Beratung für neues Heimnetzwerk

gläkua

Lieutenant
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Hallo Community,

da wir uns glücklich schätzen im Zuge des Glasfaserprojekts der Telekom endlich
von DSL 1000 (!) auf eine wirklich schnelle Internetverbindung (die 100 Mbit Leitung ist jetzt vorerst gebucht!) umsteigen zu können, ist natürlich auch ein Tausch der Netzwerkhardware unerlässlich!
Ich muss zugeben, dass bisher unser "Heimnetzwerk" kein Wirkliches war und jeder Nutzer eher damit zufrieden war, wenn Internetzugriff vorhanden war! :rolleyes:
Doch auch das soll jetzt der Vergangenheit angehören. Dazu ist eine Strukturierung des Netzwerks erforderlich, bei der ich gerne eure Hilfe beanspruchen würde, da ich auf diesem Gebiet nicht allzuviel Ahnung habe! :)
Also nun der Reihe nach:

1. Hardware
Um die volle Bandbreite auch nutzen zu können muss passende Ausrüstung vorhanden sein. Bisher verrichtet ein Speedport W721 seinen Dienst und die Rechner verfügen alle über 50-100 Mbit Netzwerkkarten. Am Router hängt eine ISDN-Anlage die auch wieder an den neuen Router angeschlossen werden kann, außer dieser kann auch das übernehmen.
In diesem Fall ist ein Komplettaustausch fällig!
Die Telekom bietet hierfür ihre Speedportreihe an, die man entweder monatlich mieten oder direkt kaufen kann.
Eine Mietgebühr rechnet sich ja schon ab einer Betriebszeit von ca. 3 Jahren nicht mehr, deshalb kommt nur ein Kauf in Frage!
Wäre der angebotene Speedport W921 ein gute Lösung oder sollte man lieber einen anderen Router wie z.B. eine Fritzbox kaufen?
Preislich sollte es sich im selben Rahmen bewegen, was soviel wie ca. 170 Euro bedeutet.
Dazu kommt noch, dass für alle Rechner, die per WLAN ins Netz eingebunden werden eine Netzwerkkarte mit entsprechender
Leistung benötigt wird, um die 100 Mbit bzw. evtl. auch 200 Mbit nutzen zu können.
Auf allen Rechnern ist Windows7 installiert und es müssten 3 neue Karten eingebaut werden!
Welche Empfehlungen, die nicht allzu teuer sind, gibt es hier?

2. Plan
Um endlich einmal Struktur in unser Netzwerkchaos zu bringen ist mit dem Umstieg genau der richtige Zeitpunkt gekommen. Hier habe ich euch mal die aktuelle\zukünftige Situation im Haus skizziert.
9bdt5l9l.png

Ich hoffe, mein Paintkunstwerk ist enigermaßen verständlich! (;
Ich stelle mir das Ganze folgendermaßen vor:
In Zukunft sollen ersteinmal alle Netzteilnehmer sich untereinander sehen können und Dateien miteinander teilen.
Zudem ist an dem PC, der per Lananschluss im Netzwerk hängt ein Farb- sowie Laserdrucker angeschlossen, auf dem alle Netzwerknutzer drucken können sollten.
Da unser aktuelles Backupsystem für wichtige Daten durch das Speichern auf externen Festplatten geregelt ist, sollte auch dies zentral geregelt werden über das Netzwerk. Dabei dachte ich mir, dass vorgegebene Ordner der Nutzer immer mit einem Backupspeicher synchronisiert werden und zudem noch eine Lageplatz für gemeinsam
genutzte Dateien, wie Fotos, Videos und co. vorhanden ist!
Wie das genau gelöst wird wollte ich im dritten Punkt ansprechen.

3. Server
Die Vorstellung des Serversystems habe ich ja schon in Punkt 2 beschrieben. Nun wollte ich wissen, wie meine Vorstellung am besten löse? Ist für so etwas ein NAS-System ausreichend oder sollte es doch ein kleiner vollwertiger Server sein, der
auch seinen eigenen Standort in einem freien Zimmer haben könnte? :)
Ein totaler Stromfresser sollte die Lösung natürlich auch nicht sein!

4. Einrichtung
Da ich mit der Marterie noch nicht so gut vertraut bin, aber in den nächsten Wochen ein wenig Zeit habe mich
einzulesen, wäre ich noch um Tipps dankbar, auf welche Seiten ich dies am besten angehn kann, um meinem absoluten Laientum zu entkommen! :P

5. Streamingdienste
An einem TV hängt ein Receiver auf Linuxbasis, der natürlich danach schreit auch mit Inhalten per Streaming versorgt zu werden. Der zweite TV würde evtl. das Entertainangebot testen. Was ist denn bei den Streaminganbietern zu empfehlen und wie stehts um die Stabilität der Übertragung und Qualität? Gibt es hier auch gute Lösungen
für Tablets?

