Benötige Unterstützung bei Komponentenauswahl was zusammen funktioniert

Aphelon schrieb:
Edit: Zu sagen, dass AMD immer die wirtschaftlich besser Wahl ist (also das besser Preis-/Leistungsverhältnis hat) hört sich schon stark nach Fan-Boy an, der nicht mehr differenzieren will. Es stimmt einfach nicht. Für einen persönlich mag das stimmen, wenn AMD für den Anwendungsbereich eben besonders stark ist. Generell ist es allerdings Quatsch.
Da muß ich zustimmen. Es gibt Anwendungsbereiche, wo ein AMD-System einfach mehr Sinn macht. Aber es gibt genausoviele Nutzungsprofile, wo Intel besser passt und dabei auch noch billiger ist. Gerade hier, wo nach den Angaben des TEs ein Kaffeesee i7 (u.U. noch ein i5 wenn ums die Kosten geht)mit und auch ohne dezidierte Graka definitiv auf Jahre ausreichen würde. (Und besonders in der Version nur mit interner Graka, die die gewünschten 4K darstellen kann, deutlich weniger Strom zieht)
Soviel zu "wirtschaftlichen Gründen".
 
@ TE für deinen Anwendungsbereich (Photoshop, Illustrator, InDesign) schneidet der i5 8600k besser ab, da diese Programme sich mit mehr als 4 Kernen schwer tun und eher von mehr Takt profitieren als von mehr Kernen. Ich würde hier weniger auf Zahlen von AMD vertrauen und eher auf Benchmarks von dritten. Dort schneiden die Ryzens eher schlecht als recht ab.
Eine GTX 1060 ist für diese Programme schon etwas übertrieben. Eine GTX 1050Ti sollte hier völlig ausreichen. Das gesparte Geld könntest du dann in einen i7 8700k investieren. Dieser ist momentan eine der besten Consumer-CPUs für Photoshop, InDesign und Illustrator.

Edit: https://www.pugetsystems.com/pic_disp.php?id=43663&width=800&height=800
(Zu General Actions gehören u.a. diverse Filter, das Öffnen und Schließen von großen Projekten, Konvertieren, Korrekturen und was man sonst noch gerne in Photoshop alles macht.

BackUps belasten eher die Festplatte (weniger die CPU) und das sollte man möglichst machen, wenn man die entsprechende Festplatte gerade nicht zum Arbeiten benötigt.
Ein Video-Projekt auf der gleichen HDD zu bearbeiten die gerade ein Backup macht ist naja, ... wird halt alles hängen.

Edit: Es wäre gut zu wissen, welche Programme du für die Videobearbeitung benutzt. Zudem solltest du vielleicht angeben, welche Programme du am meisten benutzt. Wenn du 70% Photoshop, 10% InDesign, 10% Illustrator und 10% irgendein Videoschnittprogramm benutzt, ergibt es wenig Sinn dir ein für Videoediting perfekt angepasstes System zu empfehlen. Einfach ungefähr geschätzte Prozentangaben geben uns ein viel besseren Eindruck von dem, was du machst.
 
Zuletzt bearbeitet:
clmns schrieb:
Darf ich fragen an was für einem Mac du primär arbeitest? Ich habe im Frühjahr ein R7 1700 mit B350 GTX 1070 32GB RAM gebaut und der ist schneller wenn nicht mindestens gleich schnell wie ein ausgemaxter Mac Pro Late 2013 mit Dual D700. Mein Workload war primar Encodieren von H264/H265 und Rendern mit NUKE. Ich habe keinen großen Unterschied bei den beiden Systemen feststellen können.

Vielleicht wird das ja dann deine primäre Kiste ;)

Hallo
primär ist es ein Mac Pro (late 2013) von 2015 mit Intel Xeon E5 (6Kern) mit 12 MB Cache und 3,9 GHz, 32GB DDR3-1833ECC, AMD FirePro D700 6GB und 2x LG 5K Display mit je 5120 x 2880. Ersatzgerät ist ein MacMini i5 2,8GHz (Ende 2014), 16GB LPDDR3-1600, Intel Iris 1536MB und 2x 27" Thunderbolt 2560x1440 Displays.
Und eben für den Mini (1.400,-€) suche ich Ersatz mit Win 10 Pro.

