Sammelthread Benzingeflüster... Stammtisch, Motortalk (1. Beitrag beachten)

Jetzt gab's hier schon so lange nichts mehr, ich schieb mal ne kleine Info rein :)

War am Wochenende mit nem Freund in Frankfurt, da hat er sich ein "neues, altes Auto" besichtigt.

Einen S202 Mercedes, also die allererste C-Klasse, die Mercedes gebaut hat, allerdings als 2000er Baujahr und Kombi. Die Besonderheit daran ist, dass dieses letzte Modell der 202er Baureihe einen Haufen Sonderausstattungen und teils schon Technik des Nachfolgers 203 verbaut hat, unter Anderem z.B. das 6-Gang-Schaltgetriebe.

Die Ausstattungsvariante nennt sich "Esprit Selection" und es scheint wohl weltweit nur ca. 2000 Stück von dieser Version gegeben zu haben. Der Zustand ist für 142tkm mit gut bis sehr gut zu bezeichnen. Der Lack hat ein paar kleinere Lackstiftbehandlungen bekommen und an zwei Stellen (1x unterm Nummernschild und 1x am Radlauf) fängt ganz leicht der Rost an, hier wird natürlich zeitig nachgearbeitet, damit der Wagen weiterhin so toll aussehen darf.

Die Farbe ist ebenfalls eine Sonderausstattung gewesen, das "Jaspisblau" gab's so beim 202er Kombi wohl nicht ausserhalb des letzten Facelifts - der Mercedes-Kenner spricht von "Nach-Mopf" (Modellpflege).

Technisch ist der Wagen im einwandfreien Zustand, den TÜV hat er letzte Woche ohne jegliche Mängel bestanden. Jeder Knopf und Schalter, der für eine spezielle Funktion zuständig ist, wurde gedrückt und übte seine Tätigkeit tadellos aus :)

Der Grund, warum der Wagen generell in einem solch guten Zustand ist (vor Allem gemessen am Preis, 1890 Euro) ist ganz einfach der, dass er nicht von "Jungen Wilden" gefahren wurde. Der Motor ist "unspektakulär" mit 2 Litern Hubraum und 129 PS (ebenfalls eine Sondervariante des ganz späten S202, den's normalerweise "nur" mit 122 PS als C180 gab). Da mein Kumpel kein Raser ist und einfach nur gemütlich cruisen will, ist das die perfekte Wahl für ihn und eben das Glück, dass der Enkel des Vorbesitzers wohl eher selten den Opa angebettelt hat, mal den "dicken Benz" zu fahren (was er motorentechnisch ja nicht wirklich ist). Daher ist es auch keine Bastelbude, alles ist im Originalzustand, selbst das Autoradio und das Scheckheft ist lückenlos bei MB-Vertragswerkstätten gefüllt worden.

Die gemeinsame Probefahrt hatte schon sehr viel Spaß gemacht und irgendwann im Laufe dieser Woche holt er ihn ab bzw. bekommt ihn evtl. sogar geliefert. Ich freue mich schon auf weitere Ausflüge und berichte gern inkl. Bildern. Im C-Klasse-Forum scheint jedenfalls rege Freude über diesen "Fund" zu herrschen, da es sich tatsächlich um eine sehr seltene und technisch ausgefeilte Variante des 202 handelt. Der Motor wird übrigens auch als "Die Kette der Ewigkeit" bezeichnet ^^

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Achja, den Thule-Fahrradträger gab's ohne Aufpreis dazu ^^
 
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Ich denk nur Mercedes Vernarrte wird es auffallen das es eine " besondere " C Klasse ist.
Ich weiß viele sind es nicht gewohnt das jeder Schalter funktioniert wie er soll. Aber es gibt Automobilhersteller die bauen jetzt noch Autos wo alles immer Funktioniert.
142TKM sind ja wirklich nicht viel, deswegen finde ich den Preis gut. Bestimmt Garagenfahrzeug.
 
@coolbleiben
Du sagst es, das ist natürlich nur für Sammler und Liebhaber interessant. Generell wäre es für mich auch nur ein "alter Mercedes Kombi", da Mercedes tatsächlich keine Marke ist, die mich bisher groß interessiert hat. Da mein best buddy aber solch einen riesen Spaß an dem Fahrzeug hat, lasse ich mich selbstverständlich gern mit anstecken :)

Zum Thema Garagenfahrzeug:
Als wir zum Händler kamen, stand der Wagen noch genau so da, wie ihn der Vorbesitzer abgegeben hat, also zwar schon frisch geTÜVt, aber ohne jegliche Aufbereitung. War innen und aussen aber trotzdem wie geleckt.

