Sammelthread Benzingeflüster... Stammtisch, Motortalk (1. Beitrag beachten)

Es ist ein leichtes Auto und du mit deinen min. 100kg belastest das Auto sehr einseitig. Somit verhält sich das Auto anders in Rechts- als in Linkskurven.
Find ich gut, das du nicht in die Motorleistung investierst sondern in das Fahrverhalten. Die Leistung kann man sowieso kaum ausfahren, meist nur auf der Autobahn und das wird dir kein Grinsen ins Gesicht zaubern.
 
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DJMadMax schrieb:
Bevor ich von mir selbst behaupte "Ey, ich bin das heißeste Wiener Würstchen, ich kann alles in Grund und Boden fahren" will ich das tatsächlich mal von richtigen Experten bewerten lassen und mit Sicherheit noch das ein oder andere dazulernen ^^

Eins war aber wieder witzig heute: "Du sitzt echt komisch in deinem Auto" ... joa... ich sitze halt aufrecht und verhältnismäßig nahe am Lenkrad - eher so, wie es Rally-Piloten tun. Mit Liegeposition und linker Arm nach rechts über's Lenkrad geschlagen kann ich nix anfangen, da bekomm ich Kretze :D
Das heißeste Würstchen aus Wien bin immer noch ich :D !
Ich würde mit den Reifen beginnen, das macht mit einem guten Reifen einen riesigen Unterschied. Wie schon so oft erwähnt kann ich den Michelin Pilot Sport 4S sehr empfehlen. In deiner Dimension gibt es nur den Sport 4, die Unterschiede sind aber angeblich nicht allzu groß.
Als nächstes ist eine Drehmomentstütze wahrscheinlich nicht schlecht.
 
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Hm den Pilot Sport 4S könnte man, mit der passenden Felge und evtl. Distanzscheiben, in der Dimension 215/35R18 aufm Swift unterbringen, diese Größe fahren glaube ich auch einige, dann ist aber wirklich Ende.

Dazu ein KW V3, dann ist man mit Reifen und Fahrwerk sicher gut dabei.

Was macht so ne Drehmomentstütze aus? Hab ich mich bisher nie mit beschäftigt.
Ein Sperrdifferential könnte sicher nicht schaden.

Was ich gut finde, es gibt so viele Tuning-Teile für den Wagen...natürlich nicht so viele wie fürn Golf oder so, aber, man wird schon fündig, wenn man was sucht. Fraglich nur was am Ende der Tüv dazu sagt, das ist in Deutschland immer so ne Sache, selbst wenn man das Auto nur besser und sicherer bauen will heißt das nicht dass das in Ordnung ist.
 
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Tag 2 an dem ich kratzen musste, und schon vermisse ich meine Standheizung ein wenig. 🥶
 
Marcel55 schrieb:
mit der passenden Felge und evtl. Distanzscheiben, in der Dimension 215/35R18 aufm Swift unterbringen,
Das Thema hatten wa ja, glaub damit machst mehr kaputt, wie was raus holen. 195/45 R17 ist serie lt. Google. Das Gewicht Felge + Reifen(Forum Suzuki) 18,4 kg pro Komplettrad
Eine große /schweren Felge +Reifen, wirkt bei dem Wagen wie einer zierlichen Frau, schwere Sicherheitsschuhe zu geben. Und damit einen sprint machen zu lassen. Genauso wie in dem bsp. entwickelt ein schweres Rad auf einem leichtem Fz. ein negatives Eigenleben.

