Sammelthread Benzingeflüster... Stammtisch, Motortalk (1. Beitrag beachten)

@Joker (AC)
Diese kleinen/günstigen OBD-Dinger (gibts ja mit Display und Steuereinheit ab 20 Euro auf Amazon) können zwar durchaus Fahrzeugfunktionen anzeigen oder Fehlerprotokolle ausspucken, aber ob darüber manuell Funktionen freigeschaltet werden können, glaube ich ehrlich gesagt nicht.

Habe damit in der Vergangenheit nur mal ein, zwei Fehlercodes gelöscht um zu sehen, ob sie wieder auftreten (müsste noch beim Diesel-Focus Modell DNW gewesen sein).
 
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Ich muss mich wahrscheinlich in so einem Forum schlau machen.
Teilweise sind die aber sehr merkwürdig mit Antworten.
Am liebsten würden die einem Infos verkaufen.
Daher die Frage hier.
 
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Afaik bekommen die schon generische Fehlercodes, wie Aussagekräftig das dann ist steht aber auf nem anderen Blatt. Kann bei Opel (zum Glück :D) nicht mit direkter Erfahrung dienen, aber schon beim E46 bekommst du teilweise brauchbare Infos nur über die BMW Software. Les meinen auch exklusiv damit aus, das funktioniert und ich kann auch codieren.
 
Die generischen Scanner bekommen oft auch nur die Daten aus dem OBD2-Standard angezeigt. Bei BMW bedeutet das beispielsweise, dass der Bremsdruck damit nicht angezeigt werden kann - spezifische Tools können dann auch mehr, oftmals über CAN-Bus. Spätestens wenn man selbst die Parameter kennt, wie ID Offset, Endian und Länge, und natürlich die Formel zur Wertkalkulation, kann man fast alles auslesen.

@Joker (AC)
Bei Opel kenne ich mich nicht aus - aber ich hörte von OPL Monitor und AutoscannerCAN Pro. Beim Insignia geht's wohl nicht mehr mit Opcom oder Tech2; ich weiß aber nicht ob das so stimmt. Oder ob man das mit GDS machen kann.

Und natürlich gibt's auch Leute, die das für ein paar Euro anbieten. Beispielsweise opelbordcomputer.de
 
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DaDare schrieb:
Am Verbrenner hängt halt trotzdem gefühlt 1/10 der Beschäftigten in Deutschland. Und das sind auch eher die Besserverdiener (--> Steuergelder)
Das ist aber auch eher ein Gefühl. Afaik sind das in Relation zu allen Beschäftigten weniger als 10%. Ich meine, das sind sogar unter 5%. Der Anteil an den Industriearbeitsplätzen liegt aber bei grob 15% afaik.
Die Margen sind aktuell beim Verbrenner besser, ja. Darum tun sich die Hersteller auch noch etwas schwer mit der Transformation.
Die obere Mittelklasse und aufwärts wird ja auch massiv durch das Firmenwagenprivileg subventioniert. Da sind fast alle Zulassungen gewerblich.

Es stimmt natürlich, dass diese Jobs (in aller Regel tarifgebunden) oft gut bezahlt sind und dementsprechend Einnahmen für den Staat generieren.
Auf der anderen Seite belasten diese teuren Arbeitsplätze die Marge der Unternehmen. VW gibt afaik ca. 15% des Umsatzes(!) für die Angestellten aus.
Tesla versucht ja zum Beispiel mit aller Gewalt einen Tarifvertrag im deutschen Werk zu verhindern.

DaDare schrieb:
Aus welcher Sicht denn? Die des Verbrauchers? Die des Staates? Die der OEMs? Die der Natur? Der ganze private Transport scheitert ja schon an einem guten und zuverlässigen ÖPNV. Es gibt nur wenige Städte, die das halbwegs ertragbar hinbekommen haben, z.B. Karlsruhe.
In diesem Fall ist der Antrieb einfach wesentlich effizienter und der Preisnachteil der BEV wird auch verschwinden. So langsam bildet sich auch ein Gebrauchtmarkt.
ÖPNV ist Abseits von Ballungsräumen meist unbrauchbar und es gibt dabei auch allgemein andere Faktoren/Nachteile zu beachten. Es ist einfach Träumerei, dass die große Mehrheit in Deutschland ÖPNV fahren wird.

