Sammelthread Benzingeflüster... Stammtisch, Motortalk (1. Beitrag beachten)

Scheitel schrieb:
Weil er es kann und will.
Eben, genau das. Er muss es nicht. Aber er kann, wenn er will. Nasenfaktor, erneut!

Scheitel schrieb:
Was das Freizeitvergnügen angeht
...ich drücke mich scheinbar nicht verständlich genug aus :( Ich weiß auch nicht, was ich noch tun muss, damit man (du?) meinen Standpunkt versteht.

Es ist vollkommen legitim - und ich wünsche es dir sogar - dass dein Arbeitgeber ein solch soziales Umfeld schafft. Es war nie gefordert, dass du das nun alles auflistest. Lies dir das doch selbst nochmal durch! Lies dir das mal nicht aus Sicht eines studierten Abiturienten durch, sondern aus Sicht eines Hausmeisters, einer Krankenschwester, einem angestellten Straßenbauarbeiter, und und und...

Merkste was? Klingelt's jetzt endlich? Was glaubst du, "wie viele" es von dir (und auch von mir, ich bin auch eine planende & steuernde Kraft und keine ausführende) es da draußen gibt und wie viele es von denen, die ich jetzt erneut genannt habe, da draußen gibt?

Wir haben alleine 2 Millionen (!) angestellte im Staatsdienst. Selbst, wenn hier "Dienstwagen" zur Verfügung gestellt werden (auf Kommunalebene nur Bürgermeister größerer Ortsverbände/Städte, auf Landesebene nur ab Landrat), so sind diese eben NICHT kostenfrei privat nutzbar! Das wäre der Skandal schlechthin, das sind Steuergelder (Feldmann's Frau lässt grüßen).

Diese 2 Millionen genannten Angestellten in Deutschland sind aber nur eine der vielen Berufsgruppen, die eben nicht deine Benefits genießen können. Ich habe dir ja ein paar Berufsgruppen genannt, wo auch nur ein Teil der von dir genannten Sozialleistungen schon die absolute Ausnahme darstellen.

Selbst in deutschen Milliardenunternehmen (ALTERNATE *hust ... hab da ja zufällig 5 Jahre gearbeitet, meine Ausbildung gemacht, Abteilung geleitet, etc.) ist das eben nicht die Norm, ganz im Gegenteil. Ich weiß nicht, ob es heute noch so ist, aber selbst um die vermögenswirksamen Leistungen wollte man sich damals bei mir drücken, bis ich auf die Gesetzeslage hingewiesen habe, die diese Leistung in Deutschland vorschreibt. Was habe ich bekommen? Den Mindestsatz von 7 Euro irgendwas pro Monat.

Es ist und bleibt ein reines Glücksspiel, ob man bei einem Arbeitgeber landet, der einem sprichwörtlich den goldenen Löffel in den Mund steckt, ob man als billige und oftmals finanziell dennoch lästige Arbeitskraft gesehen wird, oder ob man irgendwo dazwischen liegt.

Und genau hier kommt wieder das Thema Dienstwagen auf den Tisch. In welchem Umfang sollte der Dienstwagen genutzt werden dürfen und in welchem nicht? Alles, was von staatlicher Seite aus abgeht, gehört deutlich härter reguliert. Schade nur, dass dann auch Politiker darunter leiden würden, da eben nicht die S-Klasse, wie zuvor @Thane erwähnt, vor der Tür mit Chauffeur wartet... dann ist es vielleicht nur ein Audi A4, skandalös!

Alles, was dann noch über dienstliche Reisen hinausgeht (eben das private Nutzen) muss voll und ausnahmslos über den Arbeitgeber finanziert werden - da darf nicht ein einziger Cent an Steuergeldern fließen, sprich: diese Leistungen dürfen auch nicht absetzbar für den Arbeitgeber sein. Und genau hier liegt der Hund begraben.

Scheitel schrieb:
Wenn ich meinen Job und meine Kollegen nicht mögen würde, würde ich nachm "Stift fallen lassen" auch nichts mehr tun. Genauso im Urlaub/am WE ggf kurz jemanden Antworten/Helfen finde ich völlig in Ordnung.
Ich wollte damit nicht sagen, dass ich Schlag x den Hammer fallen lasse. Es ging eher um die Nutzung und per Gesetz abschreibungsfähiger Arbeitskomponenten. Wenn ich eine Betriebsstätte habe, dann hat das einfach nichts mit dem von Steuergeldern finanzierten Dienstwagen zu tun, der mich dort privat (ja, Anfahrt und Abfahrt sind Privatsache) hinbringt.