(oder man macht es wie JP einem Kleinwagen eine (215/35 reifen )18Z 12,5KG Felge verbauen....das mMn ist ShowTuning)

Bei 900KG, sind 10KG (pro Rad 2,5KG) gespart sehr viel, 10KG ungefederte Masse = ~70KG gefederte masse, da hast mal eben während der Fahrt den Beifahrer entsorgt. (1-2KG pro Felge sollte sicher drin sein, je nachdem wie die Serienfelge optimiert ist)
Wenn Felge/Reifen würde ich mich darauf fixieren, leider findet man bei Reifen nur selten Gewichtsangaben. Da muss man sich bei den Sammlungen vers. Foren bedienen.
Wenn du die leichte Azubine neben dir schon merkst, wirst das auch überall merken. (Beschleunigen, Bremsen, Lenkveralten, unebenheiten usw. eig bei jeder aktion wo das Fahrwerk dran beteiligt ist)

Wenn man nur Gewicht drauf baut sofort weg mit der Idee!!
Wheelspin hat man auch im Corsa B, da hilft ein breiter Reifen auch nichts.

Wenn die Felgen aber schon leicht sind, und sonst einen nicht stört, lassen.

bei der Dremomentstütze, wird der doch haben. Wenn der motor rum springt, dann die Lager aus Gummi (Serie ist immer weich, abgestimmt), gegen PU / PUR Lager tauschen.
 
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Wie is das eigentlich bezüglich des Grips und breiteren Reifen. In der Theorie spielen da ja 2 Kräfte gegeneinander. Mehr Fläche vom Reifen zum Boden = mehr Grip. Soweit klar. Auf der anderen Seite bedeutet mehr Standfläche beim Reifen aber ja weniger Druck pro cm², ergo wiederum weniger Grip. Wie kann man da per "Faustformel" sehen, wo das Optimum liegt und wann ich mich ggf. schlechter stelle, wenn ich einen breiteren Reifen montiere?
 
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Sasi Black schrieb:
Das Thema hatten wa ja, glaub damit machst mehr kaputt, wie was raus holen. 195/45 R17 ist serie lt. Google. Das Gewicht Felge + Reifen(Forum Suzuki) 18,4 kg pro Komplettrad
Eine große /schweren Felge +Reifen, wirkt bei dem Wagen wie einer zierlichen Frau, schwere Sicherheitsschuhe zu geben. Und damit einen sprint machen zu lassen. Genauso wie in dem bsp. entwickelt ein schweres Rad auf einem leichtem Fz. ein negatives Eigenleben.

(oder man macht es wie JP einem Kleinwagen eine (215/35 reifen )18Z 12,5KG Felge verbauen....das mMn ist ShowTuning)

Bei 900KG, sind 10KG (pro Rad 2,5KG) gespart sehr viel, 10KG ungefederte Masse = ~70KG gefederte masse, da hast mal eben während der Fahrt den Beifahrer entsorgt. (1-2KG pro Felge sollte sicher drin sein, je nachdem wie die Serienfelge optimiert ist)
Wenn Felge/Reifen würde ich mich darauf fixieren, leider findet man bei Reifen nur selten Gewichtsangaben. Da muss man sich bei den Sammlungen vers. Foren bedienen.
Wenn du die leichte Azubine neben dir schon merkst, wirst das auch überall merken. (Beschleunigen, Bremsen, Lenkveralten, unebenheiten usw. eig bei jeder aktion wo das Fahrwerk dran beteiligt ist)

Wenn man nur Gewicht drauf baut sofort weg mit der Idee!!
Wheelspin hat man auch im Corsa B, da hilft ein breiter Reifen auch nichts.

Wenn die Felgen aber schon leicht sind, und sonst einen nicht stört, lassen.

