Bank wechseln, wohin und was beachten?

Heelix schrieb:
Mal ehrlich es ist im Grunde doch total egal ob das Girokonto 5€/mtl. Kostet oder nicht 5€ sind praktisch total egal.
Dir sind 5€ im Monat egal. Es gibt genug Menschen denen das nicht egal ist.
 
Legolas schrieb:
...... weil es eine echte Kreditkarte kostenlos mit dazu gibt.
...... das ist doch mal völlig wurscht. Eine zusätzliche kostenlose Kreditkarte gibt es doch anderweitig mehr wie genug.
 
JonnyGranada schrieb:
Dir sind 5€ im Monat egal. Es gibt genug Menschen denen das nicht egal ist.
Ja, naja für die meisten ist das so, aber sicher es gibt Ausnahmen.
 
Genau wegen diesen 5 Euro habe ich zu meiner bisherigen Bank "Tschöööö" gesagt und wechselte. Die verdienen genug, auch an mir. Wem es egal ist der soll zahlen.
 
z€r0 schrieb:
Genau wegen diesen 5 Euro habe ich zu meiner bisherigen Bank "Tschöööö" gesagt und wechselte. Die verdienen genug, auch an mir. Wem es egal ist der soll zahlen.

Wie genau verdient eine Bank an dir, wenn du nie im Dispo bist und sonst keine weiteren Bankprodukte nutzt?

Klar, ein wenig verdienen sie sicher an den Girocard/Kreditkartenumsätzen. Ich zahle zB offline lieber bar. Geld abzuheben bereitet denen auch Kosten. Ich weiß auch nicht, ob die Bank die Daten zum Konsumverhalten verkaufen darf. Das wäre dann noch ein Ansatzpunkt.

Man sagt zwar immer, dass die Bank eh schon genug an einem verdient. So ganz stimmt es aber vermutlich nicht. Sonst hätte die Commerzbank das bedingungslos kostenlose Konto nicht abgeschafft. Ich habe übrigens auch wegen der Kontogebühr das Konto gewechselt.
Ergänzung ()

wolve666 schrieb:
Du wirst keine kostenfreien Girokonten in Zukunft mehr finden, die führen/erhöhen alle Gebühren ein (wg. Negativzinsen) Ist dies jetzt noch nicht der Fall bei der DKB, wird das in Zukunft kommen ;-)
Die DKB hat ihr Alleinstellungsmerkmal (kostenlose Visa-Credit) abgeschafft und ist eine der letzten bedingungslos kostenlosen Banken. Wenn die das jetzt auch noch abschaffen, dann ist die DKB leider nur noch eine unscheinbare Bank von vielen.

Meiner Meinung nach wissen die das auch. Es wäre ohne weiteres möglich gewesen mit der Abschaffung der Visa auch kein Kostenlosen Konto ab xxx € Mindestgeldeingang einzuführen. Das wollten sie aber nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
WH95 schrieb:
Wie genau verdient eine Bank an dir........ ?
Sobald Gehalt oder, oder .... monatlich eingeht liegt mein Geld auf unbestimmte Zeit auf dem Giro. Ich bekomme 0,0% Zinsen und die Bank kann mein Geld temporär anderweitig gewinnbringend verwenden. Bei Tausenden von Kunden kommt da schon Einiges zusammen.
 
z€r0 schrieb:
Sobald Gehalt oder, oder .... monatlich eingeht liegt mein Geld auf unbestimmte Zeit auf dem Giro. Ich bekomme 0,0% und die Bank kann mein Geld temporär gewinnbringend verwenden. Bei Tausenden von Kunden kommt da schon Einiges zusammen.
Ich bin kein Experte, aber die Bank kann sich doch bei der Zentralbank Geld zum Leitzins von 0,0% leihen. Ich würde fast sagen, dass die DKB dein Geld gar nicht will. Ab 25k € muss der Kunde sogar Strafzinsen zahlen, was im übrigen niedriger angesetzt ist als bei vielen anderen Banken.
 
z€r0 schrieb:
Sobald Gehalt oder, oder .... monatlich eingeht liegt mein Geld auf unbestimmte Zeit auf dem Giro. Ich bekomme 0,0% Zinsen und die Bank kann mein Geld temporär anderweitig gewinnbringend verwenden.
Das ist nun mal das Geschäftsmodell der Kreditinstitute. Die müssen ja auch Einnahmen erzielen, oder sollen die für die Kundschaft umsonst arbeiten?

An den widrigen Umständen im Bankensektor ist die EZB schuld. Seit Jahren steht der Leitzins auf 0% und für die Banken ist das, auf Dauer gesehen, ein Problem.
Deshalb mussten die auch die Kontoführungsgebühren anheben.
Wir Bankkunden müssen diesen Irrsinn selbstverständlich mit ausbaden und wir sind dann nur das Ende dieser Kette des Irrsinns. Wie soll das auch anders funktionieren?

Privat betriebene Banken haben diese Probleme nicht, da diese in der Regel von stinkreichen Privatleuten betrieben werden und das Geld zum Aufrechterhalten des Betriebs aus privater Hand erfolgt.

Aber zum Thema: Ich bin seit vielen Jahren zufriedener Kunde der Sparkasse. Als ich ins Berufsleben eingestiegen bin, war ich für ein paar Jahre bei der Volksbank. Auch da gab es nichts zu bemängeln.

