News BIOS-Mod: Coffee Lake auf Z170-Platine bisher nur mit Problemen

Holt

Fleet Admiral
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#41
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#42
Mich würde interessieren, ob die neuen Coffee Lake CPU's auf den Server Chipsätzen C232/C236 laufen.. ich vermute mal auch da wird es dann einen C332/C336 geben..

Es war ja schon ein nice-to-have, dass die Kaby Lake Xeon v6 und i7 7000er per Bios Update auf einem C232 Board möglich geworden sind, doch so ein neuer i7 8700 noch mehr nice-to-have.. wenn man von einem Xeon E3-1230 v5 kommt..

Gibt es dazu Infos?
 

Ozmog

Lt. Commander
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#43
Intels "Anpassung" der Stromversorgung ist wohl doch nur die Umlegung einiger Pins.
Gleicher Sockel aber unterschiedliche Belegung ist einfach völliger Schwachsinn, selbst mit geänderter Stromversorgung ist eine Abwärtskompatibilität sicher möglich. Meistens gibt's ja noch einige Reserve-Pins, jedenfalls bei den Pinbelegungen, die ich bisher gesehen habe.

Intels Produktpolitik ist einfach Mist, so viele schwachsinnige und unnötige Entscheidungen...
 
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#44
Mein Gott was hier immer gejammert wird ist ja schon peinlich...

Es ist unbestritten das CFL durch die 6 Kerne im aktuellen Vollausbau deutlich mehr elektrische Leistung benötigt als KBL. Dahingehend wurde nun die PIN-Belegung des Sockels angepasst (Nutzung bisher ungenutzter Pins). Das CFL nicht in Z170/Z270 läuft ist schade und ggf. hätte man das bei der Entwicklung berücksichtigen können aber ihr, die hier jammern, seit doch auch die ersten die schreiend zum Hersteller rennen und "Skandal" wettern wenn ein 8700K euer Low-Cost-Z170/Z270 an der Stromversorgung zerschießt und der 8700er nicht 5GHz bei 1,1V V-Core macht ;)

Und das KBL nicht auf einem Z370-Brett läuft?...wer lässt denn die CPU bestehen (KBL) und kauft nur ein neues Board? Die Features von Z370 gibts auch auf den Z270 Boards.

Also: Kirche im Dorf lassen und im Zweifel AMD kaufen und darauf hoffen das die Ihr "Versprechen" mit der AM4-Kompatibilität bis 2020 auch (durch)halten.
 
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#45
das mit dem LGA Sockel mehr pins benötigt werden um eine stabile stromversorgung zu bekommen ist klar, ich denke das einige „freie“ pins benutzt wurden um hier 6 und 8 Kerner zu realisieren und das einige Mainboardhersteller durchaus diese freien pins anderwertig benutzen bzw. verdrahtet haben. Daher wird Intel wohl den save way gegangen sein.
 
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#46
Exakt, gab ja auch früher schon "OC-Sockel" etc. wo mehr Pins als vorgesehen angesprochen wurden.

Im Prinzip hätte Intel zukünftige Anforderungen der CPUs schon beim beim Design des Z170 antizipieren müssen, da wusste Intel noch nix von Ryzen und natürlich ist es für Intel und die Partner sehr lukrativ immer neue Boards und CPUs zu verkaufen.

Gleiche Frage stellt sich demnächst mit Cascade Lake-X und der Abwärtskompatibilität zum Sockel 2066 (V1).
 
K

kai84

Gast
#47
Ich galaube Intel wollte eher noch etwas mit der Plattform dazu verdienen weil man aufgrund der Konkurrenz durch Ryzen jetzt "leider" 6-Kerne in den Mainstream bringen musste :evillol:
 
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#48
Gleicher Sockel aber unterschiedliche Belegung ist einfach völliger Schwachsinn, ...
Glaube dem stimmt hier jeder zu. Hätte Intel einfach einen Sockel 1152 mit physisch anderer Pin-Belegung gemacht wäre der Aufschrei bei weitem nicht so groß. Will mir gar nicht ausmalen, wie viele Leute ihr Board / CPU killen weil es eben physisch passt und auch noch gleich heißt. Das haben die von Intel wirklich suboptimal hinbekommen und wirkt wahrlich etwas "unglücklich". Mit Absicht? Vielleicht. Dämlich? Ganz bestimmt :D!
 
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#49
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#50
Ich tausche meine CPU+Board+RAM wegen einem deutlichen Leistungssprung UND neuen Features.
Wenn ich eine neue CPU auf mein 5 Jahre altes Z77 Board stecke habe ich immer noch lahmen DDR3 Speicher, wenige USB 3.0, kein USB 3.1, kein M.2, etc...

Ich will gar nicht mein altes Board verwenden können.
Einzig eine Abwärtskompatibilität wäre schön, falls etwas defekt geht um günstig tauschen zu können.
 
