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Mit der neuen Version 5.4.0 erweitern die Entwickler von Darktable ihren virtuellen Leuchtkasten um zahlreiche neue Funktionen, die für eine verbesserte Qualität der Ergebnisse sorgen und das Arbeiten mit der Open-Source-Lösung erleichtern sollen. Auch die üblichen Fehlerkorrekturen dürfen nicht fehlen.
Ich benutze DT nicht, finde es aber gut, das es hier Updates gibt. Konkurrenz belebt den Markt und wenn das so weiter geht, könnte man von LR ja woanders hin ^^
Adobe ist meiner Meinung nach einfach zu groß geworden.
Adobe machte mich zum Pixelpeeper - und Adobe machte mich mit der "Requiemversion" LR_6.14 wieder clean.
Darktable hatte ich als Ersatz damals auch versucht (und Capture One, Zoner, vergessen). Dann dachte ich, mit Affinity Photo und iMatch eine gangbare Lösung gefunden zu haben. Im Endeffekt hatte ich aber soviel Zeit aufgewendet, dass ich eines Tages einfach keine Lust mehr hatte - die Minuten/Pixel waren einfach zu schlecht.
Mal schauen, vielleicht im Ruhestand. ^^
Der LR-Workflow ist/war schon intuitiv und effizient.
Ich hoffe sie bleiben dran, nur wegen Bildbearbeitung hab ich noch eine Windows-Partition auf der Platte. Aber alle Linux-Optionen die ich probiert habe (Darktable und Gimp), waren einfach horrend schlecht zu benutzen und standen in Features zB Luminar extrem nach.
Vor einigen Jahren habe ich ziemlich große Aufträge mit DT abgearbeitet. Wenn man sich mal reingefuchst hat absolut kein Thema und die Ergebnisse standen denen von LR in nichts nach.
Aber DT ist unglaublich gewachsen und ohne lange Einarbeitung komme ich nicht mehr rein (hab auch keine Zeit mehr dafür).
Ich muss gestehen, LR macht den Workflow etwas einfacher.
Dennoch ist DT eine geniale Software. Wer also keinen Druck hat, sollte sich ausgiebig damit beschäftigen 💪
@Helge01
Diese Erwartungshaltung habe ich in "Mal schauen, vielleicht" verklausuliert. ^^
Fakt ist: Ausstellungen mache ich auch zukünftig keine, zwei Bilder waren mal kurz vor dem "Groß"-Ausdruck und selbst schaue ich sie mir auch nur noch selten an.
Das ganze Datenbank-Gedöns a la LR ist überflüssig wenn man eine gute Ordnerstruktur auf der Platte hat, zumindest als Hobbyfotograf. Man macht sich damit allerdings komplett abhängig von einem Hersteller und gerade Adobe nutzt das ja auch brutal aus mit seinen ständig steigenden Mietpreisen für ihr Software und sich dann irgendwann von LR zu lösen fällt vielen Leuten unglaublich schwer. Dazu kommt noch die ganze Arbeit mit der Verschlagwortung usw., weil man glaubt man könne sonst nicht mehr die Bilder von Tante Ernas 66. Geburtstag vor 12 Jahren finden. Aber wenn man meint man bräuchte unbedingt so eine Datenbank dann wenigstens eine wie Darktable wo man nicht jeden Monat für nix Kohle abdrücken muss. Excire Search wäre sonst noch eine zwar kostenpflichtige Alternative, aber erstens zahlt man da nur einmalig und man erspart sich die ganze Arbeit mit Verschlagwortung weil die Software das selber macht und eine recht gute Erkennung von Motiven, Personen usw. hat, wenn man wirklich mal was sucht und nicht findet.
Erfahrungsgemäß braucht man das Datenbankgedöns aber so gut wie nie und macht einen nur abhängig von Adobe.
Bei den "Entwicklungsrezepten" ist man (bisher) zwangsläufig abhängig von der für die Entwicklung verwendeten Software. Und die Ablagestrukturen kann man doch bei LR auch komplett anpassen und unabhängig halten.
Ob Datenbank oder Speicherung in separater Datei ist ja eigentlich egal. Rawtherapee wird mit den daten von DT auch nichts anfangen können.
Ansonsten kann man nur sagen, der Funktionsumfang von DT empfinde ich sogar als massiver. Beim Workflow hat allerdings LR die Nase vorne. Das macht den Einstieg in DT etwas schwerer
Darktable ist eine fantastische Freeware, wenn es um RAW-Bearbeitung geht. Dem entgegen stünde lediglich RAWtherapee - danach kommt dann lange nichts und dann kommt DxO - die mit Abstand beste Software am Markt, wenn es um die Nachbearbeitung eigener Fotos geht.
