Sammelthread Benzingeflüster... Stammtisch, Motortalk (1. Beitrag beachten)

Thane schrieb:
relativ billig. Kaufkraftbereinigt
Möglich. Klar spielt auch das persönliche Verhalten mit. Unsere Familienkutsche blieb in den 80er/90er Jahren unter der Woche in der Garage, da es fürs Pendeln oder den Kleineinkauf nicht benutzt wurde. Das war nur fürs Wochenende oder den Wocheneinkauf da. Bzw. für Notfälle. Heute fähren meine Eltern auch schon wesentlich mehr. Das wirkt sich auch aus.

GUN2504 schrieb:
weil keine Lust auf die Ladepausen
Kommt halt auch auf die Reichweite und die Ladeleistung an. Wenn du 500km damit kommst, wäre eine Pause mal nicht schlecht. Und wenn das Ding von 10% auf 80% in 10-15 Minuten ist, ists nicht so schlecht. Da lobe ich mir die Elektro-Lkws. Da kann man es ziemlich gut mit den Pflichtpausen kombinieren.
 
lowrider20 schrieb:
Wenn du 500km damit kommst, wäre eine Pause mal nicht schlecht.
Naja, bin ja eher etwas schneller unterwegs^^ also wenn Autobahn Frei und Erlaubt um die 200km/h oder auch mal mehr. Und da ist ein E-Auto aktuell noch unbrauchbar - weil Reichweite schrumpft bei hohen Geschwindigkeiten massiv. Im Winter ebenfalls.

Mal schauen was die Zukunft bringt, bin da absolut offen.
 
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Auch bei Verbrennern schrumpft die Reichweite, wenn man solche Geschwindigkeiten fährt.
 
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Japp, ist aber schneller wieder aufgetankt^^
 
GUN2504 schrieb:
also wenn Autobahn Frei und Erlaubt um die 200km/h oder auch mal mehr.
Das Problem gibts hier nicht. Und gerne kannst du statt 500km Reichweite auch 1000km Reichweite einsetzen. Ich würde nicht 4h lange 200km+ fahren wollen. Aber bitte. Extremfälle gabs schon immer und wirds auch immer geben.
 
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Incanus schrieb:
Auch bei Verbrennern schrumpft die Reichweite, wenn man solche Geschwindigkeiten fährt.
Das geht halt ziemlich unter in der gesamten Ineffizienz des Antriebs. Wir kommen mit unserem Verbrenner im Schnitt 500km weit mit 60l und wenn daraus mal 400 oder 350km werden sollten, wäre das immer noch belanglos. Nach der durchgehenden Fahrt sollte wohl besser jeder Fahrer ne Pause machen, auch wenn die Bahn unbegrenzt und leer ist.
 
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Das sind aber schon heftige Verbräuche, aber solche Entfernungen schafft auch ein Elektrofahrzeug durchaus mit einer Ladung.
 
GUN2504 schrieb:
Mal schauen was die Zukunft bringt, bin da absolut offen.

Das wird nicht viel besser. Warum auch? Nur weil man in Deutschland als einziges Land so schnell fahren will, und das auch nur ne Minderheit soll die ganze Welt Fahrzeuge bauen die bei dem Tempo sicher und effizient sind? Totale Verschwendung. Wer sowas baut wird nedd lange mehr durch halten :D

Bis 130 oder 140 kannst die Autos auslegen, alles darüber wird mehr und mehr Luxus würde ich mal sagen.
 
Die Teslas laufen auch alle über 200 afaik.
Abseits von Extremfahrzeugen wird sich das wohl im Bereich 180 - 250 km/h abspielen.
Die VAG Modelle liegen in der Regel auch zwischen 160 und 220 km/h Vmax.

Ich denke auch, dass sich das nicht so groß ändern wird, reicht ja auch. Bei der Reichweite wird sich durch Fortschritte bei der Batterie sicher noch etwas tun. Aber da gibt es auch jetzt schon viele alltagstaugliche Modelle.
 
Thane schrieb:
Die VAG Modelle liegen in der Regel auch zwischen 160 und 220 km/h Vmax.
Die liegen bei max 200 (?)
Hab bei Google nichts über 200 gefunden.
ID.7 GTX sowie der ID.7 GTX Tourer und ID3 GTi usw
Glaub, denen ist ohne Getriebe die elektrische Gegenspannung im Weg.
 
Kurz und knapp... Ohne viel über Politik sich aufzuregen zu müssen.

Warum sich dem System anpassen statt es zu ändern?
Wenn es nach der Politik gehen würde, dürfte man doch nur....ach ich lass es sein.

Grüße aus Teneriffa, wo ich den Mietwagen für 1,55€ /L Benzin vollgetankt habe...
Und ja, ich befinde mich noch in der EU...
Finde den Fehler
Dabei sind die Transportkosten hierhin größer.

Wenn ich das richtig verstanden habe, hier gilt eine Sondersteuer auf den Kanaren, geringere CO² bepreisung usw.

