Core Ultra 5 250K Plus & Core Ultra 7 270K Plus im Test: Leistung Anwendungen
3/5Auch in Anwendungen, die alle Kerne belasten, legen die beiden neuen Plus-Prozessoren gegenüber dem Vorgänger die Latte zum Teil deutlich höher. Hier spielt am Ende eben alles mit hinein: Mehr Kerne, mehr maximaler Takt, höhere Turbo-Stufen bei Last auf mehreren Kernen, der höhere Takt für gewisse Uncore-Domains und der schnellere Speicher.
Leistung in Anwendungen (Multi-Core)
Im Ergebnis legt der Intel Core Ultra 7 270K Plus gegenüber dem bisherigen Core Ultra 7 265K, den er zum gleichen Preis ersetzt, um 18 Prozent zu. Das reicht am Ende sogar um den 285K ganz knapp auf die Plätze zu verweisen, wenn diese gemäß Spezifikation betrieben wird. Sobald man dieser CPU schnelleren Speicher und die eine oder andere Optimierung wie Core 200S Boost gönnt, zieht er wieder vorbei. Ab Werk jedoch ist der 270K Plus schneller.
Der Intel Core Ultra 5 250K Plus legt sogar um 26 Prozent gegenüber dem 245K Plus zu. Der Grund: Vier mehr E-Cores sind prozentual ein größerer Zuwachs (14 auf 18 vs 24 zu 20 Kerne beim Core Ultra 7). Gerade Multi-Core-Anwendungen lieben die E-Cores, 50 Prozent mehr davon für den 250K Plus gegenüber dem 245K machen sich deutlich bemerkbar.
Leistung in Anwendungen (Single-Core)
Da die maximalen Taktraten der CPU für den Performance-Kern am Ende quasi identisch geblieben sind respektive beim 250K Plus nur um 100 MHz zulegen, ändert sich in dieser Metrik sehr wenig. Die IPC ist nach wie vor hoch, die CPUs liegen deshalb alle sehr nah beieinander. Doch in dieser Disziplin bleibt der Core Ultra 9 285K deshalb der König, denn nur er bietet in der Arrow-Lake-S-Familie maximal 5,7 GHz Single-Core-Takt.