Autokauf oder weiterhin Zug?

natürlich als 2t wagen eines der elternteile

Das setzt vorraus, dass das möglich ist. Deswegen sollte er sich ja informieren.
(evtl. haben die ja keinen Wagen selbst versichert, ist ja durchaus möglich.)
Habs mal aus Spaß in den Huk24-Recher eingegeben: 44kw Polo 3, Fahrer unter 25 Jahre, gerade aus der Probezeit raus, kein BF17, ~10000km/Jahr . . . macht nur Haftpflicht 1500€ :freak:
(über 25 "nur" noch 1000 ^^)
 
die versicherung ist ziemlich teuer! so ziemlich das teuerste bei einem fahranfänger, der selbst neu einsteigt.
bin gerade selbst dabei mir einen wagen für bis ca. 1200€ zu kaufen

z. b. einen vw golf 3, versicherung 850€ - 1200€ im jahr.
ein ziemlich gutes auto, aber nicht empfehlenswert da die versicherung am teuersten ist.
es ist wirklich ratsam das auto über jemanden anderen als z. B. zweitwagen zu versichern und dich selbst als mitfahrer einzutragen.

einen alten opel corsa oder fort fiesta würde ich dir nicht empfehlen, das sind die unzuverlässigsten und anfälligsten rostlauben überhaupt. achja und keinen alten alfa romeo, die motoren gehen schneller kaputt als ein opel corsa rostet...


die kfz-steuer... tja richtet sich nach karftstoffart und motorgröße
bei dieselfahrzeugen mit einem 1.9ltr motor etwa 330€ im jahr. je kleiner der motor, desto weniger zahlt man auch. 1.2ltr kostet etwa 200€ im jahr. Wichtig, dieselfahrzeuge sind in der kfzsteuer und im anschaffungspreis teuerer als benziner, verbrauchen aber weniger und der treibstoff ist günstiger

bei benzinern !WICHTIG! nur ab der abgasnorm Euro2 kostet die steuer für 2ltr motoren ca. 150€ im jahr. je kleiner der motor, desto geringer die steuer. 1,2ltr motor kostet etwa 90€ jährlich. Im anschaffungspreis sind benziner günstiger, verbrauchen mehr und der sprit ist teurer.

wenn man also wenig fährt, ist ein benziner vorzuziehen und der diesel entsprechend für vielfahrer (ausrechnen was insgesamt günstiger im jahr ist, bzw. ab wiviel km sich ein diesel rentiert usw.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Für 110€ im Monat finanzierst du kein neues und auch kein altes Auto. Es sind nicht nur die Spritkosten, es kommen noch Versicherung, Verschleiss, Reparaturen...usw. dazu. Und dann liegst Du, ganz egal ob Renault, Audi, Volvo, Polo oder was Dir hier noch vergeschwärmt wird, immer bei mindestens 300-400€ im Monat. Es gibt auch Listen beim ADAC oder bei der Verbraucherzentrale, da ist aufgelistet was Dir tatsächlich ein Auto kostet. Und immer schön dran denken, je älter ein Autpo und je jünger Du um so höher wird die Versicherung. Ganz zu schweigen von den Autosteuern bei Altautos.
Und lass Dir nicht erzählen, welche Autos dioe hier alle von ihren Kumpels so toll waren, ein Scirocco2 hatte mindestesn in der kleinsten Variante damals 75PS, also garnicht für einen Fahr-, und Versicherungsanfänger bezahlbar. Und so könnte ich Dir hier jedes Angebot auseinander nehmen.


Und wenn du dann hier folgendes schreibst.....

ZITAT:

Meine Wohnung ist etwas von der FH entfernt und wenn ich gehe brauche ich mindestens 30 Minuten. Wenn ich mit dem Stadtbus fahre, fährt dieser 15-20 Minuten und ich muss nochmal 5 Minuten zur FH gehen


ZITATENDE


dann brauchst du für zu Fuss und Bus 25 Minuten und für nur zu Fuss 30 Minuten. Was also mal grade eine Diferenz von ca. 5 Minuten aus macht.
Wenn ein Buss solche Umwege fährt geh gleich zu Fuss, dann sparste auch noch ne menge Geld.
Oder mal an ein Fahrrad gedacht? Meistens beiten doch grade die Universitätsstädte heute am Bahnhof grade für die Studenten auch Fahrradparkhäuser usw. an.
 
der ADAC bringt jedes Jahr eine Statistik raus welches Auto was für Mängel hat, daran kannste dich relativ gut halten.