bei der Dremomentstütze, wird der doch haben. Wenn der motor rum springt, dann die Lager aus Gummi (Serie ist immer weich, abgestimmt), gegen PU / PUR Lager tauschen.
Vor allem bei der ungefederten Masse würde ich aufpassen, die spürt man nämlich nicht nur in den Bewegungen erster Ordnung (Längsbeschleunigung, Kurvenfahrten) sondern auch in ganz anderen Bereichen wie der Trägheit der Räder beim Beschleunigen, beim Einlenken (Zentrifugalkräfte) und bei der Arbeit des Fahrwerks. Das Fahrwerk wird ja für eine bestimmte ungefederte Masse optimiert, hat man jetzt zu viel oder zu wenig Masse dann hat das ganz schlechte Auswirkungen auf das Fahrverhalten.
Die Drehmomentstütze härtet dir Motorlagerung etwas, der Motor kippt weniger und kriegt die Gänge besser rein und vermindert Wheelhopping falls vorhanden. Nachteil: man spürt mehr Vibrationen im Innenraum.
Mustis schrieb:
Wie is das eigentlich bezüglich des Grips und breiteren Reifen. In der Theorie spielen da ja 2 Kräfte gegeneinander. Mehr Fläche vom Reifen zum Boden = mehr Grip. Soweit klar. Auf der anderen Seite bedeutet mehr Standfläche beim Reifen aber ja weniger Druck pro cm², ergo wiederum weniger Grip. Wie kann man da per "Faustformel" sehen, wo das Optimum liegt und wann ich mich ggf. schlechter stelle, wenn ich einen breiteren Reifen montiere?
Das hab ich mich auch schon vor langer Zeit gefragt. Ich denke es hängt vom Reifen (Gummimischung & Profil) ab in welchem Belastungsbereich er am besten funktioniert.
Liegt er mit zu wenig Gewicht auf hat er noch keinen Grip, klar. Irgendwann kommt aber der Punkt an dem zu viel Gewicht aufliegt und er die Kräfte nicht mehr übtertragen kann. Der Bereich dazwischen wäre der optimale Arbeitsbereich, der sich in Abhängigkeit der Reifentemperatur sicher auch wieder verschiebt.
Wenn man das Spiel weiterdenkt hängt da die Fahrwerkskonfiguration und unabhängig von der Reifenbreite auch vom Reifenquerschnitt und der Härte der Flanke mit drin.
Die Faustformel werden die Herstellerempfehlungen/vorgaben sein.
Bei Winterreifen und Schneefahrbahn siehts wieder anders aus, hier werden schmälere Reifen empfohlen, damit der Reifen durch das höhere Gewicht pro Fläche durch den Schnee auf die Fahrbahn vordringen kann.
 
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floq0r schrieb:
Die Faustformel werden die Herstellerempfehlungen/vorgaben sein.
Das denke ich auch, die werden ja nicht nach gut Dünken irgendwas empfehlen. Die minimale, erlaubte Reifengröße ist ja auch immer auf Bremsengröße & Motorleistung angepasst.
Kommt natürlich auf den Reifen an, aber nen 225er Nexen Winterrreifen bekommt auch die verhältnismäßig geringe Leistung von unserem Wagen auch auf trockener Straße nicht völlig umgesetzt. Da leuchtete ab und an im ersten Gang das DSC. Das ist bei trockener Straße bisher mit keinem der vielen 255er Reifen passiert. Davon ab kann ich mir natürlich auch vorstellen, dass ein gescheiter 225er Reifen auf jeden Fall für die Motorleistung auch ausreicht.

floq0r schrieb:
Bei Winterreifen und Schneefahrbahn siehts wieder anders aus, hier werden schmälere Reifen empfohlen, damit der Reifen durch das höhere Gewicht pro Fläche durch den Schnee auf die Fahrbahn vordringen kann.
Das hat sich heutzutage ein bisschen relativiert:
Breiter bremst besser
Breitreifen machen sich besonders gut beim Beschleunigen und Abbremsen auf Schnee, diese Disziplin konnte die Mischbereifung wegen der größeren Zahl von Lamellen, die sich in den Schnee "verbeißen" können, für sich entscheiden.
 