Davon abgesehen, um da auch mal von meiner Seite zu berichten:
Ich bin seit Dienstag wegen einer lästigen Infektion am Auge krankgeschrieben (muss mir ständig Schmierkram ins Auge pampen, das macht Spaß... immerhin wirds langsam besser ^^). Fakt ist, hatte mein Telefon vom Büro extra noch aufs Diensthandy zuhause umgeschaltet, damit ich wenigstens telefonisch erreichbar bin (mich rufen ständig Schulleiter/innen, Sekretariate, Hausmeister etc. an... bin halt beim Schulträger des Landkreises angestellt).

Was war das Ende vom Lied? Arbeitskollege schrieb mir per Whatsapp, dass mein Vorgesetzter die Rufumleitung selbst wieder rausgenommen hat - ich soll gefälligst gesund werden und nicht an die Arbeit denken, Gesundheit geht vor.

Ja, sowas gibts - und endlich auch mal für mich. Bei meinem vorherigen Arbeitgeber (wo ich auch 13 Jahre angestellt war) war das Mißtrauen so groß, dass der am Liebsten noch nen Detektiv beauftragt hätte um ja zu prüfen, ob die Mitarbeiter auch wirklich totsterbenskrank zuhause vor sich hinröcheln, oder ob man nicht doch irgendwie auf Brustwarzen kriechend zur Arbeit hätte kommen können - aber selbstverständlich, ohne die Kollegschaft anzustecken, wo kämen wir denn da noch hin?!

Erneut und lastly... ich will doch einfach nur den Blick aufs "normale" (nicht einmal "untere") Volk schärfen, denn einige hier scheinen ihre Positionen für absolut selbstverständlich zu halten. Das ist sehr schade, ich dachte eigentlich, dass wir hier alle das gleiche Mindset haben.
Ergänzung ()

floq0r schrieb:
würdest (?) du schwarzrotgold kacken :D
Die Forenregeln verbieten es mir, hierüber beweislastige Auskünftige darzulegen :D
 
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DJMadMax schrieb:
Lies dir das mal nicht aus Sicht eines studierten Abiturienten durch, sondern aus Sicht eines Hausmeisters, einer Krankenschwester, einem angestellten Straßenbauarbeiter, und und und...
All das gilt für die Putzkräfte, die Hausmeister, Gärtner, das Küchenteam, die Leute in der Warenannahme, der Campus Security und einfach jedem in dem mittlerweile ~500 Leute umfassenden Unternehmen auch. Wir haben ja genauso Buha, Controlling, Vertrieb in allen Abteilungen Azubis etc wie so viele Unternehmen.

Soll heißen, das ist also kein Privileg vom Bildungsabschluss sondern nur das "Glück" bei so einem Arbeitgeber arbeiten zu können, der so was schon recht früh bzw seit langem so anbietet. Dafür verdient man woanders auch sicher mehr, weil das ja auch einiges kostet.
Natürlich ist das nicht mehr familiär wie damals, als ich mit unter ~80-90 Leuten da angefangen habe. Da hat man aufer Cebit einfach mal zig tausend Euro Strafe gezahlt, weil man am Stand länger Party machen wollte und tat. Das ist natürlich auch schon lange nicht mehr der Fall und man ist serös und es gibt all die Bürokratie, die einfach nervig ist und der kurze Dienstweg funktioniert aufgrund der Dokumentationspflicht nur noch in der Ausnahme. Aber jemand im öffentlichen Dienst muss ich das mit dem Dienstweg ja am allerwenigsten sagen :D

Das es in vielen anderen Jobs und Firmen einfach auch prinzipbedingt anders läuft und ist, steht völlig außer Frage :)
Kenn ich ja ausm Freundeskreis und von vielen ehemaligen Kollegen.

Je nach Unternehmen bin ich - scheinbar naiver weise - einfach davon ausgegangen, das Außendienstler und Führungskräfte die Dienstwagen halt auch privat nutzen können und das Tanken ebenfalls bezahlt bekommen aufgrund der 1% (bzw. ja mit 0,5% und 0,25% beim PHEV und BEV).