Ich ich im Berufsleben recht viel mit Autos aller Art zu tun habe, kann ich dir bei den älteren Semestern fast nur Japaner empehlem - die gewinnen keinen Schönheitspreis sind aber äußerst zuverlässig und bedürfen kaum einer Reparatur.

Schau dich mal bei www.mobile.de um und halte dich dort z.b an einem Toyota Starlet, Corolla, oder mein Favorit, weil günstig und sehr langlebig (Daihatsu Cuore)
éin Auto so ab 1995-2000 kannste da mit glück bekommen.

Die deutschen alten Autos ala Opel VW sind meist überteuert und gerade die alten Modelle sind sehr schlecht - das gekomme ich fast täglich mit.
 
Gibt es an den FHs keine Semestertickets für Bus & Bahn? (Hab selbst an ne Uni studiert u. hab auch nur Bekannte, die an Unis studieren - da gibts das immer)

Bei diesem Kostenvorteil lohnt das Warten nämlich :).
In der Zeit wird eben Musik gehört, relfektiert usw.
 
Also wenn es 1,5 Jahre laufen soll, dann kaufe dir irgendein Auto mit TÜV für diese Zeit. Damit sparst du dir diese Kosten und evtl. Reparaturkosten für den TÜV. Evtl. findest du sogar etwas mit z.B. Sommer- und Winterreifen, sparst auch schon wieder.
Für 500-1000 Euro bekommt man schon fahrbare Untersätze. Das Aussehen darf dabei allerdings keine Rolle spielen. Haben mal einen Renault 5 mit verbeulter Fahrertüre und knapp 2 Jahren TÜV für 800 DM gekauft. Der Vorteil an dem Auto war, dass praktisch keine Elektrik vorhanden war und die Problemchen, die bei jedem Auto auftreten, schnell selbst gelöst werden konnten. Hatte keine 50 PS und war im Unterhalt recht billig. Am besten ist eh, deine Eltern kaufen sich ein Zweitwagen wie oben angesprochen....

Dann solltest du evtl. mal nachschauen, welche Abgasplakette das Auto bekommt und ob du damit problemlos da fahren darfst, wo du willst. Hier bei uns ändert sich das nämlich die nächste Zeit wieder.

Und es kommen immer Kosten dazu, die du heute noch nicht kennst. Das fängt bei einer Autobatterie für 20-50 Euro an und hört bei einem Motorschaden (wirtschaftlicher Totalschaden) wieder auf. 100-200 Euro sollte man also immer auf der Seite haben, wenn man auf das Auto angewiesen ist.

Dann bist du Fahranfänger, 20, männlich und Unfallverursacher Nummer 1 laut Statistik. Das heißt, du hast eine hohe Chance dein Auto selbst rauszulegen und wirst zusammen mit deinem Auto überproportional oft in Verkehrskontrollen gründlich kontrolliert. Je nach Fahrweise und Glück hast du dann evtl. ein Auto, aber keinen Führerschein mehr - oder eben beides weg.

Ich würde ja eher ein Motorrad kaufen, kommt insgesamt billiger und ist schneller, d.h. man spart noch mehr Zeit. Oder ganz einfach die elterliche Wohnung verlassen und sich im Studienort gänzlich niederlassen.
 
hazzilein schrieb:
Bin 20 Jahre alt und Studiere 80 km von Zuhause entfernt und fahre jedes WE mit dem Zug/Bus nachhause (bis jetzt).
mfg
Ein Fahrzeug kostet dich bei 8400km/Jahr grob 2400€ (1000€ Versicherung + 150€ Steuern + 500l Benzin bei 1,4€/l + 550€ sonstiges (Reparaturen, Betriebsmittel, TÜV, außerplanmäßige Fahrten etc.)), also 200€ pro Monat. Dazu kommen natürlich noch Anschaffungskosten in Höhe von 500-1000€, alles darüber ist rausgeworfenes Geld.

Zeitersparnis sind etwa zwei Stunden und mehr Komfort, für beides musst du selbst ausrechnen, wieviel du dir das kosten lassen willst.
Bei deinem Einkommen würde ich mir aber definitiv kein Fahrzeug leisten. Wirklich brauchen tust es nicht, die angeblich verschwendete Zeit kannst du sinnvoll nutzen durch lesen oder lernen, ich hab schon so manchen Wälzer in den Zügen begonnen und beendet.

Im Zitat ist das "bis jetzt" kursiv hervorgehoben. Eine wöchentliche Nach-Hause-Fahrt einzig für den Besuch der Eltern oder Freund/in ist schon ziemlich viel. Eventuell wirst du diese Besuchshäufigkeit von selber reduzieren, das musst du dann einkalkulieren, wenn du über die Anschaffung eines Fahrzeugs nachdenkst.

