NAS
NAS

Basis für UE5 workstation

pc lappen

Cadet 2nd Year
Registriert
Nov. 2021
Beiträge
28
Hallöchen zusammen!

Ich baue aktuell hobbymäßig an einem Spieleprojekt und brauche euren Rat bezüglich einer neuen Workstation. Da das mein Leidenschaftsprojekt ist, möchte ich Hardware-technisch smarte Entscheidungen treffen, allerdings kenne ich mich mit PC-Hardware wirklich kaum aus und bin da auf eure Hilfe angewiesen.

Zu meinem Vorhaben: Ich entwickle in der Unreal Engine 5 (und schiele langfristig natürlich auch auf UE6). Mein Projekt ist recht ambitioniert: Ich werde extrem große Karten bauen, die das System durch World Partition und riesige Datenmengen (Höhendaten, Texturen etc.) später massiv fordern werden.

Meine Strategie (ein 2-Phasen-Plan): Aktuell und in den nächsten ca. zwei Jahren arbeite ich primär an der grundlegenden Physik (mein veraltetes und schwaches System kommt bereits jetzt an seine Grenzen), Architektur, Netzwerk und anderen nicht-grafischen Features. Das eigentliche Level-Design und die extremen Grafik-Arbeiten an den riesigen Maps kommen erst ganz zum Schluss.

Daher ist mein Plan, mir jetzt eine extrem gute und zukunftssichere Basis aufzubauen:

-Aktuell liegt der Fokus auf Rechenleistung, eine sehr starke CPU (für C++ und Shader-Kompilierung), massig RAM und ein zukunftssicheres Mainboard (Stichwort PCIe 5.0) samt starkem Netzteil.

-Eine Übergangs-GraKa, bei der GPU und den ultimativen SSDs möchte ich jetzt noch sparen, da ich die brachiale Leistung aktuell für reinen Code und Mechaniken nicht brauche. Eine solide Mittelklasse-Karte zum Testen der Mechaniken und grundlegenden UE5-Features reicht mir erstmal.

-Das Upgrade in 2 Jahren: Wenn die Basis steht und es an die großen Maps geht, möchte ich diese Workstation dann einfach "Plug & Play" mit einer dann aktuellen Next-Gen High-End-Grafikkarte und eventuell weiterem Speicher endgültig aufrüsten können.

Mein Budget für die jetzige, zukunftssichere Basis liegt bei grob 3.000 Euro.

Was haltet ihr von diesem Ansatz? Da ich handfestes Hardware-Wissen leider nicht besitze, würde ich mich am allermeisten über von euch zusammengestellte, konkrete Setup-Beispiele freuen. Ideal wäre eine Liste mit perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten, die ich nach meiner Kaufentscheidung im Prinzip einfach so in den Warenkorb legen und bestellen kann.

P.S.: Um verschiedene Perspektiven zu sammeln, werde ich gleich auch eine KI nach ihrer Meinung fragen, aber mir ist eure Praxiserfahrung als Entwickler und Hardware-Kenner hier im Forum wichtiger.
 