Das ich diese Regelungen auch für bescheiden halte, steht außer Frage, weil in dem Fall gerade die eh schon besser verdienenden nen günstigen, "dicken" Wagen für recht wenig Geld bekommen - und vermutlich auch trotz gutem Gehalt so was niemals privat fahren würden. Damit meine ich jetzt explizit keinen Außendienstler der aufn Firmenwagen angewiesen ist.


Im öffentlichen Dienst ist klar, da geht so was absolut nicht. Meine Eltern, Schwiegermutter und bester Freund arbeiten bzw haben auch für den Staat gearbeitet.

DJMadMax schrieb:
Es ging eher um die Nutzung und per Gesetz abschreibungsfähiger Arbeitskomponenten
Dann habe ich das wohl missverstanden, weils bei nem Bürolaptop halt unerheblich ist.
DJMadMax schrieb:
Wie schaut's nun aus, wenn du mit diesem Laptop privat Spiele spielst? Leg dafür doch mal die Stromrechnung deinem Arbeitgeber vor, da bin ich mal auf das Gesicht gespannt.
Das finde ich halt so abwegig, dass ich nicht auf die Idee komme :D Meine Frau und ich verbrauchen durchs HO gut 1000kwh mehr im Jahr, einfach auch, weil wir unseren Krempel nutzen. Das waren mit dem alten Strompreis ~250€ im Jahr.
Ich nutze im HO z.B. u.a. meinen privaten 34" Gaming Monitor zum Arbeiten, ebenso meine Maus und Tastatur, weil ich es viel angenehmer finde (144hz für die Augen und so). Und das tun nicht wenige Kollegen, denn viele haben halt einfach auch nen PC zum Zocken.
HO kann man bei der Steuererklärung ja auch einfach als Pausche absetzen, das passt also^^


DJMadMax schrieb:
einige hier scheinen ihre Positionen für absolut selbstverständlich zu halten. Das ist sehr schade, ich dachte eigentlich, dass wir hier alle das gleiche Mindset haben.
Ne, das mein(t)e ich definitiv nicht, weil das aufgezählte eben für jeden Mitarbeiter in der Firma gilt. Klar, der Hausmeister kann kein HomeOffice machen und der Vertrieb hat feste Kernzeiten aber darum gehts ja nicht.
Sprich ich hätte ja auch meine Grafiker (dieser Tage wohl Mediengestalter?) Ausbildung machen können und hätte trotzdem all das. Scheinbar ist das irgendwie falsch rüber gekommen :(

@floq0r
Sicher :D
 
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Scheitel schrieb:
Je nach Unternehmen bin ich - scheinbar naiver weise - einfach davon ausgegangen, das Außendienstler und Führungskräfte die Dienstwagen halt auch privat nutzen können und das Tanken ebenfalls bezahlt bekommen aufgrund der 1% (bzw. ja mit 0,5% und 0,25% beim PHEV und BEV).
Das ist auch in allen Fällen so, die ich kenne.
 
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Scheitel schrieb:
HO kann man bei der Steuererklärung ja auch einfach als Pausche absetzen, das passt also^^
Das ist ja auch richtig so. Die anteilig genutzte Hardware sowie den Strom kannst du problemlos verrechnen. Es wird im Detail vielleicht schwer, ne 4090 für nen Bürorechner zu rechtfertigen, aber ohne Kaufbelege einzureichen (jedoch muss man sie zwei Jahre vorhalten, wenn ich nicht irre)) kann man ja pauschal 800 Euro angeben.

Das habe ich auch gemacht, das hat mich das neue Gehäuse, die Webcam, das Headset, das Netzteil, der RAM, der neue CPU-Kühler, die Adapterkabel fürs kackie iPhone etc. allein schon gekostet und da ich nicht nur am Bürorechner, sondern manchmal auch am Spiele-PC arbeite (je nach Gusto, ob ich liegen oder sitzen will :D ), könnte ich auch noch Grafikkarte, Mainboard, Prozessor und wieder RAM noch obendrauf rechnen. Dann sprenge ich die 800 Euro aber sicher und muss zich Rechnungen einreichen - da habe ich auch keine Lust drauf.
 