@Aphelon
Es ist nicht so, dass ich für Intel nicht offen bin, da habe ich mit den i7-8700k geliebäugelt (Lieferprobleme) sind aber zum einen 450,-€ zu 290,-€ alleine für die CPU und dann sind die z370 Mainbords nochmals 40,-€ teurer.
Und selbst beim Ryzen 7 1800x sind es noch über 100,-€ unterschied, die der RAM nicht gutmachen kann.
Zudem ist der 1800x beim Encoding und OpenCL schneller als der 8700k und mit 95 Grad einiges wärmer als der 1800x mit etwas über 80 Grad. https://youtu.be/GUZX798flGI
 
Zuletzt bearbeitet:
Tigerkatze schrieb:
Weil Ryzen ohne Hochfrequenzram (die sich nicht alle Nutzer leisten können/wollen) viel Leistung liegen läßt und die Anzahl der Programme, wo er richtig deutlich mehr "wuppdich" als der vergleichbare Intelpendant hat, nicht dermaßen groß ist.
Und es gibt immer noch eine gehörige Anzahl Programme, wo der vergleichbare Ryzen nicht besser, sondern allenfalls gleich gut wie selbst mein alter Rechenknecht ist.
Zudem, weil hier von Belang, ist der Ryzen 1700x ein Stromfresser und Zusatzheizung. Der vergleichbare Kaffeesee i7 Intel braucht deutlich weniger, selbst mit (gleicher) Graka.

Hast du für diese Aussage irgendwelchen handfesten Belege?

Tigerkatze schrieb:
Da ist dann schon die Frage, ob er sich ein System holt, daß ohne "Handnachstellen" einfach einiges an Potential liegen läßt oder eines, daß auch ohne Bastelei aus dem Paket heraus Leistung bringt.

Sieh es mal so: Selbst ohne Übertakten hatte mein 2500k zur damaligen Zeit schon schwer Dampf unter der Haube. Selbst wenn ich nie den Multiplikator erhöht oder andere Einstellungen getroffen hätte, war kräftig Leistung da.

Die Flare X oder Aegis Module dürften vom BIOS auch ohne murren erkannt werden. Die X-Serie der Ryzen hat einen erweiterten XFR wodurch er sich selbst übertaktet.
Von welchem "Handnachstellen" sprichst du also?


Aphelon schrieb:
P/L-Verhältnis ist einfach stark von der Nutzung abhängig. Bei TR4 vs. 2066 kostet AMD momentan deutlich mehr als intel, weil die Boards so teuer sind. Wer allerdings von den 64 PCIe-Lanes bei AMD profitiert, für den ist das P/L-Verhältnis wiederum besser als beim 2066-Pendant.

Hast du dazu Zahlen oder ist das einfach so ein Gefühl?
Meiner Meinung nach hat Intel die ohnehin fragwürdige Skylake-X Platform 3 Monate nach Release mit ihrem Coffee Lake (Paper) Release selbst gekillt.
Ergänzung ()

robert2345 schrieb:
Hallo
primär ist es ein Mac Pro (late 2013) von 2015 mit Intel Xeon E5 (6Kern) mit 12 MB Cache und 3,9 GHz, 32GB DDR3-1833ECC, AMD FirePro D700 6GB und 2x LG 5K Display mit je 5120 x 2880. Ersatzgerät ist ein MacMini i5 2,8GHz (Ende 2014), 16GB LPDDR3-1600, Intel Iris 1536MB und 2x 27" Thunderbolt 2560x1440 Displays.
Und eben für den Mini (1.400,-€) suche ich Ersatz mit Win 10 Pro.

Die neue Kiste dürfte deutlich performanter als dein Mac Pro werden. Ob das nun AMD oder Intel wird ist egal ;)

Eventuell magst du auch gleich auf 2X16=32GB Ram gehen, da du das ja im Hauptsystem auch hast...
Dann hast du später noch Platz für 64GB.
 