Und ja, das mit den Schaltern... herrjeh... er hat vorher 8 Monate lang nen 156er Alfa von 2004 gefahren... mehr muss ich jetzt nicht dazu sagen, oder? ^^
 
Es ist aber auch ziemlich pauschal zu sagen, dass jüngere Fahrer die Autos weniger pflegen würden. Mag sicher solche geben, aber es gibt auch genug Auto-Verrückte (positiv gemeint) ;)
Der Preis ist ja gut und die Autos sind ziemlich unverwüstlich, meine ich. Nur mit Rost muss man da aufpassen, wenn ich mich recht entsinne.
Ansonsten immer Service bekommen und offenbar gut gepflegt. Würde ich als Alltagsauto auch nehmen :)
 
Sicher gibts solche und solche, das sollte nicht verallgemeinert rüberkommen. Mein Kumpel und ich haben uns lediglich eine "einfache" Erklärung dafür gesucht, dass das Fahrzeug nach über 18 Jahren noch in einem derart guten Zustand ist. Es hat übrigens drei Vorbesitzer, wobei einmal Mercedes selbst als Besitzer geführt wurde - wahrscheinlich war's also mal ein Werkswagen, was die recht exklusive "Version" des Autos erklären könnte.
 
Aber der Alfa hatte Emotoionen an jeder Ecke.:D
Nee Alfa hat schon schlechte Autos gebaut wenn sogar die Alfa Monteure der Meinung sind dann ist das dramatisch.

Wegen alt und jung es ist schon Richtig Rentnerautos werden im Durchschnitt mehr gepflegt als Auto von jungen Leuten. Ich hab einen Mitarbeiter der kauft und verkauft ständig Gebraucht Autos jedes mal wenn was droht kaputt zu gehen. Eigentlich ziemlich peinlich wenn man bedenkt das er in einer Werkstatt als Kundendienstberater tätig ist. Besonders ältere Menschen schätzen das ihr Auto mehr. Natürlich gibt es viele Ausnahmen bin auch eine ich kann mir überhaupt nicht vorstellen mein Auto abzugeben.
 
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Hier ist übrigens der Best Buddy welcher bald einen S202 fahren wird und sich wirklich darauf freut.

Der Punkt bei dieser Jung/Alt Diskussion ist einfach, als junger Mensch hast du oft nicht so wirklich viel Kohle. Heißt wenn du eine Wartung oder Reparatur noch rauszögern kannst, tust du das auch ziemlich oft. Bei älteren Menschen ist es schon öfters der Fall das hier mehr drauf geachtet wird.

Natürlich gibt es mal den Mechatroniker Azubi der gut auf sein Auto aufpasst... aber bei bestimmen Fahrzeug Marken und Klassen ist die Quote an guten Fahrzeugen einfach extrem gering.

Ich habe persönlich nichts dagegen wenn man ein Auto kauft mit einer vorgesehenen Halbwertzeit. Auto kaufen für 1.000 Euro, 2 Jahre bis zum nächsten TÜV fahren und für 300-400 Euro verkaufen. Solange man da jetzt nichts verheimlicht, bekomme ich da keinerlei Bauchschmerzen, nur bei der Wahrheit muss man bleiben.

Der Alfa hat wirklich Spaß gemacht wenn man damit gefahren ist, das Problem ist, er geht dir trotzdem mit so vielen Kleinigkeiten einfach unfassbar auf die Nerven. Ein ruckeln hier, ein kleckern da... man stößt sich ständig den Kopf beim Einsteigen, die Elektronik ist sich Ihrer Funktion auch nicht immer bewusst, es sind alle so Kleinigkeiten. Mag Menschen geben die finden das charmant oder spannend, ich möchte aber nicht ständig schweißgebadet irgendwo ankommen und einen Freudentanz aufführen weil ich es geschafft habe. Habs mal versucht, aber ist halt echt nicht meins.
 
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Dann herzlichen Glückwunsch zum Auto!

Bauchschmerzen hab ich da auch nicht, aber ich versteh es nicht. Da steckt eine Logik dahinter die mir unlogisch erscheint.
 