DaDare schrieb:
Wäre halt schön, wenn man positive Anreize schaffen würde. Sprich lieber Förderung ins öffentliche Laden und günstigeren Strom für's E-Auto.
Der Ausbau und die Regulierung der öffentlichen Ladeinfrastruktur wäre wünschenswert. Nach wie vor ein valider Kritikpunkt, auch wenn es langsam besser wird.
Beim Strom passiert zumindest bei den Netzentgelten etwas. Leider senkt man die Stromsteuer nur für die Industrie. Ich hoffe, da kommt noch etwas. Das würde auch andere Alternativen wie Wärmepumpen attraktiver machen.

DaDare schrieb:
Klimageld? Das wird niemals kommen - ist politisch nicht gewollt und der Wähler hat es mit seiner Stimme zur letzten Wahl abgesegnet. Stagnation unter dem Deckmantel der Stabilität.
Gewollt ist es bei vielen Parteien ja schon (Grüne, Linke und SPD). Die aktuelle Regierung nutzt einen Teil der Einnahmen ja, um zum Beispiel die Netzentgelte zu senken, die Gasspeicherumlage abzuschaffen und für die neue Elektroauto-Förderung.
Bei der Ampel ist es auch an einem fehlenden Mechanismus zur automatisierten Auszahlung an alle Bürger gescheitert. Das wurde aber kurz vor dem Ende der Koalition noch umgesetzt.
Möglich wäre ein Klimageld technisch damit. Ich hoffe, dass sich da noch einmal etwas bewegt.
 
Shagrath schrieb:
THX, der Konnwei KW850 OBD2 / 50€ soll (lt Insignia FB Gruppe) ein Blick wert sein.
Der Tachotyp (Opeltacho), da war ich im Sommer auch drüber gestolpert und wieder vergessen.
Ich hab da einen im Nachbardorf (auch mit Insignia), der probiert das schon eine Weile vergeblich mit Kaufzeugs. Irgendwas klemmt dann immer. Ich hätte dann irgendwie Schiss, dass ich das Ding bricke und richtig Ärger, weil, nix mehr läuft. Ich hasse Flaschen, wenn ich das nicht verstehe.

Aber ich glaub mit dem Leihgerät könnte ich das sogar^^
Weil Öldruck und Temperatur, Turbo interessieren mich ja doch sehr.
Einer hatte mir angeboten für 50,- gleich den ganzen Tacho auszubauen und ihm senden. Der wird dann geflasht und zurückgesendet. So verzweifelt war ich dann doch nicht.😉

PS: das mit OPL Monitor muss ich bestimmt dieses Dongel haben?
Ah- super. Jetzt weiß ich, was mit Dongel gemeint war👍
 
Ja, so ein Dongle kann ich empfehlen - das funktioniert mit einigen Tools und Autos.

Ich benutze unter anderem einen OBDLinkMX ohne + (Bluetooth), und ein Freund einen bzw. OBDLinkMX+ (WiFi) und wir sind zufrieden damit. Der Vorteil einer Bluetooth-Verbindung ist für mich, dass ich dann gleichzeitig noch Internet haben kann. Denn das funktioniert bei bestehender WiFi-Verbindung zum Dongle nur noch so-la-la, wenn das Smartphone dann meint über diese WiFi-Verbindung auch Internet zu bekommen. Nur weiß der OBD-Port am Auto davon so überhaupt nichts. 😉

Ein anderer Freund hat mit dem Mensch hinter OPL Monitor eine gute Erfahrung gemacht.
 
So die Shitbox hatte vor 2 Wochen neue Winterreifen bekommen, nachdem die vom Reifenhändler nach der Panne vor 2 Jahren aufgezogenen Matador im Schnee hoffnungslos versagt haben auf der Hinterachse. Hatte damals schon Bauchschmerzen aber mit Reifenpanne auf der Autobahn hab ich zähneknirschend genommen was ich kriegen konnte.