floq0r schrieb:
Das heißeste Würstchen aus Wien bin immer noch ich :D !
Ich würde mit den Reifen beginnen, das macht mit einem guten Reifen einen riesigen Unterschied. Wie schon so oft erwähnt kann ich den Michelin Pilot Sport 4S sehr empfehlen. In deiner Dimension gibt es nur den Sport 4, die Unterschiede sind aber angeblich nicht allzu groß.
Als nächstes ist eine Drehmomentstütze wahrscheinlich nicht schlecht.
Duuuu hast mir noch gesagt, dass du ja gar nicht soooo weit weg von mir wohnst und mich mal bei Gelegenheit mitnehmen und umherkutschieren wolltest... Skandal! :D
War nicht das Reifen-Vergleichsvideo vor einigen Wochen sogar von dir gepostet? Ja, die Unterschiede zwischen 4 und 4S sind derart gering, dass eine Sonderkombination aus Felge und Spurplatte keinesfalls in Frage kommen würde für mich.
Drehmomentstütze, du meinst Veränderungen der Motorlager, wie Sasi es angesprochen hat? Bei "zu harten" Motorlagern hätte ich Angst, dass eventuelle Fahrzeugvibrationen sich negativ auf das Innenleben des Motors auswirken. Jede Straßenunebenheit muss ja entsprechend vom Motor mitgefedert werden und wenn sich die darin befindlichen Bauteile, allen voran die schweren Kolben, gerade in ihrer Vertikalbewegung befinden und einen "Schlag" mitbekommen, stelle ich mir das einfach unschön vor. Physikalisch und mechanisch kann das nicht gesund sein.

Allerdings hat der Swift tatsächlich sehr weiche Motorlager, das hat auch JP in seinem Video gut erkannt (wie gesagt, dumm isser nich... nur ein mir etwas zu anstrengender Paradisvogel).

Marcel55 schrieb:
Ein Sperrdifferential könnte sicher nicht schaden.
(...)
Fraglich nur was am Ende der Tüv dazu sagt, das ist in Deutschland immer so ne Sache, selbst wenn man das Auto nur besser und sicherer bauen will heißt das nicht dass das in Ordnung ist.
Sperrdiff wäre noch ne Möglichkeit, das ist dann aber schon ein Bereich, wo's wirklich in die Tausendstel geht und ich denke, ganz so dramatisch würde ich es dann doch nicht treiben wollen - zumal bei einem Sperrdiff das Rangieren bei Standgas wieder zur Tortur werden kann - und ich parke sehr oft sehr eng.

Das TÜV-Thema ist ein großes:
Für mich gibt es KEINE Modifikation am Auto, die nicht TÜV-konform ist - egal, ob das Auto damit tausendmal sicherer wird. Ich "kann" mich einfach nicht über die Obrigkeit hinwegsetzen und leider muss man im Leben lernen, dass nicht immer die schlausten Köpfe über einem stehen und diese auch nicht immer die richtigen Entscheidungen treffen - aber (im Maße) ist diesen nunmal Folge zu leisten und beim TÜV gilt das "leider" ausnahmslos.

Sasi Black schrieb:
bei der Dremomentstütze, wird der doch haben. Wenn der motor rum springt, dann die Lager aus Gummi (Serie ist immer weich, abgestimmt), gegen PU / PUR Lager tauschen.
Dazu nochmals die von mir oben geschriebene Frage: wirken sich zu harte Motorlager nicht gar negativ auf das Innenleben des Motors aus?
SPS Motorsport bietet ja sogar fest verschraubte Motor"lager" ohne jede Federung an, das halte ich für äußerst kriminell (komforttechnisch sowie mechanisch).

Mustis schrieb:
Wie kann man da per "Faustformel" sehen, wo das Optimum liegt und wann ich mich ggf. schlechter stelle, wenn ich einen breiteren Reifen montiere?
Die Frage verhält sich parallel zum Fahrzeuggewicht, dem Fahrzeugschwerpunkt und der gefahrenen Geschwindigkeit bei Kurvenfahrten. Schwere Fahrzeuge entwickeln zwar mehr Fliehkraft und neigen eher dazu, aus der Kurve herausgedrückt zu werden als ein leichteres Fahrzeug, bieten dafür aber auch wieder mehr Auflagegewicht pro cm² unter den Pneus, was den Grip wieder gegenüber dem leichteren Fahrzeug anhebt.

Auch hier gilt: die perfekte Mischung aus Reifen und Fahrwerk passend zum Fahrzeug(gewicht/schwerpunkt). Mit einer Faustformel wird es da wohl schwer, aber sicher lässt sich das mathematisch in einer Formel aufdröseln.