@coolbleiben
Meinst du mit der unlogischen Logik die nicht funktionierende Elektronik oder die Tatsache, ein Auto mit frischem TÜV zu kaufen und es höchst wahrscheinlich nach 2 Jahren wegen zu vielen Mängeln wieder zu verkaufen?

Tatsächlich kann man eigentlich, wenn man nicht allzu viele Reparaturen innerhalb dieser 2 Jahre hat, kein Auto günstiger fahren, soferns sich dabei um halbwegs bezahlbare Konsorten handelt. Kommt aber auch immer drauf an, ob das Auto für jemanden einfach nur ein Mittel zum Zweck ist (dann ist's meist egal, was es ist, sofern es von A nach B kommt), oder ob man ein Liebhaberauto hat, das man selbstverständlich hegt und pflegt und wie du schon selbst sagst, nur schwer wieder hergeben will.
 
Ich finde das absolut nicht günstig!
Denn du kaufst dir jedes mal ein Ü-Ei wer weiß irgendwann hast du ein Auto gekauft was nach wenigen Wochen einen Motorschaden hat und der Verkäufer wusste das so was bevor steht. Ist ja keine Seltenheit das Verkäufer etwas manipulieren und verheimlichen.
Mein Kumpel kauft auch aller 2-3 Jahre andere Autos und er hat damit miese gemacht und wenn man die Zeit und das Geld mit rein rechnet ist es einfach quatsch. Lieber ein Auto kaufen was wenig Wertverlust und wenig Reparaturen mit sich bringt.
 
coolbleiben schrieb:
Ich finde das absolut nicht günstig!
Denn du kaufst dir jedes mal ein Ü-Ei wer weiß irgendwann hast du ein Auto gekauft was nach wenigen Wochen einen Motorschaden hat und der Verkäufer wusste das so was bevor steht. Ist ja keine Seltenheit das Verkäufer etwas manipulieren und verheimlichen.
Mein Kumpel kauft auch aller 2-3 Jahre andere Autos und er hat damit miese gemacht und wenn man die Zeit und das Geld mit rein rechnet ist es einfach quatsch. Lieber ein Auto kaufen was wenig Wertverlust und wenig Reparaturen mit sich bringt.

Richtig es ist zocken, man muss schon wissen was man da tut, dann ist auch mal ein Alfa 156 drin. Wenn man sich da nur so Ranzmöhren holt und keine Ahnung von Autos hat sollte man das lassen. Wenn man aber ein wenig kenne hat und vielleicht auch 1-2 Sachen selber machen kann und ganz wichtig, nicht darauf angewiesen ist, dann ist es am Ende doch sehr günstig. Ich brauche kein Auto, ich habe es halt für die Bequemlichkeit. Aber nehmen wir mal den Cougar 1000 Euro gekostet ca. 200 reingesteckt 25 Monate gefahren ... 1200 Euro. Dann hab ich den für 200 Euro abgegeben, wobei da Privat noch mehr gegangen wäre. Heißt also das Kfz mit 170PS, Leder usw. hat mich 40 Euro im Monat gekostet. Der Scenic davor die 2 Jahre hat mich all inkl. 45 pro Monat gekostet. Dafür wird es extrem schwer ein Kfz zu finden selbst als Leasing haste da keine Chance. Da musst du halt auch nen Dacia lange für fahren und für 8.000 sowas kriegste da halt nur einen Gartenstuhl mit Türen und Rasenmäher Motor.

Autos zw. 6.000-10.000 Euro Gebraucht sind das echte Geldgrab, ich hab sowas schon gefahren, ich glaube der DjMadMax kann auch ein Lied davon singen, die haben meist so 70.000 -100.000 KM runter und dann geht es los und du musst die Dinger durchreparieren ohne Ende. Klar wenn du das Auto brauchst, nen Kia oder Suzuki oder oder mit 5-7 Jahren Garantie usw. bin ich voll dabei, aber ich sehe das für mich nicht da 150 Euro pro Monat auszugeben. Man muss sich überlegen, wie viele Nieten ich bei 1000-2000 Euro Autos ziehen müsste und der Wertverlust ist, eigentlich nicht gegeben wenn man das korrekt macht.
 