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cartridge_case schrieb:
Die fahren alle Dienstwagen?! Ab Q5 aufwärts?
Nein wieso? Wo bitte steht das denn?
Ich fahr/bekomme genauso keinen, wie eben der Großteil der Mitarbeiter. Wieso auch.

Ich weiß nicht, wie oft noch schreiben soll, dass die, die bei uns einen Dienstwagen fahren können/dürfen, (bei uns, wie öfter erwähnt, Vorstand, Abteilungsleiter und Außendienstler) eben nur die Steuer zahlen und dazu halt ne Tankkarte haben. Und das scheint bei Firmen ja eher normal zu sein, wenn @GUN2504 das ebenso nicht anders kennt.
Ne Behörde ist ja auch keine Firma, da ist klar, dass nur Dienstfahrten mit Dienstfahrzeugen gemacht werden dürfen.
DJMadMax schrieb:
pauschal 800 Euro angeben
Ja wir schauen auch immer, dass wir da was kaufen, dass Sinn ergibt, falls mal ne Nachfrage kommt.
Für letztes Jahr probiere ich das mal mit dem Absetzen vom Arbeitszimmer (dank der Grundsteuersache kennt man ja ein paar mehr relevante Werte für die Bürokratischen Unsinn für die Absetzung) aus, je nach dem was dabei herum kommt, macht meine Frau das dann auch. Kann aber gut sein, dass die Erhöhung der HO Pauschale aufs doppelte das Negiert. Bin gespannt.
 
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Scheitel schrieb:
Ne Behörde ist ja auch keine Firma, da ist klar, dass nur Dienstfahrten mit Dienstfahrzeugen gemacht werden dürfen.
Die Unterscheidung zwischen Behörde und Privatwirtschaft ist gar nicht nötig. Interessant ist doch nur, wie der Arbeitgeber die Tankkarten (und somit auch das private Nutzen des Firmenfahrzeuges) finanziert.

Wenn nämlich diese Tankkosten ebenfalls vom Arbeitgeber steuerlich abgesetzt werden, dann wird's ganz komisch. Mit welcher Begründung sollte ich denn bitte die Fahrt in den Urlaub, zum Kindergarten, zum Einkaufen, zum Kino, etcpp. deines Vorstandes zahlen? Wenn der Arbeitgeber das jedoch eigenfinanziert - unversteuert - dann ist mir das durchaus recht.

Bei innerbetrieblicher Verpflegung (Kantine) oder sportlichen Aktivitäten (Gesundheit/Vorbeugung) sehe ich das wieder anders. Wir befinden uns in einem solidarischen, angeblich sogar demokratischen Staat und ich bin gerne bereit, für die Gesundheit aller mitzusorgen, wenn es denn Sinn ergibt. Dieses System dann jedoch mit einer Begründung a la "Meine permanent privaten Fahrten durch den wunderschönen Spessart sind Seelenwohl" ad absurdum zu führen, geht dann wieder zu weit.

Daher mein erneutes Statement: private Tankkosten dürfen keinesfalls steuerlich absetzbar sein! Da ich das nämlich als Privatmensch nicht darf, darf es auch kein Arbeitgeber - wir sind vor dem Gesetz alle gleich zu behandeln.

cartridge_case schrieb:
Na worum geht es denn hier gerade?
Ja, das Thema Gleichberechtigung... in Bezug auf Dienstwagen ist das ja schon fraglich, wo ein Dienstwagen Sinn macht und wo nicht - und die Kantine wird vermutlich weniger auf einen Dienstwagen angewiesen sein, als ein Vertreter oder Geschäftsführer, der ständig im Außendienst und auf Terminen unterwegs ist.

Deshalb auch die Unterscheidung bei z.B. sportlichen Aktivitäten, die @Scheitel ja bewusst aufgeführt hat - von denen profitiert in seinem Unternehmen jeder Mitarbeiter unabhängig der Anstellung und das wiederum finde ich sehr gut.
 
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Für das Thema Dienstwagen haben wir einen eigenen Thread.
Vielleicht sollte der hier davon freigehalten werden.
 