Sommer kommen jetzt auch neu, vorhin noch Styling 46 in echt sehr gutem Zustand abgeholt. Freu mich sehr drauf, steht die Kiste das erste mal auf Alus :D

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Oooh, Leute!

Gestern gab's ne größere Ausfahrt mit dem IONIQ 5 N im Rahmen der Hyundai N Driving Experience über einen unserer Vereinspartner, Delta Automobile in der Filiale Wiesbaden.

Setting:
12 IONIQ 5 N, zwei orange, der Rest in klassischem Performance Blue (teils Glanzlack, teils matt lackiert). Die beiden orangen Fahrzeuge wurden von den Instruktoren gefahren, welche jeweils an der Spitze der nachfolgenden fünfer Gruppe gefahren sind.

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Wir als "Fahrschüler" sind jeweils mit zwei Personen pro Auto (wir kannten uns alle durch unseren Verein der N-Thusiasten Südhessen e.V.) in den Autos hinterhergefahren. Die Fünfergruppen + vorausfahrender Instruktor sind ca. 5 Minuten versetzt voneinander dieselbe Strecke losgefahren.

Dabei ging es vom Autohaus aus über die Autobahn am Rhein entlang in westlicher Richtung und direkt quer durch den Hintertaunus. Nebst idyllischen Ortschaften gab es spannende Serpentinen, tolle Wald- und Wiesenabschnitte und hier und da auch ordentliche Geraden, um vom berüchtigten NGB-Knopf (N-Grin-Boost) Gebrauch zu machen.

Die gesamte Strecke belief sich auf knapp 100 Kilometer und wir sind ca. 90 Minuten gefahren, wobei auf der Hälfte der Strecke die Fahrer gewechselt haben. Wie gesagt, waren wir zu zweit in den Autos unterwegs - immer zwei Vereinsmitglieder. Ich habe die erste Hälfte der Strecke absolviert, danach habe ich den Beifahrersitz eingenommen und meine Begleitung fahren lassen.

Man hat - zumindest, wenn man sich im Vorfeld nicht allzu viel mit dem Auto beschäftigt hat - viel über das Fahrzeug selbst gelernt und hat stets über Bordfunk vom vorausfahrenden Instruktor aus alle relevanten Dinge mitgeteilt bekommen, die man nach Wahl selbst anwenden konnte (Umstellung der Fahrmodi, diverse Rekuperationsstärken, etcpp). Gleichzeitig war es einem selbst aber auch freigestellt, das Auto einfach nur ohne jedwedes Verstellen irgend welcher Dinge zu fahren.

Selbstverständlich haben wir alle möglichen Dinge durchprobiert und insbesondere eben das Key Feature, das den IONIQ 5 N so krass von allen - wirklich ALLEN (!!!) anderen E-Fahrzeugen am Markt komplett absetzt:
der vollends individualisierbare "Verbrennermodus"

Es ist einfach unbeschreiblich und fantastisch zugleich, was Hyundai hier für eine Spreizung geschaffen hat. Das Auto kann - wie eben jedes E-Fahrzeug - vollkommen unauffällig, überaus komfortabel und gemütlich im klassischen Modus gefahren werden. Gaspedal, Bremse, voreingestellte Rekuperation und das war's.

Alternativ hat man jedoch mit den N Custom Modes und bei Bedarf mit nur einem einzigen Knopf die Möglichkeit, das Auto vollkommen verrückt werden zu lassen!

  • Simulierte 8-Gang-Schaltung inkl. Drehzahlbegrenzer
  • Drehmomentverlauf je nach "Drehzahlbereich"
  • Schaltblitz
  • Schaltrucke
  • Wahlweise zusätzlich die Möglichkeit, über die Paddles hinterm Lenkrad zu schalten
  • Beim Schalten mit Paddles wahlweise voll-manueller Modus (dann "hängt" man sogar im Drehzahlbegrenzer und der Wagen "schaltet" nicht selbständig rauf)
  • Wahlweise mit generiertem Motorsound innen und außen

... das ist so irre, dass man es überhaupt nicht in Worte fassen kann, das MUSS man einfach mal gefahren haben.