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Ich bin auch lange Jahre Autos für ganz kleines Geld gefahren - allerdings war das vor der Abwrackprämie, danach war die Auswahl deutlich schlechter.
Das erste war 2000, nen 88er Escort den nen Arbeitskollege noch von seinem Vater im Stall stehen hatte. Für 200 Mark gekauft, 200 Mark für neue Reifen und ab dafür. 4 Jahre mit gefahren, nix mehr dran gemacht außer Tanken. Die fremdverschuldete Kaltverformung hat uns getrennt.
Als nächstes gab es nen 95er Escort, für 750€. 4 Jahre gefahren, insgesamt noch mal knapp 400€ in Verschleißteile investiert. Der Karren ist dann noch Dresden-Dakar-Spaßrallye gefahren worden und wurde da unten für einen wohltätigen Zweck versteigert. Blöderweise konnte ich nicht mit weil ich Russland auf ner Montage festsaß - manchmal hat man kein Glück.
2 Jahre Toyota Corolla, 500€ Kaufpreis, einmal neue Reifen drauf und ab dafür.

Hobbybedingt musste dann ein Kombi her, VW Passat war angeblich ein super Auto mit viel Preis-Leistung-Verhältnis. Schien auch so, war aber ein massiver Griff ins Klo. Händler hat nach einem halben Jahr freiwillig den Rückkauf angeboten. War auch mehr mit seinem Leihwagen unterwegs als mit dem Passat. Mit dem VW-Leihwagen zur Krönung des Ganzen auch liegen geblieben. Seitdem ist der Konzern für mich ein rotes Tuch. Ist aber recht spaßig wenn man dem Händler erklärt das sein Leihwagen vom Adac aus Dänemark zurückgebracht wird :D
 
also hier meine erfahrung....
Als Azubi hab ich mir ein SpassAuto gegönnt (nach PC & WaKü allem), hab 4.500€ für meinen 325Ci mit den schicken BBS CH004 gezahlt. (mit 190tkm)
Reingesteckt hab ich auch, soll ein Spassauto sein.
Angefangen beim 16:9 Android Radio 450€ bis LED-Rückleuchten (nach Wassereintritt für 125€) , AngelEyes.
Ich sags mal so, das Auto hat mir mehr Zeit gekostet als € (Teile). Dafür hab ich ein Solides Fahrzeug. Wo der Wert sich eig. recht stabil hält, mit Glück könnte ich 4K für noch bekommen.
Reingesteckt habe ich ansonsten in die Technik, abgesehen von Wartung, vllt. 750€ (ohne Reifen, den Verschleiß´hat man überall). Das in fast 3 Jahren ~25tkm.
Pi-Mal find ich das recht sparsam, was ich in Technik reingesteckt habe, Radio / Rückleuchten etc. verbucht man Extra...
Dafür hab ich Teilleder (ohne Popoheizung, welcher Mann brauchs), Memory Sitze, Klimaautomatik, MFL etc. also kein Nettobock. Desweiteren habe ich 192PS immer abrufbereit.

Wenn man Sprit (8-13L Super, in Moment hart), Versicherung aussen vor lässt. Hat mir das Fahrzeug noch nicht die Haare vom Kopf gefressen. Vor einem Monat TÜV bekommen, das 2x bei mir.

Am meisten kann man echt Sparen indem man alles selber macht, ich konnte bis jetzt alles selbst machen ohne Mietwerkstatt dergleichen. Teile immer Günstig im Netzkaufen (Zulieferer Qualität), und fertig.
Meine beiden Keilrippenriemen die ich letzte woche verbaut habe von Conti, haben grad mal 15€ ohne Versand gekostet. Orig. BMW kostet einer 45€....

Ausserdem würde ich mich mit einer 1000€ Möhre nicht auf große Reisen trauen, da wie schon erwähnt, wenn der Zustand unbekannt ist oder das Fachwissen nciht vorhanden ist.
So hab ich mehr gezahlt, aber das Auto hat mich die 3. Jahre nicht wirklich in stich gelassen. Ich weis nicht ob ich Unterm Strich (nach Verkauf ohne Sprit/Versicherung) sogar günstiger unterwegs war.

Jetzt steht halt eine Felgenkur in Frage ~800-1000€ + Reifen. Wobei das Teile sind die auch ohne Auto Verkauft werden können.
Rostkur, Motorhaube / Kotflügel wäre auch ncoh eine sache.. Wenn dann richtig mit Neuteilen.....ob das sich lohnt, da bin ich selbst noch am kämpfen, da mach ich lieber die Felgen wieder schön.
 
