Bitte kein Atommüll nach Gorleben!

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<NeoN> schrieb:
dann sehen diese Teilzeithippies was sie von ihrer Demonstrationskultur (kann man es überhaupt Kultur nennen oder ist es ein willenloser manipulierter Haufen, der alles tut was Bild und Greenpeace ihnen vorschreibt?) haben.

Schon traurig, was hier einige an dümmlicher Ignoranz zeigen. Vielleicht solltest Du Dich mal vom Teilzeitfaktor der Intelligenz trennen und auch hier intelligente Beiträge leisten. :rolleyes:

Du kannst ja gerne von Goslar in das Wendland ziehen, wenn Du den Atommüll so toll findest. Grundstücke werden dort immer billiger...
 
mehr werde ich nicht dazu schreiben oder verlinken den es geht nicht um Fusion hier.

Hast die Kernaussage des Satzes nicht verstanden wa? Es ging nicht primär um Kernfusion sondern, um das hätte/wenn/aber, das hier immer wieder und wieder propagiert und als Diskussionsgegenstand genutzt wird.

Schon traurig, was hier einige an dümmlicher Ignoranz zeigen.

Probleme mit Kritik? Schau dir doch die Demonstranten an. Mir tun die "intellektuellen" Gegner leid.
Die werden nämlich durch das Anti-Gegen-Alles-Pack mit runtergezogen. Es ist nunmal so das in unserer Gesellschaft alles in einen Topf geworfen wird und leider machen da die falschen Personen die oberflächlich respräsentative Masse aus.


PS: Keine Angst ich werd die Diskussion nicht shreddern, sondern mich mit einzelnen Anmerkungen begnügen.


Du kannst ja gerne von Goslar in das Wendland ziehen, wenn Du den Atommüll so toll findest. Grundstücke werden dort immer billiger...

Das brauch ich nicht wir haben die Asse und Schacht Konrad (Asse 2) in der Gegend.
 
Zuletzt bearbeitet:
@<NeoN>: Wenn du von was begeistert bist oder Sammelst, Unterstützt oder des gleichen, dann könnten ich auch dein eigenes Zitat sagen dazu dir.
Mir tun die "intellektuellen" Gegner leid.
Die werden nämlich durch das Anti-Gegen-Alles-Pack mit runtergezogen.

Wegen Kernfusion war nur so eine Anmerkung mit das es nicht stimmt was du da als Vergleich heranziehst wieder.So weit mein Stand zu der Technik Kernfusion ist.
 
ähm räusper räusper...

Kernfusion aus dem Wasserglas (BBC Reportage) Part 1/5

mehr werde ich nicht dazu schreiben oder verlinken den es geht nicht um Fusion hier.

Kalte Kernfusion geht nicht so einfach, wie man es sich denkt. Alle "funktionierenden" Experimente konnten nicht reproduziert werden und es wurden auch keine Reaktionsprodukte nachgewiesen - ergo gab es keine Kalte Fusion - aus der Traum ;)

Kernfusion wird auf grossem Level noch weiter verfolgt (Magneteinschluss - siehe ITER, bzw. Laser - siehe NIF, LMJ und HiPER). Das ITER-Projekt steht gerade unter massiver Kritik, da es finanziell ineffizient aufgezogen ist und Milliarden ohne Erfolgsaussichten verschlingt. NIF könnte laserinduzierte Fusion zeigen, die Anlage ist aber für ursprünglich militärische Zwecke gedacht. Die darauf resultierenden Ergebnisse könnten das LIFE-Project befeuern, was ausserdem noch die Atommüll-Berge verringern könnte (es bleibt zwar immer noch kurzlebige Isotope übrig, aber 99.9% der Langzeitstrahler wären erstmal weg). Mal schauen, ob es denn auch finanziert wird ;)

Selbst wenn Fusion irgendwann funktioniert, ist das Kraftwerk selbst kontaminiert, was ja auch wieder irgendwo eingelagert werden müsste... Naja, mal schauen...
 
<NeoN> schrieb:
Es ist nunmal so das in unserer Gesellschaft alles in einen Topf geworfen wird und leider machen da die falschen Personen die oberflächlich respräsentative Masse aus.
Nun, vielleicht habe ich ja auch diesen Fehler gemacht. Aber versprochen: Ich werde nicht mehr von Dir auf die anderen Duiskussionsteilnehmer schließen...
 
<NeoN> schrieb:
Welche denn? Du musst auch bedenken, es gibt unterschiedliche Klassifizierungen und nicht alles kann überall rein.

Schon komisch, dieses Argurment... Könnte es sein, dass du schlecht informiert bist?


wiesel201 schrieb:
Du kannst ja gerne von Goslar in das Wendland ziehen, wenn Du den Atommüll so toll findest. Grundstücke werden dort immer billiger...

Das ist hier in der Gegend ein sehr brisantes Thema. Wobei ich bei dieser Diskussion die finaziellen Geschichten lieber Aussen vor lassen würde...
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber es soll wohl noch mindestens 25 Jahre dauern bis die Technik zum Einsatz kommt...
 