Als ich an der Tanke den Citroen für 50€ Tanken wollte hat mich der Tankstellen Besitzer komisch angeschaut....bei 42€ war Schluss.

Im Mai war der Sprit in Italien auch günstiger...
Die dürfen ja aufgrund der Preise jetzt ein Jahr auf die KFZ Steuer verzichten...(Max 80KW)
Wir geben uns mit 17c zufrieden... Armutszeugnis...
 
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Joker (AC) schrieb:
Die liegen bei max 200 (?)
A6 Etron fährt 210, der A6 Etron S 240 sogar.
Der RS Etron ist afaik bei 250 abgeregelt.
Die anderen Modelle könnten alle auch schneller. Das ist aber aus Effizienzgründen nicht gewollt.

Der Motor ist bei der gewählten Vmax noch weit von seiner Maximaldrehzahl entfernt.
 
Das ist ja wieder ein Paradebeispiel:
https://orf.at/stories/3443343/
Die bekommen doch nicht mal zwei Millionen Schrauben auf die Welt! Das ist doch ein Komplettversagen.
 
Wo du es sagst, kann ich mich auch nochmal über die Rückruf Aktion zu den Airbags, bzw. unserem VW Händler auslassen.

https://www.volkswagen.de/de/besitz...takata-airbag-produktsicherheitsrueckruf.html

Brief dazu kam im Juli. Unser Polo braucht nen neuen Airbag. Wollte den Tausch dann bei meiner Stammwerkstatt machen, aber ging natürlich nicht, da sie die Kosten von VW nicht erstattet bekommen.

Also eine von 2 VW Werkstätten in der Stadt raus gesucht und versucht dort anzurufen. Natürlich nur irgendein KI Roboter mit Fragen. Irgendwann kam ich dann soweit, dass ich um einen Rückruf bitten konnte.

Der kam dann auch und die kaum verständliche Dame erklärte mir, dass ich erstmal den Fahrzeugschein vorbei bringen muss. Ging auf Nachfrage dann aber zum Glück auch als Foto per Mail. Das Foto habe ich dann noch am gleichen Tag mit erneuter Bitte in der Mail um Rückruf, bzw. Termin geschickt. Daraufhin habe ich dann mehrere Tage nichts gehört und dann eine Woche später angerufen und mich wieder zum Rückruf durchgehangelt.

Am Ende hatten wir dann einen Termin für 2 Wochen später. Vor Ort auf den Austausch warten wurde abgelehnt, weil zeitlich nicht möglich. Wir sollten den Wagen dort lassen. Na ok. Nervig, weil wir dann mit 2 Autos hin mussten um einen Wagen da zu lassen und nächsten Tag dann wieder zu zweit hin, etc. Leihwagen hätte natürlich gekostet.

Also Wagen mittwochs um 7.30 Uhr hingebracht. Man würde sich melden wenn fertig.

Nächsten Tag gegen 16 Uhr habe ich angerufen, weil noch keine Info. Tatsächlich jemanden erreicht und Dame sagt sie prüft das und meldet sich. 17 Uhr habe ich dann nochmal angerufen. Azubine ist dann mit Telefon in die Werkstatt gelaufen und hat den Meister direkt gefragt.

Der sagte Wagen ist vom Austausch betroffen, Austauschairbag aber nicht mehr auf Lager, ich kann den Wagen erstmal wieder abholen und muss einen neuen Termin machen. Toll. Wenn alle Besitzer im Vorfeld per Post angeschrieben wurden, müsste man doch ungefähre Zahlen abschätzen können und sich dementsprechend Ersatzteile grob auf Lager vorhalten. Naja. Ersatzteil sollte dann bestellt werden und man würde sich melden, sobald eingetroffen.

Also wieder zu zweit hin und Wagen unverrichteter Dinge wieder mitgenommen.

Nach 3 Wochen ohne Info dann mal erkundigt. Ersatzteil noch nicht da. Also weiter warten.

Nochmal 2 (also insgesamt 5) Wochen später dann der Anruf. Airbag ist da. Also Termin abgemacht und es hieß wieder warten ist nicht möglich. Tausch erfolgt im laufe des Tages und man könnte die genauen Zeiten nicht einschätzen.

Also wieder zu zweit morgens hin und Wagen da gelassen und dann gab's Nachmittags tatsächlich den Anruf, dass alles erledigt ist und wir den Wagen abholen können.

Thema damit dann zum Glück erledigt und ich kann zukünftig wieder auf meine freie Werkstatt zugreifen. Aber grundsätzlich hat das ganze Thema 2 Monate gedauert und in der Zeit sollte man sicherheitshalber den Wagen bzw. nur mit deaktiviertem Beifahrer Airbag und dementsprechend ohne Beifahrer nutzen.

2 Bekannte hatten den gleichen Rückruf bei Opel. Die haben einfach Termin gemacht, konnten dann jeweils 30-45min vor Ort warten und fertig.
 
lowrider20 schrieb:
https://orf.at/stories/3443343/
Die bekommen doch nicht mal zwei Millionen Schrauben auf die Welt! Das ist doch ein Komplettversagen.
Eine Schraube ist nicht rostgeschützt bei VW?
Ich lach mich schlapp.