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Ein Cougar ist zwar ein Coupe aber der V6 säuft und sportlich ist er nicht also hast du nur den "Komfort". Renault Motoren klingen einfach nur schlecht und fahren sich auch nicht wirklich gut, die Fensterheber sind ein Kraus.
Somit bist du "große" Autos gefahren die nichts wirklich gut können. Immerhin kannst du jetzt sagen du hattest diese Autos und weißt wie die so sind.
Aber hättest du dir ein ZUVERLÄSSIGES Auto gekauft hättest du es länger fahren können. Klar solltest du dann deiner Werkstatt wirklich vertrauen. Aber du weißt dann was du bei deinem Auto hast.

Ich bin leider ein schlechtes Beispiel weil ich nie fertig bin mit meinen Subi somit geht da Geld rein für tuning.
Meine Kostenbilanz:
Für 2550€ Kaufpreis ohne Tüv
Fahrwerk 350
Schweißen 200
Tüv 100
kleine Reparatur am Getriebe 400
Räder 200
Ölwechsel 100
Für 2 Jahre also 1350 ohne Tuning und wenn man es in einer einfachen Werkstatt machen lässt
Die nächsten 2 Jahre:
Schweißen 350
Kühler 200
Ölwechsel 100
Zahnriemen mit Ventile einstellen 800
Tüv 100
Diese 2 Jahre hätten mich 1550€ gekostet wäre dann aber mit Zahnriemen gewesen.
Somit hab ich 6 Jahre ruhe. Mein Auto hat keinen Wertverlust wenn ich mir die Preise ansehe für einen Impreza Gt dann gehen sie eher nach oben.

Ich merk aber inzwischen mein Beispiel ist misst denn es ist teurer als deine Autos und da waren die Preise schon sehr fair geschätzt (schraub selbst). Somit finde ich es trotzdem doof aber die Logik ergibt Sinn.:grr:
 
Viele vergessen das die 1000€ Möhren, meißt ihr letztes mal eine Plakette erhalten haben.
(Ja, ich weis, das steckt in der Bilanz/Rechnung mit drin...ABER...)
Oft auch mit 2 zu gedrückte Augen, oft sind die dinger die Gefahren auf Straßen.
Hab schon ein auseinander geflogenes Federbein gesehen, Grund Federteller vom Federbein abgerostet. Da kann der Fahrer froh sein das er z.Z rangiert ist. Feder war im Reifen.
Feder hat sich mit einem Knall vom Dämpfer verabschiedet, und in den Reifen gebohrt, was dem 2.Knall verursacht haben müsste (was Fahrer gehört hat).
Plakette war frisch, den Rost hat der Prüfer gesehen, wenn er nicht Blind war.
Zum Glück wird sowas dokumentiert und weitergeleitet..., bei sowas kann man nur froh sein das es kein Menschenleben kostet.
Leider passiert sowas oft genug, einem Azubi hab ich seinen Karren gecheckt, das ding war auch schrottreif. TÜV relevante mängel vorhanden!! Plakette wurde beim Kauf ern.
Jetzt soll nachgebessert werden...

Ich will nicht ALLE 1000€ Autos schlecht reden, NUR mit vorsicht zu genießen.
 
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Auch wenn die Chancen da schlecht stehen, aber wenn das Ding gerade erst Tüv hat und dann fliegt dir der Hobel wegen Gammel um die Ohren, da könnte man doch mal dem Anwalt einen Besuch abstatten, denn das sollte sich nachweisen lassen das sowas nicht in ein paar Tagen oder Wochen komplett zerbröselt. Hat es einer vertuscht, auch nicht geil.

Thema Cougar, wer sagt der V6 säuft hat ihn noch nie gefahren, der lässt sich problemlos mit unter 8 Litern bewegen auf Strecke und da bin ich nicht mit 100 gefahren. Das Ding war eigentlich sehr sparsam, kein Rennwagen, aber das will ich auch gar nicht. Er hatte aber Kraft, den Alfa muss ich bis zum kotzen drehen damit was geht und DER säuft der tut sich mal locker 2 Liter mehr rein als der Cougar. Mal ab davon der Scenic hat auch mehr verbraucht als der Cougar. Wenn ich einen Mondeo mit dem Motor bekommen hätte, hätte ich das auch sofort eingetütet wenn die üblichen Mängel nicht da wären.

