Batterie im Steuergerät anlernen?

cartridge_case schrieb:
Und genau dann wird es zur Theorie und zum Glaubenskrieg.
Das ist richtig aber willst du das ganze für am ende was 0,2 Liter Sprit auf 100km riskieren?
Das macht was bei 15k km pro ja 30 Liter also irgendwas bei 50€ und wer jetzt wesentlich mehr Laufleistung hat wird viel davon auf der Autobahn haben und da kommt Start Stopp halt nicht zum tragen.

Und es ist nicht nachzuweisen weil der gesamte Motor halt altert man müsste 2 Autos über 100.000de km fahren das eine mit Start/Stopp das andere ohne.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: DJMadMax
Sahit schrieb:
Das ist richtig aber willst du das ganze für am ende was 0,2 Liter Sprit auf 100km riskieren?
Klar, haben ja sieben Jahre Garantie. ;)
Sahit schrieb:
Und es ist nicht nachzuweisen weil der gesamte Motor halt altert man müsste 2 Autos über 100.000de km fahren das eine mit Start/Stopp das andere ohne.
Das würde genau gar nichts beweisen. Vielleicht geht bei dem einen mit Start/Stopp die Kupplung kaputt, soll es dann auch daran liegen? Das bringt doch nichts.
 
cartridge_case schrieb:
Nein, das ist falsch. Die meisten müssen nicht angelernt werden. So wird wohl ein Schuh draus.
Das nicht alle angelernt werden müssen ist korrekt aber der Großteil eben doch.
 
Mein i20n hat auch Start Stop. Wird immer ausgeschaltet. Batterie muss man auch nicht anlernen, nach Batterietausch einfach mindestens 4 Std abgeschlossen stehen lassen und feddich.
 
@Sahit ein Turbolader ist Öl gelagert, geht der Motor plötzlich aus steht die Öl-Pumpe.

Das ist völliger bs was du erzählst die ölmpumpe läuft dauerhaft durch solange die zündung an ist auch wenn der motor aus ist. Schon mal was von segel funktion gehört? Wenn der motor auf zb 4000rpm angemacht wird auf der autobahn was glaubst du wie hoch der verschleiß wäre wenn nicht dauerhaft öldruck da ist.
 
Bei den allermeisten Autos wird die Ölpumpe von der sich drehenden Kurbelwelle angetrieben, über den Zahnriemen oder die/eine Steuerkette.
Ja, es gibt Autos mit elektrischer Ölpumpe, das ist aber ehr die Ausnahme.

Ist der Motor aus, läuft auch keine Ölpumpe. Nach größeren Arbeiten wird gerne vor dem ersten Wiederanlassen des Motors
erstmal ohne Zündung/Einspritzung der Anlasser mehrere Sekunden gedreht.
Damit sich erstmal Öldruck aufbaut. Weil ohne Öldruck starten wäre tödlich z.B. für turboaufgeladene Motoren.

Und nein, eine neue Batterie muss nicht "angelernt" werden, es muss dem Stuergerät aber mitgeteilt werden das eine neue verbaut ist und was für eine,
damit sie korrekt geladen werden kann vom Generator/der Lichtmaschine. Dabei wird u.a. der Innenwiderstand der Batterie erfasst usw.

"Segeln" heißt der Motor läuft bei den allermeisten Autos ausgekuppelt im Leerlauf weiter...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: feris und DJMadMax
cartridge_case schrieb:
Ende? Dann bitte einen Nachweis für deine Behauptung. Kannst du nicht liefern? Dann jetzt Ende. ;)
Wie viele Ladezyklen hält dein Handyakku durch? Dir fällt ziemlich oft gar nicht auf, wie lächerlich du dich eigentlich vor versammelter Mannschaft machst (auch und besonders im Benzingeflüster-Thread).

Aber auch hierauf wirst du wieder einmal - wie immer - die passende Antwort und somit das letzte Wort haben müssen.

Du bist IRL vielleicht ganz ordentlich, aber im Forum mitunter der anstrengendste Kandidat, der mir hier regelmäßig über den Bildschirm rennt.
 