Für Normal- oder Geringverdiener sind diese Banken die sinnvollste Wahl.
Privat- oder Direktbanken mögen nur dann ihre Vorteile haben, wenn man über ein stattliches Einkommen verfügt. Das ist so und das war auch immer schon so.

Was die 5€ Gebühren pro Monat betrifft. Ich will sicher niemanden, der akribisch jeden Euro zwei mal umdrehen muss, zu nahe treten. Da habe ich ja noch Verständnis.
Aber für alle anderen, die nur (aus Prinzip) darauf aus sind, möglichst alles immer sofort verfügbar und möglichst kostenfrei haben zu müssen, hält sich mein Verständnis in Grenzen, um es moderat auszudrücken.

Ich würde bei der Sparkasse bleiben und die Gebührenerhöhung hinnehmen. Vor allem deshalb, weil man davon ausgehen muss, dass sich andere Banken auf kurz oder lang dieser Anpassung nicht mehr verweigern können.
Wie erwähnt, ist die Wurzel allen Übels die lang anhaltende 0%-Zinspolitik der Europäischen Zentralbank.
 
Die Sparkasse ist für niemanden die beste Wahl, sie ist von allen verfügbaren Banken regelmäßig die teuerste und bietet auch sonst keinerlei Vorteile für den Kunden.
Mal abgesehen von irgendwelchen windigen Beratern, die dem Kunden Produkte verkaufen wollen, für die sie die höchste Provision bekommen.

Unsere lokale Sparkasse ist durch Investments in US amerikanische Immobilienfonds zu Zeiten der Lehmann Brothers Krise so in Schieflage geraten, dass sie von einer anderen Sparkasse übernommen werden musste.

Nein danke, da bin ich lieber bei der ING und zahle seit Jahren nichts fürs Girokonto.
Jetzt möglicherweise irgendwann 1€ pro Monat für die Maestrokarte, wenn sie mir keine Wahl mehr lassen (habe der AGB Änderung nicht zugestimmt), aber immer noch besser als die aktuellen Gebühren der Sparkasse.

Die da monatlich wären:
2,90€ Kontoführung
10ct pro TAN ab der 11. Buchung
2,50€ MasterCard Klassik

Jährlich bei meiner Nutzung also ca. 77€, komplett verschenktes Geld.

Wenn es unbedingt eine Sparkasse sein soll, dann die 1822direkt.
 
Da mag sicher jeder seine unterschiedlichen Erfahrungen, negativ wie positiv, gemacht haben.
Ich kann, wie gesagt, nichts Negatives über die Sparkasse vermelden und das sind jetzt immerhin auch schon über zwanzig Jahre Erfahrung.

Mit den Privatbanken ist das so eine Sache. Damit habe ich selbst zwar keine Erfahrung gemacht, aber Bekannte von mir. Und die sind alle wieder reumütig zurück zu ihrer Hausbank.

Das Dilemma fängt bei diesen Privatbanken nämlich immer dann an, wenn ein Kunde mit relativ normalem Einkommen in finanzielle Schwierigkeiten geraten sollte.
Dann lassen die einen im Regen stehen und sind knallhart und gnadenlos.
So hat man mir die Sachlage jedenfalls berichtet.

In der Dorf-Sparkasse hat man bei solchen Problemen schon eher die Möglichkeit, mit Hilfe des dort tätigen Personals und auf halbwegs menschliche Weise das finanzielle Problem zu lösen.
 
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z€r0 schrieb:
Sobald Gehalt oder, oder .... monatlich eingeht liegt mein Geld auf unbestimmte Zeit auf dem Giro. Ich bekomme 0,0% Zinsen und die Bank kann mein Geld temporär anderweitig gewinnbringend verwenden. Bei Tausenden von Kunden kommt da schon Einiges zusammen.
In der aktuellen Zeit sind solche Kunden, mit Girokonto und Passiveinlage (Tagesgeld oder Sparbuch) ehr schlecht. Man verdient nichts daran als Bank und hat sogar meist höhere Kosten. Ja der Bank kosten Buchungen auch Geld und die Einlage bekommen sie von der EZB günstiger als von den Kunden und mit kalkulierbarer Laufzeit. Zumal auf Guthaben sogar 0,5 % Strafzins fällig werden für Geld das Geschäftsbanken bei der EZB "Parken".
Vor 10 Jahren war das auch schon kaum anders. Diese naja "Stammtischaussagen" sind einfach falsch.

Kurzum: Die Banken sind meist froh wenn solche Kunden Kündigen. Das Gilt für ALLE Banken. Sparkasse, Volksbanken und Privatbanken.

Und solange noch so viele Leute mit Bargeld bezahlen, sollte man die Lokalen Banken nicht verachten. Denn diese bezahlen zum Großteil die Automaten zum Geldabheben - die GAAs kosten mehr als ein Kfz (60.000 und mehr) und der "Erlös" für Fremdabhebungen wiegt dies nicht auf.
 
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@PCGamer007 So sehe ich das auch. Die Automaten wollen auch bestückt und gewartet werden. Und sie werden gerne gesprengt...

NotNerdNotDau schrieb:
Das Dilemma fängt bei diesen Privatbanken nämlich immer dann an, wenn ein Kunde mit relativ normalem Einkommen in finanzielle Schwierigkeiten geraten sollte.
Dann lassen die einen im Regen stehen und sind knallhart und gnadenlos.
Ich vermute, dass da alle Banken gleich sind.
 
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