meikel schrieb:
Für 110€ im Monat finanzierst du kein neues und auch kein altes Auto. Es sind nicht nur die Spritkosten, es kommen noch Versicherung, Verschleiss, Reparaturen...usw. dazu. Und dann liegst Du, ganz egal ob Renault, Audi, Volvo, Polo oder was Dir hier noch vergeschwärmt wird, immer bei mindestens 300-400€ im Monat. Es gibt auch Listen beim ADAC oder bei der Verbraucherzentrale, da ist aufgelistet was Dir tatsächlich ein Auto kostet. Und immer schön dran denken, je älter ein Autpo und je jünger Du um so höher wird die Versicherung. Ganz zu schweigen von den Autosteuern bei Altautos.
Ich würde dies gerne noch mal unterstreichen.
Gerade beim Verschleiss kann man beim gebrauchten vermeintlichen Schnäppchen ganz schön was latzen nach kurzer Fahrt:
Kupplung, Zahnriemen, Reifen, Bremsen, Zylinderkopfdichtung und Batterie sind nur die gängisten Geldlöcher.
Die Kfz Steuer ist meist nicht sonderlich hoch, aber Vollkasko kostet selbst mit 30% noch gut und gerne 100€ (da kommts dann wirklich auf das Auto und die genauen % an, kann auch deutlich mehr oder etwas weniger sein) pro Monat.
Inspektion, TÜV und auch so Kleinigkeiten wie Öl und Autowäschen wollen bezahlt werden.
Der ADAC hat vor 3 Jahren mal eine Rechnung durchgeführt und unter den optimalsten Bedingungen zahlte ein Autohalter noch über 300€ an reinen Mobilitätskosten (Anschaffung, Betriebskosten und Wertverlust bei einer Jahresfahrleistung von 15 000 Kilometern über vier Jahre kalkuliert). Beim Gebrauchten ist die Anschaffung natürlich nicht so hoch und auch der Wertverlust in der Regel nicht mehr so drastisch, aber dazu kommt eben noch das Benzin..
Und je nachdem wieviel du dann fährst, wo du fährst (Stadt, Land, Fluss.. äh

) und mit welchem Fahrstil kommt dann noch mal ein hübsches Sümmchen für flüssiges Gold dazu.
Worüber ich an deiner Stelle mal nachdenken würde wäre ein Jahresticket des öffentlichen Nahverkehrsbundes, wenn du nicht gerade ganz ungünstig über 3 Zonen reisen musst sollte sich da auch noch mal bares Geld sparen lassen, selbst bei 3 Monaten Semesterferien im Jahr.
Das Geld lieber bei Seite legen, wenn du in 1.5 Jahren vielleicht weiter weg ziehst, kannst du eine Reserve sicherlich gut gebrauchen. Und Bafög will ja auch zurückgezahlt werden.