Naja, habs jetzt nach 12 Stunden spielen storytechnisch durch. Dazu nen paar Sidequests.
Bezüglich der Steuerung: Man sollte immer das verwenden, was am sinnvollsten ist. Es gibt nunmal Genres, da ist ein Gamepad sehr viel besser geeignet und genau so einen Fall haben wir hier. Assassin's Creed oder Splinter Cell machen mit Pad auch deutlich mehr Spaß als mit Tastatur. Shooter machen mit Maus mehr Spaß, sofern sie das bei der Entwicklung im Hinterkopf hatten. Ich kann jedoch teilweise die Kritik nachvollziehen, da es vereinzelte Fälle gibt, in denen man sehr schnell agieren muss und die Tastatur-Konfiguration das nicht gerade unterstützt.
Zum Inhalt des Games:
Mir persönlich gefiel die Story von Batman AA deutlich besser. Arkham City hat zwar nette Twists und Abwechslung drin, wirkt auf der anderen Seite aber auch wie ein "wir packen die bekanntesten Schurken des DC Universums in ein Game". Die Verbindungen zwischen den Schurken wirken authentisch, aber halt auch bloated. Dazu noch der klassische "ich bin Batman, ich brauch keine Hilfe" Wink und tada, wir haben Batman AC. Beeindruckend fand ich das Ende, weil es ein wenig Mindfuck beinhaltet und mit den ganzen Hints einen ziemlich interessanten dritten Teil verspricht.
Die neuen Gameplay-Elemente wirken sinnig, machen jedoch keinen großen Unterschied zum Vorgänger. Da das leveln nun langsamer geschieht (oder zumindest kommt es mir so vor), hat man im Verlauf der Handlung auch weniger Gadgets zur Verfügung. Ich war den Weg des Tanks gegangen und hab es im Nachhinein bereut, da es so manche Stelle gibt, die man mit nem Gadget besser lösen kann.
Dabei kommt auch das Thema Schwierigkeitsgrad auf: Natürlich sind die ersten Fights simpel gestaltet, damit man ins Spiel kommt. Und selbst später sind die simplen Wachen auf den Straßen reines Futter für Batman. Aber das wäre ja auch frustrierend, wenn ein simples durch die Welt wandern anstrengend gemacht würde. Sobald es sich um Missionen oder Boss-Battles handelt, sieht die Welt schon ganz anders aus. So rein aus dem Kopf würde ich sagen, dass man in jedem Boss-Battle, indem mehr als ein Gegner ist, mindestens einmal versagt. Die Predator-Szenen sind auch nicht ganz ohne, da sie beim Nachfolger zusätzliche Gameplay-Elemente hinzugefügt haben, die einem diese erschweren.
Ich persönlich mag openworld-Titel nicht besonders. Ich würde BAC aber nicht unbedingt als einen solchen sehen, da die Welt relativ klein ist (gefühlt auch kleiner als BAA) und man selten sie wirklich nutzen muss.
Für alle, die es noch nicht durch haben, ein paar Kleinigkeiten:
1. Wenn ihr die Gelegenheit bekommt mit Catwoman Arkham City zu verlassen, nutzt diese

Sowas gabs im ersten Teil auch schon.
2. Vor dem letzten Battle geht in Jokers Büro und schaut links vor Harleys altem Kostüm auf den Boden. Scannt was ihr seht
@exar_kun
Seichte Kost ist Batman AC auf jedenfall nicht. Naja, und wenn dir das Geld zu schade ist: Teste das nächste mal vorab (per günstigem Vorgänger / per Demo / per du weißt schon was).