Was du sonst tun kannst:
* Wenn du die Besuche nicht reduzieren willst, über einen Einzug bei den Eltern nachdenken und die gesparten Mietkosten in Fahrzeugkosten umwandeln.
* Regelmäßige Fahrgemeinschaften bilden
* Motorrad kaufen -> billiger und mit dem richtigen Gepäckhalter ideal
 
Kauf Dir keinen Renault/Fiat.

Rechne Versicherung + Steuern + Benzin.
Wenn Du es Dir nicht zutraust alleine die Wartung zu machen, dann 200.- /Jahr für Wartung.
Reifen alle 30.000Km.

Und dann würde ich noch eine Reserve einplanen.

Ich sehe zwei Möglichkeiten:
1. Probiers einfach aus. Wenn Du enttäuscht bist, verkauf den Wagen wieder.
2. Gehe finanziell nicht an den Anschlag, macht Dich unflexible. In diesem Fall lieber kein Auto kaufen.

3. Fahr vielleicht nur alle 2/3Wochen nach Hause.
4. Vielleicht können ja Deine Eltern Dich mal besuchen.
5. Nebenbei arbeiten?

Ein neueres Auto kostet mehr in der Anschaffung, aber weniger im Unterhalt.
Ein altes Auto ist günstig in der Anschaffung, aber es geht viel kaputt.

Motorrad im Winter im Süden von Deutschland unbrauchbar.
 
Fixe Kosten wie Versicherung / Steuer kannst man gut abschätzen bzw berechnen - aber die Dinge wie Spritpreise (die meiner Meinung nach Ende des Jahres wieder derbe anziehen werden) und Reperaturkosten, gerade bei älteren Autos im Preissegment um die 1000€. Wenn da Sachen für den TÜV anstehen die gemacht werden müssen wie zB Bremsen oder ähnliches und du sowas nicht selber machen kannst, gehen sehr schnell ins Geld.

Beispiel:
Ich, Student, 22Jahre, fahre nen Golf3 - versichert über meine Eltern mit 25% (Mutter noch nie Unfall gehabt). Kosten = 230€ Versicherung + ~200€ Steuer im Jahr.
Gekauft hab ich meinen Golf3 für 1800€ mit 120.000km von einer Rentnerin, war Garagenwagen, kein Ansatz von Rost, perfektes Ausgangsauto würde man meinen.


~5.000km später ....
So nun war aber noch nie der Zahnriemen gewechselt, Ölwechsel war auch schon ne Weile her, Bremsbeläge waren unten (Scheiben zwar noch gut, aber wenn man wechselt, dann beides!), neue Verteilerkappe und -finger waren nötig, und noch diverse Kleinteile die getauscht werden müssen.
Das alles hat zusammen nen Materialwert von (sagen wir einfach mal) 500€. Wenn dann noch Werkstattkosten dazukommen biste ganz schnell nochmal bei dem Kaufpreises des Autos, ich kann sowas zum Glück alles selber machen...

Ich würde mir das sehr genau überlegen, mit dem Kauf eines Autos und Tanken isses nun mal nicht getan, gerade die Verschleißteilekosten (Bremsen, Kupplung, je nach Alter und Laufleistung auch das Fahrwerk, usw...) gehen ins Geld, und das scheinen viele nicht zu realisieren.

MfG
 
Auto bringt dir aber genauso massig Stress und Kosten. Und für 1000 Euro ist dein einziges Kriterium, dass es 4 Reifen hat und die Bremsen einigermaßen noch greifen.
Ich würde es mir sehr gut überlegen!! Repkosten inc!
 
Man braucht nicht die Scheiben zu wechseln, wenn die Beläge gewechselt werden müssen.
Sonst wäre ich schon arm.
 
Ne ich fahre jedes WE heim und wohne dann Zuhause. Vielleicht hab ich ja wieder ab Donnerstag frei dann bin ich fast länger daheim als dort ;)

Is nich nur wegen den Eltern, ich fühl mich hier einfach wohler, Freunde/Freundin usw.

Naja wenn ich dann 2 mal im Jahr 2 Wochen Ferienarbeiten würde wären das ca. 1500 Euro, also auf 12 Monate verteilt um die 110 Euro mehr. Ausserdem muss ich 3 Monate lang plus normale Ferien ja nicht fahren, was Benzin spart.

Benzin kann ich in Österreich kaufen, da kostet er zz 1,144 Euro, der super :)

Vielleicht lässt sich ja jemden bzw. mehrere finden die mitfahren wollen. Da springt dann wieder was raus...
 