Physikprofessoren vor! :D
 
Na ja ich habe halt gewisse Zweifel dran, dass die Herstellerangaben wirklich das Optimum darstellen. Zum einen aufgrund der Kosten. Der Reifen soll auch so günstig wie möglich sein, dass muss ich als Privatmann vll nicht so eng sehen und würde dem Preis eine geringere Priorität geben. Heißt nicht das der Reifen vom Hersteller schlecht ist, er setzt aufgrund einer anderen Gewichtung von Teilaspekten (hier eben der Preis) das Optimum woanders als bei mir selbst, der dem Preis weniger Gewicht einräumt. Zum anderen müssten dann ja all die vielfach gefahrenen breiteren Reifen an sich nutzlos sein, abgesehen von der Optik. Erscheint mir auch nicht zwingend plausibel.

Allerdings wird es wohl keine echte Faustformel geben, da die Einflussfaktoren auf den Grip eben nicht nur durch Druck und Fläche zur Straße beeinflusst werden sondern durch erheblich mehr Faktoren, die in verschiedenen Richtungen auf den am Ende tatsächlich herrschenden Grip einwirken, sprich ein ziemlich komplexe Gebilde aus Einflüssen, die sich wiederum gegenseitig bedingen und somit an sich nicht simpel ableitbar sind. Wer besorgt mir einen Rechner mit der entsprechenden Simulationssoftware? ^^
 
floq0r schrieb:
Die Faustformel werden die Herstellerempfehlungen/vorgaben sein.
Herstellerangaben sind weich / komfort, für die allgemeinheit (Fahranfänger bis Rentner) ausgelegt.
das betrifft auch Reifendrücke.

Faustformel Reifen/gewicht, spielen viele Faktoren mit ein.
als bsp. Caterham, hat auch glaub kein breiteres Rad wie 215 R15, dabei 600KG. zeiht an allen vorbei....
So seh ich das bei dem Fz, klein wendig. Blos kein gewicht drauf, max. 205 reichen für die 140PS/950KG dicke, wenn der Catterham mit 215er klar kommt.
DJMadMax schrieb:
Dazu nochmals die von mir oben geschriebene Frage: wirken sich zu harte Motorlager nicht gar negativ auf das Innenleben des Motors aus?
nope, komfort.
die KW/Lager haben da ganz andere probleme, die bekommt regelmäßig vom Pleul/Kolben auf die Fresse.
da wird eher die Karosse / fahrer in mitleidenschaft gezogen, dazu gehört auch das der Innenraum schnell anfängt zu knarzen usw.

Ich kenne Pendelstützen die hängen an der Ölwanne, hier kann natürlich die Ölwanne schnell undicht werden.
 
Scheitel schrieb:
Das denke ich auch, die werden ja nicht nach gut Dünken irgendwas empfehlen. Die minimale, erlaubte Reifengröße ist ja auch immer auf Bremsengröße & Motorleistung angepasst.
Kommt natürlich auf den Reifen an, aber nen 225er Nexen Winterrreifen bekommt auch die verhältnismäßig geringe Leistung von unserem Wagen auch auf trockener Straße nicht völlig umgesetzt. Da leuchtete ab und an im ersten Gang das DSC. Das ist bei trockener Straße bisher mit keinem der vielen 255er Reifen passiert. Davon ab kann ich mir natürlich auch vorstellen, dass ein gescheiter 225er Reifen auf jeden Fall für die Motorleistung auch ausreicht.