Zuletzt bearbeitet:
clmns schrieb:
Hast du dazu Zahlen oder ist das einfach so ein Gefühl?
Meiner Meinung nach hat Intel die ohnehin fragwürdige Skylake-X Platform 3 Monate nach Release mit ihrem Coffee Lake (Paper) Release selbst gekillt.
Man kann von Skylake halten, was man will. Die 2066 Boards sind 50€ günstiger. Und die TR4 Boards bieten für die 50€ Aufpreis keinen Mehrwert. Siehe Geizhals oder Mindfactoty. Es ist überhaupt schwierig ein x399 Board für unter 300€ zu finden. Bei Intel fangen die hingegen bereits bei etwas über 200€ an.
Beispiel: Msi X299 Gaming Pro Carbon gibt’s für ~300€
Das MSI X399 Gaming Pro Carbon kostet ~350€
Was Benchmarks angeht kommt es auf den Nutzen an. Aber wenn es um reine Threads mit Rechenleistung geht nehmen sich die CPUs nicht viel.
Beispiel: Passmark
Der i7 7800x erziehlt 14745 Punkte
Der Ryzen 1900X 15626 Punkte
Das sind ~6% mehr Leistung beim Ryzen
Der genannte i7 kostet ~350€
Der Ryzen ~430€
Der Ryzen ist also ~23% teurer.
Es gibt sicher Benchmarks, wo der Ryzen 25% besser abschneidet, aber unterm Strich ist aktuell für die meisten Anwender ein Skylake X-System plus Board günstiger als ein Threadripper plus Board
 
Aphelon schrieb:
Beispiel: Passmark
Der i7 7800x erziehlt 14745 Punkte
Der Ryzen 1900X 15626 Punkte
Das sind ~6% mehr Leistung beim Ryzen
Der genannte i7 kostet ~350€
Der Ryzen ~430€
Der Ryzen ist also ~23% teurer.

Wer sich einen 1900X bzw. 7800x auf seine HEDT-Platform klatscht, ist eh nicht an Preisleistung interessiert.

Wie sehen die Werte bei einem 1920X/1950X und Intels 12C/16C Entsprechung aus?
 
@clms

Laut verschiedener Tests, u.a. hier auf Computerbase, schlägt der 2500k auf Standardtakt meist die R3/R5 Ryzen und ist manchmal auch am R7 dran. Wenn ich den Mulltiplikator hochsetze, ist man bei den meisten Sachen halbwegs dabei. Jetzt nicht großartig, aber für einen inzwischen rund 8 Jahre alten Chip, dem die meisten Weiterentwicklungen und Befehlssätze abgehen, doch ganz ordentlich.

Bei auf Ryzen optimierte Programmen wie 7zip, da rennt der richtig gut, daß streite ich überhaupt nicht ab. Aber außerhalb des relativ engen Profils wie Videocodierung oder einiger optimierter Spiele, ist der Ryzen den aktuellen Pendants von Intel unterlegen.
Darum ist das Anwendungsprofil so wichtig. Wenn es passt, rennt der Ryzen wie Hölle. Passt es nicht, sind die Intel die bessere Wahl. Und hier, wo der TE meistens Photoshop, Illustrator oder Indesign nutzt, sind das alles Prgramme wo der Intel einfach mehr rockt.
 
Naja ich brauche jetzt möglichst bald ein System mit Quadchannel und hoher Singlecore Performance. Da sieht Skylake X besser aus als der Ryzen. Es kommt am Ende wirklich auf die Anwendung an. Wenn für den TE OpenCL und Encoding zu den Haupttätigkeiten seiner CPU gehören werden und er beim recherchieren feststellt, dass der Ryzen dort besser abschneidet ist dieser sicher die richtige Wahl. Für mich wird es ein System bei 2066 und ich muss dennoch aufs Geld schauen. Ich bin auch hier an Preisleistung interessiert.
 
Aphelon schrieb:
Naja ich brauche jetzt möglichst bald ein System mit Quadchannel und hoher Singlecore Performance. Da sieht Skylake X besser aus als der Ryzen. Es kommt am Ende wirklich auf die Anwendung an. Wenn für den TE OpenCL und Encoding zu den Haupttätigkeiten seiner CPU gehören werden und er beim recherchieren feststellt, dass der Ryzen dort besser abschneidet ist dieser sicher die richtige Wahl. Für mich wird es ein System bei 2066 und ich muss dennoch aufs Geld schauen. Ich bin auch hier an Preisleistung interessiert.

Ja gerade bei wissenschaftlichen Anwendungen wo man Lizenzen pro Core oder allgemein wenn man wirklich meist mit Singlecore optimieren Programmen zu tun hat, dennoch aus irgend einem Grund Quadchannel braucht, hat man vorallem bei dem 7800X bzw. auch bei dem 1900X einen günstigen Einstieg in diese Platform. Das ist aber schon eine ziemliche Niesche... bei solchen Mainboard sollte man Prozessoren mit 10+ Kernen verwenden. Zumal bei dem 7800X soweit ich weiß die PCIe Lanes begrenzt sind, was dann außer dem Quadchannel dann nun wirklich nichts mehr dafür sprechen lässt.
 