Möchtest du mit dem PC spielen?
Ja
Welche Spiele genau?
MSFS, GTA 6, Nächstes Resident Evil, Arma Reforger
Welche Bildschirmauflösung nutzt dein Spielmonitor?
möchte was neues
Ultra/hohe/mittlere/niedrige Grafikeinstellungen?
Ultra
Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen?
ja aber primär zur UE5 bzw bereits Basis für UE6
Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche?
siehe Text
Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen?
Einen, curved mit eye saver/blaulichtfilter, u. eventuell weitere Entlastung der Augen
Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten?
Alles veraltet
Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
3000 ohne Monitor
Wann möchtest du den PC kaufen?
in 1-2 Wochen
Möchtest du den PC..
  1. zusammenbauen lassen
Selbstbau und Allgemein: Wie schätzt du dein Vorwissen zum Thema ein?
hab etwas Erfahrung damit, will aber lieber gleich loslegen wenn er ankommt und auch nichts versehentlich trashen
Bestätigung
  1. Ich habe den Fragebogen bestmöglich beantwortet und verstehe, dass mein Thread ohne diese Angaben geschlossen werden kann.
Nur der Vollständigkeit halber, es wurde schon vor längerer Zeit widerlegt, das Blaulichtfilter irgendwas bringen (siehe u.A. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37593770/)
Wenn du persönliche Erfahrung damit hast und sie deine Augen entlasten ist das gut für dich, aber das als Auswahlkriterium für Monitore zu betrachten ist fragwürdig.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: pc lappen und madmax2010
Ich habe Zweifel ob das angesichts der momentan Hardwarepreise so klappt, RAM ist extrem teuer, ne starke CPU kostet auch. Ne flotte und große SSD gibt es auch nicht umsonst. Software und Zusammenbau kommen auch noch oben drauf.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tornhoof
Welche Hardware hast du gerade zuhause? Kein Netzteil? Keine ssd? Auch in der Entwicklung bringt eine nvme ssd kaum was. Es sei denn, der Plan geht Richtung epyc / threadripper mit deutlich mehr als 64 Kernen
Dein Budget ist verdammt knapp, wenn man da 200 sparen kann ist das schon cool
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: pc lappen und Tornhoof
pc lappen schrieb:
-Aktuell liegt der Fokus auf Rechenleistung, eine sehr starke CPU (für C++ und Shader-Kompilierung), massig RAM und ein zukunftssicheres Mainboard (Stichwort PCIe 5.0) samt starkem Netzteil.
Das klingt bei dem Budget nach viel Habenwollen und die große Frage ist jetzt ja, womit du gerade entwickelst und wie das läuft. UE5/6 frisst dir unoptimiert jede Kiste weg, gerade wenn man es auf groß groß und groß anlegt.
Ergänzung ()

pc lappen schrieb:
Ideal wäre eine Liste mit perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten
Es gibt keine perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten.

Ich würde in Richtung So 1851 schauen und da dann evtl. den 270er ins Auge fassen, dazu 48-64 GB RAM und irgendwas wie eine 5080.
Ergänzung ()

pc lappen schrieb:
Curved ist nix zum Arbeiten und als Entwickler braucht man mind. 2 Monitore (Tools und Entwicklung auf dem anderen bzw. Tools und Game)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: madmax2010, pc lappen und KarlsruheArgus
Wie du schon festgestellt hast, sind die Grenzen für so ein weit gefächertes Projekt weit gesetzt.

Kompilieren großer Projekte und das Arbeiten in UE5+, was ja meist auch weitere, parallel geöffnete Apps einschließt, verlangt viel CPU Leistung und RAM.

Ich würde da z.B. 16 Kerne von AMD und 64GB RAM vorschlagen. Mit ner guten NVMe PCIe 4.0 SSD, den Unterschied zu 5.0 merkst du im Alltag nicht. Da UE Projekte ziemlich groß werden können und du vermutlich mehrere Versionen der Engine parallel abrufen möchtest, sind dann auch 2TB mit OS und Apps, denke ich, das Minimum.

Bei der Grafik zählt ja dann wieder das Gleiche, je schneller die GPU, umso bequemer ist das Arbeiten. Bei mehreren parallel laufenden Apps und Instanzen möchtest du auch entsprechend VRAM.

Insofern würde ich da zur RTX 5090 greifen.

In Summe sprengt das jetzt aber dein Budget um ein Vielfaches.

Mein Arbeitstier hat folgende Komponenten... Ryzen 9 9950X3D / 64GB Ram / RTX 5090 7 4 x 4TB NVMe

Bis auf den SSD Speicher, in der Menge, würde ich da keine Abstriche machen wollen. Das war aber auch eine Anschaffung, als die Preise noch normal waren, hat aber zu diesem Zeitpunkt dein Budget gesprengt.

Da momentan Speicher einfach völlig überteuert ist, würde ich statt zukunftssicher, eher für den Moment investieren. Eventuell kannst du deine Projekt Etappen nochmal genauer präzisieren, mit ungefähren Zeitpunkten und was dich momentan am meisten limitiert.

Ich würde momentan so wenig wie möglich, so viel wie nötig anschaffen. Solides Mainboard, gute CPU, so wenig RAM, wie sinnvoll, Mittelklasse GPU, da es vermutlich bis zu diesem Schritt neue GPUs geben wird. 2TB SSD, vielleicht auch 1TB, wenn du Daten irgendwo auslagern kannst.