Das hat sich heutzutage ein bisschen relativiert:
Ah interessant, ich dachte das gilt noch
DJMadMax schrieb:
Duuuu hast mir noch gesagt, dass du ja gar nicht soooo weit weg von mir wohnst und mich mal bei Gelegenheit mitnehmen und umherkutschieren wolltest... Skandal! :D
War nicht das Reifen-Vergleichsvideo vor einigen Wochen sogar von dir gepostet? Ja, die Unterschiede zwischen 4 und 4S sind derart gering, dass eine Sonderkombination aus Felge und Spurplatte keinesfalls in Frage kommen würde für mich.
Drehmomentstütze, du meinst Veränderungen der Motorlager, wie Sasi es angesprochen hat? Bei "zu harten" Motorlagern hätte ich Angst, dass eventuelle Fahrzeugvibrationen sich negativ auf das Innenleben des Motors auswirken. Jede Straßenunebenheit muss ja entsprechend vom Motor mitgefedert werden und wenn sich die darin befindlichen Bauteile, allen voran die schweren Kolben, gerade in ihrer Vertikalbewegung befinden und einen "Schlag" mitbekommen, stelle ich mir das einfach unschön vor. Physikalisch und mechanisch kann das nicht gesund sein.

Allerdings hat der Swift tatsächlich sehr weiche Motorlager, das hat auch JP in seinem Video gut erkannt (wie gesagt, dumm isser nich... nur ein mir etwas zu anstrengender Paradisvogel).


Sperrdiff wäre noch ne Möglichkeit, das ist dann aber schon ein Bereich, wo's wirklich in die Tausendstel geht und ich denke, ganz so dramatisch würde ich es dann doch nicht treiben wollen - zumal bei einem Sperrdiff das Rangieren bei Standgas wieder zur Tortur werden kann - und ich parke sehr oft sehr eng.

Das TÜV-Thema ist ein großes:
Für mich gibt es KEINE Modifikation am Auto, die nicht TÜV-konform ist - egal, ob das Auto damit tausendmal sicherer wird. Ich "kann" mich einfach nicht über die Obrigkeit hinwegsetzen und leider muss man im Leben lernen, dass nicht immer die schlausten Köpfe über einem stehen und diese auch nicht immer die richtigen Entscheidungen treffen - aber (im Maße) ist diesen nunmal Folge zu leisten und beim TÜV gilt das "leider" ausnahmslos.


Dazu nochmals die von mir oben geschriebene Frage: wirken sich zu harte Motorlager nicht gar negativ auf das Innenleben des Motors aus?
SPS Motorsport bietet ja sogar fest verschraubte Motor"lager" ohne jede Federung an, das halte ich für äußerst kriminell (komforttechnisch sowie mechanisch).


Die Frage verhält sich parallel zum Fahrzeuggewicht, dem Fahrzeugschwerpunkt und der gefahrenen Geschwindigkeit bei Kurvenfahrten. Schwere Fahrzeuge entwickeln zwar mehr Fliehkraft und neigen eher dazu, aus der Kurve herausgedrückt zu werden als ein leichteres Fahrzeug, bieten dafür aber auch wieder mehr Auflagegewicht pro cm² unter den Pneus, was den Grip wieder gegenüber dem leichteren Fahrzeug anhebt.

Auch hier gilt: die perfekte Mischung aus Reifen und Fahrwerk passend zum Fahrzeug(gewicht/schwerpunkt). Mit einer Faustformel wird es da wohl schwer, aber sicher lässt sich das mathematisch in einer Formel aufdröseln.

Physikprofessoren vor! :D
"nicht so weit" hat ja immer eine subjektive Dimension :D
Die Pilot Sport 4 gibt es auch in deiner Seriendimension 195/45 ZR17 91W, kostet ein wenig mehr als der Conti. Mit Spurplatten würd ich sowieso gar nicht anfangen, da stimmt die Abstimmung der Geometrie nicht mehr und in der Kurve kommen dir die Tränen.
Was die Motorlager betrifft: Die schützen die Insassen und nicht den Motor, du hast ja auch noch das Fahrwerk, wenn da Stöße kämen die den Motor beleidigen hast du schon lang keine Bandscheiben mehr :D
 
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floq0r schrieb:
Ah interessant, ich dachte das gilt noch
ohne Fahrassisten, gilt es immernoch, ja.
aber mit ABS / ESP, sieht es anders aus.

was man auch nicht vergessen darf. Leichtes Fz. mit Breiten Reifen
Aquaplaning gefahr...
bestes bsp. wärend bei Regen alle auf der Bahn langsamer werden. Kann man mit dem Bulli (schwere VA) 195er im Winter, mit 130 stur weiter fahren.
 
