Fahrzeug selbst nicht auswählen. Bei manueller Aktivierung über die Notruftaste oder einer automatischen Auslösung des Notrufs wird bei entsprechend ausgestatteten Modellen immer der Hersteller-Notruf gewählt. Die Deaktivierung bzw. Reaktivierung des Hersteller-Notruf kann nur durch einen Audi Service Betrieb erfolgen.
Bei der Marke VW kann man das wohl selbst machen:

Eine Umschaltung auf den 112-eCall kann über die Änderung der Privacy Einstellungen des Fahrzeugs erfolgen. Der Kunde hat die Möglichkeit über ein Setzen der maximalen Privatsphäre im HMI des
Fahrzeugs den privaten Notruf zu deaktivieren und den gesetzlichen Notruf damit im Falle eines Unfalls automatisch zu nutzen.
eressant und eine Sauerei. Auch, dass mit maximaler Privatsphäre sämtliche Dienste deaktiviert werden, die nichts mit persönlichen Daten zu tun haben. Die Hersteller zwingen die Leute so zur Freigabe ihrer Daten
 
Vigilant schrieb:
Der TÜV wird das vermutlich mit angepasster Regelung nicht mehr bemängeln. Alles andere ergäbe keinen Sinn.
Der bemängelt auch jetzt schon nichts, wenn das System technisch funktioniert, egal ob Netz vorhanden ist oder nicht. Ein Ärgernis wird es höchstens, wie oben auch schon mal geschrieben, wenn man aufgrund eines technischen Defekts das System reparieren müsste, obwohl es aufgrund der Netzabschaltung schon nutzlos ist.
 
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Incanus schrieb:
Nein, das heißt es nicht und wie kommst Du darauf, dass Du im April noch ein neues Fahrzeug bekommst, dass nur mit 2G funken kann? Im VAG Konzern z.B. können die Fahrzeuge schon länger auch LTE nutzen.
Die Autos könnten es, aber die Provider unterstützen es nicht (bis jetzt nicht). Ich vermute deshalb, es wird ein kostenloses SW-Update geben, wenn die Verbindung künftig über 4G läuft (die eingebaute SIM-Karte im Auto muss man dann u.a. auf 4G umgestellt werden).
Die Frage ist, kommt das Update von alleine (OTA), oder muss man dafür in die Werkstatt...
 
Wenn die Technik schon vorhanden ist, muss gar nichts geändert werden. Wie oben schon mal verlinkt können manche Fahrzeuge aus dem VAG Konzern beispielsweise schon seit 2019 auch nach der 2G/3G-Abschaltung eCalls absetzen.
 
ReactivateMe347 schrieb:
Du musst bedenken, dass die Regel alle EU Länder betrifft. Frankreich etwa ist wohl.schon Ende 2026 2G-frei (laut Schnellrecherche
Die Länder, die 2G vor uns abgeschaltet haben, haben dafür länger auf 3G gesetzt (bzw. setzen noch heute auf 3G). Und das alte eCall funktioniert ja sowohl mit 2G als auch 3G.
Länder, die sowohl 2G & 3G abgeschaltet haben, sind mir bisher nicht bekannt, oder gibt es die?
Ergänzung ()

common schrieb:
in Österreich ist die Funktion des E-Call Systems ein Punkt der $57 Überprüfung (TÜV)...
Nicht nur in Österreich...
 
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