Ich hoffe, dass ich euch mit meinen Fragen nicht überfordere und mir
etwas geholfen werden kann! :D

edit:\\So bild extern nochmal hochgeladen....ich dachte über cb anhang sollte das gehen und
wurde bei mir wurde es auch richtig angezeigt! sorry! (;
 

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  • WLAN.png
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Jop, dein Kunstwerk fehlt noch!

Wäre es nicht besser, einen Netzwerkdrucker zu verwenden, der immer an ist?
Zum Server: Für einfache automatische Sync-Jobs (oder für Copy&Paste) reicht definitiv ein NAS aus.

PS: Da das Kunstwerk ja noch fehlt, gehe ich anhand deines Textes mal davon aus, dass du sehr viel per WLAN realisieren möchtest -> ist ehr suboptimal.
 
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Nur mals so als Beispiel, bei uns im Haus hab ich das ganze so geregelt:

- ?stk 2Port Cat.6 Dosen
- ?m Cat.5e Verlegekabel
- ?Port Patchfeld
- ?Port unmanaged Switch (ohne nervige Lüfter)
- ?stk 0,5m Cat.5e Patchkabel
- ?stk 3-10m Cat.5e Patchkabel für nahegelegene Geräte
- NAS

Alle Verlegekabel an den Dosen und am Patchfeld aufgelegt und dann via Patchkabel mit Switch verbunden. Drucke, NAS und Router direkt am Switch.

Damit kann man von jedem PC aus drucken, ins WWW und, wenn die PCs so eingerichtet sind, auf jeden PC zugreifen. Da dein Receiver nix anderes als ein PC ist, gehts bei dem natürlich genauso. Notebooks greifen via WLAN aufs Netzwerk zu.
 
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also wenn du dein Netzwerk komplett neu machen willst vorallem bei einer 100 Mbit Inetanbindung, dann solltest definitiv auf ein strukturiertes Gigabit Ethernet umsteigen, um wirklich alles Nutzen zu können.


Dh. fürs LAN

von neuen Router ein Cat 6e Kabel an den HausVerteilerSwitch (Gigabit Switch)

von dem aus jeweils ein Cat6e Kabel direkt (oder indirekt an die CAT7 Dosen, die die Etagen dann mit CAT7 Kabel verbinden) mit den Etagenswitches (ebenfalls Gigabit Switch) verbinden.

von da aus kannste dann an die geräte gehen mit Cat 5e (besser Cat 6e)

ebenfalls brauchen die Rechner, wenn sie volle Leistung schaffen sollen, auf jeden Fall eine Gigabit fähige Netzwerkkarte
 
Ich würds ebenfalls wie Yakomo machen und alles per Kabel anbinden.
Auch wenn es erstmal Arbeit ist, alle Kabel zu ziehen, wirst du mit dieser Variante was Ausfallsicherheit und Datendurchsatz angeht, die besten Ergebnisse erzielen.
 
So Anfangspost ist editiert und funktioniert nun hoffentlich!

Okay gut, ich wusste bisher, dass der Bruttodatendurchsatz eines WLAN 802.11n Routers, der mit 300 Mbit/s
betitelt ist, nur unter Laborbedingungen erzielt wird, aber eigtl. bin ich davon ausgegangen, dass die 100 Mbit schon drin sind! :/
Bei einer Komplettverkabelung des Hauses müsste ich ersteinmal checken, ob überhaupt noch genügend Schächte zur Verfügung stehn, um das so zu realisieren!
Wie ich das bisher so rauslese, wird ein NAS als absolut ausreichend gesehn! :)
 
@iDont_Know:
oh man...was ist denn bitte los? :P
Ich weiß wies funktioniert und habs jetz als Bild von extern eingebunden und nochmal
angehängt über CB!
Trügerisch wenn auf bei mir leider immer alles richtig angezeigt wird! :X

BTT:
Ich hab mir das mit der Verkabelung mal überlegt! Theoretisch sollte es möglich sein alle Rechner zu verkabeln! Es ist zwar ein wesentlich höherer Aufwand, da ich mich letztens schon beim Ziehen eines neuen TV-Kabels tierisch aufgeregt habe, aber wenn ich am Schluss dann einen größeren Nutzen habe, solls mir das wert sein! :)
Die Kabel sind ja nicht allzu dick oder?
Und wie siehts hierbei mit den Kosten aus?
 
Man muss aber zum Schluss auf Anhänge klicken und das Bild dem Post hinzufügen, sonst hast du zwar alles hoch geladen, aber nix gepostet :)
 
gläkua schrieb:
Die Kabel sind ja nicht allzu dick oder?
Und wie siehts hierbei mit den Kosten aus?

Cat.7-Kabel sind recht dick (~7,5mm) und störrisch.
Cat.5e SF UTP ist wesentlich dünner (~5,5mm) und reicht in meinen Augen vollkommen für Gigabit-Ethernet im Heimbereich aus (solange man jetzt nicht gerade Leitungslängen von jenseits 75m hat). Dosen und Patchpanel sollten nach Möglichkeit Cat.6 sein.