Zuletzt bearbeitet:
laresx5 schrieb:
Man braucht nicht die Scheiben zu wechseln, wenn die Beläge gewechselt werden müssen.
Sonst wäre ich schon arm.

Müssen tut man gar nix (außer Sterben), aber man sollte es machen, weil sich Bremsscheiben und -beläge aufeinerander "einlaufen" - und schließlich sind Bremsen das wichtigste an dem ganzen Auto ;)
 
Habe ich nur gemacht, wenn die Bremsscheiben auch wirklich aufgebraucht waren und ich lebe noch.
Die neuen Beläge reiben sich innerhalb von 100Km wieder ein.
Ich kenne niemanden der Beläge parallel mit den Scheiben wechselt, da verdient nur die Werkstatt ordentlich dran.
 
@laresx5: stimmt
wenn die scheibe noch gut ist, dann nur beläge

wenn die scheibe hin ist, dann definitiv scheibe und beläge (egal ob beläge noch 10tkm gut sind)
 
hazzilein schrieb:
Welche Autos könnt ihr denn empfehlen?

Mazda 323, alten Polo...

Ein Bekannter von mir fährt schon seit Jahren immer wieder einen gebrauchten VW Passat.
Er verkauft das Fahrzeug immer nach 1-2 Jahren und bekommt meist nahezu das was er bezahlt hat. Manchmal sogar +-null was den Kaufpreis angeht.
Die Fahrzeuge sind relativ zuverlässig und vor allen Dingen geräumig. (wenn man es brauchen kann)

Gebrauchtwagen in dem Preissegment sind immer ein Risiko.
Man sollte sich das Auto vor dem Kauf sehr gut ansehen und gegebenfalls einen sachkundigen Bekannten mit dabei haben.
 
Oh mein Gott! Wenn ich jeden Pfennig (Cent) umdrehen müßte dann wäre das letzte was ich tun würde ein minimum 10 Jahre altes Auto zu kaufen.
Gerade wenn man wie du anscheinend vom Auto(kauf) keine Ahnung hat.

So ne alte Rostlaube ist wie Russisch Roulette. Es kann zwar sein das du eines erwischt das du ohne große Probleme die geforderten 1,5 jahre fahren kannst. Aber was ist wenn nicht? Bei einem alten Auto kann immer was passieren. Es kann gut sein das der alte Polo 12 jahre ohne einen einzigsten technischen defekt gefahren ist. Und genau bei dir gibt die Karre den geist auf. Und dann? Bei Gebrauchtwagen in der Preisklasse ist nix mit Geld-zurück-garantie. Wenns kaputt ist, ist es kaputt. Und dann mußt du sogar noch blechen damit es ordenlich entsorgt wird.
Wenn der Zug entgleist und nen Abgrund hinunder stürzt dann stellt die DB-AG einfach nen neuen Zug hin. Und du fährst weiter zum selben Preis. Was passiert wenn dein Auto kaputt geht? Dann bist du der Voll-Verarschte!

Außerdem möchte ich noch betonen das man bei einem Auto auch versteckte Zusatzkosten hat. Das braucht Öl, eine altes wahrscheinlich doppelt so viel wie ein neues. Es braucht im Winter frostschutzmittel. Parkplätze kosten auch überall Geld. Sind eventuelle Falschparktickets und Bußgelder für überhöhte geschwindigkeit auch schon in deiner Kalkulation drin?
Das sind nur ein paar beispiele, mir fallen im lauf des Tages bestimmt noch mehr ein.

Wenns was motorisiertes sein muß dann würde ich ehr zu nen Motorroller raten. Sowas kostet nur ein Bruchteil der Unterhalts- und laufenden kosten. Auch bei reparaturen kommt man weit billiger weg.

erst mal so viel, nach meinem Abendessen kommt bestimmt noch mehr.

Nachtrag:
Vielleicht noch was von mir: Zu meiner Bundeswehrzeit hatte ich ebenfalls einen ähnlichen Geldbetrag wie du zur Verfügung und mir den Luxus eines alten Mazdas gekönnt. Rückblickend wünschte ich ich hätte es sein lassen. Ich hab echt auf vieles verzichten müssen. Und ständig war ich bei Mama&Papa&Oma&Opa und hab um Spritgeld gebettelt.
Autofahren ist eben Luxus. Wer sich Luxus nicht leisten kann soll es lassen.

Nachtragender Nachtrag:
Du wohnst allein?:
1 Liter Benzin kostet 1,20€, mit 2 Liter kannst du also entweder ca.25km durch die Stadt düsen oder dir zuhause eine warme Mahlzeit können.
 
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