KnolleJupp schrieb:
Es kommt drauf an, ob das Auto ein Start/Stop-System verbaut hat oder nicht.
Das ist jedoch keine Kausalität, ein Auto
kann auch ohne Start/Stop System über eine Generatorregelung verfügen und damit meist auch ein Batteriemanagementsystem, welches den Strom und die Kapazität der Batterie überwacht.
Gerade bei den BMW aus Mitte/Ende der 2000er wurden gar nicht selten ein aktives Batteriemanagement verbaut, jedoch ohne Start Stop. War bei meinem und auch vielen anderen aus dem Freundes-/Bekanntenkreis so der Fall, ist meist aber von Motorisierung und Ausstattung abhängig.
Aber ich geb dir insofern recht - hat das Auto Start-/Stop, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Batteriemanagement verbaut ist und damit eine neue Batterie angelernt werden muss sehr sehr hoch.
90PS deutet auf den 1L Dreizylinder TSI hin. Ich kenne Auto und Motor selbst zwar nicht gut, dürfte aber recht plausibel sein, dass hier Start-/Stop und Batteriemanagement vorhanden sind, ergo eine neue Batterie angelernt/registriert werden sollte.
Manchmal reicht es auch schon, eine Batterie nach Einbau ins Auto mit einem Ladegerät vollständig auf zu laden.
Wichtig, egal ob neue oder alte Batterie:
die Batterie so laden, wie im Handbuch angegeben!
Grund dafür ist der Sensor, welcher den Stromfluss in/aus der Batterie misst. Diese Daten werden dann im Steuergerät gespeichert, sodass das Auto daraus Lernwerte bilden kann und immer den Ladezustand kennt.
Lädt man die Batterie direkt über die Batteriekontakte, kann der Sensor den Stromfluss nicht erfassen, bekommt den Ladevorgang also gar nicht mit.
Meistens sitzt der Sensor in/an der Masseleitung, man kann oft also über den Pluspol oder dessen Terminal direkt an/auf der Batterie und z.B. den Motorblock laden.
Bei Batterien, die im Kofferraum verbaut sind, gibt es häufig Terminals für Masse und 12V im Motorraum. Wenn man die verwendet, kann man in den allermeisten Fällen nichts falsch machen und das Auto bekommt auch mit, dass die Batterie geladen wird.