Die Pilot Sport 4 sind auch die besten Reifen, die wir je hatten. Vor allem sind deren Reserven bei Nässe bei weitem allen anderen Reifen überlegen, wo z.B. die Hankook V12 Evo² im Kreisverkehr (gleichbleibende Geschwindigkeit) schon das DSC(ESP) aufleuchten lassen, kann man mit den PS4 noch wie auf Schienen weiter fahren.
Sasi Black schrieb:
bestes bsp. wärend bei Regen alle auf der Bahn langsamer werden
Das hatten wir vor Jahren mal mitm Defender (der ist ja auch gut schwer, hat schmale Reifen und ne ordentlich Wattiefe) nachm Wacken, aufm Rückweg aufer BAB war krasser Wolkenbruch und es standen 20-30cm Wasser drauf und wir konnten enspannt an allem vorbei fahren :D Vermutlich der erste und letzte Mal, dass so ein Fahrzeug so viele PKW überholt hat :lol:
 
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DJMadMax schrieb:
Physikprofessoren vor! :D
Professor bin ich zwar nicht, weil man an der Uni einfach viel zu wenig verdient, aber ich habe Physik studiert, deshalb gebe ich mal trotzdem meinen Senf ab:
https://www.cnc-lehrgang.de/reibungskraft-berechnen/
und
http://www.maschinenbau-wissen.de/skript3/mechanik/kinetik/283-rollreibung
Betrachtet man nur streng die Formeln, gibt es bei gleichem Durchmesser, Gewicht, Gummimischung und Profil (-> (Roll-)Reibwert) tatsächlich keinen Unterschied zwischen Fahrradreifen und 355er Schlappen auf einem Auto.

Warum das in der Realität aber anders aussieht, wird hier eigentlich perfekt erklärt:
https://www.powerboxer.de/theorie-technik/560-fahrphysik-reibung-oder-grip

Kurzgefasst: Ein Gummireifen ist weit von einem idealen Festkörper aus der Theorie entfernt, sondern verformt sich stark, dadurch treten neben der Reibung noch weitere Kräfte auf (Formschluss, Adhäsion). Diese sind dann wiederum sehr wohl abhängig von der Fläche und deshalb bietet ein breiter Reifen eben doch immer mehr Grip als ein schmalerer unter identischen Bedingungen (trocken, fester Untergrund)!
Gehen wir jetzt noch davon aus, dass auch der Untergrund kein Festkörper/weich ist, wird das Ganze noch ein bisschen komplizierter und der schmale Reifen kann (z.B. durch bessere Verdrängung von Wasser auf der Fahrbahn) unter Umständen mehr Grip erzeugen, wobei wir hier noch mehr Makroeffekte wie die Ableitung des Wassers durch das Profil betrachten müssen.
Und wenn wir jetzt noch ein dynamisches Fahrprofil abbilden wollen, müssen wir auch noch betrachten, dass ein schmaler Reifen einer höheren Flächenbelastung ausgesetzt ist und somit mehr Arbeiten muss, was wieder einen Rattenschwanz an Konsequenzen nach sich zieht in Form von bspw. mehr Wärme, welche gut für die Adhäsion aber schlecht für den Verschleiß ist. Oder dass der schmale Reifen je nach Konstruktion seine Auflagefläche in der Kurve mehr oder weniger stark verändert als der Breite, welcher aufgrund des zusätzlichen Materials mehr Kräfte abführen kann ohne sich stark zu verformen. Außerdem ist die Form der Aufstandsfläche bei den Reifen verschieden (lang und schmal bei den schmalen Reifen, kurz und breit bei den breiten), was je nach Fahrsituation wieder einen Einfluss hat.
Das Ganze ist viel zu komplex, als das es da so eine simple Formel gäbe wie FR = µR * FN / r
 
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du hast schon viele punkte angesprochen...
allein die Variabel Reifen, (bei selber größe) macht ja schon einen riesen unterschied angefangen von der Gummimischung bis hin zum Profil design.
an sich müsste man Reifen Testen können, und dann kaufen, (wie Schuhe) um den passenden Reifen (für sich) zu finden. Wer in der City rum rollt, dem ist das egal...

