News Autonomes Fahren: Waymo One ohne Fahrer öffnet sich der Allgemeinheit

laChiqo

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Das ging aber schnell. Realistisch gesehen könnte man in 2025 auch endlich mit Robotaxis hier in Deutschland rechnen.
 

InkognitoGER

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Schön zu sehen, dass das Thema mal aus dem Demo Status kommt.
Ich glaube in Deutschland eher daran, das der Gütertransport automatisiert wird.
Bei Personenverkehr ist in DE wie oben erwähnt die Bürokratie aber auch etwas die Mentalität ein Bremsklotz.
Beim GV ist die Lobby wohl größer um hier Hindernisse wegzuräumen.
 

SKu

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Das ging aber schnell. Realistisch gesehen könnte man in 2025 auch endlich mit Robotaxis hier in Deutschland rechnen.
Deinen Optimismus in allen Ehren, aber vollautonome Fahrzeuge in nicht einmal 5 Jahren in Deutschland, hat nichts mit Realismus zu tun. Du bekommst nicht einmal recyclebaren Phosphordünger aus Klärschlam ohne Mikroplastikrückstände zugelassen (das Zulassungsverfahren dauert mittlerweile schon 6 Jahre - und das in Zeiten des Umweltschutzes), aber ein PKW ohne Fahrer hinter dem Steuer soll kurzerhand zulässungsfähig sein? Am Ende muss sich nur irgendein Versicherer quer stellen, weil er nicht alleine auf Technik vertraut und schon zieht sich das leierartig in die Länge.
 
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storkstork

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Hoffentlich erlebe ich es noch, dass der Verkehr in Europa grösstenteils autonom wird.
Ich bin jetzt 35 und je älter ich werde, desto weniger reizt es mich, selbst Auto zu fahren.
Vor allem in Städten macht mir das überhaupt kein Spass. Ich muss zugeben, dass ich fast nur mit dem Fahrrad unterwegs bin. Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, dann meist mit einem Kleinbus und oft auch mit 12m Anhänger :D

Gerade als Radfahrer würde ich mich sehr freuen, wenn die autonomen Autos dann auch alle schön mit mindestens 1m Abstand überholen. Auch wenn sie dafür etwas weniger Abstand zur Verkehrsinsel haben, als zu mir. Bei den menschlichen Fahrern klappt das oft nicht so ganz. Da sind es zur Verkehrsinsel oder zum Mittelstreifen noch 50 cm und vom Aussenspiegel zu meinem Lenker nur noch 30 cm.
 

Holzinternet

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Total Recall

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Das fällt mir dazu sofort ein !

Gruß
Torsten
 

Sophisto

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Hoffentlich erlebe ich es noch, dass der Verkehr in Europa grösstenteils autonom wird.
Ich hoffe das auch... wenn dann damit verbunden ist, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit auf unseren Autobahnen von gefühlten 80 km/h auf 180 km/h steigt und ich in 3,5h von München in Berlin wäre... aber wahrscheinlich bin ich nur ein hoffnungsloser, idealistischer Träumer :heul::D
 

storkstork

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Sophisto

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Haldi

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Tschüss Taxifahrer.
Und als nächstes sind die LKW Fahrer dran.

Eigentlich finde ich das ganze ja ziemlich cool. Leerzeiten können dadurch extrem reduziert werden. Die Effizienz steigt gewaltig. Es ist auch die unausweichliche Zukunft.
Die Frage ist nur wie lange dauert es bis das 99.999999% Fehlerfrei läuft. Weil auch Taxifahrer können alkoholisiert oder müde sein und Fehler machen. Und wer übernimmt die Verantwortung bei Fehlern.
Aber ob ich jetzt bereits heute in so ein Taxi hocken möchte? Uhhh... Naja... Wer weiss.

[QUOTE="Damien White, post: 24724246]
Jetzt muss man nur noch ein Konzept für Millionen arbeitslose Taxi-, LKW- oder Busfahrer finden.
[/QUOTE]
Bedingungsloses Grundeinkommen!
Ist momentan noch ein Luftschloss. Und auch nicht umsetzbar. Aber in 30-50 Jahren werden wir darum nicht mehr herum kommen.
 

Xpect

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Gerade als Radfahrer würde ich mich sehr freuen, wenn die autonomen Autos dann auch alle schön mit mindestens 1m Abstand überholen.
Ich fahre verflucht gerne Auto und ärgere mich oft über die Radfahrer, die trotz vorhandenem Radweg auf der Straße fahren, weil kein Schild zur Radwegbenutzungspflicht aufgestellt wurde oder weil dieses Schild einfach ignoriert wird. Mir wurde immer beigebracht, fahre möglichst nie auf der Straße. Da denk ich mir dann oft, dass vielen heutzutage diese einfache und sinnvolle grundsätzliche Erziehung fehlt.

ABER: Als Autofahrer habe ich beim Überholen einen Mindestabstand von 1,5m einzuhalten oder ich darf schlicht nicht Überholen. Und wenn mir ein Radfahrer entgegen kommt in einer Straße, wo ich diesen Abstand nicht einhalten kann, muss ich zwingend anhalten. Wird hier auch so in Fahrschulen beigebracht, zumindest in meiner damals. Hält sich auch kaum einer dran. Wo wir wieder bei Erziehung und gesundem Menschenverstand wären...


Davon abgesehen liebe ich Autofahren und auch mein Auto einfach viel zu sehr, als dass ich freiwillig so eine Umweltsau von Elektroauto fahren würde, am schlimmsten noch mit Ressourcenverschwendung von Computerfahrer und unnötigem Technikkram, der wieder nur Reparaturen schwieriger, teurer und häufiger macht und dazu noch prinzipiell anfällig für Hacking ist.