Mein Tiguan 1 sah von unten aus, wie ein Kirschbaum.
Die Querlenker waren komplett verrostet nach nicht mal 7 Jahren.
Schade, daß mich der Autoverkäufer in der VW Niederlassung so übers Ohr hauen konnte.

Das ist mit lange nicht passiert, aber der Passat hat gerade den Geist aufgegeben nach 20 Jahren und die Kopfdichtung hat sich langsam verabschiedet und ich brauchte schnell Ersatz als Fahrzeug für den Job.

Von den massenweise ausfallenden Teilen nach 80.000 km Laufleistung (Federn, Bremssättel, Bremsscheiben, Wasserpumpe, Kardanwelle, ...) will ich gar nicht reden.

Keine Spur mehr von der gepriesenen Golf 2 Qualität.

Nachdem ich den Schrott verkauft hatte als Anrechnung beim neuen Gebrauchtwagen vor einigen Jahren, war ich nie wieder außerplanmäßig in der Werkstatt.
Es geht also, nur warum kann das VW nicht?
 
Da ist sicher mehr dahinter. Was rostet bei einem Auto denn nicht durch Salz? Wäre mir neu, daß da irgendetwas Seewasserbeständig (1.4401) wäre. Vorallem sicherheitsrelevante Teile. Nachteil z.B. bei Schrauben: weniger zäh und reißen eher bzw. verreiben sie sich gerne.
Trotzdem: verzinkt gilt schon rostgeschützt und das kann mir keiner erzählen, daß man diese als verzinkt in 8.8 oder 12.9 nicht zu einer Stückzahl von 2 Millionen bekommt. Und daß es stattdessen günstiger kommt, zweimal einen Mechaniker dran schrauben zu lassen und eine zusätzliche "Übergangsschraube" zu verbauen. Die Armen!

@Stock86
Ähnliches habe ich auch bezüglich dem Softwareupdate bei den Dieseln gehört. Da mußte man auch zuerst den Zulassungsschein bringen, dann das Auto vorbeibringen (mit Termin klarerweise) zum Check, ob wirklich berechtigt und dann gabs erst das Update.
Ja, von den Buden kannst das Sparen lernen. Das sage ich dir! Da wird knallhart kalkuliert. Auch solche Sachen sind da bis zu einem gewissen Grad mit eingerechnet.
 
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lowrider20 schrieb:
Ähnliches habe ich auch bezüglich dem Softwareupdate bei den Dieseln gehört.
Das war bei meinem Dealer gar kein Drama angerufen Termin gemacht (Auto kennen die schon) einen Tiguan kostenlos als Leihwagen bekommen Tag später abgeholt.

Aber leider gibt's viele schlechte Autohäuser und das mit den Teilen hatte ich mal bei Volvo / Ford. Zeug bestellt Termin für was auch immer das damals war gemacht. Auto hin ähm ja Material ist noch nicht da und niemand kommt auf die Idee einem bescheid zu sagen zwei Mal hin und her und dann das Auto am Ende halb zusammengebaut zurück bekommen.
 
BOBderBAGGER schrieb:
Auto kennen die schon
Das macht wohl den Unterschied. Ich kenns hauptsächlich von Fahrzeugbesitzern, welche in freien Werkstätten vorstellig sind.
Aber es gibt auch spezielle Markenwerkstätten.
 
BOBderBAGGER schrieb:
Das war bei meinem Dealer gar kein Drama angerufen Termin gemacht (Auto kennen die schon) einen Tiguan kostenlos als Leihwagen bekommen Tag später abgeholt.
Das ist wie du schon sagst leider von Händler zu Händler stark unterschiedlich.
Bei meinem kann ich problemlos online einen Termin buchen und bei Bedarf lädt man über das Formular Daten mit hoch.
Man kann da auch um Rückruf bitten. Hat bisher immer gut funktioniert.

Hab das aber auch schon anders erlebt. Da war das Teil dann zum vereinbarten Termin nicht da. Fail.

Der Rückruf zeigt aber auch wieder die Probleme der VW Lieferkette und ihrer viel zu vielen Management-Ebenen.
Ich hoffe, dass die Gewerkschaft an der Stelle auch ein Einsehen hat.
 
https://futurezone.at/produkte/vw-v...-10500-euro-jetta-m6-faw-volkswagen/403194275
Und selbst wenn der M6 eines Tages nach Europa käme, wäre der Preis deutlich höher.
Warum? Genau diese Aussage bzw. Tatsache stört mich. Nur weil man es sich hier leisten kann? Transport ist klar. Aber Zulassungen und Genehmigungen? Sinds in China so lasch, daß da gar nichts benötigt wird und alle sterben im Straßenverkehr?
Von eventuellen bis gesicherten schlechten Arbeitsbedingungen will ich jetzt gar nicht schreiben, die gibt es wohl auch bei den anderen Herstellern (und auch hier wird einem in der AUtomobilbranche nichts geschenkt).
 
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