Hersteller wie BMW / Porsche / Benz, sind da einen schritt weiter, mit für ihre Fahrzeug abgestimmte reifen auf den richtigen weg. (Stern makierung, MO, Freigabeliste usw.)
So hat man schonmal eine vorauswahl die einer (mit Fachwissen) getestet hat, wenn nicht sogar aufs Fahrwerk abgestimmt wurde.

Mit der aktuellen Reifengeneration (QR-Code) welche ins Fz. eingetragen werden muss.
Den das Fz. bekommt die Infos, Reifenmarke / model / Größe etc., kann mir gut, das es dem E. Fahrwerk gesagt wird wie der Reifen ist (Eigenschaft).
Und das Fahrwerk / Elektronik genauer weis was geht und was nicht. desweiteren können täglich Daten gesammelt werden.
Das Datensammeln ist dann mit 5G natürlich um welten einfacher, möglichkeiten sind da. Was da wirklich genutzt wird, weis ich nicht.
 
DJMadMax schrieb:
Eins war aber wieder witzig heute: "Du sitzt echt komisch in deinem Auto" ... joa... ich sitze halt aufrecht und verhältnismäßig nahe am Lenkrad - eher so, wie es Rally-Piloten tun. Mit Liegeposition und linker Arm nach rechts über's Lenkrad geschlagen kann ich nix anfangen, da bekomm ich Kretze :D
Zum Thema Sitzposition: Grausig wie manche Mädels da oft sitzen. Dass das bei vielen nicht anders geht führe ich aber auf die Größe zurück: Da muss der Sitz hoch sonst sieht sie nicht über die Amatur, dann sind die Beine zu kurz also muss der Sitz vor, da haben sie das Lenkrad zwar schon nach vorne (Richtung Amatur) verstellt, stehen aber trotzdem mit dem Körper schon an. Also bleibt als letzte Stellschraube die Sitzlehne und schon liegen sie da wie im Liegestuhl am Strand :D
 
@DJMadMax das könnte dich interessieren denn dein Swift hat auch einen kurzen Radstand und du bist auch auf Straßen unterwegs wo kein Fehler passieren darf:
 
Mal eine Frage zu kleineren Schlaglöchern/Flickenteppich aufer Straße. Also sowas nerviges, aber keine krassen Krater.
Je schneller man drüber fährt, desto weniger nervt es ja beim Fahren selber (z.B. 50 statt 30), wie schaut es denn mit der Belastung der Stoßdämpfer aus? Als was wäre theoretisch besser für diese?
Langsam fahren und die quasi komplett die Löcher wegfedern lassen, oder schneller drüber fahren?
Man kann sich durchaus vorstellen, dass sowohl das eine als auch das andere besser ist ;)
Also beim schnelleren drüber fahren müssen sie weniger einfedern, dafür aber schneller arbeiten oder aber halt mehr einfedern, dafür mit einer geringen Frequenz^^
 
Hier wird pauschal "langsamer" besser sein, da der Dämpfer nicht gezwungen ist, in Windeseile mit seiner maximalen Belastbarkeit zu arbeiten (Ein- sowie Ausfederung). Du wirst es wahrscheinlich nicht schaffen, so schnell über ein nennenswert großes Schlagloch zu "fliegen", als dass der Dämpfer gar nicht erst in die Verlegenheit kommen würde, auszufedern. Bedenke, dass hier durch die Feder eine enorme Kaft auf das Federbein ausgeübt wird, die praktisch immer und ununterbrochen arbeitet - also auch bei einem nur wenige Millisekunden großen Zeitfenster, in dem du gerade über das Schlagloch fährst.

@coolbleiben
Vielen Dank für den Videovorschlag, das schaue ich mir in der Mittagspause mal an :)
 
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