FanBoy ist es nicht, wenn man die Grafikkarten mal weg läßt, dann sind die PC Systeme schon unterschiedlich.
Habe mal etwas verglichen:
Anhang anzeigen PC-Vergleich.pdf
Die drei rechten Intel sind entweder nicht lieferbar oder zu teuer. Aber interessant ist der preisliche Vergleich von Ryzen7 1700x zu i5-8600k, hier ist der Unterschied marginal und daher ist hier auch meine Aufmerksamkeit.

Jedoch wird hier von dem Intel eher abgeraten: https://www.computerbase.de/forum/t...-7700k-vs-i5-8600k-oder-alternativen.1733380/

LG
 
robert2345 schrieb:
Die drei rechten Intel sind entweder nicht lieferbar oder zu teuer. Aber interessant ist der preisliche Vergleich von Ryzen7 1700x zu i5-8600k, hier ist der Unterschied marginal und daher ist hier auch meine Aufmerksamkeit.
Jedoch wird hier von dem Intel eher abgeraten: https://www.computerbase.de/forum/t...-7700k-vs-i5-8600k-oder-alternativen.1733380/
Mit Verlaub, daß ist ein Äpfel- und Birnenvergleich. In dem verlinkten Thema geht es um die Leistung der CPUs bei der Handvoll(!) Spielen, die mehr als 4 Kerne belasten und selbst dort gehen die Meinungen auseinander, wieviel Anteil CPU und Graka an den Flaschenhälsen haben. Zudem ist die Anzahl solcher Spiele und Anwendungen sehr gering im Vergleich zu der Gesamtzahl an verfügbaren Programmen. Und es sieht, entgegen der ständigen Versicherungen der AMD-Fans, auch nicht danach aus, daß sich das in der Breite mittelfristig ändert.
Generell kann man auch sagen, daß für die nächsten 5 Jahre kein Hexacore, sei es Intel Kaffesee i5/i7 oder AMD Ryzen über 5 1600+, Leistungsschluckauf bekommen wird.

Laut deinen Angaben, was Du auf dem Rechner laufen hast, sind diese Spiele nicht darunter, ebensowenig stark parallelisierte Anwenderprogramme. Die Programme, die Du uns genannt hast, laufen auf Intelplattformen schneller, daher haben u.a. Aphelon und ich dir geraten, die Intel wieder etwas stärker in den Fokus zu nehmen.
Hättest Du theoretisch gesagt, Du würdest Videos machen und ständig 7zip nutzen, hätten wir uns clmns AMD Empfehlung angeschlossen.
Bei deinem jetzigen uns bekannten Anwendungsprofil würde ich Dir den i5 8600K eher empfehlen als den R7 1700x, weil der K deinen Programmen mehr entgegenkommt. Und ich möchte nochmals darauf hinweisen, daß bei deinem Profil auch nur die interne Grafik definitiv reichen würde, was den Kostenfaktor senkt.
 
Tigerkatze schrieb:
Hättest Du theoretisch gesagt, Du würdest Videos machen und ständig 7zip nutzen, hätten wir uns clmns AMD Empfehlung angeschlossen.

Nicht 7zip sondern Encoding zB bei H264 Videobearbeitung
Ich habe geschrieben (praktisch nicht theoretisch):
a) hauptsächlich Bildbearbeitung an mindestens zwei Bildschirmen mit mindestens 2560x1440 (Mindestabforderung)
b) weil fraglich ob ich für die Grafik nicht doch zwei GraKa brauche (hier sollte man schon erkennen, dass die Anforderungen mehr sind als Mainboard Grafik)
c) mich für einen AMD entschieden, da ....dieser bei Grafik/Bildbearbeitung zB 29% ...l und bei Videobearbeitung 20% schneller (wieso brauche ich wohl Videobearbeitung)
d) Es ist schon so, dass ich gleichzeitig mindestens 3 Programme laufen habe wie Photoshop, InDesign und Illustrator sowie ein paar die im Hintergrund Effects und Backups usw. treiben. (After Effects ist Videobearbeitung)
e) Garantiedauer nicht zu verachten da 24h Betrieb (die restlichen 16h wo ich nicht am PC sitze ist das Teil am rechnen)
f) Die Grafikkarte benötige ich, da ich in naher Zeit auf 4K Bildschirme wechseln möchte die mit ordentlichen Farbtiefen laufen sollen. (bedeutet 4k mit OpenGL können auch gerne mal bis zu 6TFlops brauchen, da reicht keine einzige MainbordGrafik der Welt aus)
g) Schließlich werden Heute vom Kunden immer Aufnahmen in 4K gewünscht Bild wie auch Video und ich will den Rechner nun die nächsten 4J nutzen.