Dass u.A. Porsche sich einen IONIQ 5 N zum Reverse Engineeren besorgt hat - so wurde uns das zumindest gesagt - wundert mich überhaupt nicht. Was da an Fahrspaß rüberkommt, vor Allem wenn man durchaus eingefleischter Verbrennerfan ist, das kann man sich kaum ausmalen und wie gesagt, auch nur schwer in Worte fassen. Erneut: das MUSS man erlebt haben!

Und auch, wer all die ganzen Videos kennt: das kommt nicht rüber, in keinster Weise. Mir geht es gar nicht um Beschleunigung - das können die E-Autos alle. Es geht um das Gesamtpaket. Auch das Fahrwerk ist nicht von dieser Welt (für ein solches Auto). Was die Motoren (sowie die E-Diffs) beim Einlenken in die Kurven mithelfen und wie es das Auto mit über 2,2 Tonnen Leergewicht schafft, eine ununterbrochene Sicherheit und Zuversicht über das Lenkrad zu vermitteln, ist schon beeindruckend. Dadurch, dass alles Drive by Wire ist, ist es umso verblüffender, wie exakt du mit dem Lenkrad in der Hand jederzeit zu 100% den Untergrund der Straße "lesen" kannst.

Zum Sound des Fahrzeugs, der natürlich zu 100% simuliert ist, muss auch noch etwas gesagt werden. In den vielen Youtube-Videos hört sich dieser sehr kitschig und elektronisch an. Das ist er auch - zumindest bei Vollgasfahrten und wenn man NICHT mit dem simulierten Getriebe fährt. Wenn jedoch der simulierte Getriebemodus verwendet wird, dann klingt der Sound insbesondere im Drehzahlbereich bis ca. 3.500 Touren wirklich zu 100% wie ein Verbrenner - und zwar innen und außen. Das ist erfahrungsgemäß sowieso der Bereich, wo die meisten Leute beim normalen Fahren schon schalten würden. In diesem Fall hätte man also auch zum absoluten Großteil der eigenen Fahrzeit ein authentisches, realistisches Akkustik-Feedback.

Die Lautstärke innen wie außen ist zudem individualisierbar von 0 bis 20. Wir sind gestern mit 8(!) gefahren und als rabiater i30 N-Rowdy war das für mich vollkommen in Ordnung.

Noch etwas zum N Grin Boost:
Man sollte meinen, dass die 609 PS und 740 Nm in der Basis schon beeindruckend genug sind. Die nochmals 41 PS und 30 NM, die zusätzlich im aktivierten NGB freigesetzt werden, merkt man überraschend deutlich. Selbstverständlich wurde der Modus während der Fahrt auch immer mal wieder getestet, wenn es eine Gerade mal zugelassen hat.

Umso überraschter war ich aber auch, wie gut die Rekuperation bei modernen E-Autos funktioniert. Wir sind mit ca. 60% Akkustand losgefahren und mit 49% wieder angekommen - für wie bereits gesagt: knappe 100 Kilometer Strecke mit einigen Höhenmetern dazwischen. Das haben die Jungs natürlich vorher klug gewählt: die Strecke hatte einige Passagen, wo die Rekuperation hervorragend genutzt werden konnte und man gut zwei, drei Kilometer am Stück fahren konnte, ohne auch nur ein einziges Mal das Gas oder die Bremse betätigen zu müssen - inkl. aller dazwischenliegenden Kurven. Lediglich durch das passende Umstellen der insgesamt vier Rekuperationsstufen (bzw. "0" = aus) konnte man wirklich hervorragend beim Bergabfahren jederzeit die passende Geschwindigkeit einpendeln.