Schrauber_Gott schrieb:
Das ist völliger bs was du erzählst die ölmpumpe läuft dauerhaft durch solange die zündung an ist auch wenn der motor aus ist. Schon mal was von segel funktion gehört? Wenn der motor auf zb 4000rpm angemacht wird auf der autobahn was glaubst du wie hoch der verschleiß wäre wenn nicht dauerhaft öldruck da ist.
Segelfunktion haben ja ach so viele Motoren :D. Ich kenne nur den 2.0 TDI von VW der das macht. Es mag Motoren geben die das können es ist aber nicht der Regelfall ist das wenn der Motor nicht läuft die Ölpumpe nicht läuft.
 
cartridge_case schrieb:
Die meisten müssen nicht angelernt werden.
Klingt nach nicht viel Ahnung.
Die Werkstätten und Händler sind da wohl anderer Meinung.

Alle Batterien, die in den letzten 10 Jahren gewechselt wurden, mußten angelernt werden.
Es gibt da unterschiedliche Methoden.

Bei einem Polo mußte man nur einige Meter vorwärts und rückwärts fahren und schon war die Meldung weg.

Und Autobatterien baut man ja wohl voll geladen ein.
Meine Teilehändler machen das grundsätzlich, wenn ich eine Batterie kaufe.
 
Arcaras schrieb:
Ob man das auch allein hinbekommt kann ich nicht sagen,
Ich habe das alleine hinbekommen:
Steuergerät 19-Diagnoseinterface
Lange Anpassung - 0A
Kanal 04 Batterie Informationen
Batterie anlernen.PNG

Wert: AAA BBB NNNNNNNNNN
AAA = Kapazität (z.B. 68 Ah = 068)
BBB = Hersteller
  • Boading = 5DO
  • Exide = TU3
  • Moll = MLA
  • JCI = JCB
  • Varta = VA0
  • Akuma = UM5
NNNNNNNNNN = Seriennummer (10-stellig alphanumerisch)

Sollte der Batteriehersteller nicht gelistet sein oder es keine Batterie mit original VW Seriennummer sein, dann die jeweiligen Stellen mit 0 ausfüllen.
Wenn die neue Batterie die gleichen Werte wie die alte hat eine kleine Änderung wie 1 als Seriennummer speichern und dann zurück ändern.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: ChatGehPeeTee und Arcaras
@Sahit
Lass es bleiben. Du hast es sehr sachlich mit dem Koken des Öls erklärt und ich habe hellgesehen, dass selbst das gewisse Leute nicht umstimmen wird - ich hatte (leider) Recht behalten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Sahit
Tja, was soll ich sagen, ich saß auch nur auf dem Beifahrersitz und leider nicht im Motorraum und hab so nicht mit dem Ohr an der Pumpe gelauscht ^^. Da gäbe es dann wohl andere Foren, wo solche Fragen beantwortet werden können ^^
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Sahit
Arcaras schrieb:
Der 1.5 eTSI kann auch segeln.
Ein Auto braucht gar nicht segeln können. Schubabschaltung hat fast jeder heutige Motor, Motor dreht dabei und damit auch die Ölpumpe.

Mein Sommerauto vom Profilbild steht viel herum. Im Winter sowieso. Leider keine Steckdose in der Garage, ich lade sie allerdings über Winter mit einer größeren Powerbank und C-Tek Ladegeräde nach. Batterie ist über 8 Jahre alt, dreht den 6,2 L V8 immer noch zuverlässig beim Start. Ist ein Schalter, hat auch keine Start-Stop Automatik.
Entweder hat Chevy da eine ganz tolle Batterie verbaut (was ich bei den Preisen der Ami Karren ernsthaft bezweifele :freaky:), oder es ist nicht so schlecht, keinen Start-Stop Firlefanz zu haben, oder ich habe einfach Glück.
Dass die Hersteller genau wissen, was sie tun, zweifele ich nicht an. Im Gegenteil.
Mein Lieblingshersteller, der Steuerkettenkönig, füllt teils ab Werk 0W20 Öl rein, weil sie damit die besten Abgaswerte erreichen und minimal Sprit sparen. Ja, sie wissen, was sie tun, denn die Autos sollen ja nicht ewig halten. ;)