Oder spätestens bei der Aufzählung meines jetzigen MacPro um knappe 6.000 sollte man verstehen, dass es gebraucht wird und nicht nur zur Show da steht.
Nun wenn man nicht verstehen möchte worüber ich rede, dann hab ich es wohl falsch Mitgeteilt:rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
Tigerkatze schrieb:
Ryzen hat seine Vorzüge, aber was die AMD-Fans (ich war auch mal einer, bevorzuge aber seit der Sandbrücke/Sandy Bridge Intel-CPUs) oft übersehen: Die Anzahl an Programmen, besonders Arbeitsprogrammen, wo Ryzen deutliche Vorteile hat ist eher überschaubar und in der Breite wird sich dort auch so schnell nichts tun.

anderer Quote, anderer Thread:

Tigerkatze schrieb:
Ryzen ist eine Plattform mit einem recht speziellen, eher schmalem Anwendungsprofil, was die Hardcore-AMD-Fans nicht sehen wollen.
Wenn das Anwendungsprofil (z.B. sehr viel Videobearbeitung) auf Dich zutrifft, rockt der Ryzen wie Hölle. Aber wenn das Profil nicht zutrifft (auch gerade bei Spielen), da ist Ryzen nicht besser als mein 7 Jahre alter 2500k. Games und alles was nicht über 4 Kerne belastet rennt auf den entsprechenden Intelpendants viel besser.

Würdest du dich eigentlich persönlich als Intel-Fan(boy) bezeichnen?

Und zum Thema Parallelisierung.. Man kann auch das gleiche Programm mehrmals offen haben...
Zum Thema "7Zip-Encodierung-Optimierung": Ich glaube kaum, dass AMD ihre Hardware auf 7Zip optimiert. Vielmehr ist es wohl so, dass 7Zip so programmiert ist, dass es vorhandene Leistung besser nutzen kann als andere Programme.
Oder würdest du sagen, dass Intel über die langen Jahre darauf hingearbeitet hat ihre Prozessoren an WinRAR anzupassen?
 
clmns schrieb:
Das ist aber schon eine ziemliche Niesche...

Ne eigentlich nicht. Es gibt Unmengen an Anwendungsgebieten für Workstations mit 64 oder 128GB RAM, die auf Single-Core-Performance setzen.
Jeder im Audiobereich, der mit Projekten arbeitet, die mehr als 32GB im RAM (z.B. durch Sample-Libraries) belegen, profitiert von Quadchannel, während jede DAW/Sequenzer auf Singlecore-Performance ausgelegt ist.
Layouter, die Kataloge oder große Bildbände gestalten, haben bei einem Projekt oft mit den ganzen Bildern mehr als 32GB im RAM belegt und inDesign ist auf Singlecore-Performance ausgelegt.
Einfach jeder, der bei einer Workstation mehr als 32GB im RAM belegt profitiert von der höheren Bandbreite des Quadchannels, während längst nicht alle mehr als 8 Kerne brauchen.

clmns schrieb:
Zumal bei dem 7800X soweit ich weiß die PCIe Lanes begrenzt sind, was dann außer dem Quadchannel dann nun wirklich nichts mehr dafür sprechen lässt.
Er hat mehr Lanes als jede 1151 CPU. Die haben alle 16 Lanes, während der 7800x 28 Lanes hat. Mit Quadchannel haben die PCIe-Lanes eigentlich weniger zu tun. Die interessieren dich eher, wenn du einen Haufen Grafikkarten zum Rendern auf dein Board schmeißt, oder wenn du viele PCIe-basierte SSDs verwenden willst. Die 64 Landes der Threadripper sind ihr größter Vorteil gegenüber der intelkonkurrenz, allerdings hat die bisher nie jemand gebraucht.
 