Falls du den Weg des Maximalausbaus gehst, achte darauf, dass die große Masse deutlich schwächere Hardware hat und dein Projekt vermutlich auch darauf laufen sollte/muss.
 
Etwas ketzerisch ausgedrückt, du könntest auch einen "schlechten" Entwicklungsrechner wählen, der dich zwingt effizient(er) zu arbeiten/programmieren.
Ich weiß, ist für ein Hobby Projekt der absolute Abtörner
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: madmax2010
pc lappen schrieb:
(mein veraltetes und schwaches System kommt bereits jetzt an seine Grenzen),
Details wie RAM, SSD, CPU und dGPU wären höchstrelevante Infos.
pc lappen schrieb:
Daher ist mein Plan, mir jetzt eine extrem gute und zukunftssichere Basis aufzubauen:
Was haben eigtl. immer alle mit Zukunftssicherheit ?
Die gibt es im Hardwaremarkt schlicht nicht, die gab es noch nie. :p
pc lappen schrieb:
Aktuell liegt der Fokus auf Rechenleistung, eine sehr starke CPU (für C++ und Shader-Kompilierung), massig RAM und ein zukunftssicheres Mainboard (Stichwort PCIe 5.0) samt starkem Netzteil.
Ich schreib mal hin was mir da direkt in den Kopf schießt.
B860 + 270K Plus + 96GB JEDEC RAM

Jetzt ist also die Frage an dich ob dir 48GB RAM auch reichen würden ? :p
pc lappen schrieb:
Eine Übergangs-GraKa, bei der GPU und den ultimativen SSDs möchte ich jetzt noch sparen, da ich die brachiale Leistung aktuell für reinen Code und Mechaniken nicht brauche. Eine solide Mittelklasse-Karte zum Testen der Mechaniken und grundlegenden UE5-Features reicht mir erstmal.
Was wird den aktuell als Grafikkarte verwendet ?
Mittelklasse ist bei mir eine RX9070/RTX5070.
pc lappen schrieb:
Das Upgrade in 2 Jahren: Wenn die Basis steht und es an die großen Maps geht, möchte ich diese Workstation dann einfach "Plug & Play" mit einer dann aktuellen Next-Gen High-End-Grafikkarte und eventuell weiterem Speicher endgültig aufrüsten können.
Vollbestücking beim RAM geht bei Dual Channel CPUs mit niedrigeren Taktraten einher.
Bei den aktuellen Intel CPUs max. 4800MT/s und bei AMD 3600MT/s, Timings nach Norm DDR5.

Für eine "RTX6090" kann man nicht brauchbar vorplanen da man nicht mal weiß wie die Steckerthematik gelöst wird.

Ein PSU Tausch wird da höchstwahrscheinlich notwendig.

Aktuell gut bedingt wäre man mit:
ATX 3.0/3.1, 1kW Dauerlast, 2kW gegen Lastspitzen, Restwelligkeitswerte von unter 20mV auf der 12V Schiene homogen über den kompletten Lastbereich verteilt bei gleichzeitig niedriger Lautstärke.

Bspw. das FSP Hydro
Lektüre:
https://hwbusters.com/psus/fsp-hydro-ti-pro-1000w-psu-review/
1782477778645.png
Screenshot_20260626_144410_Chrome.jpg
Quelle:
https://www.cybenetics.com/evaluations/psus/2101/
pc lappen schrieb:
Mein Budget für die jetzige, zukunftssichere Basis liegt bei grob 3.000 Euro.
Das wird je nach aktuellem Arbeitspeicherbedarf recht knapp. :p

Vorschlag meinerseits;
https://geizhals.de/wishlists/5061643
(Liste hat zwei Tage bestand, bei Interesse bitte selbst nochmal abspeichern.)

Eine RTX5090 würde jedenfalls mit dem PSU leise versorgt werden können und mit dem Gehäuse, durch die beiden vorinstallierten 170mm Lüftern in der Front, genügend Frischluft zugeführt bekommen bei niedriger Drehzahl und Lautstärke.
Ja der Freezer 36 reicht aus um einen 270K Plus leise zu kühlen.

Zotac bietet fünf Jahre Garantie nach Registrierung.