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DJMadMax schrieb:
Wenn nämlich diese Tankkosten ebenfalls vom Arbeitgeber steuerlich abgesetzt werden, dann wird's ganz komisch.
Du zahlt als Dienstwagen Nutzer doch höhere Steuern. die besagten 1%.
Das läuft wie folgt, ich zeige es mal an einer Beispielrechnung:

Ein Auto kostet 60k Euro Brutto.
Das sind dann schon mal 600 Euro bei 1% Geltwerter Vorteil vom Brutto Listenwert.

Dann die Entfernung zur Arbeitsstätte als weiteren Geltwerten Vorteil.
Nehmen wir mal 15km an. Die rechnest du mit 0,03% vom Brutto Listenwert.
Also 15 x 60k Euro x 0,03% --> sind 270 Euro.

Also hast du einen zu verteuernden Geldwerten Vorteil von 870 Euro.
Um diesen Betrag wird dein Monatsbrutto erhöht --> du zahlst also mehr Steuern
Und der gleiche Betrag wird dir später dann vom Netto wieder abgezogen.

Zusammengefasst:
Wenn du eine gesamtsteuerliche Belastung Brutto/Netto von ca. 40% hast,
kostet dich in dieser Rechnung der Firmenwagen monatlich ca. 350 Euro.
Dazu kommen noch eventuell Eigenanteile/Zuzahlungen die je Firma unterschiedlich geregelt sind.

Diese 1% und die 0,03% reduzieren sich bei Hybrid (0,5% / 0,015%) oder Elektro (0,25% / 0,0075%) entsprechend der angepassten Sätze.
Und das finde ich Schwachsinn, weil du ein E-Auto theoretisch verdammt günstig fahren kannst^^
Bei Hybrid und E-Auto werden die Steuergelder rausgeschmissen...
 
Was meinst du, wieso Audi und Co. in ihre großen Limousinen und Kombis der Klasse A6/5er/E Plug-in Hybride verbaut haben? Damit die schön ins Firmenleasing gehen und die Absätze steigen. Das Ladekabel wird oft nie genutzt und es gibt dann den 330 PS A6 für 0,5% im All-inc Paket.
Würde vom eigenen Netto kaum jemand machen, da erheblich teurer.
 
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MichaW schrieb:
Für das Thema Dienstwagen haben wir einen eigenen Thread.
Vielleicht sollte der hier davon freigehalten werden.
Den kannte ich gar nicht. Da beende ich die Diskussion hier mal :) Wobei ja sowieso alles gesagt wurde und die Standpunkte aller denke ich soweit klar sind.

Da fällt mir ein: muss bei meinem Suzuki-Händler anrufen... seit 2 Wochen und bereits einem verstrichenen Termin, wo ich schon vor Ort war und das fertige Auto abholen wollte (nach Rücksprache !!!) schafft der Sauhaufen es nicht, mir mal mitzuteilen, wie es mit der Rückrufaktion (Bauteil irgendwo beim Bremskraftverstärker austauschen) aussieht.

Suzuki Bender in Gießen - ich kann's nur sagen, wie es ist (auch nach meinem Bremsen-Eklat bei 24.000km und kein TÜV nach den ersten 3 Jahren) - der Laden ist ein absoluter SAUHAUFEN!

EDIT: Gerade angerufen und nachgefraggt...
"Ja, das Teil kam gestern, deswegen hat noch niemand bei ihnen angerufen" ... und dann wenige Sekunden später im Gespräch: "Wie war denn Ihr Name?" ... wen wollen die eigentlich für blöd verkaufen?! :D
 
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DJMadMax schrieb:
Suzuki Bender in Gießen - ich kann's nur sagen, wie es ist (auch nach meinem Bremsen-Eklat bei 24.000km und kein TÜV nach den ersten 3 Jahren) - der Laden ist ein absoluter SAUHAUFEN!

EDIT: Gerade angerufen und nachgefraggt...
"Ja, das Teil kam gestern, deswegen hat noch niemand bei ihnen angerufen" ... und dann wenige Sekunden später im Gespräch: "Wie war denn Ihr Name?" ... wen wollen die eigentlich für blöd verkaufen?! :D

Was bin ich froh eine fähige Werkstatt gefunden zu haben, auch wenn der Weg bis dahin ähnlich aussah. "Ja es tut mir leid, dass ihr Auto noch nicht fertig ist, aber wir haben sie mehrfach versucht anzurufen, doch die Nummer war nicht vergeben .." - Ist klar, wenn man die Nummer nicht richtig in sein Telefon abtippt, kann das schonmal passieren. :rolleyes: Preislich waren die ja top, aber planungstechnisch hat da echt nichts funktioniert.
 