Schon komisch, dieses Argurment... Könnte es sein, dass du schlecht informiert bist?

Afaik gibt es in Deutschland nur 7 mögliche Standorte zur Lagerung von hochradioaktiven stark wärmeentwickelndem Material.
Nur 3 davon (inkl. Gorleben) kamen für die weitere Erkundung in Frage. Andrerorts waren die Proteste härter, daher hat es Gorleben getroffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@<NeoN>: bluntman meinte das Gorleben nie als Endlager in Betracht kam von Geo Chemiker ect. Weile s nicht geeignet ist. Und Rest haste ja zu dein Link schon geschrieben udn somit widerlegt den Link.
Ich weiß das ist eine Publikation von politischem Interesse.............
 
"Bitte kein Atommüll nach Gorleben!"
Tja, kommt leider etwas zu spät, der fromme Wunsch! ;) Seit 1995 gibts das Transportbehälterlager TBL Gorleben, ein Zwischenlager für max 3800 Tonnen hochradioakiver verglaster Abfälle & Brennelemente. :(

Faktisch ist Gorleben schon ein Endlager und mit jedem neuem Castor wird der Status quo mehr einbetoniert.

Ideal finde Ich das Vorgehen der Schweiz, dort werden von der NAGRA (Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle) nach rein wissenschaftlichen Methoden 3 Standorte "ergebnisoffen" untersucht.
Geht zwar auch dort nicht ohne Widerstand der "vorgesehenen Standorte" vonstatten, wirkt aber deutlich seriöser & transparenter als das seit 30 Jahren andauernde politische Geschacher über Gorleben hierzulande! :daumen:

Also wenn sich eine Lagerung in Gorleben faktisch schon nicht mehr rückgängig machen lässt, hier ein paar Vorschläge zur Milderung [/Fantasy ON]:

- Die AKW-Betreiber sollten vertraglich verpflichtet werden, falls sich das Endlager doch als untauglich erweisen sollte, alle dann entstehenden Kosten zu 100 % zu übernehmen!

- Die Betreiber kaufen den Sahara-Staaten einen Teil Wüste ab, gründen den Staat Plutonien bzw. Urania und müssten allen Müll auf ihrem Hoheitsgebiet lagern. Den könnte man ja maybe unter ein paar 1000 Meter Sand vergraben, falls es keine Grundwasservorkommen gibt.

- Die Betreiber werden dazu verplichtet, ein 36.000 km langes Seil aus Carbon-Nanotubes zu entwickeln & zu produzieren. Mit diesem Weltraumlift sollte ein Transport in die geostionäre Umlaufbahn relativ ungefährlich möglich sein. Oben angekommen wird dem Castor ein Ionen-Triebwerk angeklemmt und die ganze Fuhre entweder Richtung Unendlichkeit oder straight away in die Sonne geschickt! :cool_alt:

- Da ja Salz ein gutes Lagermedium sein soll, wird der ganze Atom-Müll einfach auf alle Salzstreuer der Welt verteilt! :D Müsste man mal ausrechnen, wie hoch die Belastung für den Einzelnen wäre, vielleicht könnte man ja mit einer Lagerprämie Anreize für ein Endlager@Home schaffen.
Und die Hartz4-Empfänger kriegen ein extra großes Stück, welches dann aber auch zum Heizen genutzt werden dürfte! :freak:

Naja, schluß jetzt mit der Träumerei! [/Fantasy OFF]:

my2cents

PCB
 
bei der ganzen Aufregung sollte man nicht vergessen, dass die Franzosen uns derzeit nur unseren eigenen Müll vor die Tür kippen. Das verstahlte Zeug gehört uns.

Friedlicher Prostest ist klasse, soll und muß sein in einer Demokratie. Gewalteinsatz ist sinnfrei und bringt nichts.

Wir alle sind schuld an dem Debakel, wir haben die Politiker ja schließlich gewählt. Und die Entscheidung für Atomenergie und Endlagerung fiel de fakto durch ordnungsgemäß gewählte 'Volksvertreter'. :freak:
 
@PCB: Bitte beachte die Geologischen Unterschieden zwischen Deutschland und der Schweiz.
 
JulesBärle: gedanken, dass wahlentscheidungen die zukunft beeinflussen könnten, sind hier nicht gern gesehen ;-)
 
bei der ganzen Aufregung sollte man nicht vergessen, dass die Franzosen uns derzeit nur unseren eigenen Müll vor die Tür kippen. Das verstahlte Zeug gehört uns.
Ich weiß nicht, ob sich darüber jemand beschwert hat. Es ging wohl eher um a) die Standortwahl Gorleben und b) die Laufzeitverlängerung.
 
Hier geht es wohl eher ums Prinzip. Jeder der sich ernsthaft damit beschäftigt, weiß, dass da nicht mehr viel dran zu rütteln ist.
Andererseits wäre es aber auch ein Fehler zu denken, dass deswegen Gorleben ein für die Ewigkeit endgültiger Standort im großem Stil wäre.
 
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