Lektüre:
https://www.computerbase.de/artikel/kuehlung/cpu-kuehler-arctic-be-quiet-noctua-test.91180/

Wie du siehst ist da noch nichts wirklich facny und man kratzt bereits den oberen Bereich deines Budgetfenster an. :p

Einen Ryzen 9 9950X3D2 kriegt man da nur unter wenn an dGPU, RAM und NVME gespart wird, der wäre jedoch aufgrund seines 3D Caches (L3 Cache) pro CCD das was aktuell maximal ginge.

Die anderen Ryzen 9 Derivate würde ich, als Ryzen 9 7945HX Nutzer, aufgrund der CCD Thematik meiden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: madmax2010 und pc lappen
Erstmal ein Dankeschön für eure schnellen Antworten und die Mühe mit der Zusammenstellung!

Ich bin aktuell noch busy und melde mich nach Feierabend auf jeden Fall noch mal ausführlicher.

Mir ist gerade aber aufgefallen, dass ich vorhin einen wichtigen Punkt komplett unterschlagen habe: der Monitor und die restliche Peripherie sind nicht im Budget inbegriffen. Ich hatte mir über den Bildschirm im Vorfeld einfach weniger Gedanken gemacht, wollte dann so viele Infos auf einmal in den Text packen und habe es am Ende total vergessen zu erwähnen.

Bis später
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: KarlsruheArgus
pc lappen schrieb:
Monitor und die restliche Peripherie sind nicht im Budget inbegriffen.
Oben in deinem ersten Post steht schon 3000€ ohne Monitor. Das wurde schon mit betrachtet, ansonsten wäre das Gelächter größer gewesen.
 
@KarlsruheArgus

Das sieht doch nach was aus, danke dir! Da das Budget (ausgenommen Software, Zusammenbau und Monitor) bei grob 3.000 Euro liegt, wo würde man da am besten noch etwas mehr herausholen? Eventuell bei folgenden Punkten? Ich habe parallel Gemini drübergucken lassen und der hat mir Folgendes ausgespuckt:

"Die CPU-Kühlung ist zu schwach: Eingepackt ist der ARCTIC Freezer 36 für gerade einmal 25 Euro. Das ist ein solider Kühler für normale Gaming-PCs, aber der Intel Core Ultra 7 270K Plus wird unter Volllast (wenn in der Unreal Engine Shader kompiliert oder Code gebaut wird) extrem heiß. Hier wird man vermutlich Temperaturprobleme bekommen oder der PC wird ohrenbetäubend laut. Für eine Workstation sollte es hier mindestens eine gute 360mm-Wasserkühlung sein.

Die Plattform (Intel vs. AMD): Das Setup setzt auf die Intel-Plattform (LGA1851 mit B860-Mainboard). Der Core Ultra 7 270K Plus ist zwar sehr effizient und stark im Multitasking, allerdings gilt die Plattform bei Intel oft als "Sackgasse" für spätere Upgrades im Vergleich zu AMDs AM5-Sockel, der länger mit neuen CPU-Generationen versorgt wird. Was meint ihr dazu?"

@Spawn182

"da es vermutlich bis zu diesem Schritt neue GPUs geben wird"

Ja eben, 6.500 bis 7.000 Euro auf einmal rauszuhauen, das kann und will ich der Familie gerade absolut nicht antun. Ich würde daher lieber in 2 bis 3 Jahren noch mal Geld in die Hand nehmen, wenn ich an die finale Grafik gehe.

EDIT: @KarlsruheArgus ich les gerade du dazu hattest du bereits etwas geschrieben: "... der Freezer 36 reicht aus um einen 270K Plus leise zu kühlen."
 
Zuletzt bearbeitet:
pc lappen schrieb:
Das sieht doch nach was aus, danke dir! Da das Budget (ausgenommen Software, Zusammenbau und Monitor) bei grob 3.000 Euro liegt, wo würde man da am besten noch etwas mehr herausholen?
Gute Frage, im Sinne der P/L oder einfach um es abzurunden abseits der Sinnhaftigkeit ?

Den ich würde ohne weiteren Kontext deinerseits bei meiner Empfehlung verbleiben, die Komponenten wählt man nicht nach Gutdünken, zumindest ich. :p
pc lappen schrieb:
Die CPU-Kühlung ist zu schwach:
Ich hatte dir oben einen Test verlinkt wo bestätigt wird das der Freezer 36, auf einem Intel Solckel keine Probleme damit hat, erst recht nicht für einen leisen Betrieb.