Beim Rekuperieren - das habe ich anschließend auch dem Instruktor gesagt - würde ich euch alle aber um eines bitten: fahrt mit euren E-Autos bitte nicht in höheren Rekuperationsstufen, wenn sich andere Fahrzeuge hinter euch befinden! In der Runde, in der wir gestern unterwegs waren, war das alles in Ordnung, aber wenn ihr auf der Straße mit anderen Verkehrsteilnehmern unterwegs seid, ist es einfach nur schrecklich, wenn plötzlich jemand vor euch stark verzögert, die Bremslichter aber NICHT ANGEHEN!

Laut Instruktur gehen die Bremslichter beim IONIQ 5 N ab ca. 0,3 G Verzögerung an, aber man (ich!) kennt es ja auch aus dem Alltag: da fährt ein E-Auto vor dir und BAMM, bremst das Ding krass runter, ohne dass man Bremslichter sieht - einfach nur, weil Fahrer/Fahrerin mit dem Fuß vom Gas runter ist und das Ding sofort hart rekuperiert.

Das geht einfach gar nicht. Bitte macht sowas nur, wenn wirklich niemand hinter euch ist, oder stellt eben eine möglichst geringe Rekuperationsstufe ein, die sich vom Verzögern her nicht anders verhält, als es bei einem normalen Verbrenner der Fall wäre, wenn man dort vom Gas geht.

Das aber nur als allgemeine Sidenote.

Darüber hinaus muss ich sagen, dass der Instruktor (vermutlich beide aber kann ich ja nur von dem aus "meiner" Gruppe berichten) seinen Job wirklich hervorragend gemacht hat. Er hatte nie Probleme, die Gruppe beisamen zu halten, hat entsprechend frühzeitig die nächsten Abzweigungen bekanntgegeben, ein, zweimal auch gewartet, wenn sich Fahrzeuge zwischen unsere Kolonne gedrückt haben, und so weiter.

Unter'm Strich war der gestrige Event ein wahrer Eye-Opener in vielerlei Hinsicht. Hätte ich meinen Swift Sport jetzt noch (und würde weiterhin ans Verkaufen denken) und hätte den i30 N nicht gekauft... Leute, Leute... das wäre aktuell echt ne schwere Entscheidung. Insbesondere, wo es junge gebrauchte IONIQ 5 N für unter 50.000 Euro gibt.

Klar ist das eine Stange Geld, aber für den gebotenen Gegenwert ist das - zumindest, wenn man sich ein E-Auto in dieser Preis- und Fahrzeugklasse sucht - meiner Meinung nach ein absoluter No-Brainer für alle, die auch weiterhin noch Spaß am Fahren haben wollen.

Und dann stand da noch der neue IONIQ 6 N - leider nur zum Anschauen, Anfassen, Reinsetzen und Reinsabbern :D

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Das Ding sieht einfach nur richtig, richtig geil aus. Optisch würde ich den dem 5 N sogar vorziehen. Selber Antriebsstrang, selbe Spielereien, gleiche Wheelbase (Plattform), aber eben nochmals tieferer Schwerpunkt und mehr Grand Tourer als SUV. Platz hat der auch ohne Ende gehabt, sowohl vorne, als auch hinten und im Kofferraum.

Den werde ich mal weiterhin auf dem Schirm behalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
DJMadMax schrieb:
Bitte macht sowas nur, wenn wirklich niemand hinter euch ist, oder stellt eben eine möglichst geringe Rekuperationsstufe ein
Nein, hier hat einfach der Gesetzgeber versagt! Aber ich bin voll deiner Meinung: geht gar nicht!

Obwohl ich da auch die Hersteller in die Pflicht nehmen würde. Auch ein Unding, das so auf die Menschheit loszulassen.
 
@cartridge_case
Da gibt es eine Vorschrift für.

DJMadMax schrieb:
da fährt ein E-Auto vor dir und BAMM, bremst das Ding krass runter, ohne dass man Bremslichter sieht -
Die sind vielleicht leicht verzögert aber müssen Bremslichter auch bei der reku haben ich glaube bei ällteren Autos war das noch keine Vorschrift da gab's den ein oder anderen der sich das Leben leicht gemacht hat.

