Bedeutung von Nehalem für den anspruchsvollen Consumer oder Gamer Markt?

Einhörnchen

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In dem CB Artikel zur Nehalem-Architektur gibt es viel Lob:
Betrachtet man die Änderung insgesamt, kann der Sprung zwischen der aktuellen „Penryn“-Generation zu „Nehalem“ durchaus als einer der größten im Prozessor- und Plattform-Segment von Intel seit dem Pentium Pro oder dem Wechsel von Pentium 3 zu Pentium 4 gesehen werden.
Erste Benchmarks bei Anand usw. sind vielversprechend, aber ich Frage mich nach der Bedeutung in den nächsten 1-2 Jahren.

Folgende Punkte machen mich stutzig:
  • Aktuelle Yorkfield sind bereits sehr schnell und in besagten Anwendungsgebieten nicht ausgelastet
  • Mir ist kein Spiel bekannt, das nicht eher mit einem GPU Limit zu kämpfen hat. Wenn man sie Benchmarks so anschaut, scheinen die Spiele im Hinblick auf das CPU-Limit noch sehr viel Raum nach oben zu haben
  • Die Konkurrenz (AMD) hat leistungsmäßig schon Probleme mit dem Core2Duo oder Core2Quad (abgesehen von Serveranwendungen, wo die AMDs besser skalieren)
  • Im Hinblick auf die Verbeitung von AMD CPUs sowie C2D und C2Q der aktuellen Generation werden sich Hersteller vermutlich überlegen, wie weit sie die CPUs ausreizen
Für mich macht es ein bisschen den Eindruck, dass der Nehalem ein paar Monate seiner Zeit voraus ist?
 
IgG schrieb:
Für mich macht es ein bisschen den Eindruck, dass der Nehalem ein paar Monate seiner Zeit voraus ist?

Deswegen gibt es die "Mainstream-Nehalems" auch erst im zweiten Halbjahr 2009. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn Intel spätestens mit der Umstellung auf 32nm die Quadcores auf 65 W TDP und die Dualcores auf 45W TDP runtersenkt anstatt die Performance noch weiter zu steigern.

Die ersten Benchmarks würde ich aber nicht auf die Goldwage legen. Die waren meist alle sehr Multithreaded fähig. Wie das ganze in Single und Dual-Threaded anwendungen aussieht, muss noch festgestellt werden.
 
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