Ich kann dir gerne auch noch PCGH, Igorslab und HWBusters verlinken die dem Kühler ebenfalls eine hervorragende P/L und Lautstärkenormalisiertekühlleistung bescheinigen.
Nur weil ich gerne Noctua verwende drücke ich das sicherlich keinem TE auf, so fair sollte man gegenüber Arcitc und dir das möglichen Käufer sein.
Der Freezer 36 hat 2024 nicht umsosnt den CPU Kühlermarkt preisleistungstechnisch umgekrempelt.
Mitverantwortlich für das gute abschneiden ist das Mountingbracket für Intel CPUs was bei Arctic Serienmäßig dabei liegt.
pc lappen schrieb:
Was meint ihr dazu?"
Das übliche, LLMs taugen für spezifische Komponentenbewertungen nichts.
Durfte ich letzten Monat bei Ersatzteilen für mein E-Bike fesstellen. :(

Für AM5 kommt noch eine Generation und in der Aktuellen Iteration gibt es keine P/L CPUs wie bei Intel.
Ryzen 9 CPUs müssen, wie oben bereits geschrieben, auch entsprechend behandelt werden.
Ohne Drittanbietersotfware wie ProcessLasso ist es nicht möglich die Tasks so abzustimmen das beide CCDs optimal performen.
Die einzige CPU in dem Bereich die das schafft ist der Ryzen 9 9950X3D2 mit jeweils einem 3D Cache pro CCD und der PPT Brechstange von 270W.

Lektüre dazu:
https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/amd-ryzen-9-9950x3d2-dual-edition-test.97029/

Edit:
Im Test ist auch der 270K Plus vertreten, hoffe das zeigt eindrücklich wo wir uns hier Preisleistungstechnisch bewegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: pc lappen
@pc lappen:
der Freezer 36 ist stärker als er aussieht. ich persönlich würde dennoch eher irgendnen Peerless Assassin 120/140 oder Phantom Spirit 120 nehmen.

wenn man ansatzweise wert auf effizienz legt begrenzt man den 270K Plus auch (etwas) im verbrauch.

für LGA1851 kommt nichts mehr, für AM5 mWn noch eine generation. ob das für dich relevant ist musst du selber wissen.


ich persönlich würde bei LGA1851 ein Z890 nehmen (bzw habe es auch gemacht), aber das ist dann auch wieder ne frage der ansprüche/wünsche. ich wollte z.b. 4 M.2-slots mit x4-anbindung ohne lanesharing haben und davon zwei an der CPU, geht nur mit Z890. auch da wäre das LiveMixer WiFi ne sehr gute wahl.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: pc lappen
@ KarlsruheArgus,

danke für die super Erklärung und das Aufschlauen, auch für das Richtigstellen bezüglich des Freezer 36 und der Arrow-Lake-Effizienz. Das mit dem Intel Contact Frame und dem CCD-Scheduling bei Ryzen 9 wusste ich als Hardware-Laie schlichtweg nicht, ergibt aber absolut Sinn.

Da du fragst: Ich würde das Budget gerne so nutzen, dass es im Sinne der Preis-Leistung das Beste für mein Vorhaben herausholt (gerade weil der Tower allein ja bis zu 3000 € kosten darf und deine Liste aktuell bei den genialen 2.600 liegt).

Wenn wir also noch knapp 400 bis 450 Euro Luft nach oben haben: Gibt es bei den Kernkomponenten (z.B. ein Upgrade auf den Core Ultra 9 oder ein Z-Mainboard für noch mehr zukünftige PCIe-Bahnen/Anschlüsse) einen Schritt, der mir für die spätere "Plug & Play"-Aufrüstung in 2 Jahren noch mehr Sicherheit gibt? Oder meinst du, das System ist so wie es steht der perfekte P/L-Sweetspot und ich sollte das restliche Geld einfach für die Grafikkarte in zwei Jahren beiseitelegen?
Ergänzung ()

@Deathangel008

Auch dir danke für den Input! Das mit dem Z890-Mainboard ist ein verdammt guter Einwand, den ich so überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Gerade weil ich später mit großen Datenmengen hantiere und das System eventuell um weitere SSDs erweitern möchte, ist das Lane-Sharing-Thema und die Anbindung der M.2-Slots sicherlich wichtig. Da ich ja noch etwas Puffer im Budget habe, macht der Aufpreis vielleicht Sinn, um da auf der sicheren Seite zu sein.

