Betrug bei Versand ins Ausland

HolyDreamz

Lieutenant
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Juni 2004
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Habe vor 2 Monaten was bei ebay verkauft und nach Bezahlung ins Ausland geschickt (EU).
Der Verkäufer teilte mir dann mit, er habe das Paket abgelehnt, weil die Ware versehentlich bestellt wurde, sie passte nicht.
Habe dann 4 Wochen nach abschicken des Pakets ihm sein Geld zurücküberwiesen, natürlich ohne Versandkosten.
Jetzt frage ich mich wo denn mein paket bleibt, DHL meinte bis zu 6 Wochen kann das dort liegen, ich soll mich Gedulden.
Dann nochmal angerufen und irgendwann kam ein Brief, dass der Herr das Paket am Tag, als er sein Geld zurückbekommen hat, bei der Postfiliale doch abgeholt hat.
Auf emails reagiert er natürlich nicht.
Was soll ich jetzt machen, habe alle emaisl gespeichert zwecks Beweis...
Zur Polizei bei einem Problem mit jemanden in der EU?

Danke für jeden Tipp...
 
Ich denke mal, da bist du wohl reingefallen. Sieht mir irgendwie nach einem Trick aus, wobei ich auch nicht verstehen kann wie man das Geld zurücküberweisen kann, wenn man die Ware noch nicht in den Händen hält, war ja schliesslich nicht dein Verschulden.

Ich würde es da halten wie immer, eine nette aber bestimmte, finale Mail schreiben, mit dem Hinweis das du zur Polizei gehst falls er nicht antwortet.
 
Ist die Frage, ob es sich lohnt, oder ob der Betrag zu gering ist.

Aber wieso schickst du ihm das Geld, bevor du das Paket wieder bekommst?
 
Naja, DHL meinte halt er hätte das Paket abgelehnt und da ich auch nur 4 Wochen zur Lagerung angegeben habe und diese auch vorbei waren , dachte ich das Paket wäre auf dem Rückweg.
Geht um ca. 80€
 
Fehler Nr. 1: DEIN ebay-Profil nicht richtig konfiguriert (Bieter-Optionen);

Fehler Nr. 2: Geld zurücküberwiesen bevor die Ware wieder bei dir war :rolleyes: ;

Fehler Nr. 3 (könnte es zumindest werden): Du weisst nichts (sorry, woher auch) über seine derzeitige finanzielle Lage - ob pfändbar oder nicht.
Wenn derzeit nicht pfändbar (aus welchen Gründen auch immer) und du erhälst irgendwann mal einen Titel..... Dann bezahlst DU jeden Gang des Gerichtsvollziehers zum Schuldner (und auch jede weitere gerichtliche Verhandlung). Diese Kosten du dann aber wieder dem Schuldner auferlegen kannst.
Und denke bitte nicht, das wenn du den jetzt anzeigst, das der dann auch zur Rückzahlung des Betrages verurteilt wird.
Erste Verhandlung: strafrechtliche (wegen Betrug); zweite Verhandlung: zivielrechtlich (um wieder an dein Geld zu kommen). Diese zweite Verhandlung mußt du aber (vorerst) aus eigener Tasche bezahlen...

Gruß
 
Tja, ich muss meinem Vorredner leider beipflichten. Es sieht nicht gut aus für dich.
Du kannst im Prinzip nicht viel machen. Außer, du hast zufälligerweise ne Rechtschutzversicherung. Dann könntest du es auf jeden Fall versuchen, da diese dann die Kosten übernehmen würde (vorher unbedingt nachfragen, ob das wirklich der Fall ist).

Ansonsten musst du das wohl unter "Lehrgeld" abbuchen.
 
HolyDreamz schrieb:
Naja, DHL meinte halt er hätte das Paket abgelehnt und da ich auch nur 4 Wochen zur Lagerung angegeben habe und diese auch vorbei waren , dachte ich das Paket wäre auf dem Rückweg.
Geht um ca. 80€


Da sehe ich den Fehler aber eher bei DHL. Die koennen doch nicht einfach sagen, das Paket waere abgelehnt worden und es dann doch ausliefern.
 
@ Kisser
Ich weiss jetzt, dass wenn man das Paket ablehnt, es trotzdem noch die Tage bis zum 30. Tag bei dem Postam liegen bleibt...
 
Wo ist das eigentlich so? Das Paket wird doch nur 7 Werktage aufgehoben und dann zurückgeschickt.

Und wenn er die Annahme verweigert hat, geht das Paket wie gesagt eigentlich sofort zurück.
 
HolyDreamz schrieb:
@ Kisser
Ich weiss jetzt, dass wenn man das Paket ablehnt, es trotzdem noch die Tage bis zum 30. Tag bei dem Postam liegen bleibt...


Das kann ja sein, aber nach Ablehnung der Annahme duerfen sie es meiner Meinung nach nicht mehr ausliefern.
DHL kann ja nicht wissen, dass du mittlerweile dem Kaeufer nach der Annahmeverweigerung sein Geld zurueckueberwiesen hast und er daher keinen Anspruch mehr auf Auslieferung des Paketes hat. Die haetten imo dich als Absender zuerst fragen muessen, ob die Auslieferung noch in Ordnung geht.
 
hmm, wer weiss ob der Typ das Paket überhaupt abgelehnt hat.
Aber da fast 3 Wochen zwischen Versandtag und Abholung liegen kann ich mir nicht vorstellen, dass das Paket so lange unterwegs war in der EU.
Sieht also ziemlich nach Lehrgeld aus verdammt...
Naja, seine Adresse habe ich ja und die Nummer finde ich auch schon raus und auf ein paar emails kann er sich auch gefasst machen, die dicke negative Bewertung wird ihn wohl nicht sehr stören...
 
Zuletzt bearbeitet:
Also entweder versuchst und uns über den Hocker zu hauen oder DHL hat seine Hausaufgaben nicht gemacht. Wenn der Empfänger das Paket ablehnt, kontaktiert dich DHL sofort oder schickt es einfach zurück (mit evtl. verbundenen Mehrkosten). Du kannst uns nicht erzählen sie würden das Paket einen Monat lang lagern bevor sie damit etwas anstellen. Weißt du wie viel ein Kubikmeter Lagerplatz kosten kann? Nein? Dann setzt dich nochmal mit DHL in Verbindung und mach ihnen Feuer unter'm Hintern.
Es sei denn, du wurdest betrogen. Und ein paar rohe Daten zum Wohnort des Käufers sowie was verkauft wurde könnten auch ganz nützlich sein damit erfahrene eBayer ihre Erfahrung ausspielen können.

MfG,
dekular
 
Man kann auf dem Paketschein schreiben, wie lange es gelagert werden soll, ich habe 30 Tage angegeben:
Bei Unzustellbarkeit an den Absender nach 30 Tagen senden.
 
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