Cat.7 macht es, alles in allem, wesentlich teurer und bringt dir auf absehbare Zeit (im Heimbereich) keinen nutzen. Nicht vergessen, dass du zum Auflegen der Verlegekabel noch ein LSA+ Werkzeug benötigst :p
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay ich denke mal, dass ich mit Cat.6 Kabeln keinen Fehler mache und die nicht
absurd teurer sind oder?
Dazu dann Cat.6 Dosen noch und einen Gigabitswitch wie oben verlinkt! :)
Versteh gerade nur nicht für was das Patchpannel gut sein soll?
Ich dachte ich gehe vom Router auf den Switch und von dort aus auf jede Buchse
in den Zimmern einzeln. Im Zimmer wird dann in der Fußbodenleiste verlegt.
Oder habe ich gerade einen Denkfehler?

Bei der Verkabelung ist mir gerade ein weiteres Problem aufgefallen. Dies betrifft
den Standort des Routers! Das Glasfaserkabel wird standardmäßig in den Keller verlegt,
wo es an einen Verteilerkasten angeschlossen wird. Ich habe leider keine Ahnung, was es mit
diesem Kasten auf sich hat, aber ich denke dort wird das Signal umgewandelt, damit von dort
aus normale Netzwerkkabel verwendet werden können!
Jetzt stellt sich die Frage ob es sinnvoll ist die Leitung zuerst vom Keller in das Erdgeschoss zu verlegen,
um dann vom Router aus wieder Kabel vom Erdgeschoss in den Keller zu legen!? :freak:
Der Verteilerkasten im Keller ist bereits von einer Firma installiert worden. In nächster Zeit
würde wsl. noch die Verkabelung bis ins Erdgeschoss von einer Firma (keine Ahnung, ob dies dann die Telekom selbst übernimmt) erstellt werden. Jedoch könnte man die Installation sicherlich in Absprache mit der Firma auch im Keller vornehmen, wenn das sinnvoll erscheint!
Achtung...hier zur Verdeutlichung nochmals ein Anhang! :D
 

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das Patchpanel benötigst du um die im haus verlegten Kabel anzuschließen. Quasi eine große Anschlussdose. von der kannst do mit normalen patchkabel zum switch weiterfehren.

zu deiner frage zur Verkabelung:

Der Kasten muss das Signal von Licht auf elektrisch umsetzten.

Der Router mit Wlan ist im Erdgeschoss wegen WLAN schon gut positioniert.

Es wäre vielleicht zu überlegen den rputer in den keller zu verlegen und oben nur ne WLAN antenne aufzustellen
 
Zuletzt bearbeitet:
Also bei einer strukturierten Verkabelung sieht es so aus:

Endgerät (PC z.B.) > Patchkabel (flexibel, mit RJ45 Stecker) an Netzwerkdose > Verlegekabel (starr, wird mit LSA aufgelegt) > Patchpanel (andere Seite des Verlegekabel wird mit LSA an Patchpanel aufgelegt) > von Patchpanel mit Patchkabel an Switch.
 
@shadow_one:
Ah okay, das leuchtet mir natürlich ein! (;
Wie siehts denn dann mit dem Verlegen aus? Muss ich dann bei den starren Verlegekabeln besondere
Vorsicht walten lassen?

So ein LSA Werkzeug ist natürlich im Budget noch drin! :D
Wäre so ein Verlegekabel beispielsweise das Richtige?
LINK
 
Jap, dass kann man gut nehmen; S-FTP (Screened-Foiled Twisted Pair) ist eine gute Wahl! Zwar sehe ich auf dem Bild keinen PIMF (Pair In Metal Foil) aber es wird schon stimmen.

Falls du iwo anderst bestellst: unbedingt drauf achten, dass der Leiter aus 100% Kupfer (also keine billige Mischung) ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
bei WLAN kannste max. ~ 1/6 der Bruttodatenrate rechnen ... und das auch nur im selben Raum ... ne Rechnung dazu findest in meinen neueren Beiträgen ^^

ich editier dann mal meinen beitrag mit nen bild, was ich aus deinen bild mach, wie ich das verkabeln würde

dauert ca. 30 minuten ^^
 
@Yakomo:
Das Kabel war nur beispielhaft schnell gegoogelt!
Bevor ich da eine endgültige Bestellung aufgebe, würd ich
mir natürlich nochmal Rat holen und das Ganze absegnen lassen! :)

@Sebbi:
Oh man und ich dachte das wird alles so schön mit dem "schnellen" WLan!
Bei solch Scheinwerten bringt mir das aber wenig! :\
Na gut ich bin mal gespannt...notfalls kann ichs ja dann ausdrucken und den Installateuren
so unter die Nase halten! :p
 
ach ich schreibs einfach in nen neuen Post ^^

hier mal mein Plans, wie ich es machen würde beim Neuaufstellen des Netzwerkes.

der Wlan AP ist Variabel, so das du den dahin setzten kannst, wo er am besten funktioniert

für jeden Rechner müsste, wenn nicht auf dem Board vorhanden, eine Gigabit Netzwerkkarte per PCIe nachgerüstet werden
 

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