Dass für den Sockel LGA1851 danach nichts mehr kommt, wäre für mich eventuell doch nicht so tragisch, da mein Fokus beim Upgrade in 2 Jahren ja voll auf der Grafikkarte liegt und die CPU-Basis bis dahin hoffentlich erst mal stark genug bleibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tornhoof schrieb:
Nur der Vollständigkeit halber, es wurde schon vor längerer Zeit widerlegt, das Blaulichtfilter irgendwas bringen (siehe u.A. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37593770/)
Nein. Die Studie zeigt, dass sie die Schlafqualität und Gesundheit nicht verbessern. Das sie gar nichts bringen, steht da nicht. Ich nutze nur noch Nactmodus in Windows, weil mich normales Bild blendet. Dass diese Belastung individuell verringert werden kann, stellt die Studie nicht in Abrede.

@pc lappen
Ich wäre ebenfalls bei einem 270K Plus, dazu ein Z890 Board mit USB4. Wieviel RAM du brauchst, musst du dann wissen.
Kühler wäre ich eher bei einem Peerless Assassin V3, gibt's heute noch sehr günstig bei Prime, nur 2€ teurer als ein F36. Der ist zwar sehr gut, aber der PAV3 ist einen Tick besser. Zudem hat er mehr Reserven, wenn du die CPU wirklich mal auf 250W laufen lässt, wovon ich im Übrigen abraten würde.

Und nein, es gibt im Consumer-Bereich keine bessere CPU für dich. Der 270K Plus ist quasi gleichschnell wie der 285K, der 500€ kostet.

Das Hydro Ti Pro verstehe ich aber nicht so ganz. Das ist ein Luxusnetzteil, Top-Restwelligkeitswerte hat auch ein C1000. Den Preisunterschied kriegt man mit der besseren Effizienz nicht rein. Ein Sharkoon P20 1200W kostet gerade 90€.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: KarlsruheArgus
djducky schrieb:
Das Hydro Ti Pro verstehe ich aber nicht so ganz.
Man schaue auf die Lautstärke, unter dem Gesichtspunkt dessen das eine 575W Grafikkarte, oder noch schlimmer, später reinkommt im Verbund mit einem 270K Plus mit 250W bei Entwicklerarbeiten.
Sowohl das C1000 und das P20 mit 1200W drehen deutlich früher auf als das Hydro.

Ich hatte vorher die anderen PSUs, neben dem C1000 und C1500 auch die aktuelle RMx Shift sowie die HX Serie, abgeklappert.
Fündig wurde ich jedoch nicht weswegen dann das Hydro herhalten musste.
djducky schrieb:
Das ist ein Luxusnetzteil,...
Findest du, in dem Leistungssegment ? :confused_alt:

Für mich fallen die beiden bspw. unter Luxus:
https://geizhals.de/cooler-master-x...-3-1-mps-b001-azbp-nbeu-a3632507.html?hloc=de
https://geizhals.de/seasonic-prime-tx-1600-noctua-edition-1600w-atx-3-1-ssr-1600tr2-ne-a3360154.html

Wir reden hier ja nicht über 550W oder 750W PSUs die leise bleiben.
pc lappen schrieb:
Da du fragst: Ich würde das Budget gerne so nutzen, dass es im Sinne der Preis-Leistung das Beste für mein Vorhaben herausholt
Wenn dich ein lauteres PSU nicht stört kann man auch das C1000 von @djducky heranziehen, das wird ab 700W entsprechend aufdrehen. (Schaubild zum Hydro sie oben.)
1782490761555.png
Quelle:
https://www.cybenetics.com/evaluations/psus/2897/

Vom P20 mit 1.2kW würde ich komplett absehen, dass 750er ist bspw. eine Referenz in aktuellen Selbstbau was man von der 1.200W und 1.000W Varianten nicht behaupten kann.
1782490985933.png
1782490965999.png
1782490907631.png
Quelle:
https://www.cybenetics.com/evaluations/psus/2378/
https://www.cybenetics.com/evaluations/psus/2383/
https://www.cybenetics.com/evaluations/psus/2392/

Du siehst man hat sich schon Gedanken bei der Komponentenwahl gemacht und auch andere PSUs und PSU Serien vorher geprüft. :p
Was für dich schlussendlich zu Laut ist musst dann jedoch du festlegen.