DJMadMax schrieb:
Das Ding sieht einfach nur richtig, richtig geil aus
Da hätten sie besser ein Liftback draus gemacht mein EQE ist kein beladewunder aber die kofferaumöffnung bei dem ioniq 6 ist ein schlechter Witz.
 
Zuletzt bearbeitet:
BOBderBAGGER schrieb:
aber die kofferaumöffnung bei dem ioniq 6 ist ein schlechter Witz
Mercedes EQE:
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Hyundai IONIQ 6:
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Evtl. hab ich ja nen Knick in der Optik.
 
DJMadMax schrieb:
Evtl. hab ich ja nen Knick in der Optik.
Korrekt sieht auf den Bildern ähnlich aus wenn du versuchst eine klappbox mit einkäufen da rein zu stellen merkst den Unterschied sofort.

Hab mir den ioniq auch angesehen aber Kofferraum war der Dealbreaker.

@cartridge_case
Altes Auto vielleicht oder die Bremsen garnicht so stark das sie angehen müssen. Bei der Motorbremse haste ja auch kein Bremslicht.
 
BOBderBAGGER schrieb:
Altes Auto vielleicht
Aber @DJMadMax hat es doch anscheinend aktuell beim Ioniq 5 so empfunden. Oder habe ich den Beitrag völlig missverstanden?
BOBderBAGGER schrieb:
Bei der Motorbremse haste ja auch kein Bremslicht.
Die ist ja auch nicht so stark bei den meisten Fahrzeugen.
 
Im 5 N - und ich vermute, in anderen (modernen) E-Autos wird das ähnlich sein - lässt sich die Rekuperation beim Liften des Gaspedals in verschiedenen Stufen einstellen - im normalen Fahrmodus über die Paddles hinterm Linkrad.

Die Modi reichen von 0 = keinerlei Rekuperation (vergleichbar mit ausgekuppeltem Getriebe beim Verbrenner) bis hin zur Stufe 4 in einstufigen Schritten. Stufe 3 und insbesondere Stufe 4 fühlen sich dabei zweifellos schon so an, als würde man in einem herkömmlichen Fahrzeug das Bremspedal deutlich beanspruchen. Stufe 2 geht über alles, was ich von Verbrennern kenne, wenn man das Gaspedal liftet, ebenfalls spürbar hinaus, war aber in Summe näher an Stufe 1, als es an Stufe 3 gewesen wäre.

Stufe 1 letztlich fühlte sich für mich so an, als würde man bei einem herkömmlichen Verbrenner das Gaspedal liften - also nicht ausgekuppelt, sondern Schubbetrieb mit eingelegtem Gang.

Da ich nicht hinter mir selbst gefahren bin und auch nicht weiß, welche Rekuperationsstufen die Fahrer vor mir eingelegt hatten, kann ich leider auch nicht sagen, bei welcher Stufe der 5 (N) tatsächlich auch aktiv das Bremslicht aktiviert. Meiner Meinung nach und als Hinterherfahrender sollte das schon ab Stufe 2 der Fall sein.

Selbst, wenn man mit größerem Abstand hinter einem anderen Fahrzeug fährt, so kann man den eigenen Abstand kontrolliert verkleinern bzw. sogar halten, wenn man sieht, dass der Vorausfahrende das Bremspedal betätigt - sprich: die Bremsleuchten angehen. Ist das nicht der Fall und das vorausfahrende Fahrzeug rekuperiert mit einer stärkeren Stufe (gerne schon ab 2) und die Bremsleuchten zeigen dies nicht an, dann fährt man als Hinterherfahrender automatisch eine längere Zeit auf dieses Fahrzeug zu, ehe man selbst den Fuß vom Gas nimmt.

Das potenziert sich entsprechend: auch das Fahrzeug hinter mir folgt mir natürlich so lange, bis es sieht, dass ich verzögere - und so weiter.