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#51
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#53
:o Das hab ich damals auch gemacht. Fiel mir erst jetzt wieder ein als ich das gelesen hab. :D
Hach, das waren schöne Zeiten.

nen turbolader in ner alten kiste beflügelt diese aber unter umständen mehr als es das neue auto täte.

oder anders gesagt: der turbolader ist billiger als nen neues auto, bringt unter umständen aber mehr leistung als eine komplette neuanschaffung.
Nun denk mal weiter. Wie viele Leute rüsten nach x Jahren einen Turbolader nach und wie viele Leute kaufen sich eher ein neues Auto mit mehr PS?

Und bei der Frage neues Mainboard ja/nein reden wir nicht mal über 20000 bis 40000 Euro, sondern um 150 bis 300.
 
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#54
Wenn ich eine neue CPU auf mein 5 Jahre altes Z77 Board stecke habe ich immer noch lahmen DDR3 Speicher, wenige USB 3.0, kein USB 3.1, kein M.2, etc...
Und USB 3 Gen 2 und M.2 brauchst du genau wofür? Die neuen Boards haben übrigens keinesfalls mehr USB 3 Gen 1 am I/O Panel als die Z77 Boards, viele haben auch hier nur 2 oder 4, oft ist die Zahl der USB Ports insgesamt sogar niedriger als bei einigen Z77 Boards, mehr als die Hälfte hat weniger als 8 USB Ports.
Bzgl lahmen DDR3 Speicher: Bandbreite ist nicht alles ;)
 
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#55
Ich brauche USB 3.0 für meine Oculus Rift, die eben 3 Ports blockiert, ebenso hätte ich gerne am der Front noch welche um mal ne externe 2,5" Platte schnell anzuschließen (welche in Zukunft sicherlich von USB 3.1 profitieren). M.2 wäre gut um dem Kabel Gewirr im Gehäuse einhalt zu gebieten.
Ich habe jetzt schon eine USB 3.0 Karte drin, weil mir zwei Anschlusse und ein Header nicht reichen.
 
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#57
Sollte nicht passieren.
CPU wird nicht erkannt, das ist alles.

Und nur weil es ein Paar Bastler nicht schaffen, weil Intel da BIOS und Microcode manipuliert hat um genau das zu verhindern, bedeutet das ja nicht, dass es nicht möglich ist. Das ASUS-Interview sagt ja schon alles, es wäre machbar wenn Intel und ASUS wollten.
 
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#58
Ich verstehe nicht das einige hier über Sinn und Zweck der eingesetzten CPU schwadronieren - das ist proof of concept. Wenn es mit dem i3 dann mal geht sollte der Rest auch ans Laufen zu bekommen sein. Und die Boardhersteller werden vom Blauen Riesen sicherlich genug Druck bekommen keinen Blödsinn zu machen. Von da kommt nix - sonst wäre es schon da.
 
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#59
Zitat von atlas77:
Gründe doch ein Unternehmen stelle CPU's her und mache es besser.
Eine gute Idee.
Investiere mal 50 Milliarden Euro als Risikoinvestor und bete um dein Geld, dass intel seine x86 Lizenz gibt, wovon gleich erst eine Lizenzgebühr fällig wird, so fern man nicht erst vor US Gerichten die Lizenz ertreiten muss, bevor überhaupt eine CPU vom Band gelaufen ist, die völlig veraltet ist.

Der Zug ist bei diesen Kapitalgrößen und Fortschritten in kapitalistischen Wirstchaftssystemen längst abgefahren. Sowas kann man machen, wenn man eine völlig neue Architektur für viel weniger Geld entwickeln und gleich große Softwareunternehmen als Kunden mit in das Boot holen kann. Die müssen auch gut geschmiert werden, weil sie kaum ihr eigenes Kapital freiwillig für freisetzen und die dahinter stehenden Kunden auch vom neuen Produkt überzeugt werden müssen es überhaupt zu kaufen.

Wir könnten heute alle Siemens X86 CPUs und Chipsätze nutzen. Aber das Unternehmen ist technologisch nur noch eine aufgestellte Kapitalhure. Das Unternehmen Siemens ist ein kleines nix im Dorf.

Die deutschen Mainboard Hersteller haben übrigens allesamt die Kompatiblitat der Schwarzwälder Chipsätze mit dem neuen Röstaroma von intel bestätigt.
 
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#60
bin ja ma gespannt ob wir es erleben werden dass der i7 8700k dann doch auf z170/270 läuft. wäre peinlich für intel. sitze auf nem 6700k auf z170 und ärgere mich schon ein wenig, dass mich intel nicht als kunden haben will. naja wirklichen grund aufzurüsten habe ich zwar nicht, aber mit 2 kernen mehr könnte man aus dem system noch ein paar jahre mehr rausquetschen. das is wohl der grund wieso intel mich jetzt nötigen will entweder voll aufzurüsten oder später eines ihrer produkte + mainboard zu kaufen. finde ich nicht nett.
 
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