Was man abseits des PSUs noch machen könnte wäre ein Z890 LiveMixer in die Konfig. einzupflegen.
Das wäre dann Ausstattungstechn. nochmal eine Schippe draufgelegt, einen Bedarf dafür konnte ich bei dir jedoch bisher nicht feststellen weswegen aus Preisleistungsgründen davon meinerseits abgesehen wurde.

Die Core Ultra 9 CPUs wurden mit dem 270K Plus obsolet, du bewegst dich damit bereits in deren Bereich.
pc lappen schrieb:
Oder meinst du, das System ist so wie es steht der perfekte P/L-Sweetspot und ich sollte das restliche Geld einfach für die Grafikkarte in zwei Jahren beiseitelegen?
Das würde ich jedenfalls so machen.

Achtung: Unvernünftig !
Wäre es für mich müsste jedoch ein Z890 LiveMixer rein da bei mir mehr als drei M.2 NVMEs platzfinden müssten.
Achja und und als Noctuafanboy natürlich Noctualüfter zweimal zwei NF-A14x25, ein Noctua NH-U12A in ein PA602 mit zwei 200mm Noctua NF-20 PWM Lüftern in der Front. :jumpin:

Edit: Das obige passive CoolerMaster PSU würde auch reinwandern ins private System.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: djducky
Netzteil: Gut, die Eräuterungen ergeben Sinn, danke dafür. Ich würde eine 5090 allerdings ohnehin undervolten plus auf ~450W begrenzen und die CPU auf ~180W. Dann sind's plötzlich nur noch ~700W Spitzenlast des Gesamtsystems für den ungewöhnlichen Fall, dass mal beide Komponenten 100% ausgelastet sind.

Du musst bei dem Ganzen auch berücksichtigen, dass Cybenetics bei 30-32°C Raumtemperatur testet (was ich seit gestern erstmals seit 9 Jahren in meiner Wohnung habe...) und alles unter 30dbA idR im Grundrauschen untergeht.

Und ja, für mich ist das Hydro Ti ein Luxusnetzteil, immerhin doppelt so teuer wie ein C1000. 500€ Netzteile... die existieren vielleicht - für mich aber auch nicht mehr als das.

Beim Z890 bin ich so oder so, Optionen für UV sowie ordentlich USB+SSD bandbreite ergeben für eine solche Workstation Sinn.
 
djducky schrieb:
Netzteil: Gut, die Eräuterungen ergeben Sinn, danke dafür. Ich würde eine 5090 allerdings ohnehin undervolten plus auf ~450W begrenzen und die CPU auf ~180W.
Würde ich persönlich sogar noch strenger machen, nur kann ich nicht bestimmen was der Nutzer schlussendlich einstellt oder ob er überhaupt etwas einstellt.

Wie ich es machen würde:
270K Plus auf die PBP nageln mit 125W und die RTX5090 undervolten bei 0.85V mit -500MHz beim VRAM.
djducky schrieb:
Du musst bei dem Ganzen auch berücksichtigen, dass Cybenetics bei 30-32°C Raumtemperatur testet (was ich seit gestern erstmals seit 9 Jahren in meiner Wohnung habe...) und alles unter 30dbA idR im Grundrauschen untergeht.
Da bin ich pingeliger, ansonsten könnte ich auch nicht das P20 mit 750W oder das BQ PP13M mit 550W empfehlen.
Eine techn. Konsistenz ist für mich bei derartigen Vergleichen essentiel und da der TE in den oberen Lastbereich kommt bin ich der Letzte der Ihm aufheulende Lüfter aufbrummt.

Wenn Ihm das von der Geräuschkulisse her passt soll es mir recht sein, ich bin der letzte der überteuerte Produkte empfehlen möchte.
Die Schaubilder und Quellen hat jetzt ja für eine eigenständige Entscheidung.
 
Zurück
Oben