Was entsteht? Richtig, Stau und immense Gefahr eines Auffahrunfalls, weil die nachfolgenden Fahrzeuge hintenraus immer stärker bremsen müssen.

Deshalb erneut meine Bitte und ein allgemeiner Appell an die E-Fahrer: bitte nutzt die starken Rekuperationsstufen nur dann, wenn ihr nach hinten raus wirklich auf lange Sicht niemanden hinterherfahren habt.
 
Ich habe diese Diskussion und das Problem dahinter schon mitbekommen, als ich meinen Niro EV angeschafft habe. Aus irgendwelchen Gründen scheint das nur bei Hyundai so zu sein, bei der Konzernschwester KIA jedoch nicht so. Wie es bei anderen Herstellern ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich kann mir jedoch vorstellen, schon öfter davon gehört zu haben, wenn das ein Problem herstellerübergreifend wäre. Bislang ist mir da nur Hyundai negativ aufgefallen. Ansonsten: i3, i4, ix1 und ix2, Enyaq, EQA... alle schon gefahren und dort Ähnliches nicht bemerkt.

Tendenziell scheinen bei BEVs eher sogar öfter die Bremslichter aufzuleuchten, aber das ist nur meine subjektive Wahrnehmung. Ist ja nun keine Seltenheit mehr, mal einem BEV hinterherzufahren. Unterm Strich hab ich es in 20 Jahren nicht ein einziges Mal erlebt, dass ein Auto vor mir eine starke Verzögerung nicht auch angezeigt hätte.

Zu meinem Niro: da leuchten die Bremslichter sogar, wenn der adaptive Tempomat bei Bergabfahrt die Geschwindigkeit nur hält. In der Ebene gehen die Bremslichter ab Rekuperationsstufe 2, die meinem Empfinden nach einer Motorbremse beim Verbrenner in einem niedrigeren Gang entspricht. Reku Stufe 1 fühlt sich hingegen wie Motorbremse in der aktuellen Fahrstufe an.

Nach meiner Erfahrung sollte man zwar durchaus ein Bewusstsein für das Problem haben, für einen generellen Verzicht auf die höheren Rekuperationsstufen sehe ich persönlich jedoch keinen Grund. One-Pedal-Driving ist ja nun auch nicht Ungewöhnliches - gerade im Stadtverkehr toll. Scheint dann mit einem Hyundai eher keine Empfehlung zu sein. Oder bei welchem Hersteller ist das nachweislich auch so?
 
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Ich habe das noch bei keinem vor mir fahrenden E-Auto als störend oder gar gefährlich bemerkt - vielleicht ist es also spezifisch für Hyundai oder den Ioniq 5 N.

Beim Tesla Model 3 ist das Bremslicht beim Rekuperieren fast sofort an. Im Vergleich mit Verbrennern: Leerlauf geht ohne Bremslicht, Schubbetrieb nur mit Bremslicht.
 
@TheManneken
Du interpretierst da jetzt aber auch ziemlich viel hinein. Ich habe nicht mit einem Satz geschrieben, dass Hyundai-BEVs ein Problem beim Anzeigen durch Bremslichter bei stärkerer Rekuperationsstufe haben.

Bitte zeig(t) mir, wo das steht, was ihr jetzt offensichtlich falsch verstanden habt und ich korrigiere es entsprechend.
Ergänzung ()

Shagrath schrieb:
Im Vergleich mit Verbrennern: Leerlauf geht ohne Bremslicht, Schubbetrieb nur mit Bremslicht.
Ich will das jetzt nicht in Stein meißeln, würde aber behaupten, dass bei keinem Verbrenner die Bremslichter angehen, wenn man vom 5. Gang mit 80 in den 3. runterschaltet und vom Gas geht.
 
Das habe ich auch nicht geschrieben. Der Absatz bezieht sich doch recht deutlich darauf, wann beim Rekuperieren am Model 3 das Bremslicht leuchtet - nämlich fast sofort, bei stärkeren Verzögerungen als beim Fahren eines Verbrenners im Leerlauf.
 
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