Aber halten wir fest: Ob dem Steuergerät mitgeteilt werden muss, ob eine neue Batterie verbaut wurde, lässt sich nur modellspezifisch sicher sagen und kann von Modell zu Modell unterschiedlich sein.
 
feris schrieb:
Entweder hat Chevy da eine ganz tolle Batterie verbaut (was ich bei den Preisen der Ami Karren ernsthaft bezweifele :freaky:), oder es ist nicht so schlecht, keinen Start-Stop Firlefanz zu haben, oder ich habe einfach Glück.
Würde mal behaupten, wenn auch nur aus eigener Erfahrung, Start Stopp Automatik und Batterieverschleiss hat jetzt nicht unbedingt viel miteinander zu tun. Ich fahre, trotz eben jener, noch immer mit meiner ersten Batterie im Auto umher, die ist mittlerweile 10 Jahre alt. Auch jetzt bei den Minusgraden keinerlei Startprobleme, auch noch nie extern nachgeladen. Hab mir zwar kürzlich einen Booster zugelegt für den Fall der Fälle, aber bisher noch keine Probleme .....

feris schrieb:
Mein Lieblingshersteller, der Steuerkettenkönig, füllt teils ab Werk 0W20 Öl rein, weil sie damit die besten Abgaswerte erreichen und minimal Sprit sparen. Ja, sie wissen, was sie tun, denn die Autos sollen ja nicht ewig halten. ;)
Toyota fährt beispielsweise im RAV4 auch 0W20 🤷‍♂️ Wäre jetzt mWn kein Hersteller, der für seine mangelhafte Langzeitqualität bekannt wäre .....
 
Arcaras schrieb:
Toyota fährt beispielsweise im RAV4 auch 0W20 🤷‍♂️ Wäre jetzt mWn kein Hersteller, der für seine mangelhafte Langzeitqualität bekannt wäre .....
Müsste man gezielt nach dem Motor schauen, bei dem sie das machen.
Auch ein Hersteller mit gutem Ruf, wie z.B. Honda, hat mal Ausreißer.
Deshalb lassen sich aber keine Generalaussagen treffen, die richtig sind.
Von mir aus kann jeder seinem Motor antun, was er will.

Das Thema Öl füllt ganze Foren, führt hier zu weit. Warum ein 0W Öl in unseren Breitengraden und außerhalb der Rennstrecke nichts in einem Motor verloren hat, darüber finden aber selbst die Ölfetischisten meist schnell einen Konsens. :D
 
feris schrieb:
Mein Lieblingshersteller, der Steuerkettenkönig, füllt teils ab Werk 0W20 Öl rein, weil sie damit die besten Abgaswerte erreichen und minimal Sprit sparen. Ja, sie wissen, was sie tun, denn die Autos sollen ja nicht ewig halten.
Und hat sogar Ölwechselintervalle bis 30.000km damit. Bisher sind noch keinerlei Auffälligkeiten bekannt. Das Öl ist ja auch nicht aus der Fritteuse, sondern kostet dafür auch ein paar Euro.
feris schrieb:
Warum ein 0W Öl in unseren Breitengraden und außerhalb der Rennstrecke nichts in einem Motor verloren hat
Gerade auf der Rennstrecke hätte ein 0W.. Öl aber keinen Sinn ;).

Auch das Thema mit dem Turbo, der angeblich in 1.000 Stücke springt, wenn man Start-/Stopp nutzt ist so eine Urban Story.
Ja, wenn ich meinen braven 2l-TSI auf 450PS gezüchtet habe, um nachzuprüfen ob das auch stimmt zehn Mal auf der Autobahn die Beschleunigung von 0-200km/h gemessen und den Turbo dabei zum Glühen gebracht habe und den Motor dann sofort ausschalten würde, dann könnte so etwas eventuell passieren. Dass die meisten Videos auf YouTube etc., die solche Gefahren heraufbeschwören von Tunern und Motorinstandsetzern kommen ist kein Zufall.
Im Alltagsbetrieb, bei vorausschauender und sparsamer Fahrweise, wozu dann auch Start-/Stopp passt, sind bisher jedenfalls keine besonderen Auffälligkeiten oder Schäden bekannt.
 
Zurück
Oben