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Nene, ist leider eine ganz andere Werkstatt. Aber vermutlich mit denselben Problemen. Ich versuche so viel wie möglich am Auto selbst zu machen (Hobby und so), aber manchmal klappt es zeitlich oder erfahrungstechnisch einfach nicht, da gebe ich mein Auto dann vertrauensvoll in eine (vor 2 Jahren gefundene) gute Werkstatt. :)
 
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Habe eine gute Vetragswerkstatt, sogar in meiner Stadt vor Ort (wohne auf dem Land, da fährt man in die größeren Städte rund 25-30km).
Denen traue ich technisch sehr viel zu, aber für die Elektrik haben die seit anfang der 2010er keinen der sich mehr so richtig mit meiner Generation, bzw. dem Typ auskennt, quasi das Allradgegenstück zu @UsAs seinem wunderschönen E38 aus der Zeit.
Ein Laptop mit VCDS und ausreichend Wissen, das ich als gelernter KFZler habe, ist unentbehrlich, da Werkstätten selbst für eher einfache Arbeiten inzwischen bereits ordentlich Geld verlangen.


Bei dem Civic, den ich davor gefahren hatte, war vor über 10 Jahren das Thema mit dem Vertragspartner für mich erledigt. Nachdem die das Lager in Offenbach aufgegeben haben und viele Teile meines EG importiert werden mussten, wurden die Ersatzteile einfach unbezahlbar.
Bremse vorne und hinten sollten dann auf einmal, nur die Teile, über 800€ kosten, bei einer Lieferzeit von mindestens 3-4 Wochen. Durch die Änderung gab sich ein Aufpreis von fast 500€ auf die Teile.
Als ich den Stoßfänger vorne und hinten habe lackieren lassen (der Vorbesitzer hatte ein paar leichte Parkrempler bzw. kleine Kratzer/Macken reingefahren), musste ich die speziellen Schrauben/Bolzen zur Befestigung neu bei Honda kaufen (gibt es nicht im Zubehör). Dank dem Import haben die Schrauben um die 8-10€ das Stück gekostet :kotz:.
Zu den massiv gestiegenen Teilekosten kam hinzu, dass der kompetente Mechaniker, der immer an meinem EG geschraubt hat und an der Generation gelernt bzw. die Ahnung von den Fahrzeugen hatte, aufgehört hatte. Die anderen, jüngeren, Mechaniker hatten nicht mehr die Motivation an der Generation zu schrauben, bzw. haben unsauber gearbeitet.
 
Gorasuhl schrieb:
Dank dem Import haben die Schrauben um die 8-10€ das Stück gekostet
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Glück ist doch so nah?
Die guten alten SPAX Schrauben aus Deutschland sind viel günstiger! :mussweg:





Bin ja echt froh, dass ein Kollege mir alle aufwändigen Reparaturen bisher an meinem Auto gemacht hat.
Demnächst wird wieder was anfallen, aber bei jemand anderem, da der eine weggezogen ist :(
Zum Glück waren es bisher nur "Verschleißteile", wobei ich immernoch fragwürdig finde, dass ne Kupplung mit 2Massenschwunggrad nicht länger hält.. Wobei meins fast 280k gehalten hat statt der wohl überlichen 120-150k :freak:

Aber ich habe festgestellt, dass Hebebühnenplätze zu mieten wirklich günstig ist (und mein Golf 5 ist ja zum Glück recht simpel zu reparieren/warten bei den meisten Sachen). Eventuell werde ich meine Ölwanne irgendwann mal tauschen.. Entweder der Vorbesitzer oder der erste eigene Werkstattbesuch hat das Gewinde der Ölablassschraube rausgerissen und als ich beim Kollegen war, hat er mir ein Bild geschickt, wo zu sehen war, dass das Loch zugeklebt war X.x Verstehe weiß Gott nicht, warum man nicht einfach nen Drehmomentschlüssel nimmt. Wie ich mich kenne werde ich in 5 Jahren auch noch sagen, dass ich die irgendwann tausche und bis dahin saug ich das Öl weiterhin einfach ab :D
 
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