Wir alle haben andere Ansprüche, andere Verwendungszwecke und andere Wünsche was so ein Kfz angeht. Ist doch auch gut so, finde ich. Ich fahre auch extrem gerne neue Autos, aber ich investiere lieber mein Geld woanders als in ein neues Auto.
 
Also laut Spritmonitor verbraucht er 11l im Durchschnitt. Meiner brauch auch 11l laut Spritmonitor hat aber 218PS und einiges mehr Drehmoment, ist ein Sportauto und hat Allrad ist aber bissel leichter.
 
Freejack35 schrieb:
Der Punkt bei dieser Jung/Alt Diskussion ist einfach, als junger Mensch hast du oft nicht so wirklich viel Kohle. Heißt wenn du eine Wartung oder Reparatur noch rauszögern kannst, tust du das auch ziemlich oft. Bei älteren Menschen ist es schon öfters der Fall das hier mehr drauf geachtet wird.
Da würde ich eher lieber von jemand in mittleren Jahren kaufen, der auch irgendwie enthusiastisch bei der Sache ist und "gern" Geld für sein Auto ausgibt, spricht nicht irgendwie sowas wie erst alle 2 Jahre zur HU den Wagen auch in die Werkstatt für Reparaturen geben etc.
Zumindest hat mich das bei unserem ersten Autokauf auch halbwegs bestätigt, jemand in etwa in meinem Alter bzw leicht älter, hat mir dies und jenes bei der Probefahrt gezeigt, gesagt wie lange man den hobel am besten kalt und warm fährt bevor man ihn tritt etc. was gemacht worden ist, was als nächtes wohl fällig werden wird. Sowas halt.

Freejack35 schrieb:
Autos zw. 6.000-10.000 Euro Gebraucht sind das echte Geldgrab, ich hab sowas schon gefahren, ich glaube der DjMadMax kann auch ein Lied davon singen, die haben meist so 70.000 -100.000 KM runter und dann geht es los und du musst die Dinger durchreparieren ohne Ende.
Da lag unser erster Wagen drin, auch schon mit 165tkm runter und ~12 Jahre alt.. Wirklich viel haben wir nicht machen müssen, in den 4,5 Jahren vielleicht noch mal 5t€ reingesteckt, inkl. Verschleißmaterial.

Sasi Black schrieb:
Am meisten kann man echt Sparen indem man alles selber macht, ich konnte bis jetzt alles selbst machen ohne Mietwerkstatt dergleichen. Teile immer Günstig im Netzkaufen (Zulieferer Qualität), und fertig.
Oder man hat nen guten Schrauber, der eben auch lieber schraubt statt Teile zu bestellen :D
Da haben wir auch das Glück jemanden zu haben, dem man einfach sagen kann, was er machen soll und ihm die Teile in die Hand drücken. Heutzutage bekommt man in sehr vielen Fällen ja selber raus, was am Wagen ist.

Sasi Black schrieb:
Ich will nicht ALLE 1000€ Autos schlecht reden, NUR mit vorsicht zu genießen
Pech haben kannste ja auch, wenn da ne 0 mehr dran ist. Aber wenn man nur für einen speziellen und kurzen Zweck sowas braucht, warum auch nicht.

Spritomonitor stimmt bei uns überhaupt nicht, da ist unser mit 10,0x litern bei 58 fahrern angegeben, wenn liegen da min. 2l drüber.
 
Scheitel schrieb:
Heutzutage bekommt man in sehr vielen Fällen ja selber raus, was am Wagen ist.
Du verwechselst da was. Das war früher. Heutzutage bemühen sich die Hersteller, konstruktiv geplante Defekte so zu verschleiern, daß der Käufer das Autohaus aufsuchen muß, damit dieses seinerseits Diagnosegeräte anschließt, deren undokumentierte Codes nur der Hersteller selbst interpretieren kann.
 
Du kannst eigentlich in nahezu jeder Preisklasse mit einem Gebrauchtwagen auf die Schnauze fallen.
Ich habe bisher aber eher gute Erfahrungen mit Autos aus der Kategorie 5.000 - 12.000€ gemacht.
Man muss aber selektieren, vielleicht sogar mehr als bei Autos unter 3.000€.
So um die 6.000-8.000€ ist ja auch oft die "Zahnriemenklasse". Also Autos, wo dann bald solche Reparaturen anstehen.
 
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