Volle Zustimmung. Das ist einer der wenigen Punkte, die mich noch aif Windows hält. Würde sonst gern umsteigen. Ging leider keine dxo linux Version. Vielleicht muss ich irgendwann mal doch über meinen Schatten springen und DT oder Raw Therapee ne ernsthafte Chance geben. Die Latte liegt aber schon sehr hoch.
ist die Software gut geeignet, um nur seine Bilder zu verwalten? Ich suche ein Tool, der mir meinen Bilderordner ein wenig "aufwertet" (Freeware, ohne Cloud-Schnickschnack). Bildverarbeitung muss nicht sein...
Eine Menüleiste zu programmieren, scheint heutzutage unmöglich zu sein.
ICH als 80/90er Generation kann das Ding jedenfalls nicht bedienen. Mit Thunderbird oder Linux/Gnome tue ich mich nicht leichter. Was im Himmel ist so schlecht an Pull-Down-Menüs am oberen Bildschirmrand, dass man trotz immer größerer Bildschirme stattdessen immer winzigere Schaltflächen für Hamburger-Menüs einführt? Oder auch Menüs, die nicht mehr am Bildschirmrand sind, sondern drei Pixel darunter? Ergonomie: mangelhaft.
Ansonsten kann man nur sagen, der Funktionsumfang von DT empfinde ich sogar als massiver. Beim Workflow hat allerdings LR die Nase vorne. Das macht den Einstieg in DT etwas schwerer
Der Workflow in Darktable ist ein gänzlich anderer. Ich würde nicht behaupten, dass er schwieriger ist, es ist für Umsteiger nur unangenehm.
Darktable selber muss aber unbedingt an der Usability arbeiten. Kleinigkeiten wie die Darstellung von aktivierten Modulen, Anhebung der Bereiche / Flächen zueinander, bessere Darstellung von "Klick hier um was zu machen", entfernen von alten Modulen.
Ging leider keine dxo linux Version. Vielleicht muss ich irgendwann mal doch über meinen Schatten springen und DT oder Raw Therapee ne ernsthafte Chance geben. Die Latte liegt aber schon sehr hoch.
Beide Freeware-Programme sind im Vergleich zu DxO schon deutlich leistungsschwächer und abgespeckter - allein die Noise Reduction von DxO ist von einer anderen Welt und ganz klares Aushängeschild.
Wenn es dir nur um diese Software geht, was hältst du von Wine und ähnlichen Emulationsmöglichkeiten unter Linux?
Darktable ist kein schlechtes Programm und eine gute Alternative unter den frei verfügbaren Alternativen. Kommt aber in vielen Punkten an die Bezahl-Konkurrenz einfach nicht heran. Weder was den Workflow angeht, noch Geschwindigkeit, noch Komfortintegrationen wie die Nutzung und aktive Unterstützung von Loupedeck ohne das man sich selbst erst aufwändig alles zusammen bauen muss. Und leider hat Darktable es in machen Versionen auch immer wieder fertig gebracht zu bearbeitende .RAW Dateien so kaputt zu machen, das nur ein Backup das Bild retten konnte. Das kenne ich von der Bezahlkonkurrenz so nicht.
Und gerade die Integration von Loupedeck/Streamdecks macht die Bildbearbeitung um so viele ecken einfacher, schneller und komfortabler, das es für mich Grund genug war weiter bei Lightroom zu bleiben. 12€ für Photoshop und Lightroom als Bundle pro Monat sind auch kein Beinbruch, da gibt man anderweitig deutlich mehr für weniger aus. Da versteh ich die Konkurrenten auch nicht warum sie sich für sowas nicht öffnen wollen. Genauso die Menüführung... Die ist bei Lightroom auch alles andere als perfekt, allerdings wird hier nicht krampfhaft versucht jeden Menüreiter noch weiter zu verstecken. War auch ein Grund warum ich von Luminar Neo irgendwann weg bin, weil die Menüführung immer verkrempelter wurde und ich für den gleichen Workflow plötzlich fünf Clicks mehr brauchte in immer verschachtelteren Menüs.
Toengel schrieb:
ist die Software gut geeignet, um nur seine Bilder zu verwalten?
Kommt aber auch immer darauf an, wieviel man macht. Ich hab immer noch mein Uraltes Offline-Lightroom 6.xx. Für die paar mal im Jahr wo ich das brauch macht ein Abo einfach keinen Sinn.
Darktable hab ich mir auch schon öfter angesehen, bin damit aber nie richtig warm geworden.
Kommt aber auch immer darauf an, wieviel man macht. Ich hab immer noch mein Uraltes Offline-Lightroom 6.xx. Für die paar mal im Jahr wo ich das brauch macht ein Abo einfach keinen Sinn.
Ich möchte die Grundsatzdiskussion dazu gar nicht auf machen. Das kann man aber auch drehen und Fragen, ob sich für ein paar Bilder im Jahr eine Kamera die mit Universalobjektiv vierstellig kostet "lohnt". Ist eben Hobby, da ist der Preis zweitrangig. Wäre eine Loupedeck Integration bei Lightroom 5.7 möglich gewesen wäre ich auch nicht nach oben gewechselt.