clmns schrieb:
Würdest du dich eigentlich persönlich als Intel-Fan(boy) bezeichnen?
Nö, definitiv nicht. Ich würde meinen alten Phenom genausoweing missen wollen wie meine Sandbrücke, da beide zu ihrer Zeit einfach top waren. Nur gibt es zwei Gründe, weshalb ich momentan Intel den Vorzug gebe:

- Seit der Sandbrücke hat Intel CPUs mit ordentlich Dampf unter der Haube, besonders für die Anwendungen die ich am meisten nutze und eine durchaus brauchbare interne Graka, die meine Lieblingsspiele (gut zugegeben fast alle wenig Grafikhungrig) zum Laufen bringt. Für alle die wie ich hauptsächlich Büro, Multimedia und ein paar grafisch nicht zu sehr fordernde Spiele spielen, eine runde Sache, die untern Strich billiger ist. (So man das entsprechende Anwenderprofil hat)
Gerade bei der aktuellen Kaffeesee (Coffee Lake) Generation kann die iGraka 4k, hat ca. die vierfachen Gigaflops meiner alten iGraka und der Shared Memory für die Graka ist nicht mehr beschränkt. Bei meiner Sandbrücke ist es auf rund 2-3 GB beschränkt, bei Kaffeesee kann die iGPU auch 6, 8 oder mehr Gigabyte Ram nutzen, sofern vorhanden.

- Ich habe selbst lange Zeit AMD bevorzugt und sie hatten auch lange Topmaterial. Dann kam aber die Zeit eher mäßiger Prozessoren (die erst mit Ryzen geendet hat) und vor allem der vollmundigen Propaganda seitens AMD und seiner Hardcorefans. "Sobald es in der Breite angekommen ist, Jadajada wird sich durchsetzen, die Kompatibilität in der Zukunft...", ich habe selbst eine Zeitlang solchen Sermon abgegeben. Aber wenn wir ehrlich zu uns sind, hat das nur zu K6, Phenom und teils Athlon Zeiten noch gestimmt. Schon in der letzen Athlonzeit war das meiste dieser Sprüche heiße Luft.
Viel Sackgassenentwicklungen, Entwicklungen, die sich trotz aller Sprüche nie durchgesetzt haben oder dermaßen langsam sind, daß man zwischenzeitlich schon 2 weitere Computer hatte. Und Intel mag der größere Sünder sein, was Aufrüstbarkeit angeht, aber AMD ist da heutzutage auch nicht weit entfernt. Ryzen 2 wird allem Anschein nach nicht dermaßen viel performanter sein, daß sich eine Aufrüstung außer für eine absolute Minderheit der Ryzennutzer auch nur annähernd lohnt. Und bei Ryzen 3 (wie auch immer das heißen mag) gebe ich Dir Brief und Siegel, daß auch AMD eine neue Plattform aufmacht, weil das schon sehr lange ähnlich abläuft. Die gepriesene Aufrüstbarkeit von AMD ist heutzutage mehr Werbung als Wirklichkeit. Das war mal, das ist nicht mehr.

Grüße
 
Hallo
falls dies noch interessiert hier ist das finale Ergebnis der nun bestellten Komponenten:
Mainboard: MSI x370 Gaming Pro Carbon
CPU: Ryzen7 1700x
Kühler: Noctura D15mit AM4 Kit
RAM: Corsair CMK16GX4M2B3200C16 Vengeance LPX 4x8GB DDR4-3200 (von AMD schriftlich empfohlen)
Netzteil: BeQuiet Dark Power Pro 11 850W
GPU: 2x MSI GeForce GTX 1080 Aero 8G OC (da zum Schnäppchenpreis bekommen je 420,-)
SSD: 1x M.2 Samsung 960 EVO 500GB (bereits vorhanden)
SSD: 2x Samsung 850 Pro 1 TB (bereits vorhanden)
HDD: 2x Seagate Ironwolf 10TB im Raid 1 geplant (bereits vorhanden)
Alles zusammen wird nun nach dem 08.01. eintrudeln.

Mir fehlt jetzt noch ein gutes Gehäuse und zwei neue 4k Bildschirme mit mind. 28"
Vorschläge gerne gesehen. Sonst möchte ich den anderen hier für ihren Input danken.

LG
Robert
 
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