@nutzerbename:
nutzerbename schrieb:
würden denn 2 Repeater pro Etage tendenziell mehr bringen als nur einer?
Welches konkrete Modell schlägst du vor?
Das lässt sich leider pauschal einfach nicht sagen - kann was bringen, muß aber nicht! 🤷♂️
Schlimmstenfalls stören die sich sogar gegenseitig, allerdings gibt's dafür auch eine Option mit der man die jeweilige Sendeleistung eines F!Repeaters grob konfigurieren kann und dann könnt's sogar bei entsprechender Reduzierung zweckorientiert sein für eine optimale Versorgungsabdeckung der Etagenfläche zwei bzw. auch mehr Repeater einzusetzen - hängt halt auch immer von den erwartbaren Endgeräteverbindungen ab, wie leistungsfähig so ein Verbundkonstrukt sein soll/muß.
Bei Dir sollten jedoch mit den bis dato bekannt wenigen WLAN-Endgeräten aber wohl eher nicht mehr als maximal zwei Repeater pro Etage benötigt werden, und dann bedürft's auch keinesfalls der "größten" Modelle, sondern hinsichtlich der stabilen Anbindung der Sonos-LS dürften die "kleineren" a la FR600 bzw. als kabelfähige Variante der FR1200AX geeignet sein, aber auch andere aus der älteren Generation stammende Modelle (bspw. FR1160/1200/1750E) wären technisch wohl ausreichend.
Allerdings Achtung: der FR600 verfügt nur über das 2,4GHz-Band, insofern ist seine Anwendungflexibilität limitiert!
nutzerbename schrieb:
Der eine TV 2 Meter entfernt getrennt durch Zimmerwand. Der andere TV 9 Meter entfernt (keine Trennung durch Wand). [...]
Hmm... mal vorweg, was ich noch zu fragen vergessen hatte:
Die WLAN-Anbindung bzgl. der TVs erfolgt doch mit dem TV direkt und dort läuft dann das erwähnte Waipu-TV als App oder erfolgt eine WLAN-Verbindung mit Waipu-Stick/-Box?
Dann:
Man mag zwar hier eine Wand als Hindernis erkennen, aber bei lediglich zwei Metern wär' bspw. mir eine kabelgebundene Anbindung an den TV es wert entweder durch die innenliegende Trennwand zu bohren oder i-wie um die Wand herum mit evtl. Flachband-Kabel eine stabile Verbindung herzustellen - so ließen sich vermutlich auch die Wiedergabe-Verzögerungen weitestgehend eliminieren, weil zumind. schonmal das durch die WLAN-Verbindung fast permanent nötige sog. "Caching" (Nachladen und Zwischenspeichern von Streamdaten) entfiele.
Grundsätzlich gilt auch im Heimnetzverbund:
So viel, wie möglich, stationäre Geräte mit Kabelanbindung in den Netzverbund integrieren - einerseits sorgt es für störunanfällig stabile und somit schnellstmögliche Übertragungsraten und andererseits entlastet es die WLAN-Verbindungssituation.
nutzerbename schrieb:
das hattest du über den Repeater geschrieben.
Ja, der FR3000AX hat sogar zwei gleichzeitig bidirektional nutzbare LAN-Ports, die sowohl für Up- als auch Downlink-Verbindungen genutzt werden können - es kann also der Repeater per Kabel mit einem Router (Uplink) verbunden im sog. AccessPoint-Modus (bei Fritz! ist die Anbindungsoption "LAN-Brücke" benannt) sowie gleichzeitig mittels Kabel mit einem Endgerät (Downlink), wie bspw. einem TV oder weiteren Repeater, betrieben werden und trotzdem fungiert er auch noch als weitere WLAN-Station.
Jedoch gölte auch hier die Möglichkeit einer bei zu wenig Geräteabstand durch Überlappung der jeweiligen WLAN-Sendebereiche hervorgerufene Störbeeinflussung, dagegen kann auf diese Weise über Etagen hinweg ein verkabelter Verbund mit besten WLAN-Voraussetzungen ermöglicht werden.
nutzerbename schrieb:
Werde ich morgen direkt mal nutzen und nen Sonos-Lautsprecher per Lan-Kabel verbinden.
Unbedingt testen!
nutzerbename schrieb:
Die Sonos-Lautsprecher stehen eigtl. auch nicht weiter entfernt von der Fritzbox/dem Repeater als die TVs, die ja gut laufen.
Das mag tatsächlich mit dem jeweilig von den Geräten verwendeten Frequenzband (2,4 oder 5GHz-Band) zusammenhängen. Oft kann dahingehend eine bewußte Separierung dieser WLAN-Bänder als szs. eigenständige WLAN-Bereiche helfen, so dass sich die jeweiligen Geräte auch quasi exklusiv nur mit einem WLAN-Band verbinden - allerdings geht damit eine Mesh-Funktionalität, das "
Band-Steering", verloren.
nutzerbename schrieb:
[...] Links von der F!B sinds 16 Meter und rechts von der F!B sinds 9 Meter
Das könnte erklären, warum das 2. sowie 1. OG fast allein von der F!B WLAN-versorgt sind, allerdings eben auch, dass auf den weiter entfernten Positionen des 1. OG sowie im EG die Versorgung praktisch aufhört. Dahingehend könnte die zuvor beschriebene kaskadierte Konstellation verbesserte WLAN-Versorgung ermöglichen, wohin auch Deine Fragen aus #46 abzielen.
nutzerbename schrieb:
Und wäre die Performance des Repeaters besser/schelchter als ne zweite Fritzbox (ebenfalls per Lan an erster F!B angeschlossen)
Richtet sich halt nach dem Repeatermodell, aber vermutlich nicht eklatant spürbar - für die Verwendung einer F!B in solch einem Konstrukt gibt's nur ein berechtigendes Argument:
es wird an der Platzierungsposition explizit eine bestimmte Funktionalität einer F!B benötigt, die ein Repeater nicht bietet.
Dass bspw. eine noch funktionierende F!B vorhanden ist und bis zu ihrem natürlichen Ende benutzt werden sollte mag zwar nachhaltig erscheinen, ist aber tatsächlich im Vergleich mit modernerer Technik oft aus ökonomischer sowie ökologischer Sicht wenig sinnvoll, z. B. hinsichtlich der Aspekte Anschaffungskosten, Energieverbrauch, Platzbedarf und praktikable Handhabung wird das von den Eigenschaften eines kompakten Repeaters durchaus aufgewogen und amortisiert sich alsbald.