Ich liebe ja Technik und Spielereien und auch Bordcomputer im Auto, aber bei meinem Auto sind z.b. Grundfunktionen des Fahrens und Bordcomputer mit am besten Außenverbindung absolut strikt getrennt.
 

Summerbreeze

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Na klar, Phoenix Arizona.
1 x im Jahr ne Wolke am Himmel und dadurch besten GPS Empfang. Selbst die Seitenstraßen sind 10 Meter breit.
Da können sich diese Dinger mal so richtig Austoben.
Die sollen die mal durch die Kölner Altstadt fahren lassen. Da werden sie schon ihre Grenzen kennen lernen.
Ich finde das viel zu früh. Außerdem ist das ein Jobkiller für das Transportgewerbe. Wenn Alphabet dann mal irgendwann anfängt in Europa Steuern zu bezahlen, könnte man ja vielleicht drüber reden. Aber so?
 
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Holzinternet

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Als die ersten Dampfmaschinen aufkamen haben alle gelacht. Zwanzig Jahre später waren viele ihre Jobs los. Das war vor bummelig 250 Jahren. Es folgte die bis dato größte und schnellste Veränderung im sozialen Gefüge für unsere Spezies. Soziale Unruhen, Gründung der ersten Gewerkschaften, Regierungsumstürze (Ende vieler Monarchien).

Jetzt zeichnet sich durch die Digitalisierung ein ähnliches Bild. Natürlich in angepasster Form aber ich vermute in zwanzig Jahren werden viele "simple" Berufe automatisiert. Wie z.B. LKW Fahrer, Taxifahrer, Kassierer. Sieht man ja überall wie das ausprobiert wird (automatisierte Kassen etc.)

Das was zumindest auf mittlerer Schiene nicht automatisiert wird/werden kann sind Berufe im direkten Abhängigkeitsverhältnis (Erzieher, Altenpfleger ---> soziale Berufe). Dort fehlt den Maschinen noch die soziale Komponente. Aber daran arbeitet man bereits. Siehe Japan.

Bin gespannt was noch so kommt. Und nein, man wird es nicht aufhalten können. Vielleicht etwas verzögern aber das wars auch.

Gruß
Holzinternet
 

Precide

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Das ging aber schnell. Realistisch gesehen könnte man in 2025 auch endlich mit Robotaxis hier in Deutschland rechnen.
Möglich, aber bestimmt nicht so, wie es sich viele vorstellen, nämlich dass plötzlich der 5 oder gar 10 Jahre alte Tesla völlig autonom und alleine durch die Gegend fährt.
Dass Waymo hier so schnell vorwärts kommt liegt am LiDAR, den Tesla ja konsequent verdammt. Ich glaube nicht, dass ohne LiDAR jemals Level 5 möglich sein wird, gleichzeitigt wird es aber noch sehr lange dauern bis die Technik in Alltagsautos Einzug findet. Kurz- und mittelfristig werden Robotertaxis also nur speziell umgebaute, bzw. für den Zweck gebaute Fahrzeuge sein (und somit sehr teure) aber keine Privatfahrzeuge.
 

Gufur

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als dass ich freiwillig so eine Umweltsau von Elektroauto fahren würde
What the fuck did I just read? :freak: :freak: :freak:

Dazu fällt mir echt nichts mehr ein...

Also ich begrüße diese Entwicklung sehr und denke, dass autonomes Fahren eine große Bereicherung für den Straßenverkehr ist!
Staus etc. gehören damit hoffentlich der Vergangeheit an
 

tox1c90

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What the fuck did I just read? :freak: :freak: :freak:

Dazu fällt mir echt nichts mehr ein...
Ich weiß nicht ob ich seine Aussage richtig verstanden habe, aber wenn er sagen wollte dass die Umweltbilanz eines Elektroautos auch nicht gerade gut ist, hat er damit Stand heute schon noch recht.

Ein Elektroauto muss schon sehr lange gefahren werden, bis die zusätzlichen Umweltbelastungen bei der Herstellung der Akkus wieder aufgewogen werden durch die "sauberere" Energie. Jedenfalls so lange, wie die Akkuherstellung noch ein dermaßen dreckiger Prozess ist wie heute, bei dem Unmengen hochgiftiger Substanzen entstehen. Darum baut ja auch kein Hersteller bislang ernsthaft Akkus in Europa, sondern nur in Ländern, wo keiner so genau hinschaut was da an Abwasser in die Flüsse gekippt wird.

Das ist kein Argument gegen Elektroautos per se, sondern nur eine realistische Betrachtung des heutigen Stands der Produktionstechnik. Sofern man die Baustellen angeht (im wesentlichen 1. sauberer Strom und nicht nur eine Verschiebung der Abgasproduktion vom klassischen Auto hin zum Kohlekraftwerk; 2. umweltfreundliche Akkus statt die aktuelle Umweltsünden-Technologie auf Lithiumbasis), wird das ein ganz wunderbarer Antrieb.

Man sollte einfach verstehen, dass der Hauptvorteil des E-Autos Stand heute erstmal vor allem ist, die Dreckentstehung und Schadstoffbelastung aus den Innenstädten raus zu holen. Nicht unbedingt sie komplett zu vermeiden. Das ist dann eine Sache für die Zukunft. Das spricht aber finde ich auch so schon genug für E-Autos. Nur den Heiligenschein, dass man in der Gesamtbilanz als E-Autofahrer jetzt viel für die Umwelt tut, kann man sich heute noch nicht aufsetzen.
 
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